Ich habe gerade die erste Folge der neuen Serie
"Hannibal" gesehen.

Nicht schlecht, wie man da offenbar eine Serie um die Bücher Thomas Harris' strickt, die ja bereits mehrfach, zunächst 1986 "Manhunter" (aka "Blutmond", aka "Roter Drache") mit William Petersen als Ermittler/Profiler und Brian Cox als Dr. Hannibal Lecter und später deutlich erfolgreicher mit Anthony Hopkins, Jodie Foster, Edward Norton, Ralph Fiennes... verfilmt wurden.
Jedoch schildert man hier sozusagen die Vorgeschichte, in der der psychisch labile, fast schon semi-autistische Profiler Will Graham auf Serienmörderfälle angesetzt wird. Als weiterer Ermittler, wobei man nicht weiß ob er als Unterstützung dabei ist oder Grahams geistige Gesundheit überwachen soll, wird Graham ein Psychiater zur Seite gestellt... Dr. Hannibal Lecter.
Schon in der ersten Folge fand ich die die Chemie zwischen Ermittler und Psychiater recht gelungen. Auf der einen der nervöse, sich in Serienkiller (zu tief) hineinversetzende Graham und auf der anderen der selbstbewusste, eiskalt analysierende Lecter, gespielt von Mads Mikkelsen.
Leicht ironisch, wenn man die erste Verfilmung kennt (die übrigens wie kaum ein anderer Film der Zeit unterkühlte 80er Jahre Atmosphäre bot...
allein der
Soundtrack 
), war übrigens die Besetzung von Laurence Fishburn, der hier zum zweiten Mal (nach CSI: Vegas) William Petersen sozusagen in einer Rolle beerbt. Jedoch diesmal nicht als Ermittler sondern als Vorgesetzter (Jack Crawford) von Petersens früherer Figur.