Formel 1 Saison 2013

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Schade dass man das nicht auch heute gesehen hat. Naja die saison ist ja noch jung...
 
Boah, und am Ende der Saison holt Vettel den 4. WM Titel in Folge mit 7 Punkte Vorsprung, diese 7 Punkte, die er Heute nicht hätte, wenn er sich dieser pussigen TO gebeugt hätte.
Sorry Leute, Reifen schützen und Teamkollege hin oder her, aber dieser Junge will Weltmeister werden- Ich wäre da genauso egoistisch.

Go Vettel!!! :win:

eben, seh ich genau so :)
 
ohne genau zu wissen, was heute, oder 2011 passiert ist: kann es sein, dass webber 2011 genau das gleich versucht hat, wie vettel heute, es aber halt nicht geschafft hat und darum aus der sache heute so viel mehr gemacht wird, ob wohl es 2011 eig genau das gleiche war?

Ich versuche es zu erklären:

In Silverstone 2011 gab es keine Absprache. Beide gingen normal ins Rennen. Webber war dann am Ende viel schneller als Vettel, weil dieser Kersprobleme (kennt man ja bei RB) und vor allem abgefahrene Reifen hatte. Das Team wollte dennoch Vettel als Sieger und hat Mark aufgefordert die Lücke zu halten. Der war damit aber nicht einverstanden und sah den Sinn dahinter nicht.

Malaysia 2013: Es gibt schon vor dem Rennen eine Absprache (wird manchmal eben so gemacht), dass ab einem gewissen Zeitpunkt beim Stand P1 und P2 für Red Bull - unabhängig von der Reihenfolge - die Anweisung vom Team kommen kann (Codewort Multi 21 bzw. Multi 12), dass das Rennen neutralisiert wird, die Motorendrehzahl runtergefahren wird, beide Fahrer die Reifen schonen und sich nicht mehr attackieren. Beide Fahrer haben dem vor dem Rennen zugestimmt.
Nun kam laut Horner die Anweisung Multi 21 (wohl direkt vor Webbers letzten Stop). Webber hat sich daran gehalten und die Drezahl runtergefahren. Vettel hat das nicht gemacht und Webber direkt angegriffen und überholt. Dafür gabs von Webber dann auch den Mittelfinger.

Das ist die Sauerei.
Bei Mercedes gab es z.b. heute keine Absprache vor dem Rennen - Rosberg hat sich dennoch an die Order gehalten.
 
du glaubst also, dass er sich dafür entschuldigen musste, dass er gegen webber "gekämpft" hat? irgendwie haste die situation nicht ganz verstanden. :ugly:

Für mich ist F1 ein Kampf Mann gegen Mann und kein Teamsport, aus meiner Sicht haben Entscheidungen der Teams wie heute (zu diesem Zeitpunkt der Saison) nichts mit Sport zu tun. Es sollte wohl eher darüber diskutiert werden, ob wir sehen wollen, wie die Fahrer brav hintereinander herfahren, weil es das Team so will, oder miteinander (fair) kämpfen.

Webber hat sich hart gegen Vettel gewehrt, ist ja nicht so, dass dieser mal eben vorbei gefahren ist. Er hatte die Möglichkeit auf Vettels "Ungehorsamkeit" zu reagieren und wieder aggressiver zu fahren und ihn hinter sich zu halten. Dann hätten zwar beide ihr Fett vom Team abbekommen, aber Webber hätte zeigen können, dass er nicht gewillt ist gegen Vettel klein beizugeben.

Aber nochmal: Für mich ist die Teamorder die Wurzel allen Übels! Ich möchte so lange wie möglich Rad an Rad Duelle sehen. Das es zum Ende der Saison irgendwann zu Teamorder kommt, ist schon schlimm genug. Mir ist egal wer Weltmeister wird, ich möchte spannende Rennen sehen.



Jetzt verstehe ich warum du die ganze Aufregung nicht verstehen kannst. Du verstehst halt überhaupt nicht worum es geht.

Ich habe nur meine Meinung geäußert, sorry.
 
