Brauchen Spiele heutzutage ZWINGEND eine deutsche Synchronisation/Lokalisierung?

  • Thread-Ersteller Thread-Ersteller Miles
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Aber dann ist doch das das Versagen von Sega. Wenn den Entwicklern egal ist, was aus ihrem Spiel wird und da nicht aufgepasst wird (immer davon ausgehend, dass das nicht so gewollt ist), dann kommt halt sowas dabei raus...wobei das auch reines subjektives Empfinden ist.

Schlechte Synchro ist immer versagen des Entwicklers/Publishers, egal aus welchen Gründen. Und das mit Yakuza 4 ist jetzt ein Beispiel, was mir noch gut im Gedächtnis haften geblieben ist, es gibt noch mehrere. Und nicht nur bei Games, vor allem bei Filmen. Bei Produkten aus dem Englischen ist das nicht so sehr der Fall wie bei Produkten aus Japan. Nicht umsonst wollen viele Publisher und Entwickler gar nicht, dass ihre Werke für den Westen lokalisiert werden. Oder kannst du mir auf Anhieb eine gelungene Lokalisierung nennen?
 
Schlechte Synchro ist immer versagen des Entwicklers/Publishers, egal aus welchen Gründen. Und das mit Yakuza 4 ist jetzt ein Beispiel, was mir noch gut im Gedächtnis haften geblieben ist, es gibt noch mehrere. Und nicht nur bei Games, vor allem bei Filmen. Bei Produkten aus dem Englischen ist das nicht so sehr der Fall wie bei Produkten aus Japan. Nicht umsonst wollen viele Publisher und Entwickler gar nicht, dass ihre Werke für den Westen lokalisiert werden. Oder kannst du mir auf Anhieb eine gelungene Lokalisierung nennen?

Du meinst aus dem Japanischen? Spontan würd ich Kingdom Hearts sagen. Layton ist doch auch super. Lost Odyssey fand ich auch noch gut...Fallen mir so spontan auf Anhieb ein.
 
Du meinst aus dem Japanischen? Spontan würd ich Kingdom Hearts sagen. Layton ist doch auch super. Lost Odyssey fand ich auch noch gut...Fallen mir so spontan auf Anhieb ein.

KH fand ich auch sehr gut. Das wird allerdings auch eine Ausnahme bleiben, weil Disney dahinter steckt. Wie es aussieht werden wir in Zukunft aber nicht mehr damit beglückt werden, da seit Teil 2 kein Spiel mehr richtig ins Deutsche lokalisiert wurde. War wohl zu kostenintensiv. Layton hab ich bis jetzt nur auf japanisch gezockt, also hab ich keine Ahnung, wie es mit der Synchro aussieht.
Und das mit LO ist nicht dein Ernst, oder? Die Stimmen sind unpassend und wirken gekünselt und die Dialoge unterscheiden sich zum Teil sogar schon von den Englischen. Als gut kann man das nicht wirklich bezeichnen.
 
Silly Posting is silly HaterPater. Wenn du genau nachdenkst, vor allem beim letzten Teil, hebst du dich selbst aus der Angel durch ein kleines winziges Detail, was du selbst übersiehst: Der Josef hat keine Ausbildung dazu.
Woher willst du das wissen? Das ist mein Märchen und ich sag' dir was: doch, hat er. Sogar mit einer vollständigen Schauspiel-Ausbildung. Er ist nur so billig, weil er noch nicht entdeckt wurde bisher. :P

*edit:

Da siehste es sogar, er wurde später sehr erfolgreich:

Unabhänig davon, wie gut der Originalsprecher seinen Job macht kann doch der deutsche Sprecher ebenfalls eine super Arbeit abliefern, aber egal...denn, ach...aber eigentlich...post ich jetzt aus einem völlig anderen Grund:

newsign.php


Edit: Aber dann ist doch das das Versagen von Sega. Wenn den Entwicklern egal ist, was aus ihrem Spiel wird und da nicht aufgepasst wird (immer davon ausgehend, dass das nicht so gewollt ist), dann kommt halt sowas dabei raus...wobei das auch reines subjektives Empfinden ist.

:goodwork:
 
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Und das mit LO ist nicht dein Ernst, oder? Die Stimmen sind unpassend und wirken gekünselt und die Dialoge unterscheiden sich zum Teil sogar schon von den Englischen. Als gut kann man das nicht wirklich bezeichnen.

