Bundestagswahl 2009

  • Thread-Ersteller Thread-Ersteller finley
  • Erstellungsdatum Erstellungsdatum

Bundestagswahl 2009. Wen whlt ihr?

  • CDU

    Stimmen: 10 12,3%
  • SPD

    Stimmen: 10 12,3%
  • Grne

    Stimmen: 9 11,1%
  • FDP

    Stimmen: 25 30,9%
  • Linkspartei

    Stimmen: 8 9,9%
  • Sonstige

    Stimmen: 6 7,4%
  • Ich bin nicht wahlberechtigt

    Stimmen: 5 6,2%
  • Ich werde meine Stimme ungltig machen

    Stimmen: 4 4,9%
  • Ich werde nicht zur Wahl gehen

    Stimmen: 4 4,9%

  • Stimmen insgesamt
    81
ich würde mal von vornherein auf KEINE aussage was geben...wenn sich ne günstige koalition ergeben könnte wäre fast alles möglich ( ausser linke und cdu aber warten wir mal ab was sich denn im osten so für gelegenheiten bieten.-...cdu und linke sind immerhin da beide sed nachfolgeparteien :ugly:)

westerwelle is vielleicht der einzige der die ampel wirklich verhindert....der sieht sich halt als "grossbürgerlicher" ...aber die fdp umfasst sicher auch andere liberale :-) mal schauen....solange sie sich keinen möllemann mehr einfängt....aber die antisemiten sterben ja nicht aus.

@exca...und was genau ist an links an sich nun schlecht ?*fg*

links ist schlecht, wenn es so interpretiert wird, dass man idealismus der realität vorzieht... das ist bei der linkspartei deutlich, bei SPD und Grünen ein bisschen zu erkennen.... (wobei der idealismus an sich auch fragwürdig ist ;) )

ich traue der Union und FDP hier einfach mehr zu, bessere soziale ergebnisse inklusive :)
nur dass die Union eben unwählbar ist für mich aus gesellschaftlichen gründen...

wobei die ampel natürlich den vorteil hätte, dass die kleinen parteien ein so grosses gewicht hätten wie noch nie, weil die SPD so schwach ist... aber trotzdem halte ich die SPD einfach nicht für regierungsfähig zur zeit - sie braucht eine pause um sich zu finden

außerdem hätte Jamaika eben den langfristigen vorteil, dass die Union sich verändern würde und die konservativen keine plattform mehr hätten :)
so wäre liberale politik in der zukuft viel einfacher, egal unter wem

bei einer ampel würde die SPD die kleinen eher mit runter ziehen und die Union würde erstarken...
 
Zuletzt bearbeitet:
nicht "man"...bitte nicht verallgemeinern ;)
ein winzig kleiner teil der bevölkerung.

aber ja..die steuern müssen runter der staat muss entschlankt werden und sich auf seine kernkompetenzen beziehen...persönliche freiheit keine sozialistische gleichmacherei...jeder muss entscheiden können ob er krankenversichert sein will, welcher körperteil und für wie viel.....man muss die freie industrie und die selbstständigen stärken und sie dadurch zu kreativen prozessen bewegen um im internationalen wettbewerb mithalten zu können und den deutschen standort zu sichern.

Hey, du besserst dich :o .... :ugly:
Auch in Umfragen wollen viele noch die Große Koalition (was mich etwas verwundert). Aber CDU und SPD wollen sie nicht...
Das Schweizer System ist wirklich interessant, aber wird wohl nicht überall funktionieren. Insgesamt sollten die Parteien jetzt in der Krise stärker zusammenarbeiten (was sie allerdings noch ähnlicher macht). Obama versucht ja auch alle einzubinden.
Solche Tendenzen seh ich bei uns nicht.
 
links ist schlecht, wenn es so interpretiert wird, dass man idealismus der realität vorzieht... das ist bei der linkspartei deutlich, bei SPD und Grünen ein bisschen zu erkennen....

ich traue der Union und FDP hier einfach mehr zu, bessere soziale ergebnisse inklusive :)
nur dass die Union eben unwählbar ist für mich aus gesellschaftlichen gründen...

wobei die ampel natürlich den vorteil hätte, dass die kleinen parteien ein so grosses gewicht hätten wie noch nie, weil die SPD so schwach ist... aber trotzdem halte ich die SPD einfach nicht für regierungsfähig zur zeit - sie braucht eine pause um sich zu finden

außerdem hätte Jamaika eben den langfristigen vorteil, dass die Union sich verändern würde und die konservativen keine plattform mehr hätten :)
so wäre liberale politik in der zukuft viel einfacher, egal unter wem

bei einer ampel würde die SPD die kleinen eher mit runter ziehen und die Union würde erstarken...

