Aber lieber einen unerfahrenen VP als einen unerfahrenen P.
Was ist denn das für eine bescheuerte Logik?
Falls Cain als Präsident das zeitliche segnen sollte, haben wir diese Dummbratze, die so hohl wie zwei Meter Feldweg ist, an der Spitze der USA. Ich habe ja nichts dagegen, dass sie im abgelegenen Alaska erst gut 2 Jahre regiert, aber wer sich dafür einsetzt, dass der Eisbär von der Liste der gefährdeten Arten gestrichen werden soll, damit dort leichter nach Öl gebohrt werden kann, wer offensichtlich von der Außenpolitik keine Ahung hat und nicht mal politisches Grundwissen der letzten Jahre vorweisen kann (Bush-Doktrin), sich ernsthaft dafür stark macht, dass auch der Kreationismus neben der Evolutionstheorie an öffentlichen Schulen gelehrt wird und den Irakkrieg als von Gott gewollt bezeichnet, der gehört eher in die Comedybranche und nicht in die Nähe des Oval Office. Die Welt braucht nicht einen weiteren Idioten im weißen Amt, der von seinen Beraten an der Nase herum geführt wird, weil er selbst nichtmal intelligent genug ist eine Brezel zu essen, ohne an ihr fast zu ersticken.
Ist ja schön für Obama, dass er sich in dieser Hinsicht profilieren kann, bei genauerer BEtrachtung spricht das jedoch eher gegen ihn.
Erfahrung ist so eine Sache. Selbst wenn man 50 Jahre einen Job macht, aber von der Materie keine Ahnung hat, kann man einen Fehler nach dem anderen machen. McCain kann auf einen politischen Erfahrungsschatz von mehreren Jahrzehnten setzen, kommt aber meiner Meinung nach bei viel mehr Fragen und Problemen zu völlig falschen und bescheuerten Aussagen und Lösungen. Folglich kann man auch schließen, wer selbst mit 72 nicht kapiert, dass man nicht einfach ohne Grund in ein Land einmarschiert und Krieg führt, der bleibt einfach ein dummer Esel egal wieviel Erfahrung er auch angesammelt hat.
Und klar seh ich Chancen für Obama - schließlich ist er immerhin Kandidat geworden. Ich glaube jedoch auch, dass gerade die dt. Presselandschaft einen falschen Eindruck bekommen hat und eine nationale Gesamtwahl mit einer Vorwahl unter demokraten gleichsetzt. An Bush hat auch keiner hier geglaubt
Da hast du absolut recht. Der Großteil der deutschen Medien hat sich auf Obama eingeschossen, wie sie es auch vor 4 Jahren bei Kerry gemacht haben. Das war und ist peinlich, das hat leider nichts mehr mit Meinungsbildung zu tun. Davon, dass Obama wie McCain die Todesstrafe für richtig hält, hört man in hier viel zu selten, dabei widerstrebt so etwas ja unserem Grundgesetz und den Moralvorstellungen der großen Mehrheit.
Und McCain ist bei aller Schlammschlacht und 0815 Vorurteilen kein zweiter Bush. Nicht mal ansatzeise. Wer sich etwas informiert hat das schnell raus.
Sicher ist er kein weiterer Vollpfosten wie Georgie Boy, für einen Republikaner ist er ziemlich liberal, aber dennoch bleibt er in vielen Punkten ein konservativer Felsbrocken, der sich kaum bewegt. Wer weiterhin glaubt, dass es gut und richtig war ohne Grund in den Irak einzumaschieren, hat eher 4 Jahre Knast als eine Präsidentschaft verdient. Und wer weiterhin glaubt, dass man mit Steuererleichterungen der Besserverdienenden (also diejenigen, die das große Geld erwirtschaften und die Stützen und das Fundament darstellen) weiterhin erfolgreich Politk machen kann, der hat wohl ein paar Jahre nicht mehr aus dem Fenster geschaut und gesehen wie heruntergekommen das land of the free geworden ist
ICh bleib dabei, im Endeffekt hat Obama einen gzuten Lauf geliefert. Aber für das gesamte Volk wird es nicht reichen.
Ein Hinweis noch. Vor 4 Jahren gab es unter den Parteien heftigen Streit, ob und wie schnell man aus dem Irak abziehen sollte. Dabei hat die Amis am Ende vornehmlich interessiert (über 60%), wer von den Witzfiguren die Wirtschaft am Laufen hält, damit auch morgen noch der Check kommt. Und sollte das wieder der Fall sein, dann sehe ich schwarz für McCain, denn die Bevölkerung schiebt eher den Republikanern die Schuld für die Finanzmarktkrise zu.