Die großen Gesundheitslügen. Wie die moderne Welt uns krank macht!

Natürlich gehen die Leute Empfehlungen nach. Wenn wir die USA heranziehen da gab es die Klare Empfehlung der Ernährungspyramide zu folgen und wie sah die alte Ernährungspyramide aus, die bis vor wenigen Jahren kaum verändert wurde?

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Mehr als die halbe Pyramide ist Zucker, Cereals haben endlos Zucker, Weißbrot wird quasi schon im Mund zu Glycogen umgewandelt, Pasta und Co auch nicht viel besser. Etwas oben weiter soll man dann noch fleißig Obst dazu futtern, weil war ja noch nicht genug Zucker, das bissl Gemüse macht dann das Kraut auch nicht mehr fett(die Kartoffel da ist auch super wenn man sich schon mit Carbs vollgestopft hat), auch lustig, dass da eine Tomate dabei ist, die ja kein Gemüse ist, für noch mehr Zucker :lol:

Schön den Tag mit nem Zucker-Carb-Overload beginnen und das haben sich die Amis auch zu Herzen genommen. Hintergrund war, dass man hier billigst die Bevölkerung mit leeren Kalorien füttern konnte, was das mit uns (Stichwort: Insulin) anrichtet ist mittlerweile hinlänglich bekannt. Deshalb haben die Amis auch die überfetteste Bevölkerung. Natürlich auch wegen Junkfood, aber das kommt ja genau in Ernährungspyramide Empfehlung daher, tonnenweise Carbs in Form von Pommes und Burgerbrötchen, ein wenig Fleisch im Patty und etwas Käse sowie Zuckersauce. Runtergespült mit einem tollen Cola, das als Lifestyledrink von der Werbeindustrie vermarktet wurde.

Zu sagen die Leute hätten eine Wahl ist übrigens auch sehr zynisch. Es ist bekannt, dass Fastfoodläden speziell ärmere Viertel anvisieren und sich dort einnisten, die Anwohner haben dann die Wahl zwischen Lepra und Cholera, KFC oder MCD und die Supermärkte dort haben auch nur fragliche Nahrungsmittel, meist Fertigprodukte oder durchgespritztes Obst und Gemüse. Ist auch toll für diese Fastfoodketten, je fetter sie den Kunden machen, desto mehr futtert er bei ihnen...
 
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Schwurbel woanders weiter. Danke. Eine Empfehlung ist kein Druck oder Zwang, auch wenn es auf Leute wie dich so wirken mag. Du hast weiterhin die freie Wahl. Sich ändernde Preise/Konditionen hat nichts mit Druck oder Zwang zu tun. Anreize sind kein Druck, außer vielleicht in deiner Parallelwelt.und von Verbit ist das meilenweit entfernt

Hätte ich denn die Option, das Produkt zu Marktpreisen zu kaufen und den staatlichen Aufschlag nicht zu bezahlen? Was würde denn passieren, wenn Hersteller, Verkäufer und Kunden den Aufschlag nicht an den Staat weitergeben würden?

Zu sagen die Leute hätten eine Wahl ist übrigens auch sehr zynisch. Es ist bekannt, dass Fastfoodläden speziell ärmere Viertel anvisieren und sich dort einnisten, die Anwohner haben dann die Wahl zwischen Lepra und Cholera, KFC oder MCD und die Supermärkte dort haben auch nur fragliche Nahrungsmittel, meist Fertigprodukte oder durchgespritztes Obst und Gemüse. Ist auch toll für diese Fastfoodketten, je fetter sie den Kunden machen, desto mehr futtert er bei ihnen...

Ich habe mal gehört, dass das so auch nicht stimmt und dass die Unterschiede im Ernährungsverhalten zwischen Unterschicht und Mittel- und Oberschicht sich zu 90% aus persönlichen Entscheidungen und nicht aus der Verfügbarkeit gesünderer Lebensmittel ergeben.

