Zero Tolerance Kuriose und schockierende News - Teil 3

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Flugverbot für Israeli Das peinliche Versagen der deutschen Justiz
https://www.welt.de/politik/ausland...-peinliche-Versagen-der-deutschen-Justiz.html

Dass die Staatslinie Kuwait Airways einen israelischen Staatsbürger nicht befördert hat, findet ein Frankfurter Gericht richtig. Wie konnte es zu dieser diskriminierenden Entscheidung kommen?

Der Berliner Rechtsanwalt Nathan Gelbart ist erschüttert. Sein Mandant wollte im Sommer 2016 einfach nur von Frankfurt nach Bangkok fliegen. Er buchte einen Flug mit Kuwait Airways – mit Zwischenstopp in Kuwait. Doch als er wenige Tage vor dem Abflug einchecken wollte, konnte er seine Buchung nicht öffnen. Es gab auf der Webseite der Fluggesellschaft nicht die Möglichkeit, eine israelische Staatsbürgerschaft anzugeben. Er schrieb die Fluggesellschaft an, damit diese das für ihn vornehmen möge. Nach einer guten Stunde kam die Antwort: „Tut uns leid, wir müssen das Ticket stornieren. Es hätte gar nicht an Sie verkauft werden dürfen.“

Die Fluggesellschaft berief sich auf ein Gesetz aus dem Jahr 1964, das Geschäfte mit israelischen Staatsbürgern verbietet. Der Ölstaat in der Golfregion erkennt Israel nicht an.

Nathan Gelbart reichte beim Landgericht Frankfurt Klage wegen Diskriminierung ein. Doch das entschied am Donnerstag: Die Fluggesellschaft Kuwait Airways muss keine israelische Staatsangehörigen befördern, die Klage wurde abgewiesen. Für Gelbart ein „schwarzer Tag für die deutsche Justiz, die Freiheit des Luftverkehrs und für unsere demokratischen Grundwerte“, wie er der WELT sagte. ..............
 
Juden
Human Rights Watch: Antisemitismus wächst

http://www.fr.de/politik/juden-human-rights-watch-antisemitismus-waechst-a-1390220
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Der Deutschland-Direktor der Menschenrechtsorganisation Human Rights Watch beklagt einen wachsenden Antisemitismus in Deutschland.

Michalski, der selbst Jude ist und dessen Sohn Opfer von Gewalt an einer Berliner Schule wurde, sagte: „Ich hätte das auch nicht für möglich gehalten, was da passiert ist.“ Sein Sohn sei „als Jude beschimpft“ und „geschlagen und getreten“ worden. Höhepunkt sei eine Scheinhinrichtung gewesen, nach der er sein Kind von der Schule genommen habe. Die Mitschüler, die den Jungen drangsalierten, waren Muslime.

Nach Einschätzung von Michalski hat die große Zahl an Einwanderern aus muslimischen Ländern einen Einfluss auf die zunehmende Judenfeindlichkeit: „Wenn Menschen aus Ländern kommen, in denen sie im Kindergarten schon lernen, dass Juden schlecht sind, wenn das dort zur Staatsräson gehört, die Judenfeindschaft, und die kommen hierher, dann bringen sie diesen Antisemitismus natürlich mit.“ Die Gesellschaft müsse damit umgehen und diese zumeist jungen Menschen in den Schulen darauf ansprechen und entsprechend erziehen. „Das erfordert aber natürlich Aktion von Lehrern und die gibt es nicht“, sagte Michalski. (epd)



Scheinhinrichtung :rofl2:
 
Karl Lagerfeld hat es polemischer formuliert, die Reaktion RTLs darauf:


"Fest in jüdischer Hand" RTL bedauert Formulierung in Bericht über Lagerfeld
http://www.tagesspiegel.de/medien/f...rung-in-bericht-ueber-lagerfeld/20594858.html

Karl Lagerfeld hatte gegen die Flüchtlingspolitik von Kanzlerin Merkel polemisiert. Ein RTL-Autor hatte dafür nach Gründen gesucht - und sich in der Wortwahl vergriffen von Joachim Huber

Der private Fernsehsender RTL bedauert eine Formulierung in einem umstrittenen Beitrag im Boulevardmagazin „Exclusiv“. Dieser habe es an sprachlicher Sensibilität gefehlt, teilte der Sender am Donnerstag in Köln auf Anfrage des Evangelischen Pressedienstes (epd) mit. In dem am Dienstag ausgestrahlten „Exclusiv“-Beitrag hatte es mit Blick auf den Modekonzern Chanel geheißen, dieser sei „fest in jüdischer Hand“.

