Daydreamer
L12: Crazy
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Zufällig fällt die Switch-Ära genau in eine Phase drastischer Veränderungen auf dem Aktienmarkt. Und dass Nintendo unter Iwata begonnen hat, sich vom klassisch geführten Familienunternehmen zu entfernen, während sich diese Entwicklung unter Furukawa noch einmal beschleunigt hat, ist doch kein Widerspruch. Ich sage ja auch nicht, dass das nur Nintendo betrifft. Im Gegenteil: Bei anderen Entwicklern kann man die veränderten Bedingungen des Kapital- und Aktienmarktes teilweise noch viel direkter an ihrer risikoarmen, konservativen Remake-Politik ablesen.Deswegen hatten wir dieses Jahr also das 86. Annual General Meeting of Shareholders und weitere Meetings mit Aktionären mindestens seit Iwatas Ära.
Dass sich der Aktienmarkt und co. In der Zeit verändert ist klar, aber so zu tun als ob das ein Phänomen seit der Switch 2/Switch-Ära ist Quark.
Also bitte, bei aller emotionalen Bindung an die Marke muss doch trotzdem noch Platz für ein sachliches Argument sein. Natürlich muss sich Nintendo bis zu einem gewissen Grad an den Erwartungen seiner Investoren orientieren. Die lassen sich schließlich nicht dauerhaft mit ein bisschen PR abspeisen. Wenn Rendite, Dividende oder Aktienkurs über längere Zeit hinter den Erwartungen zurückbleiben, verkaufen sie ihre Anteile, aber! dadurch ziehen sie halt das Kapital weg, das Nintendo für seine Expansion nunmal braucht. Dass Nintendo seine Kapitalmarktstrategie anders umsetzt als Microsoft oder Sony, widerspricht dem doch überhaupt nicht. Aktionärsorientierung zeigt sich nicht zwangsläufig in großen Studioübernahmen. Sie kann sich in einer vorsichtigeren Risikopolitik, in Dividenden und in der immer konsequenteren Verwertung der eigenen Marken ausdrücken.Zur Börse sei gesagt das man dich voll gut erkennt wie Nintendo ihre shareholders verarscht
Denen juckt das nicht wirklich sonst würden die da mal Tacheles erzählen und tatsächlich darauf eingehen was die wollen aber das tun sie ja wirklich mal überhaupt nicht.
Ein wenig PR Blah Blah Blah und fertig anders als wir bei der Konkurrenz.
Wenn es um die Aktionäre gehen würde,hätte Nintendo Millionen in Studio Käufe ausgegeben aber haben sie nie.



Ich hab nur ab und an Angst um unser geliebtes Nintendo. Aber das ist zum Glück sehr oft unbegründet.