Wobei ich Amerikanisches Fast Food sowieso nicht so geil finde. Ich meine alleine wenn ich Bilder dazu google... Und die Süßigkeiten wie die Schokolade.... da sind die Amis echt schmerzfrei. Also ich würde wenn ich in den USA lebe, aus Prinzip selbst kocken oder wenn schon ein richtiges Restaurant auswählen.
 

Das passt hier recht gut hinein. Zucker wurde früher ja als gesund beworben... sogar altzheimer kann man von zu viel Zucker bekommen.

Wirklich schlimm und da werden auch die Kinder besonders angegriffen. Schaut euch mal an was in den Fruchtzwergen für ein Zuckergehalt steckt oder schlimmer dieses "gesunde" nimm zwei Zeug das nur aus Zucker besteht. Aber ist voller künstlich hinzugefügter Vitamine!!!! Damit macht man den Eltern dann ein gutes Gewissen..
Kann mich auch an die katjes Werbung von Heidi klum erinnern. Bitte vegan und sie als Model isst das, kann nur gesund sein....

Energydrinks auch so eine Sache auch wenn die jetzt vermehrt ohne Zucker und mit einer Menge Süßstoff daherkommen. Gesund ist was anderes aber die Sportler trinken es muss also gut sein oder?
 
Dass hier Eltern hinters Licht geführt werden mit manipulativem Marketing? Das gleiche Spiel wie mit den "Frühstückscerealien" und schaut man sich dann an was da an Zucker drinnen steckt wird einem schlecht. Das schlimmst dort ist ja, dass man das noch in der Früh konsumieren soll, also direkt am Morgen einen wunderbaren Insulinschub um in den Tag zu starten :ugly:
 

Kann mich auch an die katjes Werbung von Heidi klum erinnern. Bitte vegan und sie als Model isst das, kann nur gesund sein....

Die Katjes Werbung damals mit Heidi hatte nichts mit Vegan zutun. Es ging darum, dass die Produkte kein Fett enthalten.
Natürlich war es etwas irreführend, aber welche Werbung ist das nicht.


Das ist jetzt warum genau schlecht?

Wenn er wüsste woher heute das B12 aus Tierprodukten kommt :D
 
Mein Zuckerkosnum bleibt im Schnitt unter 50gr am Tag. Alles schick! :goodwork:
 
Mutig der Typ, sich bewusst die Gesundheit zu ruinieren für den Film. Hat leider nicht viel gebracht wie man sieht, der Film ist ja schon älter, sowas will halt kaum wer hören. Werds mir aber mal bei Gelegenheit ansehen.
Mein Zuckerkosnum bleibt im Schnitt unter 50gr am Tag. Alles schick! :goodwork:
Ja genau, und der Weihnachtsmann hat gerade Ostereier in meinen Kamin gelegt. Wie war der Ben und Jerries Eisbecher mit seinen 110g Zucker denn so?
 
Zumindest waren die Leute damals nicht so dick.

Ach, ist das so?
Schau dir mal Deitschland zu Erhards Zeiten an, als das Wirtschaftswunder zündete.
Dick war sexy.

Glaub es gab nie eine Zeit in der Menschheitsgeschichte, wo so vielen Menschen in der breiten Masse so aufgeklärt waren was Ernährung angeht wie heute.
Ob sie das Wissen auch zu ihrem gesundheitlichen Vorteil anwenden ist wiederum ein anderes Thema.

Wo ich zustimmen würde ist, daß die Lebensmittelindustrie sehr viel stärker reguliert werden muss. Sie ist mitlerweile der schlimmere legal drug dealer als die Nikotin Industrie.

Das es zB immer noch keine verpflichtende Lebensmittelampel gibt ist eine Schande und man sieht den Lobby Mittelfinger aus Klöckner Mund, die nur eine Handpuppe der Industrie war.
 
Wo ich zustimmen würde ist, daß die Lebensmittelindustrie sehr viel stärker reguliert werden muss. Sie ist mitlerweile der schlimmere legal drug dealer als die Nikotin Industrie.

Das es zB immer noch keine verpflichtende Lebensmittelampel gibt ist eine Schande und man sieht den Lobby Mittelfinger aus Klöckner Mund, die nur eine Handpuppe der Industrie war.

