Shigiyamoto
L17: Mentor
- Seit
- 29 Feb 2004
- Beiträge
- 13.240
Ich finde es geschmacklos, wie eine für die moderne Menschheitsgeschichte so wichtige und wertvolle Geschichte schlecht gemacht wird. Es ist richtig, dass in der Geschichte Religionen zweckentfremdet wurden um Konflikte vom Zaun zu brechen oder Menschen zu verfolgen und ihnen schlimme Dinge an zutun. Aber dies geschah nicht durch die Religionen oder heilige Schriften, sondern durch menschliches Handeln infolge menschlichen Einflusses.
Leider ist es in der heutigen Zeit, wo alles durch Algorithmen sowie der Gier nach Aufmerksamkeit, Geld und Macht, so, dass die ursprünglichen Messages der abrahamitischen Religionen zweckentfremden und bewusst verfälscht werden um den eigenen Narrativen besser dastehen zu lassen oder die Glaubensrichtungen gegeneinander aufzuhetzen.
Ich denke das Glaube an Gott einfach falsch in die Gesellschaft eingeführt wird. Bevor man sich mit Spiritualität zu Gott beschäftigt, muss man erst einmal die Logik Welt und die eigene Gesellschaft verstehen. Dies passiert nur wenn man sich aktiv und ungezwungen Wissen aneignet und andere Perspektiven einnimmt bspw. durch einen längeren Aufenthalt in einer anderen Kultur. Erst danach - also irgendwann wenn man entsprechend Lebenserfahrung gesammelt hat - kann man sich Gott widmen.
In der westlichen, christlich-geprägten Welt haben wir Instrumente und Kanäle um die Logik der Welt zu verstehen. Nutzen sie aber nicht, insbesondere noch weniger weil soziale Medien, die Gier nach Alles und die fehlende Motivation zur Opfergabe uns daran hindern. Der Körper mag stark sein, aber der Geist ist es nicht so dass der Weg in die Spiritualität versperrt bleibt.
In der islam-geprägten Welt, wird bereits sehr früh der spirituelle Pfad, daher der Weg zu Gott gepflegt, ohne jedoch vorher die Logik der Welt genug zu verstehen. Spiritualität wird alles und die heilige Schrift muss herhalten um die Logik zu erklären. Aufgrund der Komplexität der heiligen Schrift, es geht hier nicht um Sprache sondern um die überlieferten Geschichten, die viele Interpretationen zulassen, kommt es manchmal zu falschen Annahmen weil man als Mensch noch nicht genug gereift ist.
Mir kommt es so vor - insbesondere bei plumpen Diskussionen online -, dass die Leute sich auf einer oberflächlichen Ebene über das Thema unterhalten, weil sie a) nicht wissen, was in den heiligen Schriften geschrieben steht und b) vielleicht einfach als Mensch noch nicht reif genug sind sich über ein so komplexes Thema gar nicht unterhalten können.
Leider ist es in der heutigen Zeit, wo alles durch Algorithmen sowie der Gier nach Aufmerksamkeit, Geld und Macht, so, dass die ursprünglichen Messages der abrahamitischen Religionen zweckentfremden und bewusst verfälscht werden um den eigenen Narrativen besser dastehen zu lassen oder die Glaubensrichtungen gegeneinander aufzuhetzen.
Ich denke das Glaube an Gott einfach falsch in die Gesellschaft eingeführt wird. Bevor man sich mit Spiritualität zu Gott beschäftigt, muss man erst einmal die Logik Welt und die eigene Gesellschaft verstehen. Dies passiert nur wenn man sich aktiv und ungezwungen Wissen aneignet und andere Perspektiven einnimmt bspw. durch einen längeren Aufenthalt in einer anderen Kultur. Erst danach - also irgendwann wenn man entsprechend Lebenserfahrung gesammelt hat - kann man sich Gott widmen.
In der westlichen, christlich-geprägten Welt haben wir Instrumente und Kanäle um die Logik der Welt zu verstehen. Nutzen sie aber nicht, insbesondere noch weniger weil soziale Medien, die Gier nach Alles und die fehlende Motivation zur Opfergabe uns daran hindern. Der Körper mag stark sein, aber der Geist ist es nicht so dass der Weg in die Spiritualität versperrt bleibt.
In der islam-geprägten Welt, wird bereits sehr früh der spirituelle Pfad, daher der Weg zu Gott gepflegt, ohne jedoch vorher die Logik der Welt genug zu verstehen. Spiritualität wird alles und die heilige Schrift muss herhalten um die Logik zu erklären. Aufgrund der Komplexität der heiligen Schrift, es geht hier nicht um Sprache sondern um die überlieferten Geschichten, die viele Interpretationen zulassen, kommt es manchmal zu falschen Annahmen weil man als Mensch noch nicht genug gereift ist.
Mir kommt es so vor - insbesondere bei plumpen Diskussionen online -, dass die Leute sich auf einer oberflächlichen Ebene über das Thema unterhalten, weil sie a) nicht wissen, was in den heiligen Schriften geschrieben steht und b) vielleicht einfach als Mensch noch nicht reif genug sind sich über ein so komplexes Thema gar nicht unterhalten können.