Ich kann die ganze Aufregung nicht wirklich verstehen. Mag sein, dass die Teamverantwortlichen einen auf Sicherheit machen und die Punkte für das Team mitnehmen wollen. Aber wer bitte schön will das denn sehen? Das sind hochbezahlte Sportler, denen man schon zutrauen sollte, dass sie sich nicht ständig in die Karre fahren. Das ein Fahrer sich die dafür entschuldigen muss, dass er mit seinem Teamkollegen um den Sieg gekämpft hat, ist einfach nur lächerlich. Wenn es keine Probleme mit den Fahrzeugen gibt, sollte das Team die Fahrer fahren lassen, damit am Ende der Bessere gewinnt. So ein bisschen stell ich auch die Siegermentalität von Webber in Frage. Warum hat er nicht ebenso einfach die Order ignoriert, als er merkte, dass Vettel sich nicht daran hält und weiter attackiert. So wird er gegen Vettel nie was reißen.

Ja...
Wie kommt er nur auf die Idee, sich NICHT seinem Arbeitgeber zu widersetzen?
Absolut unverständlich.

...Wat?
 
Für mich ist F1 ein Kampf Mann gegen Mann und kein Teamsport, aus meiner Sicht haben Entscheidungen der Teams wie heute (zu diesem Zeitpunkt der Saison) nichts mit Sport zu tun. Es sollte wohl eher darüber diskutiert werden, ob wir sehen wollen, wie die Fahrer brav hintereinander herfahren, weil es das Team so will, oder miteinander (fair) kämpfen.
Das durften sie auch bis zum letzten Stop und in diesem fairen Kampf war Webber der Bessere. Darum durfte er das Rennen gewinnen.

Webber hat sich hart gegen Vettel gewehrt, ist ja nicht so, dass dieser mal eben vorbei gefahren ist. Er hatte die Möglichkeit auf Vettels "Ungehorsamkeit" zu reagieren und wieder aggressiver zu fahren und ihn hinter sich zu halten.
Eben nicht, weil sich Vettel schon einen Vorteil verschafft hat, indem er anfing zu attackieren als Webber noch im Glauben war er müsste seine Reifen und den Motor schonen.
Aufgefallen wie beide das ganze Rennen auf ähnlichem Niveau fuhren und im lezten drittel Vettel plötzlich 6s aufgeholt hat und mit 4s Vorsprung gewann?

Aber nochmal: Für mich ist die Teamorder die Wurzel allen Übels! Ich möchte so lange wie möglich Rad an Rad Duelle sehen. Das es zum Ende der Saison irgendwann zu Teamorder kommt, ist schon schlimm genug. Mir ist egal wer Weltmeister wird, ich möchte spannende Rennen sehen.
Es gibt aber eine gewaltigen Unterschied zwischen Teamorder, die einen Fahrer grundsätzlich bevorzugt wie bei Ferrari oder einer Teamorder, die die Sicherheit der Position berücksichtigt. Was wenn es zum Unfall gekommen wäre so wie in Istanbul 2010, was wenn Vettel und Webbers Reifen beim Zweikampf eingebrochen wären und beide nochmal hätten Stoppen müssen?
Das alles waren realistische Szenarien, bei denen ich es völlig nachvollziehen kann wenn man als Team da vorsichtig reagiert.

Da kann man auch sagen es sein Teamorder, wenn Mercedes heute Hamilton zum Spritsparen auffordert usw.

Und zu guter letzt, hat sich Vettel auf genau diese Teamorder geeinigt. Er hat sich nicht aus Prinzip dagegen entschieden, wie das so schön von einigen dargestellt wird. Er hat sich auf eine Teamorder geeinigt und als es soweit war, hat er Webber und das Team hintergangen,
 
Zuletzt bearbeitet:
Man bekommt das Gefühl, dass keiner hier keiner ein Problem damit hat, dass vor dem Rennen beschlossen wird, dass ab einem bestimmten Zeitpunkt (oder Situation) im Rennen nicht mehr attackiert wird und man schön hintereinander herfährt, wegen der "Sicherheit". Wir reden hier von der Königsklasse des Motorsports, wo sich angeblich die Besten der Besten messen. Da sollte man erwarten können, dass sich nicht alle gegenseitig abschießen.

Vettel hat sich falsch verhalten, ich finde nur dass das nicht das eigentliche Problem ist.
 
Man bekommt das Gefühl, dass keiner hier keiner ein Problem damit hat, dass vor dem Rennen beschlossen wird, dass ab einem bestimmten Zeitpunkt (oder Situation) im Rennen nicht mehr attackiert wird und man schön hintereinander herfährt, wegen der "Sicherheit". Wir reden hier von der Königsklasse des Motorsports, wo sich angeblich die Besten der Besten messen. Da sollte man erwarten können, dass sich nicht alle gegenseitig abschießen.

Vettel hat sich falsch verhalten, ich finde nur dass das nicht das eigentliche Problem ist.