Diese deutsche Sehnsucht nach Reglementierung werde ich nie nachvollziehen können. Egal ob Tempolimit, Dusch-Tipps, Kippen, Partysong oder TK-Pizza.

Wie du richtig feststellst, ein jeder kann ohne großen Aufwand heutzutage an Wissen gelangen, da kann es doch nicht so schwer sein für den mündigen Bürger zu verstehen, dass das 3er-Pack-Pizza-Salami für 3 Euro im Discounter nicht unbedingt die gesündeste Form der Ernährung darstellt.
 
Diese deutsche Sehnsucht nach Reglementierung werde ich nie nachvollziehen können. Egal ob Tempolimit, Dusch-Tipps, Kippen, Partysong oder TK-Pizza.

Wie du richtig feststellst, ein jeder kann ohne großen Aufwand heutzutage an Wissen gelangen, da kann es doch nicht so schwer sein für den mündigen Bürger zu verstehen, dass das 3er-Pack-Pizza-Salami für 3 Euro im Discounter nicht unbedingt die gesündeste Form der Ernährung darstellt.

:uglylol:

Hilfe.... Sieht man an den Querdenkern etc... :uglygw:
 
Diese deutsche Sehnsucht nach Reglementierung werde ich nie nachvollziehen können. Egal ob Tempolimit, Dusch-Tipps, Kippen, Partysong oder TK-Pizza.

Wie du richtig feststellst, ein jeder kann ohne großen Aufwand heutzutage an Wissen gelangen, da kann es doch nicht so schwer sein für den mündigen Bürger zu verstehen, dass das 3er-Pack-Pizza-Salami für 3 Euro im Discounter nicht unbedingt die gesündeste Form der Ernährung darstellt.

Erzähl dieses Märchen des mündige Bürgers der eigenverantwortlich entscheidet den Millionen Drogenopfern und Toten, bei denen längst die Sucht entscheidet und nicht das Wissen.
Und es geht auch nicht um Verbote sondern für das schaffen eines besseren Bewußtsein in der Gesellschaft. Länder die das entsprechend umgesetzt haben wie Ecuador zeigen, das dies nur Vorteile der Geselschaft und des Gemeinwesens hatt und das nachhaltig.
Und das drohen und zetern der Lebensmittel Industrie Lobby, die sogar mit kriminellen dagegen vorging, ist komplett verpufft ohne das deren Voraussagen und Drohungen einsetzten.

Und verschonen mich bitte mit diesem elagitären Gerede vom freien mündigen Bürger der nur selbstverantwortlich handelt.
Das dies dann von einem großen Teil nur zu ihren eigenen und/oder dem Schaden anderer führt ist ja nun wirklich nichts neues.
Man handelt nicht richtig sondern angetrieben von Gier, Sucht, Verlangen und Egoismus.

Das kann und darf man zwar in unserer Gesellschaft aber nur in den Grenzen und Schranken die unsere Gesellschaft vorgibt und schützt.

Das System das grenzenlose System der Freiheit was dir wohl zusagt nennt sich Anarchie. Aber hier wirst du es nie bekommen.
 
Diese deutsche Sehnsucht nach Reglementierung werde ich nie nachvollziehen können. Egal ob Tempolimit, Dusch-Tipps, Kippen, Partysong oder TK-Pizza.
Also bist du dagegen, dass Konsumenten niederschwellig Informationen über die Produkte die sie kaufen erfahren können?
Wie soll man sich mündig entscheiden wenn einen die Informationen für eine mündige Entscheidung verwehrt werden?

Es sagt ja niemand " verbietet TK-Pizza" sondern, schreibt halt ehrlich drauf was drinnen ist und das dies halt, meistens sehr ungesund ist. Wenn du dann der Meinung bist das ungesunde an der TK-Pizza für den Geschmack inkauf zu nehmen, ist es deine Entscheidung. Hauptsache du hattest die niederschwellige Möglichkeit dich über eventuelle Folgen deiner Entscheidung zu Infomieren.
 
Wow, kommt mal wieder runter.

