Was macht JRPGs so besonders?

Was ist der herrausragenste Aspekt eines JRPGs?

  • Story & Charaktere

  • Mechanik & Gameplay

  • Welt & Atmosphäre

  • Ästhetik

  • Ein anderer Aspekt, siehe Comment.


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29 Feb 2004
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Nachdem wir nun aus einem anderen Thread mehr oder weniger wissen oder auch nicht, warum JRPGs nur aus Japan kommen können, folgt die nächste seriöse Fragestellung.

Was macht JRPGs so besonders?

Was sind die Kernauspekte eines JRPGs? Habe das für mich versucht abzuleiten, muss nicht vollständig sein muss bzw. ist.
  1. JRPG erzählen eine geführte, emotional Geschichte mit klar definierten Charakteren. Die Caharkterentwicklung ist dabei zentraler Stützpfeiler des Games.
  2. Das Gameplay basiert auf einer klar strukturierten Progression statt offener Sandbox-Freiheit.
  3. Ästhetisch setzt es auf stilisierte Welten, symbolische Orte und eine inszenierte Atmosphäre, um Gefühle statt Realismus zu vermitteln.
  4. ??? was noch ???
Was ist der herrausragenste Aspekt eines JRPGs? Siehe Poll.
 
Der größte Unterschied ist bei JRPGs immer noch das man den meisten Balast, der mit RPGs verbunden wird, abgeworfen hat.
Also kaum bis gar keine Charaktererstellung, Individualisierung zurückgefahren, kaum bis gar keine Entscheidungsmöglichkeiten.
Man wird in einen festen Charakter oder Gruppe hineingeworfen, die quasi in ihrer Charakterisierung schon ihre eigene Persönlichkeit, eigene Werte und eigene Rolle haben und folgt einer Story ohne diese wirklich beeinflussen zu können. Hier und da werden die Regeln ein wenig aufgeweicht, aber im Grund könnte man JRPGs, auch RPG lites nennen.
Klingt negativ, aber deshalb liegen die Stärken normalerweise auch bei der Story und den Charakteren. Das meist das Gameplay besser ist, liegt dann eher daran, dass der Westen viel zu einfallslos ist. Ähnlicher Grund warum Fantasy nach Tolkien immer noch dominiert oder RPGs auch heute noch fast immer nur sich am Dungeons & Dragons Regelwerk bedienen.
 
Der größte Unterschied ist bei JRPGs immer noch das man den meisten Balast, der mit RPGs verbunden wird, abgeworfen hat.
Also kaum bis gar keine Charaktererstellung, Individualisierung zurückgefahren, kaum bis gar keine Entscheidungsmöglichkeiten.
Man wird in einen festen Charakter oder Gruppe hineingeworfen, die quasi in ihrer Charakterisierung schon ihre eigene Persönlichkeit, eigene Werte und eigene Rolle haben und folgt einer Story ohne diese wirklich beeinflussen zu können. Hier und da werden die Regeln ein wenig aufgeweicht, aber im Grund könnte man JRPGs, auch RPG lites nennen.
Klingt negativ, aber deshalb liegen die Stärken normalerweise auch bei der Story und den Charakteren. Das meist das Gameplay besser ist, liegt dann eher daran, dass der Westen viel zu einfallslos ist. Ähnlicher Grund warum Fantasy nach Tolkien immer noch dominiert oder RPGs auch heute noch fast immer nur sich am Dungeons & Dragons Regelwerk bedienen.
Also als ob man einen Roman mit bestehenden Charakteren Seite für Seite durchliest ohne dabei zwischen Kapiteln zu springen oder gar welche auszulassen, Stichwort Linearität. Dabei wird die Geschichte und Mechanik mit originellen, spannenden Highlights angereichert jedoch von unnötige Schnörkel und stopfendem Beiwerk reduziert, Stichwort "less is more". So richtig?
 
Der größte Unterschied ist bei JRPGs immer noch das man den meisten Balast, der mit RPGs verbunden wird, abgeworfen hat.
Also kaum bis gar keine Charaktererstellung, Individualisierung zurückgefahren, kaum bis gar keine Entscheidungsmöglichkeiten.
Man wird in einen festen Charakter oder Gruppe hineingeworfen, die quasi in ihrer Charakterisierung schon ihre eigene Persönlichkeit, eigene Werte und eigene Rolle haben und folgt einer Story ohne diese wirklich beeinflussen zu können. Hier und da werden die Regeln ein wenig aufgeweicht, aber im Grund könnte man JRPGs, auch RPG lites nennen.
Klingt negativ, aber deshalb liegen die Stärken normalerweise auch bei der Story und den Charakteren. Das meist das Gameplay besser ist, liegt dann eher daran, dass der Westen viel zu einfallslos ist. Ähnlicher Grund warum Fantasy nach Tolkien immer noch dominiert oder RPGs auch heute noch fast immer nur sich am Dungeons & Dragons Regelwerk bedienen.

