Schon häufig hier und in anderen Threads erläutert. Reaktion ist immer die gleiche und vorhersehbar:
- man wird in eine Ecke geschoben
- es werden Phrasen geschwungen wie "komme mal mit Argumenten". Was immer belustigend ist, da dies immer rausgeholt wird, wenn der "Diskussion"spartner fachlich, sachlich und argumentativ gescheitert ist.
- es werden keine Sachdebatten geführt, sondern nur binäre Positionsdebatten. Schreibt man etwas relativierendes und einordnendes zu EEs, ist man automatisch ein Gegner und will alles ausschließlich mit Kohle, Erdgas und Atom befeuern.
Amüsant, da ich von der BDEW zertifizierter EE Manager bin. Aber seis drum.
Ich habe auch den Eindruck für Vernunft sind hier viele nicht empfänglich und es geht nur noch um ihre Seite und ihr Ego.
Der Ausstoß an CO2-Äquivalenten hat 2025 ein neues Rekorthoch erreicht und politischer Aktionismus ist Klimaneutralität bis 2045.
Nun, grundsätzlich hat er nicht unrecht, auch wenn er es wahrscheinlich anders gemeint hat.
Durch die private Industrie kann der Ausstoß wohl kaum erhöht worden sein wenn diese immer weiter abgebaut worden ist.
Der Ausstoß muss also durch wachende Staatsverschuldung erhöht worden sein. Durch staatlich subventionierte Masseneinwanderung die Konsum und Energieverbrauch erhöht, durch die Militarisierung, durch die Subventionierung der Rüstungsindustrie, durch die ständige Ausdehnung des Sozialstaates, ironischerweise durch die Energiepolitik.
Also ja, politischer Aktivismus hat den Aussstoß erhöht. Nur sind das halt alles Projekte die der Regierung dann offensichtlich doch wichtiger als der CO2 Ausstoß sind.
Strohfrau
Der Quatsch ist zu glauben die Transformation hätte vor Jahren kein Geld gekostet, die Probleme heute wären damals auch da gewesen nur noch viel teurer als heute und noch weniger lösbar, entsprechend auch die Folgen wirtschaftlich vs der Konkurrenz.
Die größten Probleme hatten btw die Hersteller von Autos welche den Wechsel schneller vollziehen wollten wie VW und die Bremser wie viele Japaner oder BMW sind besser durchgekommen.
Alle reden immer davon, dass VW früher auf Elektro hätte umstellen sollen
Aber VWs Problem ist ja nicht, dass sie keine Elektroautos herstellen, sondern dass deren Produktionskosten im Vergleich zur konkurrenz viel zu hoch sind, speziell für das Marktsegment um das sie konkurrieren.
In den 2000ern hat man noch gemerkt dass z.B. ein Polo von der Verarbeitung her noch deutlich wertiger mit mehr sinnvollen Funktionen ist als ein Hyundai I10.
Aber die Verarbeitungsqualität bei allen Marken hat sich verbessert und die Frage bleibt halt, warum man soviel Geld für einen VW ausgeben muss, wenn man für das selbe Geld schon fast ein höherwertiges Modell einer billigeren Marke bekommen kann?
Ausserdem bieten die anderen Marken einen viel besseren Service an. Bei KIA gibt es eine 7 Jährige Garantie oder bis 150.000 km Fahrleistung, Hyundai liefert eine 5 jährige Mobilitätsgarantie und bei VW ? Da kriegst du 2 Jahre gesetzliche Garantie...
Teure und aufwendige Reparaturen, Dieselgate kommen beim Image hinzu und das Design ist ja auch eher langweilig
Ich weiß, das du das ganz furchtbar für dich aber es ist das aktuell geltende Klimaschtzgesetz. Ganz Real und mit realen Konsequenzen, wen dagegen verstoßen wird oder man sich nicht dran hält.
Und bis dieses Gesetz entweder durch das Parlament abgeschaltet oder verändert wird, musst du dich wohl leider damit abfinden. So nervend und unnötig du es auch finden magst.
Deal damit
Wir dealen alle damit.
Wobei ich schon verstehen kann, das Politker ihr Land ruinieren und ihre Mitbürger verkaufen, immerhin werden sie dafür persönlich bezahlt, wahrscheinlich hassen einige Poitiker Deutschland und die Deutschen sogar.
Aber warum Bürger dafür wählen, dass ihr eigenes Land ruiniert und ihre persönliche Zukunft deutlich schlechter wird, für ein Gesetz dass am Weltklima nichts ändern wird, ist schon irgendwie befremdlich.