Ach, ist das so?
Schau dir mal Deitschland zu Erhards Zeiten an, als das Wirtschaftswunder zündete.
Dick war sexy.
Woher hast du denn das? Wenn du den Eindruck hast, lag es daran, weil es tatsächlich Zeichen des Wohlstands war, welches kurz nach Ende des Kriegsendes (ja, ist eine absichtliche Formulierung) eher angesehen aber noch immer nicht selbstverständlich war.

Ich finde einfach keine Statistiken und ich kann das kaum glauben. Eben gelesen, dass das Durchschnittsgewicht weder oft noch international auf einem Standard erhoben wird. Was soll denn dieser Rotz? Warum interessiert das keine Regierung? Ich glaube eher, ich bin gerade nicht zum Googlen in der Lage.

Stattdessen habe ich einen Artikel über die USA gefunden. https://www.wissenschaft.de/gesundheit-medizin/immer-dicker-von-generation-zu-generation/

Ich hätte nicht gedacht, dass das Dickerwerden der Menschen überhaupt angefochten wird, geschweige dass es (für mich) so schwer ist, das zu belegen...

Glaub es gab nie eine Zeit in der Menschheitsgeschichte, wo so vielen Menschen in der breiten Masse so aufgeklärt waren was Ernährung angeht wie heute.
Ob sie das Wissen auch zu ihrem gesundheitlichen Vorteil anwenden ist wiederum ein anderes Thema.

Wo ich zustimmen würde ist, daß die Lebensmittelindustrie sehr viel stärker reguliert werden muss. Sie ist mitlerweile der schlimmere legal drug dealer als die Nikotin Industrie.
Äpfel und Birnen.

Ich kann Aschefürst schon verstehen, wenn du das anfänglich so allgemein formulierst. Jetzt geht es um das (erzwungene) Informieren von Bürgern, so simpel wie möglich. Das unterstütze ich voll. Wenn man aber den Leuten diktieren will, aus was die Nahrungsmittelprodukte bestehen zu haben, dann holla die Waldfee.

Komm' mir bitte nicht mit weit abgehobenen Vergleichen mit harten Drogen. Dann eben tatsächlich so 'egalitär', welches du ernsthaft und mit Verlaub schwachsinniger Weise mit Anarchie direkt auf eine Stufe stellst, weil man gegen weitere Regulierungen ist, so schwammig formuliert wie auch dein Ruf nach weiteren Regulationen. Wenn du das Fass aufmachst, dann schöpfe auch draus: Wieso sollte man nicht alle Substanzen zum Konsum freigeben? Warum sollte man nicht dann alles verbieten? Bist du gegen Marijuana? Bist du auch gegen alle Arten von Alkohol? Bist du gegen Mon Chéri? Darf ich in meinen Kuchen Alkohol tun, wenn ich ihn selbst backe? Warum sollte mir das erlaubt sein?

Regulation, wie etwas hergestellt wird, kann ich verstehen und unterstützen. Dass der Kunde so gut wie möglich aufgeklärt werden sollte, ist ebenfalls fein. Wenn du mir aber verbieten willst, ob ich jetzt Zucker oder Stevia in meinen selbstgebackenen französischen Kirschkuchen ballern darf, kriegen wir ernsthaft Probleme. "Märchen des mündigen Bürgers" wenn er essen will, was er will? Die Leute sind zu doof zu essen (okay), daher muss der Staat bestimmen, wie er zu essen hat?

Oder habe ich dich voll missverstanden? Ich hoffe.

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Also bist du dagegen, dass Konsumenten niederschwellig Informationen über die Produkte die sie kaufen erfahren können?
Wie soll man sich mündig entscheiden wenn einen die Informationen für eine mündige Entscheidung verwehrt werden?

Es sagt ja niemand " verbietet TK-Pizza" sondern, schreibt halt ehrlich drauf was drinnen ist und das dies halt, meistens sehr ungesund ist. Wenn du dann der Meinung bist das ungesunde an der TK-Pizza für den Geschmack inkauf zu nehmen, ist es deine Entscheidung. Hauptsache du hattest die niederschwellige Möglichkeit dich über eventuelle Folgen deiner Entscheidung zu Infomieren.
Nee, ChoosenOne drückt sich widersprüchlich aus, weil er genau so generell formuliert wie Aschefürst.

