Zero Tolerance Allgemeiner Klima-Thread

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Sowohl das Ignorieren/Abstreiten des menschengemachten Klimawandels als auch das Verhöhnen der Letzten Generation sind hier fehl am Platz.

Wenn ihr den Klimawandel als solches oder zumindest den Einfluss des Menschen nicht wahrhaben wollt, dann ist dies einfach der falsche Thread für euch. Uns ist hier eine zielgerichtete Debatte wichtiger, anstatt die Grundlagen erneut durchzukauen, zumal die etwaigen Erklärung oft ignoriert werden.

Bzgl. der Letzten Generation ist es ähnlich gelagert. So könnt ihr deren Maßnahmen und die Auswirkungen auf den gesellschaftlichen Diskurs besprechen. Wenn es euch aber nur darum geht, auf die Mitglieder mit dem Finger zu zeigen und diese auszulachen, ist dies ebenfalls der falsche Thread.

Laut dir war also nur Fukushima unsicher, alle anderen sicher? Sehr mutige Aussage, wie ich finde. Ich bin mir sicher dass vor dem Unglück auch davon ausgegangen wurde, dass Fukushima sicher sei. Ziemlich unwahrscheinlich, dass sich das auf Fukushima beschränkt und deine Aussage wahr ist ehrlich gesagt.
 


Phew und dabei hat mir ein ganz spezielles Klientel immer erzählt, dass Atomkraft die Zukunft ist, vor allem wegen des Klimawandel. :kruemel: :pcat: :nyanwins:
Ich gebe gerne zu, so Provokantes überspitzen kommt oft mehr und extremer von rechts. Aber nur weil man sich als denjenigen sieht, der da auf Fakten Basierend ja im recht ist , muss man das ja trotzdem nicht auch machen.

Und ja klar gibt es so richtige Idioten, die wirklich Meinen es wäre die Lösung alles wieder Richtung Atomkraft zu shiften, Erneuerbare Energien eh für Böse halten usw. usw., aber mit denen brauch man zugegeben eh nicht Diskutieren.

Was mich halt, wen pro Atomkraft zu Pauschal dargestellt wird als wenn nur komplett Idioten der Meinung wären, ein wenig stört, ist das dabei nicht Differenziert und alle in eine Schublade gesteckt werden.

Ich stehe ja selber Politisch leicht rechts von der Mitte (nennen wir es mal so in der Kategorie Hendrick Wüst CDU), und in meiner Bubble sind da auch einige unterwegs. Und da war und ist einfach nur die Meinung, das der Ausstiegsbeschluss 2011 verfrüht und schlicht ein großer Fehler war. In meinen Augen wäre es viel Sinnvoller gewesen die bestehenden Anlagen sofern Technisch Möglich und nicht mit zu viel Investitionen verbunden, alle so lange wie möglich laufen zu lassen, unter Umständen in den 2010er Jahren noch ein zwei neue Moderne Anlagen zu bauen (wobei mir bezüglich Neubau auch tatsächlich der genauer Hintergrund fehlt um zu beurteilen ob das wirklich Sinnvoll oder auch vor 12-14 Jahren schon nicht mehr Zielführend gewesen wäre, so ehrlich muss ich sein) und zusätzlich halt Konsequent auf Erneuerbare Energien und weg von Kohle und Gas setzt.

Das muss ja auch nicht heißen das man dann wirklich 0% Kohle und Gas (wobei Kohle am ende schon) hat und wenn man Mittelfristig auf eine extrem hohe Quote an Erneuerbaren kommen möchte und macht es ja auch durchaus Sinn ein paar schnell an und abschaltbare Gaskraftwerke zu haben. Aber halt einen andern und deutlich CO2 Neutraleren Weg als wir ihn jetzt gegangen sind. Und ja Atommüll und die nicht gelöste Endlager Frage ist ohne wenn und aber Mist, aber das wäre für mich viel eher ein Argument wenn man noch gar keine Atom Energie hat und überlegt einzusteigen, aber ob dann am ende 17.000 oder 25.000 Tonnen Atom Müll gehabt hätte, macht meiner Meinung nach keinen so großen Unterschied bezüglich des Allgemeinen Problems mit der Endlagerung. Und ja Atomkraftwerke müssen bei extremer Hitze wegen der Kühlung und dem dann auch zum teil fehlenden Kühlwasser Drosseln oder abschalten, aber gerade dann Produziert ja z.B. Solar um so mehr Strom und daher denke ich schon das sich das bis in die späten 2030er/frühen 2040er Jahre gut ergänzt hätte.

Ich glaube schlicht das unsere bestehende Atomkraft es uns einfacher gemacht hätte schneller CO2 Neutraler zu Agieren und die Vorteile eines deutlich späteren Ausstieges die Nachteile deutlich überwogen hätten. Das es unter den aktuellen Gegebenheiten aber auch Finanziell null Sinn macht wieder einzusteigen und das Mittelfristig nichts an einer noch mal deutlich höheren Quote an Erneuerbaren vorbei geht, steht aber auch für mich außer frage!
 
