Zero Tolerance Deutsche Wirtschaft 2025

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Ihr befindet euch in einem ZT-Thread, entsprechend gelten hier folgende extra Regeln(Sonderregeln ggf. im Startpost sind mitzubeachten):

1) ZTF für Zero Tolerance Forums Provokationen/Beleidigungen/Bashes/Trollen/OffTopic/Spam/etc führen zur sofortigen Bestrafung in Form von Bans. Entscheidungen sind endgültig und nicht diskutierbar.

2) Gepflegte Diskussionskultur ist das Gebot! ZTFs koexistieren neben den normalen Foren. Wenn ihr mit den harten Regeln hier nicht klarkommt, nutzt die normal moderierten Foren.

3) Politik darf nur thematisiert werden, wenn sie einen direkten Einfluss auf die deutsche Wirtschaft hat. Dieser Einfluss sollte auch im Beitrag ersichtlich werden.

4) Wenn Politik thematisiert wird, gelten die üblichen Verhaltensregeln, wie keine Politikerbeleidigungen und dass Kritik angemessen sein sollte.

Ein Job, bei dem du entsprechend entlohnt wirst, selbstbestimmt arbeiten und dich verwirklichen kannst. Sowas gibt es nicht oft, aber sowas gibt es.
 
Ich hab ja nicht gesagt, dass es so Jobs oft gibt, ich habe nur gesagt, dass man auch gerne mehr als 30 Std. pro Woche arbeiten kann, wenn eben die Umstände passen.
 
Arbeit ist nicht da um zu gefallen (das ist der Bonus), sondern erstranging um das Überleben zu sichern , zweitrangig das Leben neben der Arbeit angenehmer zu machen und dann kommt langsam mal Freude an der Arbeit.
 
Arbeit ist nicht da um zu gefallen (das ist der Bonus), sondern erstranging um das Überleben zu sichern , zweitrangig das Leben neben der Arbeit angenehmer zu machen und dann kommt langsam mal Freude an der Arbeit.
Die denkweise funktionierte vielleicht vor 20 Jahren und davor, aber heute nicht mehr.
Und ich kann das mit Anfang 40 mittlerweile völlig nachvollziehen das vor allem bei jüngeren sich nicht mehr alles nur um die Arbeit dreht
 
Die denkweise funktionierte vielleicht vor 20 Jahren und davor, aber heute nicht mehr.
Und ich kann das mit Anfang 40 mittlerweile völlig nachvollziehen das vor allem bei jüngeren sich nicht mehr alles nur um die Arbeit dreht
Vor 20 Jahren wurde folgendes gesagt:
Die denkweise funktionierte vielleicht vor 20 Jahren und davor, aber heute nicht mehr.
Und ich kann das mit Anfang 40 mittlerweile völlig nachvollziehen das vor allem bei jüngeren sich nicht mehr alles nur um die Arbeit dreht
:kruemel:
Und hätte ich mich nach Leuten wie dir gerichtet hätte ich heute auch die negativen Folgen zu tragen. Aber ich habe an mir gearbeitet und trage jetzt die Früchte von guter Bezahlung in einem festen Job der mir Freude bereitet und wir können uns auch viel Luxus leisten.
 
Verstoß ordentlicher Diskussionskultur; politische Verschwörungstheorien
Schon häufig hier und in anderen Threads erläutert. Reaktion ist immer die gleiche und vorhersehbar:
- man wird in eine Ecke geschoben
- es werden Phrasen geschwungen wie "komme mal mit Argumenten". Was immer belustigend ist, da dies immer rausgeholt wird, wenn der "Diskussion"spartner fachlich, sachlich und argumentativ gescheitert ist.
- es werden keine Sachdebatten geführt, sondern nur binäre Positionsdebatten. Schreibt man etwas relativierendes und einordnendes zu EEs, ist man automatisch ein Gegner und will alles ausschließlich mit Kohle, Erdgas und Atom befeuern.

Amüsant, da ich von der BDEW zertifizierter EE Manager bin. Aber seis drum.

Ich habe auch den Eindruck für Vernunft sind hier viele nicht empfänglich und es geht nur noch um ihre Seite und ihr Ego.

Der Ausstoß an CO2-Äquivalenten hat 2025 ein neues Rekorthoch erreicht und politischer Aktionismus ist Klimaneutralität bis 2045.

Nun, grundsätzlich hat er nicht unrecht, auch wenn er es wahrscheinlich anders gemeint hat.

