COVID-19 - Entwicklungen und Neuigkeiten

Nein, das ist eine berechtigte Frage.
Irgendwas muss man ja falsch machen, wenn man sich sage und schreibe viermal infiziert hat.

Ich muss Provi mal recht geben. Wenn sich jemand x- mal ansteckt, fragt man sich automatisch wieso. Ich hatte bisher in der Coronazeit nur einen einzigen Schnupfen und bin ungeimpft. Bei mir hat das andere Hintergründe und ich bin kein Impfgegner (mein Hausarzt hat meine Impfungen letztens überprüft, und festgestellt dass meine Grippeimpfung reicht. Hätte er mir ne Corona- Impfung empfohlen, hätte ich es postwendend getan, aber das ist ein anderes Thema.)

Ich habe nur Menschenkontakt beim Einkaufen oder beim Arzt. Ich denke aber das sich Menschen unter vielen, sich ständig wechselnden Leuten mehr anstecken. Aber so oft? Da muss das Immunsystem schon im Eimer sein. (Das hatte ich ein halbes Jahr nach meinem Krankenhausaufenthalt, wegen intensiver Antibiotika- Behandlung). Ich würde das ärztlich durchchecken lassen, wenn ich ständig krank wäre trotz allen Impfungen. Da fängt man sich ja noch weitaus Schlimmeres ein als Corona, wenn man da nicht aufpasst.
 
Ich muss Provi mal recht geben. Wenn sich jemand x- mal ansteckt, fragt man sich automatisch wieso. Ich hatte bisher in der Coronazeit nur einen einzigen Schnupfen und bin ungeimpft. Bei mir hat das andere Hintergründe und ich bin kein Impfgegner (mein Hausarzt hat meine Impfungen letztens überprüft, und festgestellt dass meine Grippeimpfung reicht. Hätte er mir ne Corona- Impfung empfohlen, hätte ich es postwendend getan, aber das ist ein anderes Thema.)

Ich habe nur Menschenkontakt beim Einkaufen oder beim Arzt. Ich denke aber das sich Menschen unter vielen, sich ständig wechselnden Leuten mehr anstecken. Aber so oft? Da muss das Immunsystem schon im Eimer sein. (Das hatte ich ein halbes Jahr nach meinem Krankenhausaufenthalt, wegen intensiver Antibiotika- Behandlung). Ich würde das ärztlich durchchecken lassen, wenn ich ständig krank wäre trotz allen Impfungen. Da fängt man sich ja noch weitaus Schlimmeres ein als Corona, wenn man da nicht aufpasst.
Hol dir mal 'ne Zweitmeinung :uglylol:
 
die leute, die in ihren berufen gezwungenermaßen viel direkten kontakt mit menschen haben, werden sich bedanken für solche aussagen.
erst in der hochphase der pandemie mit applaus bezahlt worden, jetzt noch ein "hinterfrag mal dein eigenes verhalten" oben drauf.

richtig nett :goodwork:
 
Es behaupten doch immer alle das sie sich immer an die Maßnahmen halten. Dabei stimmt das oft gar nicht.


Das beste Beispiel. Fußballspieler tragen nie Masken obwohl es Sinn machen würde weil sie während dem Spiel keinen Abstand halten können und die Aerosole nur so versprüht werden bei engem Körperkontakt. Ich habe noch nie Profi Fußballspieler während den Spielen gesehen die eine Maske getragen haben, selbst während den strengen Lockdowns nicht. Auch nicht wo die Zahlen extrem hoch waren. Dann ist es ja kein Wunder wenn man sich ansteckt. Ich habe letztes Jahr im Sommer auch Fußball gespielt und dieses Jahr im Mai. Mit Maske (ein paar Kollegen ebenfalls mit Maske) und Ich habe nichts bekommen. In privaten Fußballspielen gibt es schon ein paar die während den Spielen die Maske tragen, aber nur wenige weil die Profi Fußballer leider sehr schlechte Vorbilder sind sich an nichts halten.
Nice try bro…
Im Dezember war Winterpause und im Februar war er beruflich bedingt noch nicht wieder dabei…
 


0,10% der offiziell Infizierten waren in Portugal wegen BA4/5 im Krankenhaus. (also nicht nur Intensiv, alle Krankenhausaaufenthalte)



Und sowas ist ein Minister.
Absolut peinlich.
Nicht dass ich ihn mag, aber er hat nicht die Wirkung von Masken geleugnet, sondern wollte auf die gesetzlich vorgeschriebene Evaluierung der Maskenpflicht warten. Das ist schon ein kleiner Unterschied. Und er hat darauf hingewiesen, dass es am Ende verhältnismäßig sein muss.

