Wie politisch ist die UEFA?

Hinweis
Ihr könnt die Thematik jetzt erstmal hier im Thread diskutieren und braucht den allgemeinen Thread zur Euro 2020 dafür nicht verwenden.

Wie üblich bei solchen gesellschaftspolitischen Themen, werden wir hier strenger moderieren und schneller (Thread-)Sperren erteilen.
was wäre eigentlich, wenn man das stadion nicht ganz in regenbogenfarben ausleuchten würde? sprich die anordnung der farben ändern und eine der klassischen regenbogen auslassen, oder durch eine andere ersetzen würde?

dürfte somit doch kein rechtliches problem mehr mit der uefa sein, denn regenbogenfarben sind ziemlich klar definiert. :hippie:
 
Auch heterosexuell Handlungen sollten Kinder im Grundschul Alter lieber erstmal erspart bleiben.

Die Folge wären dann (wenn man das auf Heterosexualität erweitert), dass jeder Film, jede Werbung, jedes Werbeplakat in / auf dem sich ein Mann und eine Frau küssen verboten wird / ab 18 eingestuft wird und in Schulen nicht über das zusammensein von Mann und Frau gesprochen werden darf :ugly:
 
Zuletzt bearbeitet:
Danke erstmal, aber sehe nach wie vor nicht was nun so schlimm da dran sein soll.
Auch heterosexuell Handlungen sollten Kinder im Grundschul Alter lieber erstmal erspart bleiben.

Ist nur meine Meinung, aber wenn ich Kinder hätte, dann würde ich das auch nicht wollen.
Naja ab wann man Kinder mit Sex als Thema konfrontiert kann man ja diskutieren aber was soll der Grund sein daß nur mit hetros zu machen ? Was in Ungarn passiert ist gefährlich und wird nur mehr Hass gegen Menschen schüren die nicht irgendwelchen veralteten und angeblichen Normen entsprechen.
 

Ach so einfach funktioniert das, ja?
Einfach keinen Zugang mehr zu Homo Content und schon wird keiner mehr schwul.
Vielleicht hast du gerade ein Heilmittel gegen diese Schwulenpest gefunden ...
Ach ne, das Genie war ja Orban mit seinem visionären Gesetz
 
Zuletzt von einem Moderator bearbeitet:
Äpfel Birnen #Whataboutism

:nix:

Das ist exakt die selbe Situation und kannst du wunderbar live an der UEFA ansehen. Wenn es darum geht für die LGBT-Com auch nur ein Zeichen zu setzen - nicht einmal etwas wirklich für sie zu unternehmen - fallen dem Verband augenblicklich die Eier ab, sobald es Orban missfallen könnte. Sonst hätten sie das Regenbogenstadion doch zugelassen. Aber in einem kleinlauten Statement sind sie natürlich gaa~aanz kosmopolitisch. Sich in Deutschland progressiv zu geben ist halt leicht. Aber sobald es um Schekel in Orban-, Xi- und Putinlanden geht, verlieren sie die Nerven. Oder auch nur wenn ihre Mannschaft bei uns spielen soll. :pcat: :nyanwins:
 
Das ist exakt die selbe Situation und kannst du wunderbar live an der UEFA ansehen. Wenn es darum geht für die LGBT-Com auch nur ein Zeichen zu setzen - nicht einmal etwas wirklich für sie zu unternehmen - fallen dem Verband augenblicklich die Eier ab, sobald es Orban missfallen könnte. Sonst hätten sie das Regenbogenstadion doch zugelassen. Aber in einem kleinlauten Statement sind sie natürlich gaa~aanz kosmopolitisch. Sich in Deutschland progressiv zu geben ist halt leicht. Aber sobald es um Schekel in Orban-, Xi- und Putinlanden geht, verlieren sie die Nerven. Oder auch nur wenn ihre Mannschaft bei uns spielen soll. :pcat: :nyanwins:

Nein, es ist beides Obst.

Hier geht es um einen vorgeblichen non Profit Verein namens UEFA der Probleme hat europäische Werte bei einem europäischen Fussball Turnier durchzusetzen und hinter angeblicher Neutralität versteckt.

Es ist unser Problem in unserem Land in unserer EU.

Das andere sind steuerzahlende und arbeitsplatzschafende Unternehmen, die in die Verantwortung genommen werden in Gebieten der Welt niralisch Stellung zu beziehen, in denen sie fern jeglicher Protektion Deutschlands oder Europas sind.