du kannst nicht einfach einen politischen begriff zerlegen, weil dir seine selbsternannten repräsentanten nicht gefallen ;)
abgesehen davon, ich sehe wiederum den freien markt als idealismus an *g* das is doch alles interpretationssache.. die freie hand des marktes ist doch eine reine erfindung....bzw euphemismus .....ein gottesersatz möge man fast schon sagen ;-)

die cdu hat unter kohl 16 jahre dem staat insgesamt nicht gerade in ein paradies verwandelt und der hatte nette vollmachten.....schröder hat danach das gleiche weitergemacht und teilweise noch verschärft...wirtschaftshörig ( bestimmten einflüsterern bzw lobbyisten meine ich damit... das nur n kleiner teil der industrie in sowas drinnenhängt ist klar :-)).

darum check ich nicht wie man heute noch n grossen unterschied im bund zwischen cdu und spd sehen will...der existiert einfach nicht...bzw nur wenn man sich anstrengt einen zu sehen und was auf wahlkampfrhetorik gibt...man messe an leistungen nicht an gequassel ;)

an einen tag will münte brücken schlagen, am nächsten geisselt er banker, am dritten kritisert er die linke wieder als linksnational.....
aber na gut neben dem cdu macchivelli ist spd sowieos n waisenkind.....die partei kann ich richtig nicht ab....ernsthaft....ich könnte mich glaub ich langsa, mit den neoliberalen besser verstehen als mit den neoliberalen+christdemokraten+rechtspopulisten+neo-stasi....wäh :neutral: da schreckt doch das demokratische gemüt auf.

du glaubst die union würde zulassen, dass sie liberale politik mitträgt ? die schreckt doch schon wegen hessen auf und erklärt, dass sich die wähler "geirrt" haben---präpotenter gehts kaum noch.....ne dreierkoalition mit 2 liberalen parteien, kann ich mir deshalb nur schwer vorstellen.

die spd wird btw ihr profil denke ich erst wieder komplett schärfen können, wenn die ganze stasi-generation entweder tot oder unwichtig ist.....dann besteht die linke mehrheitlich aus ex-spdlern und neuen sozialkritikern und mit denen kann man dann wieder öffentlich zusammenarbeiten....lafo und gsysi sind halt das problem...und wenn die partei wieder "vereint" ist oder bündnisse kein problem mehr darstellen, um das man wochenlang herumreden muss, wirkt das gleich wieder viel weniger künstlich.

aber ja....lieber jamaika als schwarz-gelb oder...nochmal schwarz-rot :oops:
 
Hey, du besserst dich :o .... :ugly:
Auch in Umfragen wollen viele noch die Große Koalition (was mich etwas verwundert). Aber CDU und SPD wollen sie nicht...
Das Schweizer System ist wirklich interessant, aber wird wohl nicht überall funktionieren. Insgesamt sollten die Parteien jetzt in der Krise stärker zusammenarbeiten (was sie allerdings noch ähnlicher macht). Obama versucht ja auch alle einzubinden.
Solche Tendenzen seh ich bei uns nicht.

floskelpower :aargh:

jo grosse koalition ist unfähig arbeitet gegeneinander und gönnt sich 0...aber der föderalismus killt noch den rest...jede landtagswahl hat einfluss auf die bundesarbeit...man is in ner art dauerwahlkampf mit dem eigenen partner...das kann nichts werden.

auch wenns n demokratischer rückschritt wäre, ich sehe sogar n mehrheitsystem mit minderheitenklauseln als fortschritt an vgl mit dem hier.

