Videospiele-"Journalismus"

das ist btw kein gaming-spezifisches problem sondern generell. in zeiten von immer höherem kostendruck, weniger bezahlbereitschaft durch die kundschaft, weniger personal und immer mehr spezialisierten pr-abteilungen, geraten redakteure in eine doppelfalle aus kostenproblemen oder isolation durch die publisher.
 
Wenn wir von "tollen" Journalismus reden wollen sollten wir mal über Kotaku reden :awesome:
tumblr_ncsav3XuYh1re1sgdo1_1280.jpg
 
Muss ich jetzt sogar heise auf die schwarze (darf man das noch sagen?) Liste setzen? Übrigens, am besten sind Seiten damit zu verliken, dann werden ihre Klicks nicht gezählt:
http://www.donotlink.com

Außerdem kann man den Text auch noch auf Pastebin kopieren, oder in den Spoilerkasten packen.
 
perpelx muss mir eben auf die sprünge helfen: was ist mit dem rps und dem heise bericht?
 
Setzt die Alu Hüte auf, es ist Zeit zu sehen wo die Korruption herkommt:

Wie eine rationale technisch orientierte Organisation unterwandert und zur Keimzelle des Problems wurde:
[video=youtube;28D6_8KuIpc]https://www.youtube.com/watch?v=28D6_8KuIpc[/video]​

Industriemitglied ruft Journalisten offen dazu auf nicht mehr objektiv zu berichten und zerstört symbolisch eine GTA disc
[video=youtube;51McaZrra7w]https://www.youtube.com/watch?v=51McaZrra7w[/video]​

Der Ursprung der "gamers are dead" Artikel liegt in feministischen Studien
[video=youtube;Rouq-VdgXdo]https://www.youtube.com/watch?v=Rouq-VdgXdo[/video]​

perpelx muss mir eben auf die sprünge helfen: was ist mit dem rps und dem heise bericht?
Ich denke beim RPS Bericht geht es darum dass der erste Artikel des neuen Schreibers weniger Inhalt besitzt als Styropor Nährwert hat. Der heise Artikel hingegen ist voll von falschen Behauptungen, nur um Zoe und Anita als Märtyrerinnen dastehen zu lassen, die sogar schon sexuell misshandelt wurden. Ich wusste nicht dass jemanden über seinen öffentlichen Twitter anzuschreiben schon sexueller Missbrach ist.
 
Zuletzt bearbeitet:
Setzt die Alu Hüte auf, es ist Zeit zu sehen wo die Korruption herkommt:

Wie eine rationale technisch orientierte Organisation unterwandert und zur Keimzelle des Problems wurde:
[video=youtube;28D6_8KuIpc]https://www.youtube.com/watch?v=28D6_8KuIpc[/video]​

Seh ich mir an sobald meine "9/11 was an inside job and the moon landing was fake" Playerliste bei Youtube abgelaufen ist
 
perpelx muss mir eben auf die sprünge helfen: was ist mit dem rps und dem heise bericht?
Gamasutra hat geschrieben Gamer sind tot und eine irrelevante Zielgruppe. Eben jene totgesagte Gamer bringen daraufhin Intel dazu, Gamasutra nicht mehr zu sponsern.

Der RPS-Artikel wiederum sieht aus wie einer unserer mittelprächtigen CW-Blogs. Also wahrscheinlich in 5 Minuten hingeschmiert (sofern man sich die gifs nicht noch aus dem Internet suchen musste).
 
Zuletzt bearbeitet:
Du hättest vielleicht ein gutes Argument wenn die ganzen Informationen nicht alle komplett offen liegen würden.

Möglich.
Wären sie sinnvoll und fair präsentiert würd ich mir das video ansehen. Etwas mit dem Titel "The Feminist Ideological Conquest of DiGRA (Part 1) #GamerGate #NotYourShield" muss ich mir nichtmal ansehen um zu wissen wo die Musik spielt. Kann ich mir auch gleich die Videos von Sarkesian ansehen, die sind ähnlich fair und neutral aufgebaut.
Ich seh mir auch kein Wahlkampfvideo an um mich über einen Kandidaten zu informieren.
 
​The Future Of Kotaku's Video Game Coverage Is The Present

Short version: While we remain a site that puts gaming first and will continue to tell you about the most interesting games as soon as possible, we are shifting from what has been a heavily pre-release approach to covering video games to one that gives a lot more attention to games after they've been released.
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As I alluded to in the June e-mail, and as we began doing in the days that followed, all full-time writers at Kotaku are now assigned games or franchises that they're expected to cover post-release.