Du hast hier gerade Quatsch verbreitet.

In Fukushima hätte das Atomkraftwerk so nie gebaut werden dürfen. Der entsprechende Tsunami war zwar laut Statistik in der Form recht unwahrscheinlich, aber weit von komplett unmöglich entfernt. Man hat da eine tickende Zeitbombe gebaut gehabt, aber das lag nicht am Atomkraftwerk, sondern an den Menschen, die so entschieden haben, es da in der Form so zu bauen.

Wenn jemand besoffen Auto fährt und einen Unfall baut, dann war auch nicht das Auto das Problem (obwohl zu Fuß so ein Unfall wohl kaum passiert wäre), sondern der besoffene Fahrer. Da muss man also schon differenzieren.

hätte ....
Wurde aber gemacht.

Und das ist sicher kein Einzelfall.
Hab vor Jahren (nach Fukushima) mal gelesen das das erste türkische AKW über einer Verwerfungs/Erdbebenspalte gebaut werden soll.
Betreiberfirma Tepco ....
Das war dann aber selbst Tepco nach Fukushima zu wild und es kam nicht zur Zusammenarrbeit.
Seitdem baut das russiche Unternehmen Rosatom das AKW fertig ...

GL & HF

Und wie du auf die verrückte besoffener Autofahrer Analogie kommst ist auch ... skurill

Hey, AKWs sind sicher weil nicht Waffen töten menschen, sondern Menschen töten Menschen ....

:uglyclap:
 
Laut dir war also nur Fukushima unsicher, alle anderen sicher? Sehr mutige Aussage, wie ich finde. Ich bin mir sicher dass vor dem Unglück auch davon ausgegangen wurde, dass Fukushima sicher sei. Ziemlich unwahrscheinlich, dass sich das auf Fukushima beschränkt und deine Aussage wahr ist ehrlich gesagt.

Du hast das falsch verstanden. Fukushima war an sich auch ein sicheres Kraftwerk, aber man hätte es nie dort bauen dürfen. Es war außerdem von Anfang an klar, dass es früher oder später zu Problemen kommen wird.



Wurde aber gemacht.

Und das ist sicher kein Einzelfall.
Hab vor Jahren (nach Fukushima) mal gelesen das das erste türkische AKW über einer Verwerfungs/Erdbebenspalte gebaut werden soll.
Betreiberfirma Tepco ....
Das war dann aber selbst Tepco nach Fukushima zu wild und es kam nicht zur Zusammenarrbeit.
Seitdem baut das russiche Unternehmen Rosatom das AKW fertig ...

Die Technologie ist dennoch sicher. Wenn man allerdings beim Bauen einfach alles ignoriert und manche Unternehmen nur die Geldscheine sehen, dann ist das nun mal eine ganz andere Geschichte und natürlich kommt es dann irgendwann zu Problemen.
 


Phew und dabei hat mir ein ganz spezielles Klientel immer erzählt, dass Atomkraft die Zukunft ist, vor allem wegen des Klimawandel. :kruemel: :pcat: :nyanwins:


Und ein ganz spezielles Klientel offenbart wieder ihren selektiven Populismus, ohne Einordnung, deren einzige Existenzberechtigung es ist "Gegen die anderen", je nachdem wie gerade der Zeitgeist des simplen Weltbildes weht.

 
das der Ausstiegsbeschluss 2011 verfrüht und schlicht ein großer Fehler war. In meinen Augen wäre es viel Sinnvoller gewesen die bestehenden Anlagen sofern Technisch Möglich und nicht mit zu viel Investitionen verbunden, alle so lange wie möglich laufen zu lassen
Die deutschen Atomkraftwerke hatten schon keinen TÜV mehr gehabt und liefen nur noch mit Sondergenehmigung. Da hätte es große Investitionen benötigt um diese zu modernisieren.
 
Tandemsolarzelllen sollen die Stromernte erhöhen.
Das Silizium nimmt die Perowskit-Schicht dabei quasi "huckepack". In sogenannten Tandemsolarzellen werden beide Materialien übereinandergeschichtet. Jede Schicht ist auf einen anderen Teil des Lichtspektrums spezialisiert.

Durch diese Kombination könnten theoretisch bis zu 43 Prozent des Sonnenlichts in Strom umgewandelt werden. Hermle erwartet, dass die Stromerzeugung so um mindestens die Hälfte erhöht werden kann.

