Schau dir halt das Interview an und werfe denen ne Agenda vor. Tust du nicht, nur mir obwohl ich halt nichts agendamässiges gesagt habe sondern nur die schreckliche Qualität und das fehlende Trek-feeling der Serie bewertet habe oder dass die Fans die das Franchise am leben halten nur zweite Geige spielen? Ok.
Noch mal zur Info: ich fange hier mit keiner Agenda an (obwohl es mir vorgeworfen wird), sondern gebe nur meine Meinung kund, weil mir die Serie nicht gefällt (und dabei sind mir schwule Klingonen tatsächlich so egal, wie das Data zum Mensch geworden ist oder das Picard S3 voll auf Nostalgie setzt).
Und es ist ja auch nicht so als ob das ein neues Problem ist, soll ja Leute geben die Burnham mochten, die mögen vielleicht auch diese Serie. Für mich ist das der Bodensatz und ich werde mir die 2te Staffel nicht anschauen (wird also noch mehr bomben als die erste Staffel, aber man dachte ja Beverly Hills 90210 zieht automatisch, wesegen man direkt 2 bestellt hat...was man normalerweise nicht tut, die ist ja schon abgedreht).
Eben nicht. dieses Argument "war doch bei Serie xyz auch so", ist einfach kein gültiges Argument, da ich nicht kritisiere dass der 2/3 des Cast LGBTQ+ ist (in Disovery gehörte die Beziehung zum Highlight der Serie), man Rollstuhlfahrer als Statisten sieht die im Kampf untauglich wären (deswegen sieht man die da auch nicht) oder warum man keinen Tee anstatt Kaffee trinkt, nein, das kritisiere ich nicht. Sondern weil die Kadetten machen dürfen was sie wollen, es keine Konsequenzen gibt, die Charaktere möglichst platt geschrieben wurden und unsympathisch sind, das Writing unter der schlechtesten Trek Episode liegt, das Design mir nicht gefällt, etc.
Das ist das Setting.
Seit ich Starfleet Academy gespielt habe, wünsche ich mir eine Starfleet Academy Serie (einfach zu sehen wie man die Besten der Besten (was man hier nicht sagen kann) ausbildet und wie die Werte vermittelt werden, entsprechend wäre das Setting Star Trek und ja, eigentlich genau etwas, was ich mir seit 1997 wünsche, entsprechend wirst du mich auch nie was gegen dem Setting sagen hören.
Ich war soagr so durstig danach und hätte eine "Picard Starfleet Academy" Serie genommen...
Aber was sagen wir zur Umsetzung? Schade, netter Versuch, vielleicht klappt es beim nächsten mal? Dann wieder mehr Richtung Trek und am besten nicht in der Discovery Zukunft? Die Agenda der Serie dürfen sie meinetwegen auch weiterverfolgen, nur eben bitte mit einem Cast der sympathisch ist oder zumindest nicht überspielt. Und ich brauch auch nicht in gefühlt jeder Folge Romanze oder Sex. Wir sind schließlich nicht auf der High School und schauen Kinder beim erwachsen werden zu.
Genauso das Gefühl als ob man immer ne Checkliste abarbeitet, das ist zu auffällig, oder wurde die Serie beim Autorenstreik gedreht? Das würde es immerhin etwas erklären.
In dem Fall ist halt nur das absolute Gegenteil der Fall gewesen. Ich begrüsse Änderungen, ich will nicht 2mal die gleiche Serie schauen. So wie damals auch die TNG Fans, nur Roddenberry hat es nicht kapiert.
Auf der anderen Seite funktionieren Prequels auch super, mit Discovery und SNW (wobei letzteres objektiv betrachtet klar die bessere Trek Serie ist), hat man ja sogar 2 Prequels in kurzer Zeit gemacht.
Die ersten 2 Staffeln waren dank Roddenberry 1:1 wie TOS, weil er das so wollte. Danach war er nicht mehr da und man hat sich die ganze Kritik zu Herzen genommen und wie gesagt, erst dann wurde TNG richtig gut und das spürt man auch direkt ab Staffel 3.
Ich meine jede Star Trek Serie hat einen mehr oder weniger schlechten Start. Nur weiß man halt ab Staffel 1 ob man die Charaktere und das Setting mag. Da guckt man dann auch mal über schlechte Drehbücher hinweg.
Starfleet Academy hätte so viel Potential...aber das hatte Discovery genauso.
Dann schau halt ne andere Sci-Fi Serie.

Star Trek steht für optimismus, eine Utopie für die Menschheit, nicht für ne grimdark Zukunft, wo jeder kaputt ist. Ein Grund warum ich Discovery nicht im canon haben will und es aus meinem Headcanon geflogen ist. Da hilft halt auch kein Zeitsprung um nichts kaputt zu machen.
Wissenschaft, Neugier, Potential, Disziplin, Gleichberechtigung, Diplomatie, Zusammenhalt, eine super Zukunft eben, die auf Forschung aufbaut.
Und wie gesagt: nicht grimdark, "alles was jemals aufgebaut wurde ist zerstört", hass....also praktisch alles was die Discovery Zukunft (oder Serie) ausmacht, da gibt es eigentlich nur Hoffnung und Burnham. Ich ertrag das einfach nicht mehr.
Der grimdark-Teil in Star Trek gibt es in der Vergangenheit, da wo es hingehört (oder eben auf DS9, was aber super geschrieben war und es ist ja nicht so dass die anderen Rassen keinen Krieg führen, wobei der Grund immer noch fragwürdig war).
Hier haben wir dank Discovery die Situation dass die gesamte Vergangenheit geil war, man es aber dank nem Schrei kaputt gemacht hat und alles in sich zusammen gefallen ist..wegen einem Kind...im ganzen Universum...obwohl es Alternativen für die Raumfahrt gab (die man wohl vergessen hat)...und jetzt will man es wieder aufbauen.
Aber was soll die Message sein? Schaut mal, die Utopie ist super und so, aber ist eigentlich nicht erstrebenswert, weil es schnell kaputt geht. Nur Bunham kann es reparieren und uns zu einem Neustart verhelfen (gewollt überspitzt ausgedrückt).
Und ja, Star Trek ist ein Spiegel der Gesellschaft....das entschuldigt aber dennoch nicht schlecht geschriebene Geschichten und unliebsame Charaktere. Über alle anderen Dinge kann ich drüber hinweg sehen.
Dieses Argument "hört mit Review Bombing auf, sonst gib tes kein Trek mehr" zieht halt auch nicht (vorallem weil es ne Drohung war). Tauscht Kurtzman aus, damit man ne gute Serie macht und macht gerne ein SNW Sequel (die Rollen sind ja besetzt).
Ohen Kurtzmann ist doch alles viel besser: Staffel 3 von Picard, SNW, LD sind alle ohne Kurtzman entstanden. Da passt dann die Qualität und man verfolgt keine bestimmte Agenda der Agenda wegen.