To give you an example of how this works, Kotaku writer Mike Fahey was assigned to review Mario Kart 8 back in May, but, since then, Yannick LeJacq has been assigned to keep playing it, keep an eye on the Mario Kart community and continue to file stories he finds interesting.
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Typically, we would have probably only covered the game's downloadable content announcements, because that kind of "news" comes easy, via a press release from Nintendo. Instead, we've offered the kind of stories that a game company wouldn't ask us to cover but feel vital to telling the story of Mario Kart 8 and the community of gamers playing the game. This feels right, and it feels more relevant than simply doing a bulk of Mario Kart 8 coverage prior to release—covering Nintendo-administered preview demos, E3 announcements and such.

Yannick also keeps tabs on The Sims 4 and Shadow of Mordor, both of which he reviewed and which he's now following closely to see what the stories of those games' post-release lives are.

mehr dazu hier

bei jeder anderen seite hätte ich diesen wandel interessant gefunden. aber es ist kotaku. bis auf jason schreier haben sie niemanden den ich gerne lese. dafür haben sie eine menge leute, die ich sogar eher meide.
 
Scheint der passenste Thread zu sein
Nicht, dass die FAZ hier eh schon hinterherhinkt:

„Gamergate“
Bitterer Ernst in der Spielewelt

http://www.faz.net/aktuell/wirtscha...rohungen-in-sicherheit-gebracht-13204256.html
auch-das-ist-die-welt-der-computerspiele-im-frankfurter-stadion-gucken-mehr-als-10-000-fans-den-profis-zu.jpg


Beschimpfungen, Boykotte, Morddrohungen: Unter Computerspielern wächst der Hass. Die echte Polizei muss in die Welt der Spiele eingreifen.

Eigentlich war es nur eine Diskussion über Ethik in der Welt der Computerspiele. Doch in den vergangenen Wochen ist sie immer weiter eskaliert. An diesem Wochenende wurde eine Computerspiele-Entwicklerin aus Boston von der Polizei aus ihrem Haus geholt und musste untertauchen, weil sie Morddrohungen bekommen hatte.
Alles begann mit der amerikanischen Computerspiele-Entwicklerin Zoe Quinn, die in dem Spiel „Depression Quest“ das Leben mit Depressionen verdeutlichte. Als sie eine Affäre mit einem Redakteur des Spieleblogs Kotaku anfing, wurde den beiden vorgeworfen, sie hätten Sex gegen gute Berichterstattung getauscht. Zwar stellte sich bald heraus, dass der Blogredakteur nach Beginn der Affäre überhaupt nicht mehr über die Entwicklerin geschrieben hatte. Doch Quinn musste weiterhin heftige persönliche Angriffe aushalten, und der Streit endete nicht.

Im Gegenteil: Bald erfasste eine heftige Auseinandersetzung die ganze Welt der Computerspiele-Fans. Sie bekam den Namen „Gamergate“. Computerspieler beschimpften Frauen aus der Spielebranche und warfen ihnen Feminismus vor, der nichts mit der Welt der Computerspiele zu tun habe. Spielejournalisten hielten die Protestierer vor, die Journalisten seien nicht unabhängig genug.



Kommentare schrieb:
Es ist überaschend, dass ein eher obskures Thema wie Gamergate es in die FAZ geschafft hat. Es ist enttäuschend, dass so einseitig berichtet und oberflächlich recherchiert wurde. Die Berichterstattung auf Videospielseiten ist ebenso einseitig, was nicht verwundert, richtet sich Gamergate gerade gegen den weit verbreiteten Nepotismus unter Videospiel Schreiberlingen. (fälschlicherwiese manchmal auch als Journalisten bezeichnet). Ethische Standards sind ein Fremdwort in jeder Hinsicht, da werden wie im Falle von Zoe Quinn eben auch mal sexuelle Beziehungen mit denen gepflegt, die positive Artikel über die eigenen Produkte schreiben. Da diejenigen, die jetzt ihe Felle davonschwimmen sehen untereinander gut vernetzt sind, wird jedes erdenkliche Mittel genutzt um von den eigenen Verfehlungen abzulenken, inklusive medienwirksamer Selbstdarstellung als Opfer von Todesdrohungen. Wer dem nicht auf den Leim gehen möchte sollte die Artikel von Milo Yiannopoulos auf breitbart.com lesen.