( obama....der kerl rockt so.....:love:)
 

inhaltlich sind SPD und Union ja gar nicht mehr so verschieden, aber die Union ist eben kompetenter.... dafür haben sie eben den ganzen konservativen ballast, den die FDP und vielleicht noch die Grünen ausgleichen sollen

die "gute SPD" sehe ich aber eher in Schröder (der zurecht besser war als Kohl, der wohl schlechteste kanzler...) und nicht in denen die mit der linken koalieren wollen... Rot/Grün hatte fehler im detail gemacht, aber viele ideen waren gut

und ich denke schon, dass es unter Merkel eine chance auf Jamaika gäbe, weil die konservativen im moment eher schwach sind und Merkel nicht auf die macht verzichten will... sie hätte keine wahl als liberale politik mitzutragen, was die Union und die politische kultur langfristig verändern würde
natürlich gibt es viele gründe die Union widerlich zu finden, aber man muss auch zugeben, dass es dort viele fähige leute gibt :neutral:

letzendlich könnte es dann sogar zu einem bruch der Union und einer neuen partei rechts von der CSU führen... wäre aber gar nicht schlecht, dann wären die gute und die schlechte seite der Union getrennt ;)
 
letzendlich könnte es dann sogar zu einem bruch der Union und einer neuen partei rechts von der CSU führen... wäre aber gar nicht schlecht, dann wären die gute und die schlechte seite der Union getrennt ;)



signed!
das glaube ich....
die sozialdemokratie hat schon seit den 80ern auflösungstendenzen als einheitspartei wegen fragmentierung, die christdemokraten, sind wie immer etwas langsamer aber bei euch sehe ich da schon erste ansätze, einer aufsplitterung....die würden dann parteien wie pro köln konkurrenz bieten und die npd endgültig töten ( keiner in der union is so sehr gegen die npd wie die csu)...und es heisst doch "union"...2 oder 3 teile macht da auch keinen unterschied mehr.

langfristig drohen uns aber italienische parteienverhältnisse imo....das förderative system wird wohl auf dauer reformiert werden müssen.
 
letzendlich könnte es dann sogar zu einem bruch der Union und einer neuen partei rechts von der CSU führen... wäre aber gar nicht schlecht, dann wären die gute und die schlechte seite der Union getrennt ;)

sorry, aber da glaube ich gar nicht dran. bald werden wir wieder zum größten teil ein 4-parteien-system haben. die linke wird vor die hunde gehen, wenn gysi und lafo abdanken. danach kommt einfach nichts charismatisches mehr. oder hält jemand petra pau für politisch interessant... ;-)

ich werde die spd wählen. schon aus dem grund, da ich mitglied bin. es wäre allerdings gar nicht mal so schlecht für die partei, ein paar jahre aus der regierung zu verschwinden. dadurch könnten ein paar junge und neue leute in die parteispitze vordringen. haben wir doch gesehen nach 16 jahren kohl. wen hatte denn die union damals? außer merkel, die niemand für ernst genomme hat, keinen. dann kamen irgendwann wulff, koch, etc...

so einen generationenwandel muss die spd auch durchleben...

zum kotzen finde ich es aber, dass die fdp sich jetzt schon der spd versperrt...
 
langfristig drohen uns aber italienische parteienverhältnisse imo....das förderative system wird wohl auf dauer reformiert werden müssen.

ich bin schon seit jahren für ein mehrheitswahlrecht... :-P

in der großen koalition hätte man für eine reform des wahlrechts sogar eine chance gehabt, nur wären dann die leute wohl auf die barrikaden gegangen... :lol:
 
sorry, aber da glaube ich gar nicht dran. bald werden wir wieder zum größten teil ein 4-parteien-system haben. die linke wird vor die hunde gehen, wenn gysi und lafo abdanken. danach kommt einfach nichts charismatisches mehr. oder hält jemand petra pau für politisch interessant... ;-)

ich werde die spd wählen. schon aus dem grund, da ich mitglied bin. es wäre allerdings gar nicht mal so schlecht für die partei, ein paar jahre aus der regierung zu verschwinden. dadurch könnten ein paar junge und neue leute in die parteispitze vordringen. haben wir doch gesehen nach 16 jahren kohl. wen hatte denn die union damals? außer merkel, die niemand für ernst genomme hat, keinen. dann kamen irgendwann wulff, koch, etc...

so einen generationenwandel muss die spd auch durchleben...

zum kotzen finde ich es aber, dass die fdp sich jetzt schon der spd versperrt...