Ok, man kann sich darüber streiten ob es nun im Sinne des Sports ist, wenn sich die individuellen Fahrer im Team dem Team als Kollektiv unterordnen. Aber für mich ist und war F1 immer eine Teamsportart und dementsprechend halte ich es für falsch die Anweisungen des Teams zu ignorieren um daraus Profit zu schlagen
 
Für mich ist F1 ein Kampf Mann gegen Mann und kein Teamsport, aus meiner Sicht haben Entscheidungen der Teams wie heute (zu diesem Zeitpunkt der Saison) nichts mit Sport zu tun. Es sollte wohl eher darüber diskutiert werden, ob wir sehen wollen, wie die Fahrer brav hintereinander herfahren, weil es das Team so will, oder miteinander (fair) kämpfen.

Webber hat sich hart gegen Vettel gewehrt, ist ja nicht so, dass dieser mal eben vorbei gefahren ist. Er hatte die Möglichkeit auf Vettels "Ungehorsamkeit" zu reagieren und wieder aggressiver zu fahren und ihn hinter sich zu halten. Dann hätten zwar beide ihr Fett vom Team abbekommen, aber Webber hätte zeigen können, dass er nicht gewillt ist gegen Vettel klein beizugeben.

Aber nochmal: Für mich ist die Teamorder die Wurzel allen Übels! Ich möchte so lange wie möglich Rad an Rad Duelle sehen. Das es zum Ende der Saison irgendwann zu Teamorder kommt, ist schon schlimm genug. Mir ist egal wer Weltmeister wird, ich möchte spannende Rennen sehen.





Ich habe nur meine Meinung geäußert, sorry.

Und das ist einfach falsch. Natürlich ist es auf der Strecke beim Überholen ein Mann gegen Mann. Aber ermöglicht wird dies durch die Teams. Und da geht es um Millionenbeträge. Natürlich hat das Team da was mitzureden. Ich finde TO nicht per se was tolles, aber ich verstehe halt, dass es sie manchmal gibt. Ich hätte lieber gehabt, dass die beiden noch bis ans Ende gegen einander angetreten wären und es auf der Strecke ausgetragen hätte. Entschliesst man sich als Team zur TO und ein Fahrer regelt runter, spart wenn nicht zwingend notwendig, dann ist es eifach assi wenn ein Fahrer dann sich so einen klaren Vorteil verschafft.

Wer jetzt irgendwas von Siegeswille labert, der hat einfach Unrecht. Das ist nicht mal gross erkämpft, wenn man weiss, dass der Teamkamerade runterregelt. Vorallem mit solchen Reifen. Ich verstehe vorallem Vettel nicht, denn so hilft ihm Webber sicher nicht mehr aus freien Stücken, was ihm schlussendlich eher die WM kosten könnte als die 7+ Punkte von heute. Jetzt von Ehrgeiz und 7Pt. für den WM Titel zu sprechen finde ich doch sehr gewagt, wenn gerade mal zwei Rennen gefahren sind. Das kann niemand voraussagen und es ist dumm, für sowas die Gunst des Teamkollegen zu riskieren.
 
Webber hat Vettel noch nie geholfen, eher das Gegenteil getan. Also da muss er um nichts fürchten, es sei denn natürlich er fährt ihm ins Auto.

Zu der Motoren Geschichte die Jimi jetzt hier anführt immer wieder, kann ich nur sagen, dass ich genau so auch argumentieren würde, wenn ich gegen Vettel wäre. Aber für mich riecht das auch ein bisschen nach Ausrede, dass er auf der Strecke überholt wurde. Wie gesagt der Angriff und der Druck kam nicht aus dem Nichts, man kann die Motoreneinstellung bekanntlich ändern und Seb hatte allen Grund schneller zu sein, er war auf einem frischen Satz weicher Reifen unterwegs.
Das macht auch gar keinen Sinn das weiter zu diskutieren, weil man da auf den Positionen sitzen bleibt. Ich denke es sollte nur auch mal gesagt sein und darf auch angezweifelt werden.
 
Interviewer: "Sebastian hätte noch zehn Runden lang Zeit gehabt, die Positionen wieder zu korrigieren ..."

Horner: "Glaubt wirklich jemand, dass er sich hätte zurückfallen lassen, wenn wir ihm gesagt hätten, er solle Mark wieder vorbeilassen?"

Interviewer: "Man hätte es versuchen können ..."