Das Ziel der Forschenden ist es, diese Technologie in die Industrie zu bringen. Die große Herausforderung: Die Haltbarkeit der Tandemmodule. "Niemand, der eine Solarzelle auf dem Dach hat, möchte alle fünf Jahre ein Gerüst aufbauen und das Modul austauschen, sondern es soll mindestens zwei Jahrzehnte funktionieren", sagt Hermle. Diese Stabilität gebe es noch nicht. Derzeit seien es meist fünf bis sechs Jahre - in Einzelfällen auch zehn Jahre.
 
Die deutschen Atomkraftwerke hatten schon keinen TÜV mehr gehabt und liefen nur noch mit Sondergenehmigung. Da hätte es große Investitionen benötigt um diese zu modernisieren.

Ohne die Ausstiegsbeschlüsse hätte es eine ganz normale Wartung gegeben und gerade im Süden die Industrie weiter stabil mit Strom versorgen können. Bis irgendwas um 2014 deckten AKWs in Bayern über 40% des Bedarfs. Der Ausgleich dieses Saldos ist viel teurer, wirtschafts- und klimapolitisch.
 
Die deutschen Atomkraftwerke hatten schon keinen TÜV mehr gehabt und liefen nur noch mit Sondergenehmigung. Da hätte es große Investitionen benötigt um diese zu modernisieren.
Ich bin ganz Ehrlich, ich habe da Aktuell nur eine Meinung und "Vermutung" zu, ich meine das einige Kraftwerke schon für einen längeren Betrieb ausgelegt waren und die Abschaltung mit dem Beschluss beschleunigt wurde und wie gesagt auch keine neuen mehr geplant und gebaut wurden und Gewisse Instandhaltungskoste ja eh immer vorhanden sind. Ich gehöre ja auch allgemein Null zu den Leuten die im Team, "alles auf Atomkraft setzen, das ist auch viel günstiger.." unterwegs sind, weil das ist halt nicht der Fall. Ich war und bin halt nur der Meinung das der Weg zu C02 Neutralität mit der Atomkraft Besser und Sinnvoller umsetzbar gewesen wäre.

Nur aufgrund von Meinungen und Glauben zu Argumentieren kann man sich halt gleich sparen und mache halt nur Idioten! Mir fehlt aber wegen der Arbeit und Ehrlicherweise wegen der Hitze (Scheiß Klimawandel, da müsste man mal was tun und weniger Gas und Kohle Verbrennen...;)) Aktuell auch ein wenig die Zeit und erst recht Lust, das inklusive der prognostizierten kosten der Instandhaltung, der kosten für den Bau zusätzlicher Gaskraftwerke (wobei wir da ja wie schon in meinem ersten Post erwähnt natürlich eh ein paar Moderner hätten bauen müssten, egal ob mit oder ohne Atomkraft) Sauber genug zu Recherchieren um damit hier Argumentieren zu können.

Daher kein Wiederspruch, aber der Hinweis das ich das Tendenziell anders sehe bzw. mir zumindest in deinem Post, auch ein wenig die genauen Fakten und Zahlen fehlen, um das einfach so als gegeben hinzunehmen.

Aber klar, ich kann schlecht selber keine Fakten liefern das aber dann von anderen verlangen, so ist das also gar nicht gemeint. Ich wollte es nur nicht komplett Unkommentiert lassen und einfach nur "Stillschweigend" zustimmen.
 
Noch nie von so einem Team gehört. Wärst also wahrscheinlich eh sehr einsam in so einem Team :ugly:
Ja vielleicht leicht verallgemeinernd, aber wenn man sich ab und an auf Twitter und wie da einige Argumentieren umschaut, dann ist da jetzt auch keine total abwegige Aussage. Gibt leider an allen Rändern genug Leute, die mehr oder weniger alles solange und so extrem vereinfachen bis es genau in ihr Weltbild passt. Und da gibt es schon genug die es so darstellen, als wenn alles außer Atomkraft Blödsinn ist und alle anderen ja sowieso keine Ahnung haben. Das ist dann noch eine Stufe vor "Nur noch Kohle und am besten ohne Filter oder sonstiges Verbrennen, weil es den Menschengemachten Klimawandel bzw. den Klimawandel allgemein eh nicht gibt und man es den ganzen anderen Idioten so erst recht zeigt......"
 
Ist nur eine schlechte Basis in Unterhaltungen, wenn man solch eine Art Induktion durchführt, indem man von Randgruppen vereinzelte Bekloppte aus den tiefen Tiefen des Netz heranzieht.
Das führt zur eigenen vereinfachten Wahrnehmung und entsprechend Auswirkungen auf die eigene Argumentation. Entsprechend entfremden sich Diskussionen von Sachdebatten zu reinen Positions-/Gruppierungsdebatte, mit denen die ursprünglichen Teilnehmer ggf nicht Mal etwas zu tun hatten, die Vereinfachung den Gegenüber aber so wahrnimmt.

Dieses Verhalten habe ich gestern hier schon indirekt jemanden umgestellt, der regelmäßig damit auffällt.
 
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