Zwar sagt er:
Erzähl dieses Märchen des mündige Bürgers der eigenverantwortlich entscheidet den Millionen Drogenopfern und Toten, bei denen längst die Sucht entscheidet und nicht das Wissen.
Das deutet auf ein Verbot von Substanzen hin. Entweder ist seine Analogie abgehoben, oder er will es verbieten. Deutschland geht mit den von ihm zum Vergleich gezogenen Substanzen mit Verbot um. Daher lässt sich ein Fordern von ihm nach einem Verbot in Form einer Regel rückschließen.

Das verneint er aber im nächsten Teil des Paragraphen:
Und es geht auch nicht um Verbote sondern für das schaffen eines besseren Bewußtsein in der Gesellschaft. Länder die das entsprechend umgesetzt haben wie Ecuador zeigen, das dies nur Vorteile der Geselschaft und des Gemeinwesens hatt und das nachhaltig.
Und das drohen und zetern der Lebensmittel Industrie Lobby, die sogar mit kriminellen dagegen vorging, ist komplett verpufft ohne das deren Voraussagen und Drohungen einsetzten.
Also was ist es jetzt? Der Vergleich hinkt und daher kann nur eine Aussage stimmen.

Und das verwirrt.
 
Zuletzt bearbeitet:
Es gibt ein paar Dinge für die bin ich der EU auch dankbar, zB. müssen Hersteller bei uns immer den Kilopreis der Ware nennen und es muss für die Verpackungen eine gewisse Mindestfüllmenge eingehalten werden(glaube die ist bei 50% was zwar noch immer sehr wenig ist aber besser als was in den USA teilweise abgeht wo du dann 200g in einem Sack hast der 500g andeutet). Außerdem müssen sämtliche Zutaten aufgelistet werden inklusive der Nährwerte, damit man sich direkt ein Bild machen kann was drinnen steckt, auch Zucker muss ausdrücklich separat ausgewiesen werden. Das ist natürlich etwas irreführend, da es nicht perfekt ist und sich dann in den Kohlehydraten oft noch zusätzlicher Zucker versteckt.

Aber schauen wir uns mal Nxtgamers Zuckereis an:

Zutaten: Trinkwasser, RAHM (21%), konzentrierte MAGERMILCH, Zucker, pflanzliche Öle und Fette (Soja, Kokos, Raps), ERDNUSS, Mehl (WEIZEN, GERSTENMALZ), EIGELB, Stärke, Rohrzuckersirup, fettarmer Kakao, Salz, EIER, EIKLARPULVER, Stabilisatoren (Carrageen, Guarkernmehl), Emulgator (Lecithine (SOJA)), Vanilleextrakt, Backtriebmittel (Natriumcarbonat).

Man braucht jetzt nicht viel Ernährungskunde um zu realisieren: "Hui, da steckt aber viel Zucker und Fett drinnen", Zutaten werden immer nach der Menge absteigend angegeben, wir merken auch, dass dieses Eis eine Mogelpackung ist, in der mehr Wasser als Rahm zu finden ist, Konsistenz und Geschmack werden durch Stabilisatoren und Emulgatoren, sowie der unglaublichen Menge an Zucker erreicht:

100ml:
240kcal, 14g Fett, 24g Kohlehydrate, 20g davon Zucker(!), 4,3g Eiweiß, 0,6g Salz

Das ergbit beim 500ml Becher sagenhafte 100g Zucker. Auch wenn man noch dreist 100ml als "Portionsgröße" angibt, als ob irgendwer nur 100ml von dem essen würde.

