Dann wählt er aber falsch. Die genannten Ziele zu erreichen traue ich jeder Partei mehr zu als den Linken. Momentan vorallem der FDP. Bis auf die Mindestlöhne vielleicht (die ich aber grundsätzlich für sinnvoll halte - im Gegensatz zu einer Anhebung von Hartz 4).
Mal eine These zur Gleichverteilung: Angenommen man würde das gesamte Geldvermögen der Bürger in D gleichverteilen.
Glaubt ihr eigentlich nicht, dass es in ein paar Jahren wieder so aussehen würde wie jetzt?
Ich gehe mal davon aus, dass ein großer Teil der heute Reichen ihren Status durch harte Arbeit, Sparsamkeit, guten Ideen und Intelligenz verdient hat. Natürlich gibt es auch Ausnahmen.
Wer aber vor lauter Faulheit die Schule schmeißt, nicht zu Bewerbungsgesprächen erscheint, sein Geld für Alkohol und Kippen verschwendet und dann nach dem Staat ruft...naja
Von welcher Gerechtigkeit redet ihr eigentlich?
Nötig ist meiner Einschätzung nach eine Chancen- und Leistungsgerechtigkeit, dafür stehen Gelb und Grün zur Zeit am stärksten.
Die Steuern sollten imo hauptsächlich für die Chancengleichheit (Bildung, Infrastruktur usw.) und zur Unterstützung der Kranken, Alten und Behinderten verwendet werden.
Das verschwenderische Leute von den Sparsamen subventioniert werden ist auf jeden Fall nicht gerecht. Nach dem Krieg haben auch alle mit 40 Mark angefangen. Am besten jedes Jahr wieder einsammeln und neu verteilen.
Bevor jetzt gleich die Kritik losbricht: Ich habe bewusst den Schwarz/Weiß Kontrast gewählt. Dieses Schubladen-Denken bildet die Realität nicht zutreffend ab - ist mir schon bewusst.
Trotzdem halte ich dieses Umverteilungsgeschwaffel für viel ungerechter.
Steht ja jedem frei Vorstandsvorsitzender der Deutschen Bank zu werden.
Das war in der DDR noch anders...
@Umfrage: Juhuu, satte Mehrheit für Gelb/Grün