Ein VW hat nun mal nicht wirklich die Option auf den Markt in Asien/China zu verzichten.
Wen sie das tun, sind sie halt weg vom Markt.

Demnach kann man die Handlung eines europäischen Sportverbands auf europäischen Boden schon anders gewichten und bewerten als den Konzern der mit China Geschäfte macht.

Wobei man letzteres natürlich kritisieren darf und soll. Nur ist das hier nicht das thema
 
Äpfel Birnen #Whataboutism

:nix:
find ich überhaupt nicht, es zeigt ganz gut was den konzernen/firmen/verbänden wirklich wichtig ist. ich bin z.b. bayern fan und kann nur lachen wenn ich seh dass sie unser stadion in regenbogenfarbe leuchten lassen wollen, aber gleichzeitig sich von qatar airways sponsorn lassen und im winter nach qatar fliegen um mit dem scheich promofotos im trainingslager zu machen.

man muss sich nur die twitter/facebook/vk/qq accounts der firmen ansehen, z.b. logitech, deren trashigen diversity werbespot ich jedes mal bekomme wenn ich mit der twitch app den channel wechsel,... auf ihrem VK account bekommste davon nix mit. die firmen/verbände sind einfach nur elende heuchler. in europa/NA einen auf tolerant zu machen tut keinem weh und ist easy... aber wenn dem dfb das thema wirklich interessieren würde, würden sie die WM in qatar boykottieren, aber machen se natürlich nicht, weils einfach nur promo ist und denen in wirklichkeit scheiss egal ist.
 
Vor der Partie kam es in Ungarn vor dem Stadion zu unschönen Szenen. In der Fanzone in Budapest wurden niederländischen Fans Regenbogenfahnen abgenommen. Die UEFA bestritt erste Vorwürfe, wonach sie verantwortlich dafür sei, denn Regenbogenfahnen wären im und ums Stadion nicht verboten. Dennoch bleibt offen, wie es dazu kommen konnte, dass die Fahnen den Fans abgenommen wurden.
 
Du nimmst gar nichts außer Whataboutism. Das eine hat nichts mit dem anderen zu tun. Naja, landest auf der Ignore und gut ist. Mit sowas will ich mich nicht rumtreiben.

:lol:
Ja, wenn man nicht in der Lage ist, eine Diskussion zu führen, weicht man aus. Um es mit einer Fußball-Analogie zu erklären: ich habe bei jeder „Diskussion“ mit dir den Eindruck, dass du so eine panische Angst davor hast, ein Eigentor zu schießen, dass du während 90 Minuten wie ein aufgeschrecktes Huhn auf dem Feld rumrennst und dabei dem Ball möglichst immer auszuweichen.

Swisslink: „Wo ziehst du die Grenze, für welche Menschenrechte man sich im Rahmen eines Fußballspiels einsetzen darf? Und wer soll bestimmen, wo die Grenze allgemein gezogen werden soll? Wer ist die moralische, neutrale Instanz, die das überhaupt beurteilen kann?

NextGen: *WennIchDieseFrageBeantworteWirdDasSicherGegenMichVerwendet* „Du bringst keine Argumente vor, darum gehe ich da gar nicht erst darauf ein! :mad:

Swisslink: „Es ist heuchlerisch, Menschenrechte als Argument vorzubringen und dann selektiv auf Menschenrechte zu scheißen, wenn es nicht in die eigene Ideologie passt.“

NextGen: *wennichaufdieaussageeingehewirddassichergegenmichverwendet* „SELBER HEUCHLER!“

So läuft absolut jede Diskussion mit dir und es ist ermüdend.

Und ich bezweifle, dass du ernsthaft glaubst, ich hätte am Thema vorbei gelabert (Whataboutism).

Die Grundsätzliche Frage ist und bleibt: wenn wir politische Statements im Sport gestatten, welche gestatten wir? Wer bestimmt, welches „absolut schützenswerte Menschen“ sind und wer nicht. Darf sich die israelische Mannschaft im Nahostkonflikt gegen die Hamas positionieren, weil israelische Bürger bedroht sind? Darf sich eine Palästinensische Mannschaft im Konflikt gegen Israel positionieren? Darf man sich nach einem islamistischen Anschlag gegen den Islamismus positionieren? Nach einem Gesetz in Ungarn gegen das ungarige Regime? Während der WM in Katar gegen die Diskriminierungen der Frauen im Land? Nach einem ausländerfeindlichen Übergriff gegen rassistische Praktiken von X? Nach den Pädophilievorwürfen gegen die Praktiken in der katholischen Kirche? Darf sich die türkische Nationalmannschaft für die eigenen Truppen aussprechen, weil ihre Angehörigen bedroht sind? Oder nur die Gegenseite, weil sie von den Türken bedroht sind?