Schauen wir uns an was die WHO so empfiehlt:

max. 5 bis 10 Teelöffel freien Zucker pro Tag. Um das Risiko einer ungesunden Gewichtszunahme und Karies zu verringern, empfiehlt die Weltgesundheitsorganisation (WHO) die Aufnahme an freiem Zucker in sämtlichen Lebensphasen auf unter 10 Energieprozent zu reduzieren.
Das sind 20-40 gramm. Mit einem halben Becher dieses Eises alleine schießt man also schon deutlich über die Maximalempfehlung der WHO. Und das wird nicht das einzige sein was gegessen wird. Hier ein nettes, kurzes Video zu dem Thema:

 
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Wow, kommt mal wieder runter.


Woher hast du denn das? Wenn du den Eindruck hast, lag es daran, weil es tatsächlich Zeichen des Wohlstands war, welches kurz nach Ende des Kriegsendes (ja, ist eine absichtliche Formulierung) eher angesehen aber noch immer nicht selbstverständlich war.

Ich finde einfach keine Statistiken und ich kann das kaum glauben. Eben gelesen, dass das Durchschnittsgewicht weder oft noch international auf einem Standard erhoben wird. Was soll denn dieser Rotz? Warum interessiert das keine Regierung? Ich glaube eher, ich bin gerade nicht zum Googlen in der Lage.

Stattdessen habe ich einen Artikel über die USA gefunden. https://www.wissenschaft.de/gesundheit-medizin/immer-dicker-von-generation-zu-generation/

Ich hätte nicht gedacht, dass das Dickerwerden der Menschen überhaupt angefochten wird, geschweige dass es (für mich) so schwer ist, das zu belegen...


Äpfel und Birnen.

Ich kann Aschefürst schon verstehen, wenn du das anfänglich so allgemein formulierst. Jetzt geht es um das (erzwungene) Informieren von Bürgern, so simpel wie möglich. Das unterstütze ich voll. Wenn man aber den Leuten diktieren will, aus was die Nahrungsmittelprodukte bestehen zu haben, dann holla die Waldfee.

Komm' mir bitte nicht mit weit abgehobenen Vergleichen mit harten Drogen. Dann eben tatsächlich so 'egalitär', welches du ernsthaft und mit Verlaub schwachsinniger Weise mit Anarchie direkt auf eine Stufe stellst, weil man gegen weitere Regulierungen ist, so schwammig formuliert wie auch dein Ruf nach weiteren Regulationen. Wenn du das Fass aufmachst, dann schöpfe auch draus: Wieso sollte man nicht alle Substanzen zum Konsum freigeben? Warum sollte man nicht dann alles verbieten? Bist du gegen Marijuana? Bist du auch gegen alle Arten von Alkohol? Bist du gegen Mon Chéri? Darf ich in meinen Kuchen Alkohol tun, wenn ich ihn selbst backe? Warum sollte mir das erlaubt sein?

Regulation, wie etwas hergestellt wird, kann ich verstehen und unterstützen. Dass der Kunde so gut wie möglich aufgeklärt werden sollte, ist ebenfalls fein. Wenn du mir aber verbieten willst, ob ich jetzt Zucker oder Stevia in meinen selbstgebackenen französischen Kirschkuchen ballern darf, kriegen wir ernsthaft Probleme. "Märchen des mündigen Bürgers" wenn er essen will, was er will? Die Leute sind zu doof zu essen (okay), daher muss der Staat bestimmen, wie er zu essen hat?

Oder habe ich dich voll missverstanden? Ich hoffe.

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Nee, ChoosenOne drückt sich widersprüchlich aus, weil er genau so generell formuliert wie Aschefürst.

Zwar sagt er:

Das deutet auf ein Verbot von Substanzen hin. Entweder ist seine Analogie abgehoben, oder er will es verbieten. Deutschland geht mit den von ihm zum Vergleich gezogenen Substanzen mit Verbot um. Daher lässt sich ein Fordern von ihm nach einem Verbot in Form einer Regel rückschließen.

Das verneint er aber im nächsten Teil des Paragraphen:

Also was ist es jetzt? Der Vergleich hinkt und daher kann nur eine Aussage stimmen.

Und das verwirrt.

Und ich habe ausdrücklich von Kennzeichnungen gesprochen, nicht von Verboten
 
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