Serie Star Trek

Aber hast du auch ne genauere Begründung außer "passt für mich nicht"?
Es ist nicht nur ein ‚gefällt mir nicht‘, sondern es zerstört für mich komplett die Immersion.

Anderes Beispiel. Bei WOW die Draeneis oder Blutelfen in Röcken? Vma. Die sind etwas Schicker und so unterwegs. Aber auch da würde es einfach bei Orcs für mich nicht passen.
Btw. bist du es doch dann auch wiederum, der im Umkehrschluss "unsere" Werte auf Aliens anwendet: Dass Röcke ein Frauending sind.
Naja warum genau hat er en Rock an ? Wenn man Klingonen einen Rock anziehen will dann lasst es Schottenröcke sein. Röcke die an einige Metal Sänger erinnern . Aber doch nicht so einen. Die Werte auf Aliens haben schon bewusst die Autoren angewendet. Umdrehen kannst das nicht.

Ich mein jetzt sei mal ehrlich. Würde bei Amon Amarch auf einmal so aus der Reihe Tanzen und komplett anders auf der Bühne stehen , wärst du zumindest verwirrt ;)
 
Okay interessant. Dann bin ich mal gespannt. Weil die Sternenflotte hatte für mich trotzdem immer noch was Elitäres und Militärisches/ Geordnetes Perfektes. Komisch zu erklären. Da passt das bisher gesehene auch nicht rein.
Ich verstehe was du meinst, zumindest das militärische passt aber auch nicht mehr wirklich in die heutige Zeit. Die Startreck Essenz war für mich aber auch immer eher die immer konstruktive und bedingungslos idealistische Herangehensweise der ganzen Crew miteinander egal mit welchem Problem sie konfrontiert wurde und dies ist durchaus auch in den neuen Serien erhalten geblieben.

Die Kanzlerin/Kapitänin wurde ja auch mehr oder weniger zurückgezwungen um die Acadamy wieder zu übernehmen, nachdem sie wegen genau einer solchen "geordneten/elitären" Entscheidung zerbrach und aus der Sternenflotte austrat. Ja, sie ist ein absoluter Hippie und hat ein schon fast manisches Problem mit Sitzmöglichkeiten, Trotzdem bringt sie alle nötigen Kompetenzen und mehr mit um sowohl Dekanin als auch Capitain zu sein, imho eine deutlich bessere Repräsentation einer Lanthanitin als jene in BNW.
 
Es ist nicht nur ein ‚gefällt mir nicht‘, sondern es zerstört für mich komplett die Immersion.
Ja.... scheinbar ist es aber genau das: Ein "gefällt mir nicht (weil es mir nicht passt/weil es mir die Immersion nimmt)" Es ist ein Gefühl deinerseits. Das ist legitim, aber kaum objektiv auf irgendetwas anwendbar.

Wenn du es nicht magst, klar kein Ding. Aber das Ganze dann aufzublasen passt einfach nicht.
Anderes Beispiel. Bei WOW die Draeneis oder Blutelfen in Röcken? Vma. Die sind etwas Schicker und so unterwegs. Aber auch da würde es einfach bei Orcs für mich nicht passen.
Keine Ahnung von WoW... aber gerade bei Elfen? Kloar kann ich mir gut vorstellen. Bei Orks? Joar ebenso... guck dir mal den Diablo 2 Barbaren an. Der hat auch nen kurzen Rock an, (wenn wir schon bei Kriegern und Blizzard sind) standardgemäß. Passt.
Naja warum genau hat er en Rock an ? Wenn man Klingonen einen Rock anziehen will dann lasst es Schottenröcke sein. Röcke die an einige Metal Sänger erinnern . Aber doch nicht so einen. Die Werte auf Aliens haben schon bewusst die Autoren angewendet. Umdrehen kannst das nicht.
Schottenröcke? Das wäre doch schon wieder sehr menschlich und schon wieder würde man menschliche Werte auf die Klingonen projizieren, was du ja kritisierst :P
Und warum sollte ich das nicht umdrehen können? Du willst nicht, dass menschliches auf Aliens angewandt wird. Wird es aber seit jeher in Star Trek. Nicht umsonst spricht man von humanoiden Spezies. Die Meinung oder "Wertvorstellung", dass Röcke nichts für Männer sind, ist rein menschlich. Warum sollte sich ein Klingone also daran orientieren? Du verstrickst dich hier in Widersprüche.
Ich mein jetzt sei mal ehrlich. Würde bei Amon Amarch auf einmal so aus der Reihe Tanzen und komplett anders auf der Bühne stehen , wärst du zumindest verwirrt ;)
Amon Amarth hör ich nich :P aber davon ab... das ist ja nun ein extremer Äpfel und Birnen Vergleich. Klingonen sind ja keine Band. Und ne Band repräsentiert sich im Rahmen der Band ja nun nicht selten in bewusst gewählten Stilen (und Klischees, wenn wir jetzt etwa speziell von Metal sprechen).
Gibt ja auch etliche Memes von bekannten Metalmusikern, die privat sonst wie aussehen, aber eben absolut nicht so, wie auf der Bühne. Auf der Bühne bewirbst du das "Produkt Band X", du schlüpfst in eine Rolle. Ein Klingone als solcher ist erstmal eine Privatperson.