Wer sagt dass die englischen Dialoge in dem Fall nicht die schlechten sind? Ein Übersetzer vom Lost Odyssey Team hat mir mal geschrieben dass die englischen Dialogen dort sehr bescheiden und merkmürdig formuliert wurden. Die haben das Teil aus dem englischen übersetzt und den Text quasi wieder repariert. Hab die E-Mail leider nicht mehr sonst hätte ich sie hier reingetextet.
Hab ich aber damals auch im Lost Odyssey-Thema verewigt. Irgendwo dort steht das sicherlich noch.
 
Ausdruck, Atmosphäre, wie der Charakter gedacht wurde von den Storywritern und natürlich weil sie beim Casting dafür extra gewählt wurden. Trifft zwar jetzt mehr auf Animation zu, aber Avatar kann man sich auch net auf Deutsch antun, wie Ganon es mal gesagt hat.

Bei Filmen hängts halt von der schauspielerischen Leistung ab, aber das dürfte für die größeren Filme kein Problem darstellen. Ein DiCaprio oder Depp kann gut schauspielern.

Bei Gargoyles merkt man den Unterschied doch sehr. Ein Vergleichvideo einmal zwischen den Beiden.

[video=youtube;2yW8yZeIBi0]http://www.youtube.com/watch?v=2yW8yZeIBi0[/video]

[video=youtube;RsLCQaWaLD0]http://www.youtube.com/watch?v=RsLCQaWaLD0[/video]

Was gefällt dir denn an der dt Version nicht? Ich finde, sie ist sehr gut. Dass Goliath mittelalterlich redet, ist klasse; und auch die Stimmenwahl ist gelungen.

Übrigens fehlt bei dem Video mit der englischen Version eine kurze Szene. Seltsam, wie manche Sender manchmal eher unwichtige Szenen wegschneiden. Liegt bestimmt daran, dass sie mehr Zeit für Werbung haben möchten. Das Intro der Simpsons muss man sich nicht jedes Mal antun, aber doch bitte keine Episoden schneiden!
 
Denk doch einfach mal ein bisschen realitätsnäher. Bleiben wir bei dem Beispiel vorhin, dass du selbst eine Serie produzierst. Du schreibst dafür einen Charakter, der beispielsweise vom ganzen Wesen her dem charismatischen Johnny Depp nachempfunden ist. Sprache, Auftreten, Stimme. Das ist deine Vision.
Tja, dann geht's an die Produktion und du merkst, dass zu deinem Budget von 200 Euro leider noch ein paar Millionen fehlen, um Johnny Depp unter Vertrag zu nehmen. Was tust du also? Die ganze Serie umschreiben oder gar fallen lassen? Nö, du castest halt den Josef aus Simmering. Der ist zwar nicht Johnny Depp, aber übernimmt die Rolle für 20 Euro. :nix:
Tja, da hast du dein "perfektes" Original. Deine Serie wird überraschend ein Bombenerfolg und kommt sogar bis nach Amerika. Aufgrund der großen Popularität steht nun ein Multimillionen-Budget zur Verfügung und wer wird für die englische Ausgabe des Charakters gecastet? Johnny Depp!

Der Vergleich hinkt aber Pedro. Wenn Miles eine Serie dreht (oder zeichnet), dann ist diese ein Produkt seiner Kultur und Muttersprache.. und ganz egal wie sehr er sich anstrengt, Herr Depp wird nicht alle Nuancen im Englischen und für ein amerikanisches Publikum wiedergeben können.
Um das wirklich wertschätzen zu können muss der amerikanische Kunde natürlich ein wenig über die österreichische oder deutsche Kultur bescheidwissen. ;)
 
Der Vergleich hinkt aber Pedro. Wenn Miles eine Serie dreht (oder zeichnet), dann ist diese ein Produkt seiner Kultur und Muttersprache.. und ganz egal wie sehr er sich anstrengt, Herr Depp wird nicht alle Nuancen im Englischen und für ein amerikanisches Publikum wiedergeben können.
Das muss er auch nicht. Vielleicht sind die Nuancen in der Originalversion, die Josef einfließen ließ, ja zuviel des Guten und hoffnungslos übertrieben, sodass sie dem Werk schaden?
 
