Ich habe mittlerweile das ganze Video gesehen und ja, da tätigt Feiglig sehr problematischr Aussagen. Bestärkt mich aber darin, dass der X User völlig bekloppt ist und jeder, der auch nur auf die Idee kommt, einen Tweet von ihm zu verlinken ebenfalls.
Denn der Clip (also die 1 Minute, die er gepostet hat) bleibt abgesehen von der unsinnigen Hitler Analogie völlig unproblematisch. Die Sätze, die der X User völlig unsinnigerweise weggeschnitten hat, sind das Problem.
Das ist etwas, was beide Seiten des Konflikts gemeinsam haben. Man sieht in allem, vom Kleinkind bis zum Soldaten ein Feindbild. Das auf eine Seite zu reduzieren ist wenig sinnvoll.
Nochmal: die eine Seite ist eine hochgerustete Atommacht, welche die andere Seite seit Jahrzehnten besetzt und jegliche Grundrechte entbehrt, welche als Mensch einen zustehen
- Reisefreiheit: Palästinenser dürfen den Gazastreifen nicht ohne Weiteres verlassen oder betreten. Der Grenzübertritt (sowohl nach Israel als auch via Ägypten) ist streng reglementiert, wobei Ausreisen für die meisten Bewohner fast unmöglich sind.
-Import/Export-Beschränkungen: Israel kontrolliert den Warenverkehr. Die Einfuhr von Gütern, die als "Dual-Use" (zivil und militärisch nutzbar) gelten, ist verboten. Dies umfasst oft Baumaterialien, Elektronik und bestimmte Maschinen.
-Einschränkungen bei der Fischerei: Die Fischereizone vor der Küste Gazas wird von Israel festgelegt und oft drastisch reduziert, was den Lebensunterhalt von Fischern stark beeinträchtigt.
- Zugang zu Ressourcen und Gebieten: Es gibt "No-Go-Zones" nahe der Grenze zu Israel, die von Palästinensern nicht betreten werden dürfen. Dies umfasst landwirtschaftliche Flächen, was die Nahrungsversorgung einschränkt.
- Zugang zu medizinischer Versorgung: Kranke, die eine Behandlung außerhalb des Gazastreifens benötigen, müssen spezielle Genehmigungen von Israel beantragen, die oft abgelehnt oder verzögert werden.
- Waren- und Hilfslieferungen: Nach aktuellen Berichten blockieren teils Demonstranten, teils israelische Sicherheitsvorgaben die Lieferung von Hilfsgütern, was zu extremer Nahrungsmittelknappheit führt.
-Waffenruhe-Einschränkungen: Während vereinbarter Waffenruhen dürfen Palästinenser sich oft nicht frei in bestimmten Gebieten bewegen, aus Angst vor Beschuss.
Amnesty International