Der Glaubens-Thread

Das ist der entscheidende Punkt, der gerne vergessen wird. Psychos wie Breivik oder der Attentäter von Christchurch können sich bei ihren Taten nicht auf die Bibel bzw. die Lehre Christi beziehen. Daher ergibt es absolut keinen Sinn, solche Taten mit dem Christentum in Verbindung zu bringen, nur weil sich Massenmörder darauf berufen.

Ach du Scheisse, hörst du dir eigentlich selbst zu? Schämst du dich nicht?
Und nach deinen ganzen Posts bezweifle ich mal sehr stark dass du jemals ein Geschichtsbuch geschweige den die Bibel gelesen hast.
 
Ich sitze hier gerade auf dem Bahnhof und werde durch den Thread bestens unterhalten. :popkorn:

Das Christentum. Die friedlichste Religion unter diese Sonne, und alle haben sich lieb. Man lernt hier nie aus.
 
Was haben US Angriffe jetzt mit Religion zu tun?
Oh, du bist nicht auf dem aktuellen Stand.



Es ist offensichtlich der Krieg der amerikansichen Christofaschisten :nix:
 
Weniger Mord und Totschlag als zuvor? Hast du dir mal die zeitgenössischen Beiträge dazu durchgelesen? Vor allem die Inder oder afrikanische Staaten können davon ein Liedchen singen. Nur weil die Befreiung Jerusalems durch die Kreuzritter blutiger von statten ging als die damalige Kapitulation vor den Arabern ist nicht die ganze islamische Expansion mit "viel weniger Mord und Totschlag" von statten gegangen.

Wen das Thema die Kreuzzüge ist, beziehe ich mich natürlich auf die entsprechende Region, der Levante. Und da ist meine Aussage absolut zutreffend
Ich halte weder was davon Religionen anhand ihres "Bodycounts" zu vergleichen noch von Whataboutism. Sonst könnten wir die dutzenden Millionen Opfer christlicher Missionierung in Nord- und Südamerika sowie der restlichen Welt dazuzählen.

Keine der 3 monotheistischen abrahamischen Religionen ist böse oder schlecht. Das ändert sich auch nicht, wen diese für böse oder schlechte Taten instrumentalisiert und missbraucht werden und man es dann Kreuzzug oder Djihad nennt.
 
Ich sitze hier gerade auf dem Bahnhof und werde durch den Thread bestens unterhalten. :popkorn:

Das Christentum. Die friedlichste Religion unter diese Sonne, und alle haben sich lieb. Man lernt hier nie aus.

Ist doch klar.
Conquista
Hexenverbrennung
Exorzismus
Kinderehe
Kreuzzüge
KKK
Allegemeine Terroranschläge

Das alles nicht christlich und der Name des Christentums wird zweckentfremded.

Ein Muslim pinkelt mitten auf die Strasse -> Hassreligion!
 
Die Gefahr und das Missbrauchspotential der abrahamistischen Religionen kommt imho vor allem daraus, dass sie den einzelnen Menschen nicht hauptsächlich als Individuum sehen und anhand seiner persönlichen Taten und seiner Moral beurteilen, sondern darüber hinaus ein "wir" (die richtig Gläubigen) und ein "die" (diejenigen die nicht Teil der Glaubensgemeinschaft sind) definiert das darüber steht. Und während die Leute im "wir" Vergebung und Erlösung erfahren können, sind jene im "die" Menschen zweiter Klasse und verlieren ihre individuelle Identität. Genau dies gab/gibt demjenigen Menschen der das "wir" und das "die" für eine Gemeinschaft definiert so viel Macht. Genau mit diesen Mitteln wurden über die Jahrhunderte zig Kriege im Namen aller Religionen und Subströmungen geführt. Dieses Machtkonstrukt wurde im Westen mit der Aufklärung jedoch zu grossen Teilen durchbrochen. Die neuen radikalierenden Religionsbewegungen, ob Wahabismus/Salafismus im Islam oder die radikalere Evangelikale Strömung des Christentums aus den USA versuchen aber zu diesen "goldenen" Zeiten zurückzukehren.
 