Kommentare schrieb:
Schade, dass sie leider nur die Meinung der amerikanischen Game Webseiten wiedergeben und nicht wahrheitsgemäss über die wirklichen Ziele berichten. Es geht darum, dass diese Webseiten ihre Kunden beleidigen, massive Interessenskonflikte verheimlichen und das Ganze unter den Teppich kehren. Des Weiteren existierte nachweislich eine Emailliste mit 150 Journalisten, die sich abgesprochen haben, bestimmte Themen zu unterdrücken, bestimmte unangenehme Forenthreads zu schliessen und verschiedene Entwickler wurden auf eine schwarze Liste gesetzt, d.h. über diese wurde nicht mehr berichtet. Diese Tatsachen werden seit Monaten trotz überwältigender Beweislast und Zeugen verheimlicht. Im Gegenteil, man stellt sich gegen die eigene Leserschaft und hetzt sie noch weiter auf. Es gibt wesentlich mehr Übergriffe auf die #gamergate Anhänger, als umgekehrt - nur wird über die nicht berichtet.


"Aba Aba Naru, ein Internetforum hat nix mit Real Life zu tun! Nimms weniger ernst, man kann eh nix ändern. :kruemel:"
Realität 1 : CW User 0

Hat zwar Jährchen gedauert, aber wenigstens erhält man am Ende doch Recht, aber nun ist es genau andersrum. Erstmal leugnet die Internetcommunity Macht und Einfluss gegenüber dem Medium [genauer gesagt den gekauften Journalisten und Bewertern], der jeweiligen Forumsadministration für xy Seiten [Wer braucht Nutzerrechte, Willkührliche Handlungen wie im NeoGaf hat man zu dulden, die AGB ist ja nur Fassade], den Entwicklern [Auftreten, Finanzierung] und den Publisher [Abzockpolitik und Kundenverarsche] zu haben und jetzt wo sie Macht und Einfluss für sich entdeckt hat, übertreibt mans.

Am Ende hats auch der letzte Bauer geschnallt, dass er den Adel und den Klerus füttert und seine Unterdrückung sehr wohl was mit der Macht des Adels und des Klerus zu tun hat. Aber da standen sicher auch Bauern rum die einem erzählten:
"Aba Naru, die Rechtsschutzgrundsätze und Fremdbestimmungsapparate des Adels haben nix mit dem Bauernstand zu tun und man kann das nicht einfach übertragen! Nimms weniger ernst, man kann eh nix ändern. :kruemel:"

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Am Ende checkt wohl der letzte Internetnerd, dass seine Scheinwelt im Real Life fertiggestellt wird, daher bastelt er sich selber eine um der neu entdecken Verantwortung zu entkommen und diese Scheinwelt kann man durchaus als "Verschwörung" bezeichnen. Sehe schon kommen, die Verschwörung hinter dem Gamingsektor, Verschwörungen für die Dauerempörten die Verantwortung verachten ist grad auch in der Politik in der Mode.

Und dann kommen Unseriöse GamingWAHRHEITvideos und Seiten die genau das tun was sie den Etablierten Vorwerfen. Sie wollen nur durch Klicks und Aufmerksamkeit sowohl Bekanntheit schaffen als auch Geld generieren. Und die Selbstbestätigung erfolgt dadurch, dass man Seiten verlinkt die ebenfalls die gleiche Meinung vertreten, surprise!

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Die Kehrseite wäre wohl Terrorherrschaft oder so ne Art Gerechtigkeitspolizei. Gesellschaftlich als Humorloser Spießer bekannt. Eine Art Alice Schwarzer der Gamingwelt, welche am Ende die Erwirtschaftete Kohle vom Emanzipatorischen Kampfblatt Schwarz bunkert, aber Moral und Ethik predigt. Dann ist der Irrsinn komplett. Kachelmannprozess, hat der Entwickler die Videospielfrau vergewaltigt, ist die Frau im Videospiel stehts nur ein Objekt?

Und dann kommt die Gamingfeministische Grundsatzfrage woran die Pseodomoral scheitert. Mache ich die Frau zum Objekten wenn ich der Frau beliebig eine Rolle im Videospiel zuteile ohne auf das Geschlecht zu achten oder wenn ich einen Hauptcharakter bewusst zu einer Frau mache, ergo ich mich auf das Geschlecht beschränke?

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Und wenn dem Eingetroffen ist, werdet auch ihr merken, dass man nicht Leute auslachen sollte welche Vergleiche mit dem Reallife ziehen, sondern dieses schon vorhandene Wissen für die Digitale Revolution sogleich zur nutze machen kann!
Der Flughafenbau BER ist auch an einem Geheimtagenden Rat ohne Kontrolle und an Brot und Spiele Versprechungen gescheitert, während man im Hinterhof Korruption trieb.
 
Zuletzt bearbeitet:
Zwar kein Gamingjournalismus in dem Sinne aber ein journalistischer Beitrag über Games (CityNews Toronto).

[video=youtube;1Y8WVj1yz1s]https://www.youtube.com/watch?v=1Y8WVj1yz1s[/video]

Es wird immer skurriler.

 
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