Meine Ansicht ist simpel: ich sehe keinen Menschen in der Lage zu beurteilen, was wir gestatten und was nicht. Und statt die Büchse der Pandora zu öffnen, sollten wir den Sport einfach unpolitisch lassen; als Unterhaltung und nicht als Sprachrohr einer politischen Agenda betrachten. Denn diese Linie ist viel einfacher zu verteidigen.

Ich habe hier auch schon mehrfach gesagt, dass ich kein Problem mit den allgemeinen und umfassenden Aktionen im Sport habe. Dass man sich dafür einsetzt, dass Homosexuelle im Sport willkommen sind, dass Rassismus im Sport keinen Platz hat, ist völlig in Ordnung. Denn damit bewegt man sich im Rahmen des Sports.

Wenn man aber Aktionen ins Leben ruft „um ein Zeichen gehen Politik XYZ zu setzen“, dann verlässt man die Fußballbühne und begibt sich auf eine politische Ebene, auf der man sich nur die Finger verbrennen kann.
 
Und auch noch mal für dich, ganz langsam zum mitmeißeln ....

Rassismus ist keine Sache des Standpunktes!

Junge, hier tun sich ja wahre Abgründe auf ... :fp:
Was richtig ist, ist das eine nicht rassistisch gemeinte Aussage durchaus rassistisch aufgefasst werden kann. Das macht einen nicht zum Rassisten, aber das die Gefühle des gegenüber verletzt worden gilt es selbstverständlich zu respektieren. Das ist wohl das was die meisten Menschen als Alltagsrassismus betiteln. Sobald man dort in eine Diskussion geht, hat man bereits verloren. Es liegt nicht an einem selbst zu urteilen, ob ich meinen gegenüber verletzt habe. Vergleichbar ist das mit der eigenen Komfortzone. Da hat ebenfalls jeder Mensch zu respektieren das jeder Mensch dort eine eigene Zone hat. Dringe ich in die Zone meines gegenüber ein und mein gegenüber wünscht dies nicht, dann habe ich dies zu respektieren und nicht zu diskutieren. Das hat nue nichts damit zu tun was rundum die EM geschieht. Dort wird auf ein globales Problem hingewiesen. Immerhin die Spieler scheinen das zu verinnerlichen und das ist wichtig. Diese Leute haben Reichweite, nicht wir.
 
:lol:
Ja, wenn man nicht in der Lage ist, eine Diskussion zu führen, weicht man aus. Um es mit einer Fußball-Analogie zu erklären: ich habe bei jeder „Diskussion“ mit dir den Eindruck, dass du so eine panische Angst davor hast, ein Eigentor zu schießen, dass du während 90 Minuten wie ein aufgeschrecktes Huhn auf dem Feld rumrennst und dabei dem Ball möglichst immer auszuweichen.

Swisslink: „Wo ziehst du die Grenze, für welche Menschenrechte man sich im Rahmen eines Fußballspiels einsetzen darf? Und wer soll bestimmen, wo die Grenze allgemein gezogen werden soll? Wer ist die moralische, neutrale Instanz, die das überhaupt beurteilen kann?

NextGen: *WennIchDieseFrageBeantworteWirdDasSicherGegenMichVerwendet* „Du bringst keine Argumente vor, darum gehe ich da gar nicht erst darauf ein! :mad:

Swisslink: „Es ist heuchlerisch, Menschenrechte als Argument vorzubringen und dann selektiv auf Menschenrechte zu scheißen, wenn es nicht in die eigene Ideologie passt.“

NextGen: *wennichaufdieaussageeingehewirddassichergegenmichverwendet* „SELBER HEUCHLER!“

So läuft absolut jede Diskussion mit dir und es ist ermüdend.

Und ich bezweifle, dass du ernsthaft glaubst, ich hätte am Thema vorbei gelabert (Whataboutism).