Davon ab... Dimmu Borgir hatten für ihr eines Album auch plötzlich den Spieß umgedreht und sich komplett weiß, statt schwarz angezogen. War auch irgendwie cool.
 
Es ist nicht nur ein ‚gefällt mir nicht‘, sondern es zerstört für mich komplett die Immersion.

Anderes Beispiel. Bei WOW die Draeneis oder Blutelfen in Röcken? Vma. Die sind etwas Schicker und so unterwegs. Aber auch da würde es einfach bei Orcs für mich nicht passen.

Naja warum genau hat er en Rock an ? Wenn man Klingonen einen Rock anziehen will dann lasst es Schottenröcke sein. Röcke die an einige Metal Sänger erinnern . Aber doch nicht so einen. Die Werte auf Aliens haben schon bewusst die Autoren angewendet. Umdrehen kannst das nicht.

Ich mein jetzt sei mal ehrlich. Würde bei Amon Amarch auf einmal so aus der Reihe Tanzen und komplett anders auf der Bühne stehen , wärst du zumindest verwirrt ;)

Hmm ... Orc Schamanen tragen 2 Warcraft 2 Röcke.
63247.jpg


Und tragen Orc Blademaster in WC3 nicht auch Röcke?
 
Ach @ChoosenOne .... Wenns nicht verstanden hast dann machts ja eh keinen Sinn ;)

Wenn man Klingonen einen Rock anziehen will dann lasst es Schottenröcke sein. Röcke die an einige Metal Sänger erinnern . Aber doch nicht so einen.
Glaub das sollte erklären was gemeint ist und deine Antwort überflüssig machen.

Evtl sehen wir im Warhammer Universum ja bald die Ersten Tyranieden oder Orcs die sich für Frieden einsetzten , Pazifisten sind und einen Rock Tragen. Wieso denn nicht
 
Zuletzt bearbeitet:
Ach @ChoosenOne .... Wenns nicht verstanden hast dann machts ja eh keinen Sinn ;)


Glaub das sollte erklären was gemeint ist und deine Antwort überflüssig machen.
Richtig. Und ich hab ja sogar schon aufgeklärt, was das bedeuten soll: Du wendest menschliche Wertevorstellungen auf eine außerirdische, fiktive Rasse an :awesome:



@Zissou hier muss ich dich leider korrigieren: Manson ist kein Metal :P

P.S.: immer diese weiblichen Rockträger :x

latest
 
Who are you writing for?

Tawny Newsome: "I was writing for people who love Trek and then I was doing my best to write for people who I wanted to love Trek. You know, truly, I would love to sit in a room and just write Star Trek for Star Trek fans only. It is a new world. It's the streaming world. We have to bring in new viewers. Ignoring that is like just not reality. So, as much as I would love to write the Ben Sisko love letter that only speaks to people who already know the canon, like I was tasked with also working really hard to handhold and bring in brand new people, some of whom are very young. Had to bring in people who didn't normally watch Star Trek or who thought Star Trek was too stuffy or who thought it was too sciency and too techy, while still honoring what all of us fans love about it"



Naja, war ja klar. Ist ja offensichtlich das man keine Serie für Trek-Fans machen wollte, sondern ne Checklist für irgendwelche Zuschauer die nach den Trailern mal reinschauen wollen.
 
Zuletzt bearbeitet:
Naja, war ja klar. Ist ja offensichtlich das man keine Serie für Trek-Fans machen wollte, sondern ne Checklist für irgendwelche Zuschauer die nach den Trailern mal reinschauen wollen.
Pro Tipp, der Satz geht nach dem Komma weiter;)

Ist das nicht bei jedem Revival einer älteren Marke so? Ich bin damals bei TNG zum Fan des Universums geworden. Wäre TNG genauso wie die Original Series gewesen, hätte es mich damals wohl deutlich weniger interessiert. Die Zeiten und die Gesellschaft ändern sich nunmal über die Jahre, auch die neuen Filme waren schon deutlich anders als die ersten und dem neuen Zeitgeist angepasst. Trotzdem bleibt die Essenz von Star Trek imho durchaus erhalten. Wer nur einer expliziten Serie aus dem Universum nachtrauert ist mit einem Rewatch eben dieser imho sowieso besser aufgehoben...