irgendwie warst du mir politisch konträrer zu mir in erinnerung....muss an den linkspartei-thread liegen ;)

ich bezweifle aber dass die linke einfach so verschwindet...nicht, dass ich etwas an gleich 3 separaten linken parteien toll finden würde, aber die linke ist nicht unbedingt n konstrukt von lafo und gysi sondern nen produkt der zeit bzw unzufriedenheit der früheren spd kernwählerschichten bzgl ihrer sozialen politik ...( hartz4 war nur die draufgabe).
wenn die spd n kurs findet ohne popuslismus einen modernen, sozialstaatstabilisierenden und gleichzeitig auf die zukunft ausgerichteten kurs zu finden gerne ( münts heuschreckensager war beim ersten mal noch innovativ, weil der begriff damals noch unbesetzt war...heute entlockt das kaum noch n gähnen)...dann kann ich wieder was für die partei empfinden.
aktuell schockt mich die sozialdemokratie in europa grösstenteils allgemein...keine spur mehr von den stolzen 70ern...aber obama zeigt ja gerade, wie man als linker, liberaler demokrat ( im doppelten sinne) sich heute verhalten muss.....idealistisch, ehrlich, aufgeschlossen,konsensbereit, nicht populistisch und führungsstark und hart in der durchsetzung ...man kann nur hoffen, dass es zurückschlägt.

aber ja...spd in die opposition...noch so ne koali überlebt die partei nicht :oops::shakehead:;-)
 
irgendwie warst du mir politisch konträrer zu mir in erinnerung....muss an den linkspartei-thread liegen ;)

ich bezweifle aber dass die linke einfach so verschwindet...nicht, dass ich etwas an gleich 3 separaten linken parteien toll finden würde, aber die linke ist nicht unbedingt n konstrukt von lafo und gysi sondern nen produkt der zeit bzw unzufriedenheit der früheren spd kernwählerschichten bzgl ihrer sozialen politik ...( hartz4 war nur die draufgabe).
wenn die spd n kurs findet ohne popuslismus einen modernen, sozialstaatstabilisierenden und gleichzeitig auf die zukunft ausgerichteten kurs zu finden gerne ( münts heuschreckensager war beim ersten mal noch innovativ, weil der begriff damals noch unbesetzt war...heute entlockt das kaum noch n gähnen)...dann kann ich wieder was für die partei empfinden.
aktuell schockt mich die sozialdemokratie in europa grösstenteils allgemein...keine spur mehr von den stolzen 70ern...aber obama zeigt ja gerade, wie man als linker, liberaler demokrat ( im doppelten sinne) sich heute verhalten muss.....idealistisch, ehrlich, aufgeschlossen,konsensbereit, nicht populistisch und führungsstark und hart in der durchsetzung ...man kann nur hoffen, dass es zurückschlägt.

aber ja...spd in die opposition...noch so ne koali überlebt die partei nicht :oops::shakehead:;-)

was genau meinst du denn mit politisch konträrer zu dir in bezug auf mich? wo, oder besser wie, habe ich mich denn entgegengesetzt verhalten? ist jetzt nicht böse gemeint. kann mich nur nicht mehr erinnern... :-)

klar, die linke ist kein konstrukt von gysi und lafo, zumindest nicht allein. die ursachen sind woanders zu finden. nur denke ich halt, dass es ohne diese doch sehr charismatische führung deutlich schlechter um die linke stehen würde...

bezüglich deines schocks über die sozialdemokratie kann ich dir ein sehr gutes buch empfehlen: die reformfähigkeit der sozialdemokratie...

darin werden sämtliche sozialdemokratischen parteien wichtiger länder in den letzten dekaden behandelt...

klar, die sozialdemokratie in den 70ern war eine andere. war aber auch nicht die gesamte politik eine andere? hat die nicht viel mehr zu konstruktiven diskussionen aufgerufen, aufgrund ihrer persönlichkeiten. schaue ich mir heute alte bundestagsdebatten an, läuft es mir kalt über den rücken, und das ist positiv gemeint. es kann doch eigentlich nicht war sein, dass ein großteil der jüngeren leute in der spd sich einen brand oder schmidt zurückwünschen, und zwar nicht nur aufgrund ihrer getätigten politik, sondern auch wegen ihrer art und weise...

von daher kann ich deine aussage über obama nur nachvollziehen. nur was wird hierzulande daraus gemacht? auf einmal steht hubertus heil auf einer bühne vor einer delegation spd-abgeordneter und -mitglieder und schreit in die runde "yes we can"...

da fasse ich mir doch an den kopf...

yup, spd muss raus aus der regierungsverantwortung, so dass neue leute ein chance bekommen. ich finde zum beispiel, dass schäfer-gümbel das beste aus seinen miserablen möglichkeiten gemacht hat bei der hessen-wahl. es freut mich, dass er jetzt an der spitze des landesverbandes steht und die partei hoffentlich wieder aufbauen wird...
 