Durch die private Industrie kann der Ausstoß wohl kaum erhöht worden sein wenn diese immer weiter abgebaut worden ist.

Der Ausstoß muss also durch wachende Staatsverschuldung erhöht worden sein. Durch staatlich subventionierte Masseneinwanderung die Konsum und Energieverbrauch erhöht, durch die Militarisierung, durch die Subventionierung der Rüstungsindustrie, durch die ständige Ausdehnung des Sozialstaates, ironischerweise durch die Energiepolitik.

Also ja, politischer Aktivismus hat den Aussstoß erhöht. Nur sind das halt alles Projekte die der Regierung dann offensichtlich doch wichtiger als der CO2 Ausstoß sind.

Strohfrau
Der Quatsch ist zu glauben die Transformation hätte vor Jahren kein Geld gekostet, die Probleme heute wären damals auch da gewesen nur noch viel teurer als heute und noch weniger lösbar, entsprechend auch die Folgen wirtschaftlich vs der Konkurrenz.
Die größten Probleme hatten btw die Hersteller von Autos welche den Wechsel schneller vollziehen wollten wie VW und die Bremser wie viele Japaner oder BMW sind besser durchgekommen.

Alle reden immer davon, dass VW früher auf Elektro hätte umstellen sollen

Aber VWs Problem ist ja nicht, dass sie keine Elektroautos herstellen, sondern dass deren Produktionskosten im Vergleich zur konkurrenz viel zu hoch sind, speziell für das Marktsegment um das sie konkurrieren.

In den 2000ern hat man noch gemerkt dass z.B. ein Polo von der Verarbeitung her noch deutlich wertiger mit mehr sinnvollen Funktionen ist als ein Hyundai I10.

Aber die Verarbeitungsqualität bei allen Marken hat sich verbessert und die Frage bleibt halt, warum man soviel Geld für einen VW ausgeben muss, wenn man für das selbe Geld schon fast ein höherwertiges Modell einer billigeren Marke bekommen kann?

Ausserdem bieten die anderen Marken einen viel besseren Service an. Bei KIA gibt es eine 7 Jährige Garantie oder bis 150.000 km Fahrleistung, Hyundai liefert eine 5 jährige Mobilitätsgarantie und bei VW ? Da kriegst du 2 Jahre gesetzliche Garantie...

Teure und aufwendige Reparaturen, Dieselgate kommen beim Image hinzu und das Design ist ja auch eher langweilig

Ich weiß, das du das ganz furchtbar für dich aber es ist das aktuell geltende Klimaschtzgesetz. Ganz Real und mit realen Konsequenzen, wen dagegen verstoßen wird oder man sich nicht dran hält.

Und bis dieses Gesetz entweder durch das Parlament abgeschaltet oder verändert wird, musst du dich wohl leider damit abfinden. So nervend und unnötig du es auch finden magst.

Deal damit

Wir dealen alle damit.

Wobei ich schon verstehen kann, das Politker ihr Land ruinieren und ihre Mitbürger verkaufen, immerhin werden sie dafür persönlich bezahlt, wahrscheinlich hassen einige Poitiker Deutschland und die Deutschen sogar.

Aber warum Bürger dafür wählen, dass ihr eigenes Land ruiniert und ihre persönliche Zukunft deutlich schlechter wird, für ein Gesetz dass am Weltklima nichts ändern wird, ist schon irgendwie befremdlich.

Am extremsten sieht man dies z.B. in Frankreich, wo man mal eben den größten Energiekonzern EDF verstaatlichte und nun dort der Steuerzahler sogar das komplette Risiko trägt, nur weil man ideologisch an der Technologie festhalten wollte, dies aber für den Konzern auf privatwirtschaftlicher Ebene ohne die Verstaatlichung sich nie hätte rechnen können bzw. dieser sogar vor der Pleite stand. Gleichzeitig aber (wie so oft) bleibt man bei den wirklichen Kosten und denen in der Zukunft eher im Ungewissen.
Staatliche Hilfen und Garantien:
Direkte Finanzhilfen: Forschungsförderung (z. B. für Reaktorsicherheit und Endlagerung) sowie Steuervergünstigungen bei der Energiebesteuerung.
Haftungsfreistellung: Der Staat übernimmt den Großteil des finanziellen Risikos bei Unfällen, da private Versicherungen die immensen potenziellen Schadenssummen nicht abdecken können.
Entsorgungskosten: Ein erheblicher Teil der Kosten für die Sanierung von Atommüllstandorten und die Endlagersuche (geschätzt auf ca. 170 Mrd. Euro) wird letztlich vom Steuerzahler getragen. Letztlich liegen die Kosten für die Endlagerung komplett beim Steuerzahler.
Kapitalkosten & Garantien: Der Bau neuer Reaktoren (z. B. in Großbritannien oder Polen) ist ohne staatliche Kreditgarantien oder garantierte Abnahmepreise (Contract for Difference) für private Investoren kaum finanzierbar.