Wenn ich nur schon daran denke wie DS9 oder Voyager damals von TNG Puristen zerrissen wurde... Schlussendlich ist das hier genau die selbe Leier, einfach noch etwas mit ideologischer Agenda aufgeheizt.
 
Zuletzt bearbeitet:
Pro Tipp, der Satz geht nach dem Komma weiter;)

Pro Tipp: das wichtigste für Streaming und das machen einer Serie wurde fett markiert ;)
Das Problem ist einfach das man die Werte fallen lässt, die das Franchise ausmacht. Gut, das passiert nicht erst seit SFA, Kurtzman ist nicht grundlos gehasst, aber wenn man nur so "neue Zuschauer" gewinnen kann, dann sollte Trek wirklich ne längere Pause machen.

Wenn ich nur schon daran denke wie DS9 oder Voyager damals von TNG Puristen zerrissen wurde... Schlussendlich ist das hier genau die selbe Leier, einfach noch etwas mit ideologischer Agenda aufgeheizt.

Schau dir halt das Interview an :ugly:

Dieses "Star Trek Serie xyz wurde ja auch von Puristen zerissen"-Argument hat auf der Bingokarte noch gefehlt, als nächstes schreibst du noch das Technobabble raus, weil das heute ja niemand mehr haben will :goodwork:

Funfact: selbst in TNG hatten die TNG Fans in den ersten Folgen was gegen Picard als Captain und Data wurde als Spock Abklatsch bezeichnet, etc. Aber das sind persönliche Preferenzen die gerade nichts mit dem Thema zu tun haben. (genau genommen wollte man mit TNG erst ein TOS 2.0 machen, dies haben die 2 Staffeln lang durchgezogen und deswegen sind das auch die am schlecht bewertesten von TNG)

Das ganze hat nichts mit "es ist nicht mein Trek" zu tun, sondern "es ist überhaupt kein Trek mehr", da die Grundwerte fehlen die Trek ausgemacht haben. Die Serie kann auch einen anderen Titel bekommen und niemand würde meckern. Das zieht aber nicht so gut wie die IP, also was macht man? Man baut einfach ein 1000 Jahre in die Zukunft ein und versucht nun damit irgendwas zu machen was der Scherbenhaufen namens Discovery hinterlassen hat.

Gut, ich bin natürlich froh das man sich entschieden hat eine Discovery-Zeitlinie aufzumachen (sowas wie The Burn und After The Burn ist für mich immer noch ein nogo, sowohl die Art, als auch das Setting. Sowas kann man meinetwegen in Star Wars durchziehen, da ist eh schon alles kaputt).

Ich bin weiterhin erstaunt dass mich absolut nichts aus der Discovery-Ära anspricht, weder das Raumschiffdesign, noch die Beleuchtung. Dafür funktioniert für mich Strange New Worlds (gut, das zähle ich auch zu Discovery und da mag ich dann auch den Stil) eigentlich ganz toll, vorallem für neue Zuschauer. So funktioniert dann auch New Trek.
 
Zuletzt bearbeitet:
Make it so!
🖖
Sir Patrick Stewart and Mark Hamill have been pondering the ultimate sci-fi crossover. While Picard might want to "keep a careful eye" on Luke’s more impulsive Jedi traits, Stewart believes he’d be a valuable addition to any Starfleet crew. Hamill agrees, noting that Luke would be "put to shame" by the execution and organization of Starfleet compared to the loose Rebel Alliance.

Ich will das Internet brennen sehen, also los, macht es! (wobei die Kommentare von Stewart und Hamill schon ausreichen dürften :coolface: )
 
Pro Tipp: das wichtigste für Streaming und das machen einer Serie wurde fett markiert ;)
Du hast nur einen Teil des Satzes fett markiert, damit er in deine Argumentation passt. Der Teil nach dem Komma widerspricht aber deiner Schlussfolgerung.
Dieses "Star Trek Serie xyz wurde ja auch von Puristen zerissen"-Argument hat auf der Bingokarte noch gefehlt, als nächstes schreibst du noch das Technobabble raus, weil das heute ja niemand mehr haben will :goodwork:
Tja, das Argument ist aber absolut zutreffend, vielleicht hattest du es auch desshalb auf deiner Bingokarte:awesome:
Auf den ersten Blick ist SFA sogar durchaus mit DS9 vergleichbar, mit den selben potentiellen Kritikpunkten von damals. Ein primär stationärer Handlungsort mit mehr Fokus auf Politik und gesellschaftliche Aspekte.