Horner: "Nein, das wäre sinnlos gewesen. Er hatte mit seinem Überholmanöver deutlich klargemacht, was sein Ziel war. Wir hatten sogar solch eine Art von Kommunikation, aber er hat es ignoriert. Er hat seine Interessen über jene des Teams gestellt. Er war auf die acht zusätzlichen Punkte für den Sieg aus."


(Das wird ja immer besser ;-))
 
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Mit Teamorder like Ferrari hat man solch eine Art von Probleme garnicht. Da ist das Team der erste Fahrer aber man sieht, dass auch ohne Erst-Fahrer-Bestimmung der gleiche Scheiß abläuft. Der Zuschauer ist auf jeden Fall der Verlierer^^
 
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Und das find ich auch nicht schlecht. Jetzt ist auch noch Webber der Auslöser für das Trara:


GERALD POTOTSCHNIG: Wie wird man bei Red Bull reagieren? Diesmal wird man sich ja nicht gut Mark Webber vorknöpfen können?

Marko: Natürlich wird man mit Vettel ein ernstes Wort reden müssen. Der Horner (Teamchef Christian Horner, Anm.) hat das ja über Funk bereits während des Rennens probiert. Zuerst mit einem Code verschlüsselt, dann ganz direkt. Aber soviel ich gehört habe, hat sich Vettel ja ohnehin bereits bei Mark Webber entschuldigt.

GERALD POTOTSCHNIG: Wie brenzlig war das Überholmanöver von Vettel direkt an der Boxenmauer?

Marko: Auch so viel steht fest: Es war nicht richtig, wie sich Webber in dieser Situation verhalten hat, das Ganze hätte in diesem Moment auch anders ausgehen können. Vieles hat sich erst dadurch so richtig hochgeschaukelt. Jetzt sind wir eben als Team gefordert, alles wieder möglichst schnell in Bahnen zu bekommen.
 
Dr. Marko mal wieder :rofl3: Erst verstößt Vettel gegen die Order und dann darf Webber sich nicht mal wehren beim Überholmanöver?
 
Zu der Motoren Geschichte die Jimi jetzt hier anführt immer wieder, kann ich nur sagen, dass ich genau so auch argumentieren würde, wenn ich gegen Vettel wäre. Aber für mich riecht das auch ein bisschen nach Ausrede, dass er auf der Strecke überholt wurde. Wie gesagt der Angriff und der Druck kam nicht aus dem Nichts, man kann die Motoreneinstellung bekanntlich ändern und Seb hatte allen Grund schneller zu sein, er war auf einem frischen Satz weicher Reifen unterwegs.

Ich habe nie behauptet, dass der Motor in irgendeiner Weise entscheidend war oder das Vettel unter "normalen" Umständen nicht trotzdem gewonnen hätte.
Ich schrieb das Webber Reifen und Motor schonen musste, während Vettel gepusht hat. Es geht also nur darum, dass Webber Zeit verloren hat. Um nicht mehr und nicht weniger.
Und natürlich argumentiere ich nur so, weil ich Vettel nicht mag. Es ist ja nicht einfach nur simple Logik, dass ein Fahrer der sein Auto schont langsamer fährt, als ein Fahrer, der sein Auto nicht schont.
 
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Man bekommt das Gefühl, dass keiner hier keiner ein Problem damit hat, dass vor dem Rennen beschlossen wird, dass ab einem bestimmten Zeitpunkt (oder Situation) im Rennen nicht mehr attackiert wird und man schön hintereinander herfährt, wegen der "Sicherheit".

In der F1 heute muss man eben auf Motor und Reifen aufpassen. Ein Motor muss mehrere Rennen halten, Reifen können plötzlich einbrechen usw. Natürlich ist es dem Team lieber man kommt auf 1 und 2 in Ziel anstatt 3 und 4. Wie kann man das nicht nachvollziehen?

Wir reden hier von der Königsklasse des Motorsports, wo sich angeblich die Besten der Besten messen. Da sollte man erwarten können, dass sich nicht alle gegenseitig abschießen.
Istanbul 2010 vergessen oder war das ironisch gemeint?
Gerade als Red Bull hätte ich eine reelle Sorge und gerade als Red Bull hätte ich sie zurückgepfiffen.
 
Wenn ich mich nicht irre, dann hat Webber im letzten Boxenstop harte Reifen bekommen. Ich hab mich erst gefragt was das soll, weil Vettel weiche Reifen bekommen hat. Aber mit dem Wissen dass es einen Nichtangriffspakt gab macht es im Nachhinein natürlich Sinn. Mit den Reifen hatte Webber dann natürlich noch schlechtere Chancen im Duell.
 
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