Und dass man darüber diskutiert wie man aus der pandemie rauskommt ist imo richtig, besonders wenn man gerade durchseucht, aber eine generelle O bis O Regel für Monate später einführen will (wie bei Winterreifen), ohne zu wissen was im Oktober oder März los ist. Geschmackssache. Imo liegt das auch am miserablen Personalstand auf den Intensivstationen.





Schön ist es nicht, aber ich denke nicht dass man zuviel aus der Veteranenstudie für die gesamtbevölkerung ableiten sollte. Alte Menschen mit teils mehreren Vorerkrankungen, dazu positiv getestete (die wohl kränker waren als Leute die sich wegen leichter Symptome nicht testeten, dazu wohl mehr alte Varianten wie Alpha und Delta da die Studie nur bis Anfang April ging, lange konnten sie Omikroninfizierte jedenfalls nicht nachbeobachten.

Wer vorher schwer an Alpha erkrankte und dann nochmal schwer an Delta und 65 Jahre alt ist und bereits multiple vorerkrankungen hatte, der wird nach der Deltareinfektion (Durchbruch) und eventuellen Beatmung sicher kränker sein als vorher. Und gerade bei Delta wirkte der impfstoff noch etwas besser, außer bei sehr alten und vorerkrankten die dann die Durchbrüche hatten und teils auch daran starben. Denke nicht dass man das mit Long Covid bei jungen Menschen vergleichen kann.

In einer Studie die Lauterbach vor kurzem postete gabs bei Omikron nur halb so viel Long Covid wie bei Delta (und die 4-5% haben ihre subjektiven Symptome selbst gemeldet, ein Symptom (von hunderten) nach 4 Wochen reichte, bei den Impfnebenwirkungen gibts da sofort den EInwand, dass Selbstmeldungen oder Umfragen zu subjektiv sind und man das Hintergrundrauschen rausrechnen muss)


»Bislang hatte ich wohl einfach Glück«​

Er selbst empfiehlt für den Winter Maskentragen in Innenräumen, das sei »am wenigsten schmerzhaft«. Wenn man es, etwa durch den eindringlichen Aufruf zu betrieblichen Impfungen, zudem vor dem Winter schaffe, noch einmal »bis zu 40 Millionen Menschen zu immunisieren oder mit einer Auffrischungsimpfung zu versorgen«, würde das »wirklich etwas verändern«, so Drosten.
Langfristig sei es unvermeidbar, sich anzustecken. Nach und nach bilde sich dann ein schleimhautspezifischer Schutz, der die Bevölkerungsimmunität insgesamt belastbarer mache. Auf der anderen Seite entwickele sich auch das Virus weiter und weiche der Immunantwort immer besser aus. Er gehe davon aus, dass sich irgendwann ein neues Gleichgewicht einpendele: Die Bevölkerungsimmunität durch Impfungen und Infektionen werde irgendwann so stark sein, dass das Virus an Bedeutung verliere. »Dann sind wir im endemischen Zustand«, so Drosten. Schlimmstenfalls könne dies aber »noch einige Winter« dauern.

Drosten selbst hat sich bisher nicht mit Sars-Cov-2 infiziert: »Bislang hatte ich wohl einfach Glück. Ich begebe mich zwar nur selten in riskante Situationen, aber ich bin auch nicht übermäßig vorsichtig


das solltest du lassen. aber vielleicht kann dir @zig mehr dazu sagen.
Wenn ich mich recht erinnere: Der ist noch relativ jung und geht ab und an auf Party oder trifft sich mit Freunden (womit er an sich auch recht hat in dieser Phase der Pandemie) , der letzte Bekannte hatte sich verhängnisvollerweise ein 9 Euro Ticket gekauft :coolface: wenn ich mich recht erinnere und er testet sich beruflich sehr oft mit hochwertigeren Tests, andere würden die 4 Infektionen gar nicht finden, ich glaube die ersten beiden merkte er kaum/nicht.

Ich würde auch darauf wetten dass der ein oder andere der Stolz darauf ist es noch nicht gehabt zu haben schon längst Kontakt mit dem Virus hatte ohne es zu bemerken. Selbst wenn man sich öfters testet, viele Tests sind relativ ungenau und das zeitfenster teils kurz. Ein nicht unerheblicher Teil der Infektionen sind asymptomatisch oder rufen nur minimale Symptome hervor (die geben dann meist auch nicht die beste immunität).



Du findest also, dass da keinerlei persönliche Komponente reinspielt?
Alles Zufall?