Funfact: selbst in TNG hatten die TNG Fans in den ersten Folgen was gegen Picard als Captain und Data wurde als Spock Abklatsch bezeichnet, etc. Aber das sind persönliche Preferenzen die gerade nichts mit dem Thema zu tun haben. (genau genommen wollte man mit TNG erst ein TOS 2.0 machen, dies haben die 2 Staffeln lang durchgezogen und deswegen sind das auch die am schlecht bewertesten von TNG)
Das Nerds teilweise absolut allergisch gegen jegwelche Art von Änderungen reagieren ist ja auch nix neues. Aber wie gesagt, ich persönlich bin froh ist TNG nicht gleich TOS.

Das ganze hat nichts mit "es ist nicht mein Trek" zu tun, sondern "es ist überhaupt kein Trek mehr", da die Grundwerte fehlen die Trek ausgemacht haben. Die Serie kann auch einen anderen Titel bekommen und niemand würde meckern. Das zieht aber nicht so gut wie die IP, also was macht man? Man baut einfach ein 1000 Jahre in die Zukunft ein und versucht nun damit irgendwas zu machen was der Scherbenhaufen namens Discovery hinterlassen hat.

Gut, ich bin natürlich froh das man sich entschieden hat eine Discovery-Zeitlinie aufzumachen (sowas wie The Burn und After The Burn ist für mich immer noch ein nogo, sowohl die Art, als auch das Setting. Sowas kann man meinetwegen in Star Wars durchziehen, da ist eh schon alles kaputt).
Ich persönlich mag die Zukunfstslinie nach dem Brand sehr, es ermöglicht ein neues Entdecken und ein Aufbauen neuer Strukturen auch mit ehemals bekannten Völkern. Diplomatische Herrausforderungen waren nach Voyager mit den bekannten Völkern ja eigentlich komplett überstanden.

Was waren denn für dich diese Grundwerte? Kannst du die benennen?

Ich bin weiterhin erstaunt dass mich absolut nichts aus der Discovery-Ära anspricht, weder das Raumschiffdesign, noch die Beleuchtung. Dafür funktioniert für mich Strange New Worlds (gut, das zähle ich auch zu Discovery und da mag ich dann auch den Stil) eigentlich ganz toll, vorallem für neue Zuschauer. So funktioniert dann auch New Trek.
Strange New Worlds ist toll, mir gefällt aber durchaus auch SFA und bin gespannt wie es sich weiter entwickelt... Und ich persönlich fände es halt sehr schade, wenn ich - Aufgrund von Review Bombing von Leuten welche nur einer politischen Agenda folgen und es sich eh nicht anschauen - wieder weitere 20 Jahre auf neues Material aus dem Start Trek Universum warten müsste...
 
Zuletzt bearbeitet:
Du hast nur einen Teil des Satzes fett markiert, damit er in deine Argumentation passt. Der Teil nach dem Komma widerspricht aber deiner Schlussfolgerung.

Schau dir halt das Interview an und werfe denen ne Agenda vor. Tust du nicht, nur mir obwohl ich halt nichts agendamässiges gesagt habe sondern nur die schreckliche Qualität und das fehlende Trek-feeling der Serie bewertet habe oder dass die Fans die das Franchise am leben halten nur zweite Geige spielen? Ok.

Noch mal zur Info: ich fange hier mit keiner Agenda an (obwohl es mir vorgeworfen wird), sondern gebe nur meine Meinung kund, weil mir die Serie nicht gefällt (und dabei sind mir schwule Klingonen tatsächlich so egal, wie das Data zum Mensch geworden ist oder das Picard S3 voll auf Nostalgie setzt).
Und es ist ja auch nicht so als ob das ein neues Problem ist, soll ja Leute geben die Burnham mochten, die mögen vielleicht auch diese Serie. Für mich ist das der Bodensatz und ich werde mir die 2te Staffel nicht anschauen (wird also noch mehr bomben als die erste Staffel, aber man dachte ja Beverly Hills 90210 zieht automatisch, wesegen man direkt 2 bestellt hat...was man normalerweise nicht tut, die ist ja schon abgedreht).