wir hatten in diesen laaaaangen linksparteithread von zins ein paar reibungspunkte soweit ich weiss,....ansonsten biste mir schon von der konsolären argumentation her sympathisch ;)

gut möglich, dass der höfenflug mit dem herren rhetoriker und den altpopulisten zusammenhängt....ich persönlich sehe es halt lieber, wenn die globalisierungsverlierer sich links sammeln als rechts *g*
wie produktiv die partei wirklich ist kann man nur erahnen aber z.b durch die erfahrungen in berlin muss sie ja gesamt durchaus in der lage sein politik an sich zu machen ( dei rechtspopulisten in ö die von 2000-2006 an der macht waren haben sich ja selbst kannibalisiert :ugly: absolute lachnummern die minister )

nach den buch werd ich mich mal umsehen wenn ich zeit habe....kann mich in der österreichischen, deutschen und auch britischen sozialdemokratie nicht ...in italien sowieso alles zersplittert und nun sind die kommunisten auch fast tot und die faschos wieder an der macht...einzig spanien hält ideologisch wie inhaltlich die fahne in der hand *g*

hm da ist durchaus was dran..politik ist allgemeien aufgeblasen und nur noch floskelartig geworden...immer wnen ich wahlplakat aus den 50ern und 60ern sehe, kommen die mir oft endlos "dumm" bzw "simpel" vor...aber vielleicht war das doch die bessere kombination verglichen mit der verbalfolte von heute die nichtzs sagt aber alles meint und überhaupt um streueffekte zu vermeiden alles kernpunkte abbaut :neutral:

anonsten weiter signed...in europa haben wir den schuss nicht gehört, dafür fühlt sich jede zweite partei, als eigentliche geistesverwandtschaft obamas :lol:

und ja...ich habe auch n gewisses vertrauen in TGS....der hat sich vom doofen namen emanzipiert und n erfolgreichen medienwahlkampf, mehrheitlich ohne doofe sprüche, geführt.....wenn ich in die bundespartei sehe krieg ich eher kopfweh...glaubt ernsthaft jemand das steinmeier und münte noch grosse erfolge machen werden ?*g* münte braucht endlich seinen verdienten ruhestand und mal neue junge leute ranlassen.
 
Zur Ausgangsfrage: Als bitter enttäuschter SPDler wieder mal die Linkspartei. Und dieses mal mit beiden Stimmen. Ja, ich weiß, dass das Verschwendung ist, aber lieber verschwendet, als der SPD die Stimme zu geben (die CDU ist sowieso unwählbar, deswegen taucht sie hier auch nicht auf).

In der Regierung läuft’s eh auf Große Koalition oder Biene Maja hinaus, dank der Unfähigkeit der Parteien, mal außerhalb der üblichen Lager zu denken. Man sollte meinen, es gebe bei fünf Parteien doch nun genug Möglichkeiten, eine Regierung zu bilden, selbst, wenn die wirklich sinnfreien ausgeschlossen werden… aber nein, es schient nur noch knapp drei Möglichkeiten zu geben (Rot-Grün ist die halbe Möglichkeit, da müsste die SPD wohl Juniorpartner der Grünen werden).

Ich würde mich sehr darüber freuen, wenn die drei kleinen Parteien alle bei deutlich über 10% liegen würden (gut, die FDP darf gerne auch weniger davon haben), das wäre immerhin etwas Positives. Ansonsten wird diese Wahl noch schlimmer als die letzte, wo ich der SPD noch aus Höflichkeit meine Erststimme geschenkt habe. Aber wenn die SPD ihren Kurs zur schlechten CDU-Kopie weiter fortführen will, nur zu. Dann eben ohne mich.

btw., mich wundert etwas, dass der CDU bzw. der Gesamt-Union immer so große „Kompetenz“ in Wirtschaftsfragen zugebilligt wird. Wer plärrt denn dauernd was von „Mehr netto!“ (AWD dankt vermutlich für die Verbreitung des Werbespruchs) oder „Die Steuern müssen runter!“, ohne eine anständige Gegenfinanzierung zu präsentieren. Und nein, Neuverschuldung ist keine anständige Gegenfinanzierung. Die großteils von der CDU getragene Teilverstaatlichung der Commerzbank, damit die sich ihr neues Spielzeug, die Dresdner Bank auch ja einverleiben können, ohne dabei auf zuviel Rendite verzichten zu müssen, habe ich dabei noch gar nicht in Betracht gezogen. Auch den (wohl tatsächlich notwendigen) „Rettungsschirm“ hätte man deutlich besser bewerkstelligen können, vor allem so, dass langfristig der Staat und damit der Steuerzahler davon profitiert.

