Die Eurokrise

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Bei einem Referendum in Deutschland würde ich so abstimmen:


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Grichenland hat gelogen um in die EU zu kommen. Das ist das einzige was zählt. Griechenland ist selber an ihre Miesere schuld und nicht Deutschland. Das manche hier das gerne so hätten,ist mir durchaus bewusst,aber wahrer wird es dadurch nicht.



Schuld sind auch die Länder, die bei der Aufnahme Griechenlands nicht genauer auf die Richtigkeit der Zahlen geschaut haben. Griechenland als Mitglied in der EURO Zone war politisch gewollt. Wer A sagt, muss jetzt auch B sagen können.

Und wieviel haben denn deutsche Kreditinstitute und damit der deutsche Staat insgesamt schon am griechischen Schuldenproblem in den letzten 10 Jahren verdient? Die Frage solltest du dir dann auch stellen.
 
Solche Sachen haben ja explizit mit Bargeld zu tun. ^^
Wenn du nur Bargeld meinst, ist das ja ok, aber Der Begriff Geld umfasst halt bei weitem mehr als nur Bargeld.

Das gesamte Bargeld deckt auch nur nen Bruchteil von den Vermögensgegenständen dieser Welt ab. Logisch, dass es auch nur nen Teil der Schuldenmenge deckt.^^

Und genau deshalb gibt es doch mehr Schulden als Geld auf der Welt, weil Buchgeld niemals vollständig abbezahlt werden könnte mit dem vorhandenem Bargeld :ugly:

Um dies mal zu verbessern:

Bargeld = Schulden + Zinsen
:kruemel:
 
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@007
Deutschland kann doch nicht für jedes Land das Kindermädchen spielen. Wie kommt es denn an,wenn wir jedes Land vorschreiben würden was sie machen sollen und was nicht? Die Länder sollten schon selber mit ihre Kohle umgehen können,und wenn die es nicht schaffen haben sie imo halt Pech gehabt, dann haben sie halt selber schuld.
 
Grichenland hat gelogen um in die EU zu kommen. Das ist das einzige was zählt. Also ist Griechenland selber an ihre Miesere schuld und nicht Deutschland. Das manche hier das gerne so hätten,ist mir durchaus bewusst,aber wahrer wird es dadurch auch nicht.

richtig. und von diesen lügen hat dt profitiert und viele andere länder auch. dt hat am meisten profitiert, darum zahlen sie nun auch am meisten aber alle staaten zusammen sind schuld. griechenland büßt für seine sünden, die anderen auch - das geld hier ist nicht dazu da, um die angeblichen schmarotzerländer weiter zu versorgen, sondern um auch nur die minimale aufrechterhaltung der regierungen zu sichern.

ein kostenschnitt, bzw. ein bankrottes griechenland wäre sicher "realistischer", aber das schmeckt vielen europäischen und dt. firmen eben noch weniger - weil NOCH teurer. wir zahlen so oder so alle. so kommen wenigstens zinsen zurück.

dreh und wende es wie du willst, ich mache "dt" für gar nichts verantwortlich. dt und andere haben von den lügen dritter profitiert und zahlen dafür nun eben ihren anteil. aber am meisten zahlen die italiener, die portugiesen und vor allem die griechen. mehr wird hier gar nicht gesagt :-)
 
@007
Deutschland kann doch nicht für jedes Land das Kindermädchen spielen. Wie kommt es denn an,wenn wir jedes Land vorschreiben würden was sie machen sollen und was nicht? Die Länder sollten schon selber mit ihre Kohle umgehen können,und wenn die es nicht schaffen haben sie imo halt Pech gehabt, dann haben sie halt selber schuld.

och, du würdest dich wundern, wie viele deutsche angst davor haben, griechenland würde einfach bankrott anmelden...^^
 
Und genau deshalb gibt es doch mehr Schulden als Geld auf der Welt, weil Buchgeld niemals vollständig abbezahlt werden könnte mit dem vorhandenem Bargeld :ugly:


Dir ist schon klar, dass die Menge an Bargeld nichts über den Wert dieses Geldes aussagt?
Es gibt einfach keinen logischen Grund genausoviel Bargeld zu haben wie es Assets auf der Welt gibt. Wenn der Bedarf da ist, wird die Zentralbank schon für eine ausreichende Bargeldversorgung sorgen.
Sieh es einfach ein, deine anfängliche Aussage ergibt keinen Sinn. ^^
 
Als Exportland Nummer 1 sehen wir über die Jahre genug Geld wieder.
Deutschland war auch vor der EU-Gründung Exportland. Seitdem sind die Exporte in die EU-Länder sogar zurückgegangen.
Finanzielle Hilfen für diese Länder sind im Endeffekt auch nur Konjunkturprogramme für unser eigenes Land.
Ist der Anstrengung größer als der Nutzen? Jawohl kaum. Als würde es sich zB lohnen Afghanistan so stark zu unterstützen, dass sie sich unsere Autos kaufen könnten.
 
Deutschland war auch vor der EU-Gründung Exportland. Seitdem sind die Exporte in die EU-Länder sogar zurückgegangen.

:uglylol: vielleicht in %.

germany-exports-europe.jpg
 
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@007
Deutschland kann doch nicht für jedes Land das Kindermädchen spielen. Wie kommt es denn an,wenn wir jedes Land vorschreiben würden was sie machen sollen und was nicht? Die Länder sollten schon selber mit ihre Kohle umgehen können,und wenn die es nicht schaffen haben sie imo halt Pech gehabt, dann haben sie halt selber schuld.



Ich schiebe Deutschland ja auch nicht den alleinigen schwarzen Peter zu, sicher haben die Griechen mit ihrer mangelnden Disziplin ihren Anteil am derzeitigen Status quo beigetragen.
Aber man sollte die ganzen Verflechtungen, die es mittlerweile in Europa gibt, nicht unterschätzen. Das ist wie ein Dominospiel.
Niemand weiß wirklich genau, welche Steine umfallen und wer dann da alles mitgerissen werden könnte.
Im Zweifel ist es besser jetzt in den sauren Apfel zu beissen, auch wenn es einem nicht schmeckt und eigentlich widerstrebt, als später die ganze Suppe auslöffeln zu müssen.
Die Schuldenländer sich jetzt selbst zu überlassen, könnte Konsquenzen für den Wirtschaftsstandort Deutschland haben, die man in ihrer schwerwiegenden Konsequenz unmöglich abschätzen kann.
 
Dir ist schon klar, dass die Menge an Bargeld nichts über den Wert dieses Geldes aussagt?
Es gibt einfach keinen logischen Grund genausoviel Bargeld zu haben wie es Assets auf der Welt gibt. Wenn der Bedarf da ist, wird die Zentralbank schon für eine ausreichende Bargeldversorgung sorgen.
Sieh es einfach ein, deine anfängliche Aussage ergibt keinen Sinn. ^^

Wenn ich mich nicht täusche laufen die meisten Geschäfte mit Schuldscheinen und nicht mit Geldscheinen

Bei dem Thema muss ich zugeben ne Null und verlasse mich auf dem gesunden Menschenverstand
 
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@Darkganon
Profitieren? Das einzige was ich in den Nachrichten sehe,ist dass Geld für Griechenland und andere Länder bereitgestellt wurde. Unsere Straßen sind voller Löcher,viele Kindertagesstätte sind überfüllt und auch sonst werden viele Sozialprojekte in Deutschland gestrichen wie z.B. Anti-Nazi Projekte obwohl sie besonders jetzt ziemlich wichtig sind. Und jetzt erzähl du mir bitte nochmal was von Profitieren. Wir Deutsche Profitieren davon bestimmt nicht..
 
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Griechenland,Portugal,Spanien,Italien u.s.w. Wenn du glaubst,dass alle diese Länder ohne Gelder aus dem Ausland klar kommen dann bist du aber ziemlich naiv. Fakt ist,dass Deutschland für alle diese Länder gerade stehen muss. Und es mehr als zweifelhaft,ob wir je das Geld wiedersehen werden...... Zumindest werden wir alle hier das nicht mehr miterleben.
Es ist noch immer kein einziger Cent von Deutschland in die PIGS gewandert. Demnach hast du recht, wir werden es niemals miterleben, dass die uns das Geld zurückzahlen.