Tja, das Argument ist aber absolut zutreffend, vielleicht hattest du es auch desshalb auf deiner Bingokarte:awesome:

Eben nicht. dieses Argument "war doch bei Serie xyz auch so", ist einfach kein gültiges Argument, da ich nicht kritisiere dass der 2/3 des Cast LGBTQ+ ist (in Disovery gehörte die Beziehung zum Highlight der Serie), man Rollstuhlfahrer als Statisten sieht die im Kampf untauglich wären (deswegen sieht man die da auch nicht) oder warum man keinen Tee anstatt Kaffee trinkt, nein, das kritisiere ich nicht. Sondern weil die Kadetten machen dürfen was sie wollen, es keine Konsequenzen gibt, die Charaktere möglichst platt geschrieben wurden und unsympathisch sind, das Writing unter der schlechtesten Trek Episode liegt, das Design mir nicht gefällt, etc.


Auf den ersten Blick ist SFA sogar durchaus mit DS9 vergleichbar, mit den selben potentiellen Kritikpunkten von damals. Ein primär stationärer Handlungsort mit mehr Fokus auf Politik und gesellschaftliche Aspekte.

Das ist das Setting.
Seit ich Starfleet Academy gespielt habe, wünsche ich mir eine Starfleet Academy Serie (einfach zu sehen wie man die Besten der Besten (was man hier nicht sagen kann) ausbildet und wie die Werte vermittelt werden, entsprechend wäre das Setting Star Trek und ja, eigentlich genau etwas, was ich mir seit 1997 wünsche, entsprechend wirst du mich auch nie was gegen dem Setting sagen hören.
Ich war soagr so durstig danach und hätte eine "Picard Starfleet Academy" Serie genommen...

Aber was sagen wir zur Umsetzung? Schade, netter Versuch, vielleicht klappt es beim nächsten mal? Dann wieder mehr Richtung Trek und am besten nicht in der Discovery Zukunft? Die Agenda der Serie dürfen sie meinetwegen auch weiterverfolgen, nur eben bitte mit einem Cast der sympathisch ist oder zumindest nicht überspielt. Und ich brauch auch nicht in gefühlt jeder Folge Romanze oder Sex. Wir sind schließlich nicht auf der High School und schauen Kinder beim erwachsen werden zu.
Genauso das Gefühl als ob man immer ne Checkliste abarbeitet, das ist zu auffällig, oder wurde die Serie beim Autorenstreik gedreht? Das würde es immerhin etwas erklären.




Das Nerds teilweise absolut allergisch gegen jegwelche Art von Änderungen reagieren ist ja auch nix neues.

In dem Fall ist halt nur das absolute Gegenteil der Fall gewesen. Ich begrüsse Änderungen, ich will nicht 2mal die gleiche Serie schauen. So wie damals auch die TNG Fans, nur Roddenberry hat es nicht kapiert.

Auf der anderen Seite funktionieren Prequels auch super, mit Discovery und SNW (wobei letzteres objektiv betrachtet klar die bessere Trek Serie ist), hat man ja sogar 2 Prequels in kurzer Zeit gemacht.


Aber wie gesagt, ich persönlich bin froh ist TNG nicht gleich TOS.

Die ersten 2 Staffeln waren dank Roddenberry 1:1 wie TOS, weil er das so wollte. Danach war er nicht mehr da und man hat sich die ganze Kritik zu Herzen genommen und wie gesagt, erst dann wurde TNG richtig gut und das spürt man auch direkt ab Staffel 3.

Ich meine jede Star Trek Serie hat einen mehr oder weniger schlechten Start. Nur weiß man halt ab Staffel 1 ob man die Charaktere und das Setting mag. Da guckt man dann auch mal über schlechte Drehbücher hinweg.

Starfleet Academy hätte so viel Potential...aber das hatte Discovery genauso.


Ich persönlich mag die Zukunfstslinie nach dem Brand sehr, es ermöglicht ein neues Entdecken und ein Aufbauen neuer Strukturen auch mit ehemals bekannten Völkern. Diplomatische Herrausforderungen waren nach Voyager mit den bekannten Völkern ja eigentlich komplett überstanden.

Dann schau halt ne andere Sci-Fi Serie. :nix: Star Trek steht für optimismus, eine Utopie für die Menschheit, nicht für ne grimdark Zukunft, wo jeder kaputt ist. Ein Grund warum ich Discovery nicht im canon haben will und es aus meinem Headcanon geflogen ist. Da hilft halt auch kein Zeitsprung um nichts kaputt zu machen.



Was waren denn für dich diese Grundwerte? Kannst du die benennen?

Wissenschaft, Neugier, Potential, Disziplin, Gleichberechtigung, Diplomatie, Zusammenhalt, eine super Zukunft eben, die auf Forschung aufbaut.
Und wie gesagt: nicht grimdark, "alles was jemals aufgebaut wurde ist zerstört", hass....also praktisch alles was die Discovery Zukunft (oder Serie) ausmacht, da gibt es eigentlich nur Hoffnung und Burnham. Ich ertrag das einfach nicht mehr.

