War ich bei der Enthüllung der PS4 in New York von den gezeigten Spielszenen noch sehr angetan, löst die Technik nach dem Anspielen noch keine Begeisterungsstürme aus – ein Phänomen, das ich auf der E3 bei einigen Titeln für die neuen Plattformen erlebt habe. Es ist nicht so, dass die Spielwelt mit ihren gleißenden Lichteffekten, der großartigen Wasserdarstellung, einigen fantastisch detaillierten Texturen und der lebendig wirkenden Flora schlecht aussieht. Nein, Killzone: Shadow Fall hinterlässt in dieser Hinsicht eigentlich einen starken Eindruck, obwohl ich mir statt der gebotenen 30 natürlich lieber 60 Bilder pro Sekunde wünschen würde. Was jedoch fehlt, ist der Wow-Faktor, den die Reihe auf der PS3 mit ihrer hervorragenden Technik noch auslösen konnte. Technisch wirkt Shadow Fall aktuell wie ein sehr guter, aber kein außergewöhnlicher Shooter mehr, doch wissen die größeren Areale und die damit verbundene Freiheit sowie neue Funktionen wie die OWL-Drohne zu gefallen.