Wer jetzt meint, mit diesen Worten könne ich doch unmöglich die Linkspartei wählen, der irrt. Es ist wie so oft die Wahl des kleineren Übels; die CDU ist gesellschaftspolitisch für mich unwählbar, zumal da einige seltsame Gestalten (Schäuble, Beckstein, Bosbach et al.) beheimatet sind. Von der SPD fühle ich mich verraten. Die Grünen würde ich wählen, wenn sie nicht mitverantwortlich für das wären, was der letzte SPD-Kanzler angerichtet hat. Und die FDP kann ich nach ihrem Projekt 18 weder ernstnehmen, noch würde ich eine Partei wählen, deren Gefasel von „gänzlich freien Märkten“, die in realitas ebensowenig durchführbar sind wie der Kommunismus, gerade von der Realität den Mittelfinger gezeigt bekommt. Bleibt also nicht mehr viel.

So, das war meine Frustbewältigung am frühen Mittwochmorgen.
 
cdu, was sonst, für mich am besten und für deutschland!
bums, aus nikolaus!

ich hoffe doch, das resultiert aus einem glauben an die scheinbaren konservativen wirtschaftsfähigkeiten oder einer persönlichen verbindung zum christlichen glauben ;)
aufgrund ihrer gesellschaftlichen politik würde ich mir doch gewisse sorgen machen *g* nichts für ungut.
 
Sorgen muss man sich bei jeder Partei machen ;) In Bayern sind wir relativ gut mit der CSU gefahren, klar machen sie auch viel Mist, dafür wurden sie auch geohrfeigt, dennoch ist nicht alles schlecht was CDU/CSU in den letzten Jahren gemacht haben. Hab für die CDU gestimmt in der Umfrage, SPD hat keinerlei Profil und Rot Grün ist mir in schlechter Erinnerung geblieben, die Linken sind imo unwählbar, FDP könnte ich mir überlegen, die Grünen sind imo auch nicht wählbar, da bleibt nicht mehr viel^^
 
Sorgen muss man sich bei jeder Partei machen ;) In Bayern sind wir relativ gut mit der CSU gefahren, klar machen sie auch viel Mist, dafür wurden sie auch geohrfeigt, dennoch ist nicht alles schlecht was CDU/CSU in den letzten Jahren gemacht haben. Hab für die CDU gestimmt in der Umfrage, SPD hat keinerlei Profil und Rot Grün ist mir in schlechter Erinnerung geblieben, die Linken sind imo unwählbar, FDP könnte ich mir überlegen, die Grünen sind imo auch nicht wählbar, da bleibt nicht mehr viel^^

pro münchen :goodwork:

scherz beiseite, wenn man die csu praktisch als grund der wirtschaftlichen lage bayerns einsetzt und die rotgrünen-reformen ( merkel wurde ja lustigerweise gewählt, obwohl sie die reformen als zu lasch kritisiert hatte, während diel eute sauer waren, dass sie zu harten waren :uglylol: versteh einer den wähler) die jetzt praktisch weitergeführt werden bei rot-grün sieht und kein prob mit der erzkonservativen-reaktionären gesellschaftspolitik hat gibts eigentlich keinen grund nicht csu zu wählen....das parteienspektrum is halt winzig ;-)
 
ich hoffe doch, das resultiert aus einem glauben an die scheinbaren konservativen wirtschaftsfähigkeiten oder einer persönlichen verbindung zum christlichen glauben ;)
aufgrund ihrer gesellschaftlichen politik würde ich mir doch gewisse sorgen machen *g* nichts für ungut.

ich sage es mal so. familiäre prägung und eine starke orientierung an christlichen "grundwerten" haben spuren hinterlassen ;-) abgesehen davon ziehe ich als angehender wirtschaftshistoriker und volkswirt bilanz aus den vergangenen jahrzenten der bundesrepublik und da manifestiert sich ein relativ eindeutiges bild.
abgesehen davon bin ich aber viel zu betrunken um meine meinung hier weiter auszuführen.
(die ersten 3 klausuren sind bestanden und ich habe soeben zusammen mit einem freund einen kasten tschechisches bier geleert :blushed: )
 
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