Weapons
Gucke ja an und für sich kaum noch Horrorfilme, versuche aber die großen, wie Hereditary und co, doch mitzunehmen.
Weapons, nach allem was ich gehört habe, durfte da nicht fehlen. Und ich muss sagen, ich hatte ziemlich viel Fun mit dem Film. Jupp, der Film hat mich bestens unterhalten. Ich mochte den Horror, den eingestreuten Splatter, den Humor und das Urban American Setting in das das Ganze eingebettet wurde. Normale, sehr glaubhafte und gut gespielte Leute, wie Du und ich, mit ihren sehr menschlichen Schwächen und Stärken, die sich von einer Sekunde auf die Andere, mit dem übernatürlichen, in Form einer
, in dieser Moderne, konfrontiert werden, die in ihrer knorrigen, egozentrischen Bösartigkeit, wunderbar skurril daherkommt. Von der Stimmung her erinnerte mich das vielleicht noch am ehesten an "The Visit", von Shyamalan und vom Unbterhaltungswert irgendwie an Gremlins. Kann es kaum erklären aber irgendwie kommt mir immer Gremlins in den Sinn. Lol.
Durch die Betrachtung des Ganzen aus unterschiedlichen Perspektiven, die sich in einer permanent ansteigenden Skala des Leidens unterscheiden und so nach und nach das Gesamtbild zeigen, hat der Film einen puzzleartigen Charakter, der permanent die Spannung aufrecht erhielt.
Ob`s insgesamt zum Klassikerstatus reicht, weiss ich nicht aber der Film hat bei mir schon einen ziemlichen Eindruck hinterlassen. Musste doch des Öfteren an ihn denken, nachdem ich ihn gesehen habe. In der Regel ein gutes Zeichen, für einen guten Film und ich bin froh, mich mal wieder überwunden zu haben, auch wenn der Film so ganz anders war, als der Trailer vermuten ließ. Hat man sich aber damit abgefunden, bleibt am Ende ein sehr starker Genrefilm, der mit einer Menge, gelungener "What the fuck-Momenten" und einer seltsamen Leichtigkeit, daherkommt, die für mich den Fun ausmachten.