Joa in Frankreich werden die Kosten für die staatlich produzierte Energie vom Staat getragen.

Es leugnet ja auch niemand, dass für Atomenergie Kosten entstehen. Aber Kohle und Gas will man halt nicht mehr wegen CO2, Wind und Sonne alleine werden niemals alleine in der Lage sein, unseren Enerhiebedarf zu decken, dass ist technisch vollkommen unmöglich.

Und da man CO2 nicht mehr will und alles besser ist, als nicht genug Energie und ständige Stromausfälle, wäre Atomenergie trotz aller Risiken und der Entsorgungsproblemstatistik immer noch die beste Option für eine CO2 arme Volkswirtschaft.

Und was hier auch gerne unterschlagen wird, dass man eben wie auch bei Öl und Gas von unzuverlässigen Ländern wie Russland abhängig ist, wenn es um das Material für die Brennstäbe geht. Übrigens ein Problem, was bei Solarstrom durchaus auch besteht, da man die hiesige Industrie auch zugunsten fossiler Energieformen und Atomstrom quasi abgewürgt hat und nun natürlich von China abhängig ist, wo es in Zukunft mit Sicherheit auch massive Probleme geben wird.

Die hiesige EE Industrie wurde niemals abgewürgt. Sie wurde jahrelang über hohe Subventionen künstlich am Leben gehalten.

Bei vielen Firmen war das Abgreifen der Subventionen das eigentliche Geschäftsziel bei der Gründung und niemals irgendwie weltweiter Marktführer zu werden.

Aber das ist halt grubdsätzlich das Problem mit Subventionen.

Die Politik geht lieber den Weg, anstatt halt strukturell an den Standortfaktoren für die Industrie im Allgemeinen etwas zu verbessern.

Letztlich hätte man durchaus weniger Probleme gehabt, wenn man rechtzeitig mit der Transformation begonnen hätte. So hätte man dies in kleinen Schritten nach und nach bewerkstelligen können. Aber man hat sich gegen jede noch so kleine Maßnahme mit Händen und Füßen gewehrt und lieber die Alternativen abgewürgt zugunsten der alten Energieformen. Wer sich jetzt über die Kosten der nun immer dringlicher werdenden Transformation, die man so lange aufgeschoben hatte, aufregt, hat wohl auch noch die zukünftigen Folgekosten für Umweltschäden und die teuren Konflikte, die aus den Abhängigkeiten entstehen, nicht mit einberechnet. Genau dies wird auch auf Länder wie die USA zukommen, die eine komplette Rolle rückwärts bei allen Maßnahmen gemacht haben.

Aufgeschoben? Hunderte Miliarden hat man über Jahre hinweg in die Transformation gesteckt und funktionierende Kraftwerke stillgelegt und sogar aktiv zerstört, damit niemand mehr in der Zukunft diese noch nutzen kann.

Und joa, China und die USA haben mittlerweile die Klimaideologie aufgegeben und versuchen die KI Weltherrschaft an sich zu reissen und High Tech Drohen und Roboter zu bauen. Und die wollen einfach nur billige energie im Überfluss um das alles zu ermöglichen

Ironischerweise wird die Strategie einfach nur billige Energie in möglichst großer Menge zu produzieren, die Elektrifizierung von Bereichen wie z.B. dem Straßenverkehr und das Heizen beschleunigen und sich positiver auf die CO2 Bilanz ausüben, als den politischen Kurs irgendwelche Entwicklungen politisch mit höheren Abgaben und komplizierten Subventionen staatlich zu steuern.
 
Die deutsche Wirtschaft spürt die Folgen des aus meiner Sicht unnötig begonnenen Krieges der USA gegen den Iran deutlich. Da Donald Trump ohne Plan unnötig gehandelt hat und die Situation verbockt hat, ist es fragwürdig, warum nun andere Länder einspringen sollen in seinen Krieg. Er hat vorher die anderen auch nicht gefragt bevor er da rein ist. Leidtragend wieder die deusche Wirtschaft.

Screenshot-2026-03-15-095212.jpg



Trump ist schuld an der Öl-Miserie für die deutsche Wirtschaft.
 