In dem Beitrag ging es um umstrittene Äußerungen von Karl Lagerfeld. Der Modeschöpfer hatte am Samstag im französischen TV-Sender C8 die Flüchtlingspolitik von Bundeskanzlerin Angela Merkel (CDU) kritisiert.

Merkel habe zu viele Muslime ins Land gelassen. „Selbst wenn Jahrzehnte dazwischenliegen, kann man nicht Millionen Juden töten und später dann Millionen ihrer schlimmsten Feinde holen“, sagte Lagerfeld unter anderem. Der Fall beschäftigt nach Zuschauerbeschwerden mittlerweile die französische Rundfunkaufsicht.

Antisemitische Klischees bedient

„Exclusiv“ hatte Lagerfelds Äußerungen aufgegriffen. Autor Marc Sterzenbach suchte in dem zweiminütigen Beitrag nach Gründen für Lagerfelds Äußerungen. „Tatsächlich ist das Unternehmen Chanel, für das er arbeitet, fest in jüdischer Hand. Eigentümer ist die Familie Wertheimer“, heißt es darin.

Die Formulierung sorgte in sozialen Netzwerken für Protest. Nutzer kritisierten, RTL bediene mit „fest in jüdischer Hand“ antisemitische Klischees. RTL teilte nun mit, die Wortwahl spiegele „in keiner Weise die Haltung des Autors und selbstverständlich auch nicht die des Senders wider.“
 
Der Bericht war aber auch Kacke, davon mal ganz abgesehen. Typisch RTL halt.
 
ANTISEMITISMUS
Der Beginn der Unterwerfung

Mathias Döpfner ist CEO der Axel Springer SE, zu der auch die WELT gehört
https://www.welt.de/debatte/kommentare/article170728821/Der-Beginn-der-Unterwerfung.html
kombo-doepfner-kuwait-airways-kommentar.jpg


Das Frankfurter Urteil, die Beförderung eines israelischen Passagiers sei für eine kuwaitische Airline nicht „zumutbar“, sorgt nur für wenig Empörung. Mich erinnert es an Auschwitz und Entebbe 1976.

Man stelle sich einmal vor, wie die Empörung hierzulande ausfallen würde, wenn ein deutsches Gericht einer westlichen Airline das O. K. geben würde, türkische Staatsbürger nicht mehr zu befördern. Zu Recht würde von Rassismus und Ausländerfeindlichkeit gesprochen, auch von Muslimfeindlichkeit. Und vor deutschen Flughäfen würden Lichterketten gebildet. Wer darauf hoffte, dass es nun auch nur ansatzweise so viel Empörung gegenüber dem Urteil aus Frankfurt geben würde, sah sich getäuscht.

Vor wenigen Tagen wurde auf RTL Karl Lagerfeld wegen einer provozierenden Bemerkung zur Einwanderungspolitik vorgeführt, weil „es der Modekönig in einer Fernsehshow gewagt“ hat, Angela Merkel zu kritisieren. Die Begründung, die RTL liefert, ist eine handfeste antisemitische Verschwörungstheorie „Tatsächlich ist das Unternehmen Chanel, für das er (Lagerfeld) arbeitet, fest in jüdischer Hand. Eigentümer ist die Familie Wertheimer.“

Im Klartext war gemeint: weil Lagerfeld für Juden arbeitet, kritisiert er die Massen-Einwanderung von Menschen aus muslimischen Ländern. Man kann Lagergelds Position auseinandernehmen. Aber sicher nicht wegen der jüdischen Eigentümer-Familie von Chanel. Und auch in diesem Fall: von öffentlicher Empörung keine Spur. Das wird man doch noch mal sagen dürfen. Das scheint der unterschwellige Konsens zu sein.

Unwillkürlich muss man an den Sommer 1976 denken. Die linksradikalen deutschen Terroristen Wilfried Böse und Brigitte Kuhlmann trennen damals in Entebbe Passagiere, die sie für Juden halten, von anderen Passagieren in dem von ihnen entführten Flugzeug. Die Juden bleiben Geiseln. Die anderen dürfen gehen. Ein alter Mann zeigt Böse damals seinen Arm. Darauf eine Häftlingsnummer aus Auschwitz. Das Trennen von Juden und „Nicht-Juden“ hat in Deutschland eine besondere Tradition.