Die Grundsätzliche Frage ist und bleibt: wenn wir politische Statements im Sport gestatten, welche gestatten wir? Wer bestimmt, welches „absolut schützenswerte Menschen“ sind und wer nicht. Darf sich die israelische Mannschaft im Nahostkonflikt gegen die Hamas positionieren, weil israelische Bürger bedroht sind? Darf sich eine Palästinensische Mannschaft im Konflikt gegen Israel positionieren? Darf man sich nach einem islamistischen Anschlag gegen den Islamismus positionieren? Nach einem Gesetz in Ungarn gegen das ungarige Regime? Während der WM in Katar gegen die Diskriminierungen der Frauen im Land? Nach einem ausländerfeindlichen Übergriff gegen rassistische Praktiken von X? Nach den Pädophilievorwürfen gegen die Praktiken in der katholischen Kirche? Darf sich die türkische Nationalmannschaft für die eigenen Truppen aussprechen, weil ihre Angehörigen bedroht sind? Oder nur die Gegenseite, weil sie von den Türken bedroht sind?

Meine Ansicht ist simpel: ich sehe keinen Menschen in der Lage zu beurteilen, was wir gestatten und was nicht. Und statt die Büchse der Pandora zu öffnen, sollten wir den Sport einfach unpolitisch lassen; als Unterhaltung und nicht als Sprachrohr einer politischen Agenda betrachten. Denn diese Linie ist viel einfacher zu verteidigen.

Ich habe hier auch schon mehrfach gesagt, dass ich kein Problem mit den allgemeinen und umfassenden Aktionen im Sport habe. Dass man sich dafür einsetzt, dass Homosexuelle im Sport willkommen sind, dass Rassismus im Sport keinen Platz hat, ist völlig in Ordnung. Denn damit bewegt man sich im Rahmen des Sports.

Wenn man aber Aktionen ins Leben ruft „um ein Zeichen gehen Politik XYZ zu setzen“, dann verlässt man die Fußballbühne und begibt sich auf eine politische Ebene, auf der man sich nur die Finger verbrennen kann.

Whataboutism ist nicht am Thema vorbeilabern, sondern gezielt vom Thema abzulenken, indem man auf ein anderes Thema verweist

:kruemel:
 
Und auch noch mal für dich, ganz langsam zum mitmeißeln ....

Rassismus ist keine Sache des Standpunktes!

Junge, hier tun sich ja wahre Abgründe auf ... :fp:

Im Kern sollte es das nicht, richtig aber viele Probleme dieser Welt existieren nun mal durch verschiedene Sichtweisen und Standpunkte, auch Rassismus. Ein Kriegsverbrecher sieht sich i.d.R. nicht als solcher und ein Rassist eben auch nicht, denn sonst müsste sich dieser ja
eingestehen, dass er im Grunde etwas falsches tut und würde somit in einem Konflikt mit sich selbst geraten.... und solange man das nicht versteht und nicht mit dem teils nötigen Fingerspitzengefühl an solche Themen ran geht wird sich imo auch nie etwas ändern.

Mein Standpunkt ist recht klar, Spieler können gerne selbst entscheiden, wenn sie denn ein "Zeichen" setzen möchten, die Gefahr ist aber wie wir sie ja teils schon erlebt haben, dass diese freie Entscheidung durch negativen Berichterstattung von Journalisten und Sozialen Medien bei Spielern die kein Zeichen gesetzt haben, dessen Handlung dann zu hinterfragen und im schlimmsten Fall selbst Vorurteile gegen Spieler/ Mannschaften hegen.
Dadurch entwickelt sich im Worst Case Fall eine Art Gruppenzwang für ein Zeichen das im Kern dann nicht wirklich viel Wert ist.
Denn letztendlich zählt immer das was Menschen wirklich denken und so wie sie denken, handeln sie früher oder später auch.

Also: Das Spieler Zeichen setzen wenn Sie möchten ist absolut ok, das man nur beim Ungarnspiel in Mch das Stadion bunt beleuchten wollte war imo nicht OK und es wird bei der WM durchaus interessant werden wie sich das weiterentwickelt aber diese politischen Diskussionen und Themen nehmen definitiv im Sport etwas überhand..... Sport sollte in erste Linie auch Verbinden selbst wenn es Differenzen gibt.

Im übrigen finde ich deine Art der Diskussion ziemlich denkwürdig für jemanden, der gerne "gute Zeichen" sieht. Du solltest vielleicht auch bei dir selbst anfangen ein ein Zeichen zu setzen und nicht so herablassend antworten wenn du jemanden Quotest nur weil du nicht auf Anhieb komplett seiner Meinung bist ... nur mal so ein Tip.

Ich kann durchaus einiger deiner oder Swisslinks Argumente nachvollziehen und vielleicht ist das Thema insgesammt komplexer als einige sich das eingestehen wollen ;)

Von daher lass uns lieber hier über Fussball unterhalten... ist zwar auch nicht immer einfach aber dafür ist der Thrad ja auch da.
 
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