Wer zurückgezogen lebt oder immer höllisch aufpasst hat ein geringeres Risiko, aber irgendwann erwischt es jeden, unausweichlich (außer man stirbt vorher an etwas anderem). Ein wenig Pech gehört auch dazu, wie anfällig man ist, hat sogar genetische Komponenten. Ansonsten ist es wie ne Grippe oder Erkältung bezüglich der Ansteckungen, nur derzeit noch ansteckender, macht man da Leuten Vorwürfe sie wären unhygienisch wenn sie etwas öfters krank werden als andere?

Im Krankenhaus bei der Arbeit mag das ja noch hinhaun mit Vorwürfen, aber da kommt es auch auf die Arbeitsbedingungen an die auch in der Pflege nicht überall gleich sind. Gerade wird davor gewarnt, dass die Hygienekonzepte der intensivstationen nicht mehr funktionieren wegen Personalmangel und überarbeiteten Pflegern.

Im Privatleben will ich nicht von unhygienisch sprechen wenn man mal einen Freund trifft, das ist imo ein seltsames Menschenbild. Dann wäre das gesamte leben unhygienisch, jede umarmung (ist es ja auch, dafür hat man ein immunsystem (und Impfungen). Das geht dann in Richtung der Japaner welche das Zimmer nicht mehr verlassen :coolface:

Oder andere Frage, sind die Portugiesen und Spanier jetzt unhygienische Völker weil sie die maßnahmen noch etwas mehr zurückgefahren haben als wir? Oder die Schweizer mit fast 100% Seropositiven in Zürich und co... Der Begriff wirkt halt etwas beleidigend weil er gerne mit Dreck gleichgesetzt wird. Willst du unhygienisch genannt werden sobald es dich erwischt?

Ansonsten werden wir eh nicht ohne mehrere Infektionen (der jüngeren und gesünderen) und Impfungen aus der Pandemie rauskommen.


Also wenn mein Arzt mir sagen würde eine Impfung gegen Corona brauch ich nicht weil meine Grippeimpfung reicht, würde ich lieber gar keinen Arzt haben wollen :coolface:
Grippeimpfung wirkt in der Tat wohl auch etwas gegen Corona :coolface: (aber nur für ein paar Monate) Als Ersatz würde ich es auch nicht nehmen, aber besser als nichts ist es (da wird wohl das angeborene Immunsystem gegen Viren getriggert). Ich nehme im Herbst wohl mal zur Abwechslung Biontech und da nur die an Omikron angepasste variante wenn möglich (gibt auch Bivalenten Impfstoff dem die alte Suppe beigemischt ist), mein Körper hatte oft genug Kontakt zu den Wuhan Spikes.


PS: Allen derzeit infizierten Gute Besserung.
 
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Mein Vater arbeitet auch in der Pflege und hatte sich nie Corona eingefangen.
Liegt wohl aber auch daran, dass er solche Regelungen ernst nimmt, während andere Arbeitskollegen das nicht so eng sahen, und auch mal Corona hatten.

Da liegt der Schluss eher Nahe, dass es auch in deiner Familie nicht ganz so strikt gehandhabt wird.
dazu muss ich jetzt wirklich auch was schreiben. natürlich verringern die maßnahmen und deren umsetzung infektionen. der umkehrschluss dass mehrere infektionen auf unvorsichtiges verhalten schließen lassen ist jedoch absoluter müll und nervt mich als vierfach betroffener auch persönlich.
tatsächlich durfte ich mir auch schon öfters anhören "wo ich mich schon wieder rumgetrieben habe"...
vor allem bei den ersten beiden infektionen als das ganze noch nicht so "routiniert" ablief sitzt man daheim und macht sich sorgen ob man vermutlich jemanden angesteckt hat oder nicht. solche sprüche haben mich in dieser zeit absolut wütend gemacht.

von meinen vier infektionen war keine auf unvorsichtiges verhalten zurückzuführen:

die erste hatte ich wohl aus der arbeit von einem bewohner der zwei tage vor mir fieber hatte. das war zu einer zeit als wir gerade selbstgenähte stoffmasken bekamen die überhauptnicht gepasst haben.

die zweite infektion hatte ich vermutlich von der pcr teststelle (ein langer geschlossener gang mit geschlossenen fenstern gefüllt mit 30 hustenden verdachtsfällen eng gepresst war vermutlich nicht ideal). dem war ich zu dieser zeit 3x wöchentlich ausgesetzt.

die dritte war dann in einem vollen club. volle tanzfläche ohne maske. könnte man sagen hier war ich selbst schuld. andererseits hieß es ich bin geboostert, hatte 2 infektionen und muss einen super super schutz haben. dem war wohl nicht so.

und die vierte vor kurzem war als ich mit einem freund einen döner geholt habe. das war eine 30 minuten aktion. ich wüsste nicht wie ich dies vermeiden hätte können.