Wenn Mitgliedsländer der „Arabischen Liga“ Israel seit der Staatsgründung 1948 boykottieren und Geschäftsbeziehungen zu Israel per Gesetz verbieten, wenn 16 Länder die Einreise von Israelis verbieten und einige Staatsoberhäupter unter Berufung auf den Islam sogar die Vernichtung Israels zur Staatsraison erklären, dann ist das zwar furchtbar. Aber es ist außenpolitische Realität. Nicht sofort und nicht von Deutschland allein zu ändern.

Wenn unsere Toleranz der Intoleranz gegenüber aber so weit geht, innerhalb deutscher Staatsgrenzen Verständnis dafür aufzubringen und den Frankfurter Flughafen gleichsam zum Schonraum für die Entgleisungen eines Unrechtsstaates zu erklären, dann ist eine Grenze überschritten.
 
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Manches darf man eben sagen/kritisieren, und andere Dinge sollte man heutzutage lieber nicht aussprechen, sonst landet man schnell mal in einer Schublade oder weiß der Himmel wo. Hat schon entfernt etwas von der DDR - Zeit.
 
Geht fit ... Yolo, läuft ihr Lappen.

I don't wanna live on this planet anymore :fp:
 
Wäre es konkret Antisemitismus, wäre das Richterurteil wohl anders ausgefallen. Hier kann man höchstens von Antizionismus sprechen.

Genau, der islamische Staat Kuweit verbietet nicht den Transport von Israelis, weil diese in Wahrheit mehrheitlich jüdisch sind. Gibts halt nichts zu sehen.
 
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Genau, der Islamische Staat Kuweit verbietet nicht den Transport von Israelis, weil diese in Wahrheit mehrheitlich jüdisch sind. Gibts halt nichts zu sehen.

Ich finds nur seltsam, weil am Ende wird es trotzdem Juden geben, die mit Kuwait Airways fliegen werden weil sie keine israelische Staatsbürgerschaft haben. Wenn sie tatsächlich gegen Juden gerichtet sind, dann sollten sie bei der Passkontrolle einfach nach der Religion fragen. ^^
 
Ich finds nur seltsam, weil am Ende wird es trotzdem Juden geben, die mit Kuwait Airways fliegen werden weil sie keine israelische Staatsbürgerschaft haben. Wenn sie tatsächlich gegen Juden gerichtet sind, dann sollten sie bei der Passkontrolle einfach nach der Religion fragen. ^^

Was International nicht geht. Daher nimmt der islamische Staat halt das was er kann. Gäbe es zwei jüdisch geprägte Staaten wären auch bei beiden der Transport verboten.

In den USA und der Schweiz darf die Airline daher nicht mehr landen.
 
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Was International nicht geht. Daher nimmt der islamische Staat halt das was er kann. Gäbe es zwei jüdisch geprägte Staaten wären auch beide der Transport verboten.

Sicher? Ich glaube der arabischen Liga würde nicht jucken, dass irgendwo auf der Welt noch ein jüdischer Staat existiert. Hauptsache nicht vor ihrer Haustür. ^^
 
Sicher? Ich glaube der arabischen Liga würde nicht jucken, dass irgendwo auf der Welt noch ein jüdischer Staat existiert. Hauptsache nicht vor ihrer Haustür. ^^

Ja sicher. Werden in Deutschland auch deutsche Synagogen angezündet und nicht die israelische Botschaften. Die Täter berufen sich dann auch drauf nur "antizionistisch" gehandelt zu haben.
 
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Ja sicher. Werden in Deutschland auch Synagogen angezündet und nicht die israelische Botschaften. Die Täter berufen sich dann auch drauf nur "antizionistisch" gehandelt zu haben.

Ist halt eindeutig antisemitisch, aber im Kuwait-Fall ist das halt nicht so klar wie ich finde. Wäre es Antisemitismus, hätte sich der Richter auf Diskriminierung von Religion berufen können. Was er aber nicht getan hat.
 
Ist halt eindeutig antisemitisch, aber im Kuwait-Fall ist das halt nicht so klar wie ich finde. Wäre es Antisemitismus, hätte sich der Richter auf Diskriminierung von Religion berufen können. Was er aber nicht getan hat.

Der Richter hätte die AGG (Allgemeines Gleichbehandlungsgesetz) dem BVerfG (Bundesverfassungsgericht) vorlegen können, um festzustellen ob ein Ausschluss der Diskriminierung wegen der Staatsangehörigkeit nicht gegen Art. 3 verstößt, weil damit ja eben eine Umgehung der Gesetzeslage erreicht wird.

Z.B. indem eine antisemitische Gesetzgebung eines islamischen Unrechtsregimes hier unter dem Deckmäntelchen der Staatsangehörigkeit gezielt bestimmte Personen nicht fliegt.
 
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