Was gefällt dir denn an der dt Version nicht? Ich finde, sie ist sehr gut. Dass Goliath mittelalterlich redet, ist klasse; und auch die Stimmenwahl ist gelungen.

Übrigens fehlt bei dem Video mit der englischen Version eine kurze Szene. Seltsam, wie manche Sender manchmal eher unwichtige Szenen wegschneiden. Liegt bestimmt daran, dass sie mehr Zeit für Werbung haben möchten. Das Intro der Simpsons muss man sich nicht jedes Mal antun, aber doch bitte keine Episoden schneiden!

Die Deutsche wirkt gekünstelt. Du wirst das verstehen, wenn du mehr das Original hörst.

Wenn man keine Ahnung über die US-Schnittbearbeitungen hat, sollte man am besten das Thema lassen.


@Evil: Das Problem an Peters Beispiel ist, dass er von Anfang an falsch gedacht und sich damit selbst das Bein gestellt hat, daher erübrigt sich jetzt doch das Geschreibe. Ich habe niemals geschrieben, wie ich es machen würde, es sind allein Peters Ansichten.
 
Das muss er auch nicht. Vielleicht sind die Nuancen in der Originalversion, die Josef einfließen ließ, ja zuviel des Guten und hoffnungslos übertrieben, sodass sie dem Werk schaden?

Er lässt sie aber nicht unbedingt bewusst "einfließen", das passiert ganz automatisch und fällt ihm vermutlich gar nicht auf. Ist nicht mal gesagt, dass Miles das überhaupt aufgefallen ist, als er das Script für die Serie geschrieben hat. :v: Meine Argumentation ist schlicht, dass jedes Kulturprodukt genau das ist, ein Produkt der Kultur aus der es entstanden ist. Und das wird durch den Export (Untertitel, Synchronisation) zwangsläufig verfälscht, auch wenn auf der anderen Seite Johnny Depp mit Sahne und einer Kirsche auf der Spitze verantwortlich ist. Deswegen genieße ich Serien, Spiele, Filme etc. lieber in der Originalversion.

Außerdem find ich das nicht gut, wie du den Josef bashst. Der ist besser als das, was ihr Hater aus ihm macht
 
Verfälscht wird selbstverständlich, aber das muss nicht zwangsläufig ins Schlechtere passieren, wie es hier meist dargestellt wird. Schon gar nicht, wenn es um Stimmen und Sprachmelodie geht, die noch nicht mal was mit dem direkten Inhalt zu tun haben.

Außerdem habe ich nix gegen den Josef. Wir haben uns im Guten getrennt, weil einfach unsere artistischen Auffassungen zu weit auseinander lagen.

@Miles: An meinem Beispiel ist gar nichts falsch gedacht. Es ging lediglich darum, aufzuzeigen, warum gewisse Faktoren, auch bei der Originalversion, niemals gewährleistet sein können, wie du es ausdrücklich behauptet hast. Weil einfach Dinge wie Budget, Verfügbarkeit, Zeitrahmen, Bestimmungsrecht von Mitentscheidungsträgern und selbst höhere Gewalt eine zu große Rolle spielen, als dass man sich einbilden kann, dass jeder Autor seine Wunschvision perfekt umsetzen kann - selbst davon ausgehend, dass seine Wunschvision überhaupt perfekt ist, was ebenfalls absolut fraglich und keinesfalls sicher ist!

Ich dachte, das wäre leicht nachvollziehbar gewesen anhand des Beispiels (welches das Problem des Budgets speziell illustrierte), aber offenbar war auch das schon zu kompliziert... :nix:
 
@Miles: An meinem Beispiel ist gar nichts falsch gedacht. Es ging lediglich darum, aufzuzeigen, warum gewisse Faktoren, auch bei der Originalversion, niemals gewährleistet sein können, wie du es ausdrücklich behauptet hast. Weil einfach Dinge wie Budget, Verfügbarkeit, Zeitrahmen, Bestimmungsrecht von Mitentscheidungsträgern und selbst höhere Gewalt eine zu große Rolle spielen, als dass man sich einbilden kann, dass jeder Autor seine Wunschvision perfekt umsetzen kann - selbst davon ausgehend, dass seine Wunschvision überhaupt perfekt ist, was ebenfalls absolut fraglich und keinesfalls sicher ist!