  • Lob
Reaktionen: Avi
Die Gefahr und das Missbrauchspotential der abrahamistischen Religionen kommt imho vor allem daraus, dass sie den einzelnen Menschen nicht hauptsächlich als Individuum sehen und anhand seiner persönlichen Taten und seiner Moral beurteilen, sondern darüber hinaus ein "wir" (die richtig Gläubigen) und ein "die" (diejenigen die nicht Teil der Glaubensgemeinschaft sind) definiert das darüber steht. Und während die Leute im "wir" Vergebung und Erlösung erfahren können, sind jene im "die" Menschen zweiter Klasse und verlieren ihre individuelle Identität. Genau dies gab/gibt demjenigen Menschen der das "wir" und das "die" für eine Gemeinschaft definiert so viel Macht. Genau mit diesen Mitteln wurden über die Jahrhunderte zig Kriege im Namen aller Religionen und Subströmungen geführt. Dieses Machtkonstrukt wurde im Westen mit der Aufklärung jedoch zu grossen Teilen durchbrochen. Die neuen radikalierenden Religionsbewegungen, ob Wahabismus/Salafismus im Islam oder die radikalere Evangelikale Strömung des Christentums aus den USA versuchen aber zu diesen "goldenen" Zeiten zurückzukehren.

Weiß nicht ob das wirklich ein Merkmal der abrahamischen Religionen ist. Gemeinschaftsgefühl vermitteln ja alle Religionen.

Vielleicht eher das universel intrensische Verlangen des Menschen "wir gegen die".
Gib es keine "andere" religion findet man schnell wege sich untereinander zu bekämpfen.
Katholiken vs Protestanten. Schiiten vs Suniten.
Und selbst die so patifistisch anmutenden Budhisten schlachten auf einmal Moslems ab, wen der Nationalismus derbe rein kicked
 
Wen das Thema die Kreuzzüge ist, beziehe ich mich natürlich auf die entsprechende Region, der Levante. Und da ist meine Aussage absolut zutreffend
Ich halte weder was davon Religionen anhand ihres "Bodycounts" zu vergleichen noch von Whataboutism. Sonst könnten wir die dutzenden Millionen Opfer christlicher Missionierung in Nord- und Südamerika sowie der restlichen Welt dazuzählen.

Keine der 3 monotheistischen abrahamischen Religionen ist böse oder schlecht. Das ändert sich auch nicht, wen diese für böse oder schlechte Taten instrumentalisiert und missbraucht werden und man es dann Kreuzzug oder Djihad nennt.
Und das ist natürlich unsinnig und weltfremd und so, als würde man zb Gewalt oder Kriminalität als etwas universell in der menschlichen Natur liegendes auf alle gleichbügeln ohne Anschau von Alter oder Geschlecht.

Mit so einer verallgemeinernden Denkweise kann man Problemfelder gar nicht mehr klar umreißen und gezielte Lösungen finden.

Das in 300 Jahren Aufklärung entschärfte Christentum hat einen ganz anderen Impact als der unmodernisiert gebliebene Islam, warum wir auch keine Zustände wie in Afganistan haben in christlichen Ländern.

Du spuckst mit solch einer unreflektierten „eh alles der gleiche Mist“ Attitude ja unbewusst Millionen unter den Taliban leidenden Frauen ins Gesicht. Oder den Jesiden. Den Opfern von Terroranschlägen. Usw.
 
Mir geht jedes mal das Herz auf, wen ich sehe wie marginalisierten Gruppen wie Frauen und Juden auf einmal soviel Solidarität entgegenkommt ... wen man den dann auf den bösen Islam einprügeln kann.
Und natürlich ist Gewalt und Kriminalität ein universelles in der ureignen Natur des Menschen und hat weder was mit Alter noch Geschlecht zu tun. Oder Rasse und Kultur.

Das dem Islam eine Renaicance und vor allem Reformation gut getan hätte wie bei den Christen hab ich hier schon mehrfach selbst gesagt. Das Thema war aber wieder kontextlose Behauptungen wie 20+ Morde des Koran oder die Falschbehauptungen zu den Kreuzzügen
 
Ist doch klar.
Conquista
Hexenverbrennung
Exorzismus
Kinderehe
Kreuzzüge
KKK
Allegemeine Terroranschläge

Das alles nicht christlich und der Name des Christentums wird zweckentfremded.

Ein Muslim pinkelt mitten auf die Strasse -> Hassreligion!

Ich muss gestehen, wenn es um den Islam geht, habe ich früher so gedacht wie dein letzter Satz es beschreibt. Bis ich dann merkte das alle abrahamitischen Religionen eigentlich gleich sind. Ist ja auch legitim, weil alle denselben Ursprung haben.

In puncto Islam danke ich aber @Arcturio für sein Hintergrundwissen. Das hilft oft Klischees zu überdenken, ebenso auch wie alle Vorurteile zu hinterfragen.
 