Ja, das ist eine recht alte Diskussion, die ich schon vor 20 Jahren in anderen Foren geführt habe. Der Konsens der sich am Ende herauskristallisiert hat, war dass man das was die meisten unter JRPGs verstehen zwar schlechte Rollenspiele sind, aber als Videospiele gut funktionieren. Selber habe ich aber für Welt und Atmosphäre gestimmt, da ich ein fkn Sucker für die Stimmung bin, die Locations wie der Vier Jahreszeiten-Wald und der Nebelvulkan/the pure Land in Secret of Mana/Seiken Densetsu 2 (mein Einstiegspunkt in das Genre) vermitteln. :pcat: :nyanwins:
 
Ja, das ist eine recht alte Diskussion, die ich schon vor 20 Jahren in anderen Foren geführt habe. Der Konsens der sich am Ende herauskristallisiert hat, war dass man das was die meisten unter JRPGs verstehen zwar schlechte Rollenspiele sind, aber als Videospiele gut funktionieren. Selber habe ich aber für Welt und Atmosphäre gestimmt, da ich ein fkn Sucker für die Stimmung bin, die Locations wie der Vier Jahreszeiten-Wald und der Nebelvulkan/the pure Land in Secret of Mana/Seiken Densetsu 2 (mein Einstiegspunkt in das Genre) vermitteln. :pcat: :nyanwins:
Es ist schwierig sich zu entscheiden. Ich hatte auch zwischen Story/Charas und Welt/Atmo entscheiden müssen. Du sprichst mir aus der Seele, der 4-Jahreszeitenwald in SoM ist peak. Gerade bei dem Spiel (habe es dieses Jahr auch noch einmal auf dem SNES in dt. Fassung gespielt), auch wenn es nach heutigen Maßstäben Schwächen hat, ist das Offensichtliche was im Kopf noch nach Jahrzehnten hängen bleibt die besonderen Locations. Ob der Wald mit der Hexe, das Pilzdorf, das alte Mana Land in Kombination mit der Musik, das ist ikonisch und bleibt. Und für mich das schöne Gegnerdesign. Lässt sich aber auch auf einige Fire Emblem Titel übertragen, wie bspw. FF7 auf der PS1.

Aber, und ist irgendwie witzig, sehe ich bei Secret of Evermore auch einige Parallelen, auch wenn es kein JRPG ist. Auch da haben die Locations einen großen Wiedererkennungswert, speziell die Antike und Gotik. Jedoch sind da so speziell West-RPG Sachen, die B-Movie Anspielungen, Tauschwaren und das Alchemiesystem, was typisch westlich die Komplexität in der Mechanik aufgeblasen hat.
 
Story und Atmo sind top, aber eigentlich gibt es alle Punkte auch bei westlichen RPGs. Es ist halt der japanische Flair in den Games, ob nun offen oder im Subtext, der zählt.
 
Was meinst du konkret mit japanischen Flair?

Komm, du hast doch JRPGs gezockt. Ein Witcher 3 fühlt sich halt komplett anders an als z.B. ein Xenoblade. Viele japanische kulturelle Einstellungen und Lebensweisen (Fleiß, Pünktlichkeit, Freundschaft und ein Gemeinschaftsgefühl, Traditionen, Werte und Co.) fließen in JRPGs mit ein. Das wird dir doch auch schon mal aufgefallen sein.
 
Komm, du hast doch JRPGs gezockt. Ein Witcher 3 fühlt sich halt komplett anders an als z.B. ein Xenoblade. Viele japanische kulturelle Einstellungen und Lebensweisen (Fleiß, Pünktlichkeit, Freundschaft und ein Gemeinschaftsgefühl, Traditionen, Werte und Co.) fließen in JRPGs mit ein. Das wird dir doch auch schon mal aufgefallen sein.
Tradition, Werte, Kultur, Freundschaft etc. hast du beim Witcher doch auch. Oder willst du dem Slawentum seine kulturelle Vielfalt und Vielvölkertum absprechen? Verträumtheit und das Fantastische/Mystische ist bei CO:Ex33 en mass vorhanden.

Auf der anderen Seite hast du in Secret of Mana sogar den Weihnachtsmann und die Rentiere inkl. Rudolf mit der roten Nase oder Ritter in Rüstungen.

Wo ich ein Differenzierungsmerkmal klar sehe ist in der Mechanik und Ausgestaltung der Welt. JRPGs konzentrieren sich auf das Wesentliche. Gefühlt jedes Asset/Element hat eine Bedeutung oder einen Spielwelt. In modernen RPGs, die nicht aus Japan kommen, sagen wir mal Witcher, Skyrim oder Cyberpunk, gibt es den teilweise generischen Objekt- und Assetoverkill um besonders realistisch zu sein, ohne dass die Assets einen besonderen Story Mehrwert haben oder halt als Füllerelement benützt werden.
 
Eine klare Antwort wird es nie geben. Final Fantasy Tactics ist z.b. erwachsener, geerdeter und hat bessere Dialoge als z.b. ein clair obscur. :vv:
Die einzige klare Abgrenzung ist halt wirklich nur das es ein JRPG aus Japan ist. Weshalb ich die Bezeichnung im echten Leben auch nie verwenden würde, weil es halt zuviel bedeutet.
 
Eine klare Antwort wird es nie geben. Final Fantasy Tactics ist z.b. erwachsener, geerdeter und hat bessere Dialoge als z.b. ein clair obscur. :vv:
Die einzige klare Abgrenzung ist halt wirklich nur das es ein JRPG aus Japan ist. Weshalb ich die Bezeichnung im echten Leben auch nie verwenden würde, weil es halt zuviel bedeutet.
Doch eigentlich kriegt man das schon irgendwo in Worte gegriffen - zumindest in Ansätzen -, wenn man sich mit den Games beschäftigt ohne sich durch die Namen und Firmenangaben am Ende in den Credits unbedingt bestätigt sehen möchte.
 
Ich kann oben nichts wählen da RPGs ein zu breitgefächertes Genre sind. Ich verbinde eher was mit den eigentlichen RPG-Reihen anstatt mit allen RPGs aus Japan. Da gibt es nichts großes gemeinsames außer das sie aus Japan kommen.
 
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