Der grimdark-Teil in Star Trek gibt es in der Vergangenheit, da wo es hingehört (oder eben auf DS9, was aber super geschrieben war und es ist ja nicht so dass die anderen Rassen keinen Krieg führen, wobei der Grund immer noch fragwürdig war).

Hier haben wir dank Discovery die Situation dass die gesamte Vergangenheit geil war, man es aber dank nem Schrei kaputt gemacht hat und alles in sich zusammen gefallen ist..wegen einem Kind...im ganzen Universum...obwohl es Alternativen für die Raumfahrt gab (die man wohl vergessen hat)...und jetzt will man es wieder aufbauen.
Aber was soll die Message sein? Schaut mal, die Utopie ist super und so, aber ist eigentlich nicht erstrebenswert, weil es schnell kaputt geht. Nur Bunham kann es reparieren und uns zu einem Neustart verhelfen (gewollt überspitzt ausgedrückt).

Und ja, Star Trek ist ein Spiegel der Gesellschaft....das entschuldigt aber dennoch nicht schlecht geschriebene Geschichten und unliebsame Charaktere. Über alle anderen Dinge kann ich drüber hinweg sehen.


Strange New Worlds ist toll, mir gefällt aber durchaus auch SFA und bin gespannt wie es sich weiter entwickelt... Und ich persönlich fände es halt sehr schade, wenn ich - Aufgrund von Review Bombing von Leuten welche nur einer politischen Agenda folgen und es sich eh nicht anschauen - wieder weitere 20 Jahre auf neues Material aus dem Start Trek Universum warten müsste...

Dieses Argument "hört mit Review Bombing auf, sonst gib tes kein Trek mehr" zieht halt auch nicht (vorallem weil es ne Drohung war). Tauscht Kurtzman aus, damit man ne gute Serie macht und macht gerne ein SNW Sequel (die Rollen sind ja besetzt).
Ohen Kurtzmann ist doch alles viel besser: Staffel 3 von Picard, SNW, LD sind alle ohne Kurtzman entstanden. Da passt dann die Qualität und man verfolgt keine bestimmte Agenda der Agenda wegen.


Bevor ich wieder sowas wie Section 31 bekomme, will ich lieber wieder eine längere Pause haben.
Btw, wir haben keine 20 Jahre auf Star Trek gewartet, das waren nur 4. Und danach war Trek so beliebt wie lange nicht mehr (von den Zahlen her ein Segen nach Enterprise).
 
Schau dir halt das Interview an und werfe denen ne Agenda vor. Tust du nicht, nur mir obwohl ich halt nichts agendamässiges gesagt habe sondern nur die schreckliche Qualität und das fehlende Trek-feeling der Serie bewertet habe oder dass die Fans die das Franchise am leben halten nur zweite Geige spielen? Ok.

Noch mal zur Info: ich fange hier mit keiner Agenda an (obwohl es mir vorgeworfen wird), sondern gebe nur meine Meinung kund, weil mir die Serie nicht gefällt (und dabei sind mir schwule Klingonen tatsächlich so egal, wie das Data zum Mensch geworden ist oder das Picard S3 voll auf Nostalgie setzt).
Und es ist ja auch nicht so als ob das ein neues Problem ist, soll ja Leute geben die Burnham mochten, die mögen vielleicht auch diese Serie. Für mich ist das der Bodensatz und ich werde mir die 2te Staffel nicht anschauen (wird also noch mehr bomben als die erste Staffel, aber man dachte ja Beverly Hills 90210 zieht automatisch, wesegen man direkt 2 bestellt hat...was man normalerweise nicht tut, die ist ja schon abgedreht).




Eben nicht. dieses Argument "war doch bei Serie xyz auch so", ist einfach kein gültiges Argument, da ich nicht kritisiere dass der 2/3 des Cast LGBTQ+ ist (in Disovery gehörte die Beziehung zum Highlight der Serie), man Rollstuhlfahrer als Statisten sieht die im Kampf untauglich wären (deswegen sieht man die da auch nicht) oder warum man keinen Tee anstatt Kaffee trinkt, nein, das kritisiere ich nicht. Sondern weil die Kadetten machen dürfen was sie wollen, es keine Konsequenzen gibt, die Charaktere möglichst platt geschrieben wurden und unsympathisch sind, das Writing unter der schlechtesten Trek Episode liegt, das Design mir nicht gefällt, etc.