Weiß nicht ob das wirklich ein Merkmal der abrahamischen Religionen ist. Gemeinschaftsgefühl vermitteln ja alle Religionen.
Gerade das alte Testament ist schon ziemlich stark auf das Prinzip der "Chosen Few " ausgelegt, da ist es völlig ok alle erstgeboren der "anderen" zu töten weil ihr Regent ein absoluter Arsch ist oder ganze Städte auszulöschen, weil sich einige Bewohner nicht nach dem definierten Moralkodex verhalten.

Es gibt durchaus auch Religionen und Glaubensrichtungen welche nicht auf diesem "Chosen Few" Prinzip beruhen... Wo das Seelenheil aller Menschen anhand ihrer persönlicher Taten und Moral definiert wird und nicht anhand ihrem Bekenntnis zu einem bestimmten Gott.

Ich persönlich unterscheide für mich zwischen Glaube und Religion. Während Glaube durch die eigene Interpretation, das eigene Gewissen und den eigenen Moralkodex geformt wird, ist Religion ein fremdbestimmtes, institutionalisiertes Konstrukt welches "fertig" übernommen wird, mit allen Vor- und entsprechenden Nachteilen. In meiner Interpretation sehe ich desshalb Glaube deutlich positiver als Religion.

Vielleicht eher das universel intrensische Verlangen des Menschen "wir gegen die".
Gib es keine "andere" religion findet man schnell wege sich untereinander zu bekämpfen.
Katholiken vs Protestanten. Schiiten vs Suniten.
Und selbst die so patifistisch anmutenden Budhisten schlachten auf einmal Moslems ab, wen der Nationalismus derbe rein kicked
Natürlich geht das mit einem gewissen Masse auch über Nationalismus und andere Bereiche. Nur ist es deutlich einfacher via Religion, da für den geneigten Religionsanhänger das komplette Seelenheil damit verbunden und für ihn die Worte seines geistigen Führers auch nicht widerlegbar sind. Katholiken, Protestanten, Evangelikale, Schiiten oder Suniten sind ja auch alles unterschiedliche Subreligionen, auch Christliche Sekten u.s.w. Jede hat ihre eigene "wir", "die" Ansicht in verschieden radikalen Ausprägungen.
 
  • Lob
Reaktionen: Avi
Ich nehme noch die Spiritualität hinzu, etwas das die Religion mMn gar nicht (mehr?) besitzt.
Für mich kann Spirtualität durchaus sowohl im persönlichen Glauben als auch in der Religion vorhanden sein. Die meisten Religionen haben ja explizit spezifische Rituale die genau darauf ausgelegt sind die individuelle Spiritualität zu erfahren. Oder verstehe ich unter dem Begriff etwas anderes als du?
 
Wie kommst du den auf sowas?
Sprichst du da Milliarden von Gläubigen ihren Glauben ab, weil du deren Glauben nicht teilst??

Für mich persönlich hat "vorpredigen" und das strikte folgen von Dogmen und Regeln nicht mehr viel mit Spiritualität zu tun. Das ist alles.

Für mich kann Spirtualität durchaus sowohl im persönlichen Glauben als auch in der Religion vorhanden sein. Die meisten Religionen haben ja explizit spezifische Rituale die genau darauf ausgelegt sind die individuelle Spiritualität zu erfahren. Oder verstehe ich unter dem Begriff etwas anderes als du?

Nein, unsere Vorstellung ist da ähnlich bis gleich, nur denke ich das bei den Religionen die persönliche Bindung zu den Gottheiten schlichtweg zu kurz kommt, oder vielleicht gar nicht vorhanden ist. Da gibt es dann Ersatz. Zum Beispiel Jesus als Leitfigur.

Beim Glauben an sich sieht das mMn schon wieder etwas anders aus.
 
Für mich persönlich hat "vorpredigen" und das strikte folgen von Dogmen und Regeln nicht mehr viel mit Spiritualität zu tun. Das ist alles.

Nochmal ... wie kommst du zu dieser allgemeinen Aussage, das die Religionen keine Spiritualität haben? Das bedeutet das die Gläubigen ja nicht wirklich glauben. Da ist es ja erstmal völlig egal ob das "imo" ist.

Und von staren Dogmen reden und dann dem nordischen Götter Pantheon nahezustehen ... schwierig.
Ich finde völlig in Ordnung das du das tust und das Christentum ablehnt. Aber gestehen diese Toleranz den anderen doch auch bitte zu ... ohne diese zu schmähen und denen ihren Glauben abzusprechen.

Ja ... ich weiß was du meinst, mit Kirche als Institution und deren Strafe Gottesdienste. Aber das ist nun mal teil der Religion wie die Weltenesche deiner.

 
  • Lob
Reaktionen: Avi
Zurück
Top Bottom