Zuletzt bearbeitet:
Die deutsche Wirtschaft spürt die Folgen des aus meiner Sicht unnötig begonnenen Krieges der USA gegen den Iran deutlich. Da Donald Trump ohne Plan unnötig gehandelt hat und die Situation verbockt hat, ist es fragwürdig, warum nun andere Länder einspringen sollen in seinen Krieg. Er hat vorher die anderen auch nicht gefragt bevor er da rein ist. Leidtragend wieder die deusche Wirtschaft.

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Trump ist schuld an der Öl-Miserie für die deutsche Wirtschaft.

Interessanter Weise gibt es ja real keine Öl Muesere. Es ist absolut genug Öl auf dem Markt.
Es sind halt die Jahrzehnte alten Markt Automstismen die wiederum zwangsweise alte Marktmechanismen auslösen. Mit automatisch extrem steigenden Preisen reagieren. Nur haben wir eigentlich nicht mehr 1980 ...

DAS! Sollte man ändern. Am besten gleich das Merit Order Sytem mit abschaffen und den $ loswerden.
 
Aber VWs Problem ist ja nicht, dass sie keine Elektroautos herstellen, sondern dass deren Produktionskosten im Vergleich zur konkurrenz viel zu hoch sind, speziell für das Marktsegment um das sie konkurrieren.

Ich lass mal deine ganzen Schwurbeleien unkommentiert aber darauf will ich kurz konstruktiv eingehen und es korrekt einordnen.

Das Problem von VW ist der Verbrenner und dessen Premium Modelle, deren Verkäufer vor allen in Asien stark eingebrochen sind.
EVs hätten hier kompensieren können aber da war VW zu spät und ungenügend auf dem Markt. Das ist damit gemeint, das VW Elektromobilität verpennt hätte.

Dein anderer Punkt ist auch nicht korrekt. Es ist die Rendite die zu niedrig ist. Und das liegt weniger an der direkten eigenen Produktion, sondern an den Zukauf der Batterien die den höchsten Wertschöpfungsfaktor bei einem EV haben.
Aber auch hier hat es VW selbst "verpennt" die nötige Infrastruktur selbst mit aufzubauen.

Verpennt wurde dabei natürlich nie etwas qirklich, sondern bewusst ignoriert aus kurzfristiger Gier.
 
Am extremsten sieht man dies z.B. in Frankreich, wo man mal eben den größten Energiekonzern EDF verstaatlichte und nun dort der Steuerzahler sogar das komplette Risiko trägt, nur weil man ideologisch an der Technologie festhalten wollte, dies aber für den Konzern auf privatwirtschaftlicher Ebene ohne die Verstaatlichung sich nie hätte rechnen können bzw. dieser sogar vor der Pleite stand. Gleichzeitig aber (wie so oft) bleibt man bei den wirklichen Kosten und denen in der Zukunft eher im Ungewissen.

Die anzunehmende Pleite kam grundsätzlich durch die politische Deckelung des Arbeitspreises und Regulierung der Höhe von Preissteigerungen. Diese Maßnahme hätte auch in DE die Versorger in die Pleite getrieben, dabei haben wir nicht mal Kernenergie.

Staatliche Hilfen und Garantien:
Direkte Finanzhilfen: Forschungsförderung (z. B. für Reaktorsicherheit und Endlagerung) sowie Steuervergünstigungen bei der Energiebesteuerung.
Haftungsfreistellung: Der Staat übernimmt den Großteil des finanziellen Risikos bei Unfällen, da private Versicherungen die immensen potenziellen Schadenssummen nicht abdecken können.
Entsorgungskosten: Ein erheblicher Teil der Kosten für die Sanierung von Atommüllstandorten und die Endlagersuche (geschätzt auf ca. 170 Mrd. Euro) wird letztlich vom Steuerzahler getragen. Letztlich liegen die Kosten für die Endlagerung komplett beim Steuerzahler.
Kapitalkosten & Garantien: Der Bau neuer Reaktoren (z. B. in Großbritannien oder Polen) ist ohne staatliche Kreditgarantien oder garantierte Abnahmepreise (Contract for Difference) für private Investoren kaum finanzierbar.

Das ist eine sehr isolierte Betrachtungsweise, welche sich relativiert, wenn man die gleichen Faktoren bei anderen Stromerzeugungsformen herannimmt und mit quantitativen Faktoren ergänzt.