ich denke nicht dass ich wirklich "schuld" an einer infektion war. ich lege maßnahmen für mich selbst praktikabel aus. ich trage z.b heute noch gründlich ffp2 masken in der arbeit - andererseits hab ich mich nicht an die 21 uhr ausgangssperre gehalten weil die für mich nichts gebracht hat. ich bin mir aber zu jeder zeit der verantwortung bewusst die ich meinen bewohnern gegenüber trage.

um jetzt nochmal zu dem "schuld" gedanken zu kommen. ich war tatsächlich zu jeder zeit äussest transparent und bin bei den ersten symptomen sofort pcr testen gegangen. bis auf die letzte infektion hatte ich bei allen anderen zu jeder zeit einen negativen schnelltest. sogar gründlich gemachte poc schnelltests. d.h. andere in meiner situation hätten jetzt gerade maximal eine infektion gehabt.

da ich aber wirklich jedes mal auch relativ deutliche symptome hatte bin ich wohl wirklich anfälliger als andere für corona. das passt vermutlich auch zu meinen blutwerten mit verminderten weißen blutkörperchen die ich seit einem jahr regelmäßig testen lasse. das ist für mich ein erklärungsansatz.

zu sagen jemand ist schuld an vielen infektionen ist bestimmt der erste und leichteste gedanke. fair ist er allerdings nicht - und glaubs mir ich kenne aus der arbeit eine absolut vorsichtige kollegin die ihren vater angesteckt hat der jetzt tot ist. sowas kann jedem passieren. und dann noch zu hören "man ist an etwas schuld" ist einfach unpassend...

das ganze ist eine misere - uns wäre trotzdem allen geholfen wenn wir diesen dummen "jemand muss schuld sein" reflex stecken lassen würden...
 
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Wahnsinn wie berlin da versagt hat
Die rechtliche Lage und Situation schaffte ein Gesundheitsminister der sich bei Minute 10:10 so äußert.
Spiegel TV und Berlin ist eher false balancing als es einfach Berlin die Schuld zu schieben, wenn gerade die Stadtstaaten und SPD geführten Länder Spahns viel zu späte und schlechte Coronapolitik kritisierten. Man kann natürlich aber auch blind seine Vorurteile stäken :goodwork:
 
Die rechtliche Lage und Situation schaffte ein Gesundheitsminister der sich bei Minute 10:10 so äußert.
Spiegel TV und Berlin ist eher false balancing als es einfach Berlin die Schuld zu schieben, wenn gerade die Stadtstaaten und SPD geführten Länder Spahns viel zu späte und schlechte Coronapolitik kritisierten. Man kann natürlich aber auch blind seine Vorurteile stäken :goodwork:
Ja da hat auch rot rot grün in Berlin versagt aber auch andere Behörden. Da wird aber auch gegen ermittelt.

Geht übrigens weiter Teil zwei kam Sonntag, wird noch geiler.


 
Dieses Berlin-Bashing ist nur noch öde. Berlin hat als erstes Bundesland schnell und unbürokratische Hilfe für Soloselbstständige aus dem Boden gestampft und denen damit unfassbar geholfen. Später wurde dann nur darüber gemeckert, dass da ein paar Betrüger dabei waren (die das Geld dann natürlich zurückzahlen mussten). Das sind halt die Prioritäten in diesem Land. Hätte man doch lieber Wochen und Monate mit Prüfungen verbracht, anstatt Menschen in Not schnell zu helfen. :rolleyes:
 
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Dieses Berlin-Bashing ist nur noch öde. Berlin hat als erstes Bundesland schnell und unbürokratische Hilfe für Soloselbstständige aus dem Boden gestampft und denen damit unfassbar geholfen. Später wurde dann nur darüber gemeckert, dass da ein paar Betrüger dabei waren. Das sind halt die Prioritäten in diesem Land. :rolleyes:
Berlin hat das so einfach gemacht das dort testzentren zugelassen wurden die den ein und selben Ein und Ausgang hatten was nicht zulässig ist aber hey Hauptsache schnell :goodwork:
 
Bis zu 1.1 Milliarden Schaden, heute hieß es die Beiträge werden stark steigen aber hey wichtiger war schnell :goodwork:
Klar, liegt an dem Betrug mit Corona-Tests liegen, dass die Beiträge stiegen. Und ganz alleine an Berlin. Die sehr gut besuchte Corona-Teststelle zu der ich immer gegangen bin, hatte übrigens auch nur einen Ein- und Ausgang. Ging da gar nicht anders. War halt ein kleines Ladengeschäft wie es sie massig in Berlin gibt. Hat also nicht unbedingt etwas mit Betrug zu tun, sondern mit Pragmatismus.
 
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