Am extremsten sieht man dies z.B. in Frankreich, wo man mal eben den größten Energiekonzern EDF verstaatlichte und nun dort der Steuerzahler sogar das komplette Risiko trägt, nur weil man ideologisch an der Technologie festhalten wollte, dies aber für den Konzern auf privatwirtschaftlicher Ebene ohne die Verstaatlichung sich nie hätte rechnen können bzw. dieser sogar vor der Pleite stand. Gleichzeitig aber (wie so oft) bleibt man bei den wirklichen Kosten und denen in der Zukunft eher
im Ungewissen.
Staatliche Hilfen und Garantien:
Direkte Finanzhilfen: Forschungsförderung (z. B. für Reaktorsicherheit und Endlagerung) sowie Steuervergünstigungen bei der Energiebesteuerung.
Haftungsfreistellung: Der Staat übernimmt den Großteil des finanziellen Risikos bei Unfällen, da private Versicherungen die immensen potenziellen Schadenssummen nicht abdecken können.
Entsorgungskosten: Ein erheblicher Teil der Kosten für die Sanierung von Atommüllstandorten und die Endlagersuche (geschätzt auf ca. 170 Mrd. Euro) wird letztlich vom Steuerzahler getragen. Letztlich liegen die Kosten für die Endlagerung komplett beim Steuerzahler.
Kapitalkosten & Garantien: Der Bau neuer Reaktoren (z. B. in Großbritannien oder Polen) ist ohne staatliche Kreditgarantien oder garantierte Abnahmepreise (Contract for Difference) für private Investoren kaum finanzierbar.
Joa in Frankreich werden die Kosten für die staatlich produzierte Energie vom Staat getragen.
Es leugnet ja auch niemand, dass für Atomenergie Kosten entstehen. Aber Kohle und Gas will man halt nicht mehr wegen CO2, Wind und Sonne alleine werden niemals alleine in der Lage sein, unseren Enerhiebedarf zu decken, dass ist technisch vollkommen unmöglich.
Und da man CO2 nicht mehr will und alles besser ist, als nicht genug Energie und ständige Stromausfälle, wäre Atomenergie trotz aller Risiken und der Entsorgungsproblemstatistik immer noch die beste Option für eine CO2 arme Volkswirtschaft.
Und was hier auch gerne unterschlagen wird, dass man eben wie auch bei Öl und Gas von unzuverlässigen Ländern wie Russland abhängig ist, wenn es um das Material für die Brennstäbe geht. Übrigens ein Problem, was bei Solarstrom durchaus auch besteht, da man die hiesige Industrie auch zugunsten fossiler Energieformen und Atomstrom quasi abgewürgt hat und nun natürlich von China abhängig ist, wo es in Zukunft mit Sicherheit auch massive Probleme geben wird.
Die hiesige EE Industrie wurde niemals abgewürgt. Sie wurde jahrelang über hohe Subventionen künstlich am Leben gehalten.
Bei vielen Firmen war das Abgreifen der Subventionen das eigentliche Geschäftsziel bei der Gründung und niemals irgendwie weltweiter Marktführer zu werden.
Aber das ist halt grubdsätzlich das Problem mit Subventionen.
Die Politik geht lieber den Weg, anstatt halt strukturell an den Standortfaktoren für die Industrie im Allgemeinen etwas zu verbessern.
Letztlich hätte man durchaus weniger Probleme gehabt, wenn man rechtzeitig mit der Transformation begonnen hätte. So hätte man dies in kleinen Schritten nach und nach bewerkstelligen können. Aber man hat sich gegen jede noch so kleine Maßnahme mit Händen und Füßen gewehrt und lieber die Alternativen abgewürgt zugunsten der alten Energieformen. Wer sich jetzt über die Kosten der nun immer dringlicher werdenden Transformation, die man so lange aufgeschoben hatte, aufregt, hat wohl auch noch die zukünftigen Folgekosten für Umweltschäden und die teuren Konflikte, die aus den Abhängigkeiten entstehen, nicht mit einberechnet. Genau dies wird auch auf Länder wie die USA zukommen, die eine komplette Rolle rückwärts bei allen Maßnahmen gemacht haben.
Aufgeschoben? Hunderte Miliarden hat man über Jahre hinweg in die Transformation gesteckt und funktionierende Kraftwerke stillgelegt und sogar aktiv zerstört, damit niemand mehr in der Zukunft diese noch nutzen kann.
Und joa, China und die USA haben mittlerweile die Klimaideologie aufgegeben und versuchen die KI Weltherrschaft an sich zu reissen und High Tech Drohen und Roboter zu bauen. Und die wollen einfach nur billige energie im Überfluss um das alles zu ermöglichen
Ironischerweise wird die Strategie einfach nur billige Energie in möglichst großer Menge zu produzieren, die Elektrifizierung von Bereichen wie z.B. dem Straßenverkehr und das Heizen beschleunigen und sich positiver auf die CO2 Bilanz ausüben, als den politischen Kurs irgendwelche Entwicklungen politisch mit höheren Abgaben und komplizierten Subventionen staatlich zu steuern.