007Bond schrieb:
Was ich übrigens interessant finde, denn in den USA gab es ja als Folge auf die Finanzkrise 2008 genau die gegenteilige Entwicklung.
Ich bezweifle, dass die Trennung von Investment und normalem Kundengeschäft auch nur im geringsten die gewünschte Wirkung haben wird.
Als Folge? Glass-Steagall wurde 1999 durch den Gramm-Bleach-Bliley Act abgeschafft, das war lange vor der Krise. Es geht auch nicht darum, dass dadurch das Risiko sinken würde, das tut es vermutlich nicht. Eigentlich sollte es das Risiko sogar erhöhen. Es geht darum diese Banken aus dem Bereich der Infrastruktur zu entfernen. Die Marktdisziplin wird durch diesen Status gefährdet. In der EU gab es die forcierte Trennung der Bankengeschäfte von Glass-Steagall vor der Krise eigentlich überhaupt nicht.

Trulla schrieb:
Naja, mal ganz salopp ausgedrückt: Wenn Banken systemkritisch sind und so wirtschaften dass sie im Fall der Fälle ohne Hilfe einfach absaufen dann ist die logische Konsequenz doch dass man versucht die riskanten Geschäfte einzudämmen? Oder übersehe ich gerade was?
Man sollte sie aber nicht verbieten. Niemand wäre auf diesen Märkten wenn es nicht irgendwie profitabel wäre. Man muss nur sicherstellen, dass Risiko und Profit bei den gleichen Personen sitzt. Der Draft der EU-Kommission würde das bewerkstelligen. Ich glaube nicht, dass die Banken deswegen aufhören werden hohe Risiken einzugehen, es war ja nie so, dass sie ernsthaft darauf gewettet hätten vom Staat gerettet zu werden, es ging immer darum, dass sie ihre eigenen Modellrechnungen nicht verstehen; aber wenigstens müssen sie's nun selbst bezahlen wenn sie Mist bauen.
 
In meinen Augen ist der Euro auch am Ende, ist nur noch eine Frage der Zeit bis die Bombe hoch geht...

Im grossen und ganzen ist der Euro eine tolle Sache aber wenn ich mal zum einkaufen gehen muss könnt ich echt heulen wie teuer die ganzen Lebensmittel geworden sind. Früher zu DM Zeiten hast du für 100 DM einen ganzen Einkaufswagen gekriegt und heute...? Es ist in dieser Hinsicht echt zum kotzen. Die Sachen die man täglich zum Leben braucht sind Arschteuer durch den Euro geworden.
Oder der Autokauf. Ich kann mich noch gut dran errinnern wie ich mir mal einen Golf vier als Jahreswagen angeschaut hab. Der kostete ca. 18000DM und heute zahlt man 18000€ und mehr für so einen Golf.

Schade das damals der Waigel keinen Volksentscheid über die Einführung zum Euro gemacht hat. Wäre interessant gewesen was dabei raus gekommen wäre...

Ich bin dafür das wir Bayern Österreich und Süstirol einnehmen und ein eigenes Land gründen...;-):-P
 
Wenn die Wirtschaft profitiert, heißt das noch lange nicht, dass wir davon etwas abbekommen :lol:
 
Ich merk da leider nix davon


dass ist aber nicht die schuld der eu und nicht die des euros, sondern der wirtschaftsseite der globalisierung, die undemokratische tendenzen gefördert hat und die ökonomische perspektive überpräsentiert. ironischerweise verschärft eine anti-eu-agenda diesen status sogar noch und würde den einzelnen bürger noch machtloser machen. :)
 
ich rede vom subjektiven wohlstand, der in deutschland vorhanden ist aber immer "unfairer" verteilt wird. weshalb die leute das gefühl kriegen, durch die eu oder so, würde der wohlstand sinken, obwohl er steigt.
 
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