Ich dachte, das wäre leicht nachvollziehbar gewesen anhand des Beispiels (welches das Problem des Budgets speziell illustrierte), aber offenbar war auch das schon zu kompliziert... :nix:

Deine Beispiel ziehen nicht wirklich darauf ab, was ich aus Berichten und Audio Kommentaren mitbekommen habe. Wenn es die Leute aus Sturheit schaffen Qualitäten einfach bewusst zu ignorieren (siehe Samus-Vergleich), dann brauche ich mir auch nicht die Mühe machen auf einen Beitrag einzugehen, der so realitätsfern wie möglich nur ist.
 
Jungs: Eine Synchro/Übersetzung ist nur dann gut, wenn der jeweilige Muttersprachler in der Zielsprache seinen Spaß damit hat.
Es geht um Unterhaltung... und wenn der deutsche Kunde mit der deutschen Synchro einer US-Produktion unterhalten wird, ist der Auftrag erfüllt.

Eine 100% Übertragung ist im Vorhinein schon nicht machbar. Man müsste quasi ein eigenes deutsches Skript erstellen, das gut ankommt.
Was relativ häufig sogar gemacht wird... :nix:

Wir sind als Polygloten halt nur periphär das Zielpublikum einer deutschen Lokalisierung. Wir wollen es immer im Original sehen, also kann die Lokalisierung (im Vergleich) nur verlieren.

Deswegen würde ich das praktisch auflösen wollen: Ja, eine deutsche Lokalisierung ist für den deutschen Markt an und für sich sinnvoll und sogar notwendig.
In 20 Jahren, wenn wirklich jeder Englisch oder Chinesisch oder was auch immer im Kommen sein wird kann... sieht es vielleicht anders aus.

Aber normalerweise passen die Hersteller ihr Produkt an das jeweilige Land an und übersetzen gut. Das hat wirtschaftliche Gründe. :nix:
 
in Supernatural ist die deutsch Sinchro besser als das Amerikanische Orginal. Sam klinkt in der Ami-Version anch dem älteren Bruder.
 
Jungs: Eine Synchro/Übersetzung ist nur dann gut, wenn der jeweilige Muttersprachler in der Zielsprache seinen Spaß damit hat.
Es geht um Unterhaltung... und wenn der deutsche Kunde mit der deutschen Synchro einer US-Produktion unterhalten wird, ist der Auftrag erfüllt.

Eine 100% Übertragung ist im Vorhinein schon nicht machbar. Man müsste quasi ein eigenes deutsches Skript erstellen, das gut ankommt.
Was relativ häufig sogar gemacht wird... :nix:

Wir sind als Polygloten halt nur periphär das Zielpublikum einer deutschen Lokalisierung. Wir wollen es immer im Original sehen, also kann die Lokalisierung (im Vergleich) nur verlieren.

Deswegen würde ich das praktisch auflösen wollen: Ja, eine deutsche Lokalisierung ist für den deutschen Markt an und für sich sinnvoll und sogar notwendig.
In 20 Jahren, wenn wirklich jeder Englisch oder Chinesisch oder was auch immer im Kommen sein wird kann... sieht es vielleicht anders aus.

Aber normalerweise passen die Hersteller ihr Produkt an das jeweilige Land an und übersetzen gut. Das hat wirtschaftliche Gründe. :nix:

Es ging eher darum, dass die Leute zu ignorant sind sich auf etwas anderes einzulassen, um überhaupt verstehen zu können, weshalb es Leute gibt, die andere Versionen besser finden und begründen können. Peter hingegen versucht nur zu hinterfragen ohne irgendwas zu verstehen.
 
Deine Beispiel ziehen nicht wirklich darauf ab, was ich aus Berichten und Audio Kommentaren mitbekommen habe. Wenn es die Leute aus Sturheit schaffen Qualitäten einfach bewusst zu ignorieren (siehe Samus-Vergleich), dann brauche ich mir auch nicht die Mühe machen auf einen Beitrag einzugehen, der so realitätsfern wie möglich nur ist.
Nimm's nicht persönlich, aber deine Vorstellung, dass Autorenintention und Castingergebnisse immer das perfekte Resultat im Original liefern, hat mit der Realität schlicht nichts zu tun. Warum, habe ich ja schon sehr deutlich gemacht - aber am dickköpfigen Unverständnis für meine Beispiele zeigt sich die wahre Ignoranz. Sorry.