Förderungen für Forschung und Entwicklung gibt und gab es über Jahrzehnte auch für EEs in DE.
Eine vergemeinschaftlichte Förderung gibt es seit dem Bestehen des EEG mit der EEG-Umlage direkt über die Stromrechung, seit 2022 läuft es direkt über den Bundeshaushalt. Subventionsbedarf seitdem schätzungsweise bei ~300 Mrd.
Indirekte Kosten: Netzentgelte - Beinhaltet u.a. den benötigten Netzausbau für EEs und die Systemkosten (u.a. Redispatch), welche durch EEs eine höhere Anforderung haben. Weiterer Investitionsbedarf bis 2045 für die Energiewende nach dem Netzentwicklungsplan liegen bei ~ 700 Mrd.

Dann sehen die Förderungen und andere Kosten von Schätzungsweise ~230Mrd. für Kernenergie über knapp 75 Jahre dann doch nicht mehr so hoch aus. Gerade in Anbetracht, dass diese schon durchgeführt wurden, die Infrastruktur existierte, der Müll auch so vorhanden ist, verlässlich Strom geliefert wurde und gesellschaftlich für Wohlstand sorgte. Es gäbe keinen wirtschaftlich starken Süden in DE ohne die Kernenergie. Das sollte man nicht vergessen.

Allgemein muss man in Frage stellen, wo man mit dieser Argumentation hin möchte. Die Energieversorgung ist für eine Gesellschaft unerlässlich, dient der gesamten Gesellschaft und ist das Rückgrat der Ökonomischen Entwicklung. Daher kann ich darin keinen negativen Punkt sehen, dass die Gesellschaft an den Kosten beteiligt ist, sie bekommt immerhin auch einen Return dafür. Nur muss sichergestellt sein, dass diese Infrastruktur auch möglichst effizient ist. Das ist seit einigen Jahren in DE in Frage zu stellen. Die Kosten steigen, die Preise ebenfalls und trotzdem hat man mehr einen Mangel.

Und was hier auch gerne unterschlagen wird, dass man eben wie auch bei Öl und Gas von unzuverlässigen Ländern wie Russland abhängig ist, wenn es um das Material für die Brennstäbe geht. Übrigens ein Problem, was bei Solarstrom durchaus auch besteht, da man die hiesige Industrie auch zugunsten fossiler Energieformen und Atomstrom quasi abgewürgt hat und nun natürlich von China abhängig ist, wo es in Zukunft mit Sicherheit auch massive Probleme geben wird.

Unsere ganze EE Infrastruktur ist eine Abhängigkeit. Weder fertigen wir ausreichend Photovoltaik-Anlagen hier, noch Windräder, Batterien genauso wenig und der Wasserstoff soll aus Saudi-Arabien und Katar kommen. Die notwendige Zwischenlösung Erdgas kommt aus den USA und anderen Ländern.

Übrigens hat man Photovoltaik nicht einfach so und nur für fossiler Energieformen und Atomstrom abgewürgt, sondern aus dem Grund, dem du bei der Kernenergie als Vorwirft nimmst: Die immer weiter steigenden Kosten für die Förderung, welche die Gesellschaft tragen musste. In dem Falle muss man sogar sagen, dass der normale, kleine Haushalt eine privilegierte Schicht finanziert hat. Es gab eine generelle Einspeisevergütung, unabhängig davon, ob der Strom überhaupt benötigt wurde, unabhängig, ob überhaupt die Netzinfrastruktur zum abtransportieren vorhanden war. Es wurden also immer höhere Milliardenbeträge von der Gesellschaft getragen, für Strom der entweder nicht netzdienlich war und somit weitere Folgekosten verursacht hat und für Strom der Real nie im Netz ankam. Diese maßgebliche Marktverzehrung wollte man korrigieren. Auch in Anbetracht, dass das Know-how und die Fertigung immer mehr nach Asien abgewandert ist, man also zusätzlich an Wertschöpfung im Inland verloren hat.

Letztlich hätte man durchaus weniger Probleme gehabt, wenn man rechtzeitig mit der Transformation begonnen hätte. So hätte man dies in kleinen Schritten nach und nach bewerkstelligen können. Aber man hat sich gegen jede noch so kleine Maßnahme mit Händen und Füßen gewehrt und lieber die Alternativen abgewürgt zugunsten der alten Energieformen. Wer sich jetzt über die Kosten der nun immer dringlicher werdenden Transformation, die man so lange aufgeschoben hatte, aufregt, hat wohl auch noch die zukünftigen Folgekosten für Umweltschäden und die teuren Konflikte, die aus den Abhängigkeiten entstehen, nicht mit einberechnet. Genau dies wird auch auf Länder wie die USA zukommen, die eine komplette Rolle rückwärts bei allen Maßnahmen gemacht haben.