Das ist das Setting.
Seit ich Starfleet Academy gespielt habe, wünsche ich mir eine Starfleet Academy Serie (einfach zu sehen wie man die Besten der Besten (was man hier nicht sagen kann) ausbildet und wie die Werte vermittelt werden, entsprechend wäre das Setting Star Trek und ja, eigentlich genau etwas, was ich mir seit 1997 wünsche, entsprechend wirst du mich auch nie was gegen dem Setting sagen hören.
Ich war soagr so durstig danach und hätte eine "Picard Starfleet Academy" Serie genommen...

Aber was sagen wir zur Umsetzung? Schade, netter Versuch, vielleicht klappt es beim nächsten mal? Dann wieder mehr Richtung Trek und am besten nicht in der Discovery Zukunft? Die Agenda der Serie dürfen sie meinetwegen auch weiterverfolgen, nur eben bitte mit einem Cast der sympathisch ist oder zumindest nicht überspielt. Und ich brauch auch nicht in gefühlt jeder Folge Romanze oder Sex. Wir sind schließlich nicht auf der High School und schauen Kinder beim erwachsen werden zu.
Genauso das Gefühl als ob man immer ne Checkliste abarbeitet, das ist zu auffällig, oder wurde die Serie beim Autorenstreik gedreht? Das würde es immerhin etwas erklären.






In dem Fall ist halt nur das absolute Gegenteil der Fall gewesen. Ich begrüsse Änderungen, ich will nicht 2mal die gleiche Serie schauen. So wie damals auch die TNG Fans, nur Roddenberry hat es nicht kapiert.

Auf der anderen Seite funktionieren Prequels auch super, mit Discovery und SNW (wobei letzteres objektiv betrachtet klar die bessere Trek Serie ist), hat man ja sogar 2 Prequels in kurzer Zeit gemacht.




Die ersten 2 Staffeln waren dank Roddenberry 1:1 wie TOS, weil er das so wollte. Danach war er nicht mehr da und man hat sich die ganze Kritik zu Herzen genommen und wie gesagt, erst dann wurde TNG richtig gut und das spürt man auch direkt ab Staffel 3.

Ich meine jede Star Trek Serie hat einen mehr oder weniger schlechten Start. Nur weiß man halt ab Staffel 1 ob man die Charaktere und das Setting mag. Da guckt man dann auch mal über schlechte Drehbücher hinweg.

Starfleet Academy hätte so viel Potential...aber das hatte Discovery genauso.

Dann schau halt ne andere Sci-Fi Serie. :nix: Star Trek steht für optimismus, eine Utopie für die Menschheit, nicht für ne grimdark Zukunft, wo jeder kaputt ist. Ein Grund warum ich Discovery nicht im canon haben will und es aus meinem Headcanon geflogen ist. Da hilft halt auch kein Zeitsprung um nichts kaputt zu machen.

Wissenschaft, Neugier, Potential, Disziplin, Gleichberechtigung, Diplomatie, Zusammenhalt, eine super Zukunft eben, die auf Forschung aufbaut.
Und wie gesagt: nicht grimdark, "alles was jemals aufgebaut wurde ist zerstört", hass....also praktisch alles was die Discovery Zukunft (oder Serie) ausmacht, da gibt es eigentlich nur Hoffnung und Burnham. Ich ertrag das einfach nicht mehr.

Der grimdark-Teil in Star Trek gibt es in der Vergangenheit, da wo es hingehört (oder eben auf DS9, was aber super geschrieben war und es ist ja nicht so dass die anderen Rassen keinen Krieg führen, wobei der Grund immer noch fragwürdig war).

Hier haben wir dank Discovery die Situation dass die gesamte Vergangenheit geil war, man es aber dank nem Schrei kaputt gemacht hat und alles in sich zusammen gefallen ist..wegen einem Kind...im ganzen Universum...obwohl es Alternativen für die Raumfahrt gab (die man wohl vergessen hat)...und jetzt will man es wieder aufbauen.
Aber was soll die Message sein? Schaut mal, die Utopie ist super und so, aber ist eigentlich nicht erstrebenswert, weil es schnell kaputt geht. Nur Bunham kann es reparieren und uns zu einem Neustart verhelfen (gewollt überspitzt ausgedrückt).

Und ja, Star Trek ist ein Spiegel der Gesellschaft....das entschuldigt aber dennoch nicht schlecht geschriebene Geschichten und unliebsame Charaktere. Über alle anderen Dinge kann ich drüber hinweg sehen.

