«Für mich derzeit der grösste Faktor ist der Mangel an Abtrieb, das ist der entscheidende Punkt. Die Autos vom letzten Jahr hatten eine unglaubliche Downforce. Wahrscheinlich werden die Teams das mit der Zeit wieder wettmachen, aber im Moment ist es offensichtlich weniger, und es erinnert mich sehr an die Reglementänderungen 2014 – neue Power-Unit, die Aerodynamik ganz anders, und man fängt ewieder von vorne an.»
«Für den Fahrer gilt: Man lernt neu, man passt sich an, aber letztlich ist es noch immer ein Rennwagen mit vier Rädern, einem Frontflügel, einem Heckflügel und einem Lenkrad – die Physik bleibt also dieselbe.»
Audi hatte in Barcelona ein Basismodell im Test, mit dem Auto von Bahrain hat das nicht mehr viel gemein: Raffinierte Seitenkästen, extrem geschnitten, dazu viel aerodynamische Feinarbeit im heiklen Bereich der Vorderräder und vor dem Beginn des Unterbodens. Audi ist da nicht Mitschwimmer, sondern Vordenker.
Die Frage ist, was das auf der Stoppuhr alles wert sein wird. Hülki, WM-Siebter von 2018 meint: «Wir sind noch in einer frühen Phase, da werden wir in der kommenden Woche etwas schlauer sein.»