Wir haben vor über 25 Jahren begonnen, als praktisch das erste Industrieland, mit hohem Energiebedarf, dichter Bevölkerung und mittelmäßigen geologischen und geografischen Voraussetzungen für die Deckung des Energiebedarfs der Gesellschaft. Nein, hier kann man wahrlich keinen Vorwurf machen.
Man kann den Vorwurf machen, wie man es gemacht hat und das betrifft im Besonderen das vorschnelle Abschalten verlässlicher Energieversorgung.

@kiffi
kiffi schrieb:
Nun, grundsätzlich hat er nicht unrecht, auch wenn er es wahrscheinlich anders gemeint hat.

Durch die private Industrie kann der Ausstoß wohl kaum erhöht worden sein wenn diese immer weiter abgebaut worden ist.

Der Ausstoß muss also durch wachende Staatsverschuldung erhöht worden sein. Durch staatlich subventionierte Masseneinwanderung die Konsum und Energieverbrauch erhöht, durch die Militarisierung, durch die Subventionierung der Rüstungsindustrie, durch die ständige Ausdehnung des Sozialstaates, ironischerweise durch die Energiepolitik.

Also ja, politischer Aktivismus hat den Aussstoß erhöht. Nur sind das halt alles Projekte die der Regierung dann offensichtlich doch wichtiger als der CO2 Ausstoß sind.

Ich glaube du hast mich falsch verstanden. Ich meinte, dass der Ausstoß an CO2-Äquivalenten 2025 weltweit ein neues Rekordhoch erreicht hat. Das ist, was im Grunde zählt.
In DE ist er ja auch 2025 weiterhin gesunken.

Was den politischen Aktionismus angeht, ging es mir um die CO2-Neutralität bis 2045. EU Vorgabe ist 2050. Das ist schon ambitioniert genug. Dies noch einmal überbieten zu wollen....
 
Zuletzt bearbeitet:
Wem macht der Job denn noch wirklich Spaß?

Wow Leute machen das wofür sie bezahlt werden und nicht unbezahlt mehr. Wenn der Arbeitgeber will das Leute Mehr machen, dann müssen sie die Leute auch entsprechend bezahlen
 
Wow Leute machen das wofür sie bezahlt werden und nicht unbezahlt mehr. Wenn der Arbeitgeber will das Leute Mehr machen, dann müssen sie die Leute auch entsprechend bezahlen

Anders herum: Wenn sie mehr leisten, und sich dies entsprechend nachweisen lässt, entsteht die Möglichkeit für ein höheres Gehalt oder einen höheren Lohn.
 
Anders herum: Wenn sie mehr leisten, und sich dies entsprechend nachweisen lässt, entsteht die Möglichkeit für ein höheres Gehalt oder einen höheren Lohn.
Leider kenne ich zuviele Kollegen, welche deutlich mehr gemacht haben als Vertraglich vereinbart war und nur Bruchteil von dennen bekam Später auch mehr Geld und/oder eine Beförderung. Dieses Verhalten wird selten vom Arbeitgeber entsprechend belohnt. Im Gegenteil teils wurden die, welche Dienst nach Vorschrift geleistet haben aber immer mit dem Chef Kaffee Trinken gegangen sind sogar bevorzugt.

Ich finde es daher absurd, als Standard anzunehmen, alle Arbeitnehmer sollten mehr machen als vertraglich vereinbart. Du willst als Arbeitgeber das dein Mitarbeiter mehr macht? Dann entlohne es, tranzparent entsprechend. Wenn du willst das das ein Mitarbeiter eine Abstellung, zusätzlich zur Normalen arbeit, Koordieniert, dann geh zu ihm und sag:
" Wenn du die Arbeit übernimmst bekommst du X€/Urlaub oder sonstigen Vorteil mehr, für die Zeit"
und nicht :
" Übernimm die Arbeit dann bekommst du vielleicht, Irgendwann mal eventuell einen nicht näher benannten Vorteil aber nur wenn mir dann immer noch danach ist".
 
Anders herum: Wenn sie mehr leisten, und sich dies entsprechend nachweisen lässt, entsteht die Möglichkeit für ein höheres Gehalt oder einen höheren Lohn.
Naja in der Theorie ja, in der Realität für viele leider nicht „mehr“ so der Fall
 
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