Dieses Argument "hört mit Review Bombing auf, sonst gib tes kein Trek mehr" zieht halt auch nicht (vorallem weil es ne Drohung war). Tauscht Kurtzman aus, damit man ne gute Serie macht und macht gerne ein SNW Sequel (die Rollen sind ja besetzt).
Ohen Kurtzmann ist doch alles viel besser: Staffel 3 von Picard, SNW, LD sind alle ohne Kurtzman entstanden. Da passt dann die Qualität und man verfolgt keine bestimmte Agenda der Agenda wegen.
Zwischen Enterprise und Discovery lagen 13 Jahre... Aber stimmt schon, der neue Star Trek Film lag dazwischen und war enorm erfolgreich, aber genau desshalb weil man sich damit weiterentwickelt hat und viele ältere Tropes über Bord warf.

Und Review Bombing = Cancel Culture = der gesellschaftliche Krebs unserer Zeit, Bauern mit Mistgabeln und Fakeln und so... Zumindest meiner Meinung nach. Werfe ich dir hier aber nicht mehr vor, du hast ja klar dargelegt das du dir viel von der Serie erhofft hast und vom bis jetzt gesehenen einfach sehr entäuscht bist, weil es nicht dem entspricht was du dir erhofft hast. Das ist absolut legitim, ging mir damals nach erscheinen der ersten Folgen DS9 genau so... Mit ziemlich ähnlichen Kritikpunkten, unliebsame Charaktere, schlechte Geschichten und äusserst unsympathische Antagonisten mit den Cardassianern. Also ja, ich war damals einer dieser TNG Puristen... Was sich dann schlussendlich über die Jahre daraus entwickelte war Welten besser als ich es Anfangs für möglich gehalten hätte.

Wissenschaft, Neugier, Potential, Disziplin, Gleichberechtigung, Diplomatie, Zusammenhalt, eine super Zukunft eben, die auf Forschung aufbaut triffts ziemlich gut, ich würde noch grenzenlosen/gelebten Idealismus dazu nehmen. Mit jeder Folge wird das Universum durch diese Prinzipien ein bisschen besser als vorher. Dafür brauchts aber halt auch Potential für entsprechende Verbesserungen und das war nach Voyager mehr oder weniger aufgebraucht... Wesshalb es seither eigentlich nur noch Prequels gab, welche gewissen loretechnischen und wissenschaftlichen Limitationen unterliegen. (Mich störte bei Discovery z.B. der Mariokart (äh Pilzantrieb) anfangs sehr) Oder halt jetzt mit dem Brand und der erst neu wieder worbfähigen und noch zerstückelten Galaxie. Ich sehe in dem Ansatz sehr viel Potential und bin durchaus gespannt wie sie es weiterhin nutzen werden.
 
Zwischen Enterprise und Discovery lagen 13 Jahre...

12 Jahre (bei uns 11, bzw. sogar knapp eine Woche vor dem Beginn des 11ten Jahres) :coolface:

Ja gut, bei Serien-Pause stimmt das mit der langen Zeit. Dafür gab es dann ab Discovery wieder den "wie schnell können wir Star Trek Serien veröffentlichen und gleichzeitig laufen lassen?"-Schub.
Während Discovery lief, gab es Picard, Lower Decks, die Short Treks, Prodigy und Strange New Worlds.

Und aktuell laufen noch Strange New Worlds, Scouts und Starfleet Academy. Und zusätzlich lief noch Sektion 31.

Der Grund warum Star Trek damals ne Serienpause hingelegt hat war, weil man dachte der Markt wäre übersättigt und hätte genug. Man könnte meinen die machen jetzt den selben Fehler wieder (es läuft ja durchgehend seit 2017, das sind auch schon wieder 9 Jahre).

Aber dem war nicht so, die letzte Enterprise Staffel lief wieder besser (nachdem man gemerkt hat, dass es mit Staffel 3 wieder Bergauf ging), man hat der Serie dann nur keine Chance mehr gegeben, die Sets wurden ja schon zerstört und neubauen war zu teuer.... letztendlich wurde dann der Kinofilm hochgezogen in der Hoffnung jüngere (actionliebende) Fans anzusprechen.

Ich geh tatsächlich soweit und sage die TV-Zwangspause gab es sowohl wegen der Qualität (die Fans waren extrem unzufrieden und laut und wem kann man das verübeln?) und dem Marketing. In Amerika wurde sogar der Sendeplatz mehrfach (zu ungunsten der Serie) umgesetzt und verlor dadurch noch mehr Zuschauer.


Was wir jetzt brauchen um neue Fans zu gewinnen ist tatsächlich wieder ein guter Star Trek Film (und der muss gut werden, wenn man neue Zuschauer ansprechen will).
2016 gab es den letzten JJ Trek im Kino..aber daran wird ja auch gearbeitet (es soll ein neuer Film mit komplett neuen Charakteren kommen, bin gespannt)



Btw:
 
Zurück
Top Bottom