Und wie du oben schreibst, dass ich nicht verstehen würde, ist ebenso Unsinn. Ich verstehe deine Einstellung schon, aus deiner Sicht, aber ich erkenne (wohl durch mein Hinterfragen), dass sie aus eben genannten Gründen ganz einfach falsch ist. Wenn du das begreifen würdest, hättest du dich auch gehütet, darkganon mit seiner Ansicht über die Avatar-Synchro einzubringen. Denn dreimal darfst du raten, wer schon dieser Meinung war, lange bevor er die Serie überhaupt gesehen hat. Kleiner Tipp: ich war's.
 
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Nimm's nicht persönlich, aber deine Vorstellung, dass Autorenintention und Castingergebnisse immer das perfekte Resultat im Original liefern, hat mit der Realität schlicht nichts zu tun. Warum, habe ich ja schon sehr deutlich gemacht - aber am dickköpfigen Unverständnis für meine Beispiele zeigt sich die wahre Ignoranz. Sorry.

Ich bin überhaupt nicht Ignorant, aber wenn ich solche Aussagen a'la "auch andere Länder können gute Resultate abliefern" lese, dann ist das schlicht und ergreifend einfach Unwissenheit. Es wird immer eine beste Synchro geben, weil die Charaktere dort eben so sprechen, wie sie eben vom Originalteam gedacht wurden. Das merkt man doch knallhart bei MOM, dass da was schief gelaufen ist. Da hat auch Sakimoto nichts daran ändern können, als er mit dem US-Cast aufgenommen hat, dazu hat er einfach zu wenig Verständnis über englische Synchronisationen und hätte es nicht zu sehr versuchen sollen auf jDrama aufzubauen, was eben nur Japaner können.

Und wie du oben schreibst, dass ich nicht verstehen würde, ist ebenso Unsinn. Ich verstehe deine Einstellung schon, aus deiner Sicht, aber ich erkenne (wohl durch mein Hinterfragen), dass sie aus eben genannten Gründen ganz einfach falsch ist. Wenn du das begreifen würdest, hättest du dich auch gehütet, darkganon mit seiner Ansicht über die Avatar-Synchro einzubringen. Denn dreimal darfst du raten, wer schon dieser Meinung war, lange bevor er die Serie überhaupt gesehen hat. Kleiner Tipp: ich war's.

Aha, I see. Bei Avatar dürfte plötzlich die englische Fassung besser sein, obwohl es heuchlerisch hier untergraben wird. Und jetzt fällt es dir also so schwer dann zB bei Videospielen oder ähnlichem auch zu akzeptieren, dass es immer eine Originalsynchro gibt, die man net übertreffen kann, weil eben die Leute direkt für bestimmte Merkmale ausgesucht werden? Wir reden von Synchronisationen Peter, aber die Leute in der Originalsprache müssen bissel mehr können, als nur einen Text runterzusprechen, das geht in Theaterperformance schon über. Warum glaubst du, haben früher die Berliner Studios in den 70igern-Ende 80iger meist auch Schauspieler engagiert? Weil die auf einem ganz anderem Level sind als der Durchschnittssprecher. Und das ist das Hauptproblem zumindest bei Synchros in Deutschland, dass man mehr Ramsch unter das Mikrofon bringt, als man sollte. Das merkst du auch stark bei der SC2 Synchro, wie genial und beschissen sie zugleich sein kann.

Ich bleibe dabei, da kannst du nun so oft das Windrad drehen, wie du willst.
 
Ich bin überhaupt nicht Ignorant, aber wenn ich solche Aussagen a'la "auch andere Länder können gute Resultate abliefern" lese, dann ist das schlicht und ergreifend einfach Unwissenheit.
Nö, die reine Wahrheit. Wieso sollten sie es auch nicht können?

Es wird immer eine beste Synchro geben, weil die Charaktere dort eben so sprechen, wie sie eben vom Originalteam gedacht wurden.
Die Aussage ist richtig, die Begründung ist aber völlig falsch.

Zu Other M kann ich nichts sagen, bis ich weitergezockt habe. Aber die Präsentation darin ist grundsätzlich sehr hochwertig und kränkelt, auch im Englischen, mMn nicht an der Sprache, sondern an der sehr japanischen Gesamtinszenierung. Dass du damit mehr anfangen kannst als Japano-Fan ist völlig klar. Ich kann das halt weniger. Nicht wegen Unwissenheit, wie du andeutest, sondern wegen meines Geschmacks.

Aha, I see. Bei Avatar dürfte plötzlich die englische Fassung besser sein, obwohl es heuchlerisch hier untergraben wird. Und jetzt fällt es dir also so schwer dann zB bei Videospielen oder ähnlichem auch zu akzeptieren, dass es immer eine Originalsynchro gibt, die man net übertreffen kann, weil eben die Leute direkt für bestimmte Merkmale ausgesucht werden?
Wo wird denn hier irgendwas untergraben? Viele Originalsynchros sind besser. Aber das heißt eben nicht, dass es immer so ist, wie du hier vertrittst.
Bei Avatar ist die amerikanische Fassung ohne Frage meilenweit besser als die deutsche Fassung, weil Erstere exzellent und Letztere grottig ist. Aber ich kenne nur die beiden. Vielleicht ist die russische noch besser, wer weiß? Ausschließen kann man's nicht.
Lustige Tatsache am Rande, wo wir von Avatar sprechen: ich habe mal eine Amazon-Rezession über die erste Staffelbox gelesen, in welcher der Verfasser einen Stern Abzug gegeben hat, weil "die originale japanische Tonspur" gefehlt hat und "nur" die englische drauf war. War wohl auch so ein Original-Purist. Blöd nur, dass der offensichtlich keinen Plan gehabt hat, wovon er redet, wenn er nicht wusste, dass die englische Fassung das Original ist. :P

Wir reden von Synchronisationen Peter, aber die Leute in der Originalsprache müssen bissel mehr können, als nur einen Text runterzusprechen, das geht in Theaterperformance schon über. Warum glaubst du, haben früher die Berliner Studios in den 70igern-Ende 80iger meist auch Schauspieler engagiert? Weil die auf einem ganz anderem Level sind als der Durchschnittssprecher. Und das ist das Hauptproblem zumindest bei Synchros in Deutschland, dass man mehr Ramsch unter das Mikrofon bringt, als man sollte. Das merkst du auch stark bei der SC2 Synchro, wie genial und beschissen sie zugleich sein kann.
Und wo genau habe ich das bestritten? Die Animes im deutschen Fernsehen, zumindest die bei RTL2, sind doch nahezu unschaubar, weil sie so schlecht sind. Als Beispiel einfach mal Naruto, wo einfach gar nix passt. Aber nur, weil es in dem Fall einfach schlecht gemacht wird, soll es nicht besser gehen? Das ist nicht logisch.
 
Es ging eher darum, dass die Leute zu ignorant sind sich auf etwas anderes einzulassen, um überhaupt verstehen zu können, weshalb es Leute gibt, die andere Versionen besser finden und begründen können. Peter hingegen versucht nur zu hinterfragen ohne irgendwas zu verstehen.

Naja, Miles... eine Sache "besser zu finden" ist höchstsubjektiv.
Ich gehe schon davon aus, dass wir von Lokalisierungen reden, die technisch gut umgesetzt sind. Sodass man nicht auf Anhieb merkt, dass es übersetzt worden ist.

Auf dieser Ebene ist es eine Entscheidung, die jeder selbst zu treffen hat. Da gibt es nicht wirklich ein "richtig oder falsch".

Das Original hat immer den Vorteil, dass der Ersteller in seiner eigenen Landes- und Kultursprache das Werk erschafft.
Aber interessanterweise sind manchmal die Übersetzungen von Dingen... unterhaltsamer als das Original. Manche Übersetzer müssen sogar Dinge nachkorrigieren, die in der Ursprungssprache falsch/irreführend sind.
Wo es eben Sinn macht.

Lass Peter doch :smile5: Es muss tatsächlich nicht immer das Original sein. Und jede Übersetzung ist streng genommen wieder ein eigenes Werk, mit einem anderen Autoren.

Und da fangen die Äpfel-Birnen-Vergleiche an.
 
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