Juhu, endlich Abitur!!! Und jetzt ?!

  • Thread-Ersteller Thread-Ersteller lolo
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Nichts für ungut, aber etwas zu studieren, nur um des Studiums willen halte ich jetzt doch für reichlich blödsinnig.

Und das ist es auch. Bevor man etwas macht was a) brotlos ist oder einem b) überhaupt nicht liegt sollte man Alternativen zum Studium in Erwägung ziehen. Studium ist weiss gott nicht alles.

Ich glaube da sucht jemand Ärger. Nie so einen Schwachsinn gehört.
Bevor man sich einfach mal weil man keinen Plan hat in zB Sozio, Jura und sonstwas einschreibt ist das sicher vorzuziehen.

BWL ist kein praktischer Studiengang (mehr Zeit als zB in Medizin, Chemie, etc), wird in den meisten Unis (aber nicht in allen) recht flexibel angeboten und BWLer braucht man immer.

Wenn man sich schon eingeredet hat das man unbedingt "was studieren" muss, aber eigentlich keinen Plan hat was -dann ist man imho mit BWL auf der sichersten Seite...aber wenn das wirklich der Fall ist sollte man sich vielleicht grundsätzlich überlegen ob studieren wirklich nötig ist.
 
Wenn man BWL studiert, einfach weil man studieren will, wird man spätestens bei den ganz staubtrockenen Sachen hinschmeißen. Seh ich doch immer wieder. Man sollte nie studieren ohne zu wissen, was man, warum studieren will.
 
Wenn man BWL studiert, einfach weil man studieren will, wird man spätestens bei den ganz staubtrockenen Sachen hinschmeißen. Seh ich doch immer wieder. Man sollte nie studieren ohne zu wissen, was man, warum studieren will.

Nun dann sind wir ja der gleichen Meinung.

Habe nur während meines Studiums genung Komilitonen getroffen die halt mal "was studieren" wollten, oder was imo nicht minder schlimm ist "irgendwas" was einem gefällt. (Das hört man irgendwie vor allen von weiblichen Studenten...die Studieren dann Sozio, Japanologie, Geschichte und ähnliches einfach weils ihnen "Spaß" macht....naja Frauen können es sich vermutlich ein wenig eher leisten).
 
Ich geb GSoda in den meisten Dingen recht.
Ich bin mit meinem BWL-Studium jetzt fertig und war erstaunt wie anspruchslos es eigentlich ist (im Vergleich zu meinen Schulfreunden die u.a. Maschinenbau oder Chemie studieren).
4 Jahre Studium sind für BWL imo zuviel. Ein BA-Studium halte ich mittlerweile fast für sinnvoller wenn man in diese Richtung gehen will.
Da jedes Unternehmen anders ist muss man sich sowieso wieder neu einarbeiten und die praktische Erfahrung die man während eines BA-Studium sammelt ist sicher Gold wert.

Zu den Job-Aussichten: Da sehr viele BWL studieren ist es sicherlich kein Freifahrtschein. Man braucht gute Noten, ansprechende Praktikas und auch die "trockenen" Schwerpunktfächer helfen.
Mit Bilanzen/Controlling/Steuern ist es wahrscheinlich leichter etwas zu finden als mit Marketing/Personal/Organisation.

Ich interessiere mich zwar für Wirtschaft und hab deswegen auch BWL studiert, viel lieber würde ich aber z.B. als Fotograph arbeiten.
Aber da muss man realistisch bleiben. Es gibt sehr wenige die als Landschaftsfotograph gut leben können. Von daher muss man schon schauen wie die Arbeitsmarktsituation ist und nicht NUR nach den eigenen Interessen entscheiden.
 
BA? Meinste Berufsakademie? Da halte ich ja mal gar nichts von. Ich weiß ka nicht wie es bei Dir so ist, aber ich finds bei uns schon durchaus anspruchsvoll. Nicht unbedingt weil der Stoff schwer ist, sondern weil hier die Meinung vorherrscht Fragen, die locker 2 Klausuren füllen könnten, in eine Klausur zu quetschen, Eingrenzungen öfters nicht beachtet werden etc.
 
Und wieviel von dem was wir an der Uni lernen werden wir später im Job gebrauchen können? Ich glaube relativ wenig?
Die Methodik des wissenschaftlichen arbeitens und selbständiges lernen, sollte man in weniger als 4 Jahren vermitteln können.
Es stimmt, es ist zum Teil viel Stoff, aber wie GSuda schon sagte, eine Vorbereitung mit Skript und alten Klausuren ist am effektivsten. Ich hab auch nie früher als 2 Wochen vor den Klausuren angefangen und nur auf Kurzzeitgedächtnis gelernt. Von Büchern halte ich auch nichts. Zuviel nicht-klausurrelevates Wissen was den Blick aufs Wesentliche stören kann.
Insgesamt hatte ich einfach unverschämt viel Freizeit (ich beschwere mich sicherlich nicht deshalb, aber die Umstellung auf das Berufsleben wird hart werden).
Ich fand das Abitur (Bayern) auf jeden Fall anspruchsvoller und härter als die Uni, kann aber auch daran liegen, dass man da noch Fächer hat die einem gar nicht liegen.
Für BWL sollte man zumindest nicht mit Mathe auf Kriegsfuß stehen.
 
Zuletzt bearbeitet:
Schade, dass du meine Frage nicht beantwortet hast? Ich rede ja nicht von der Menge, die man lernen muss, sonder, der die abgefragt wird. Wenn ich jede Frage entsprechend ausführlich beantworten will, dann gibt es einfach einen Punkt ab dem das zeitlich nicht mehr drin ist, weil ich dann gar nicht so schnell schreiben kann, wie ich müsste. Das kommt bei uns recht häufig vor, erhöht natürlich den Schwierigkeitsgrad der Klausuren, ist aber doch vollkommen unnötig.
 
Schade, dass du meine Frage nicht beantwortet hast? Ich rede ja nicht von der Menge, die man lernen muss, sonder, der die abgefragt wird. Wenn ich jede Frage entsprechend ausführlich beantworten will, dann gibt es einfach einen Punkt ab dem das zeitlich nicht mehr drin ist, weil ich dann gar nicht so schnell schreiben kann, wie ich müsste. Das kommt bei uns recht häufig vor, erhöht natürlich den Schwierigkeitsgrad der Klausuren, ist aber doch vollkommen unnötig.

Ich kenn das Problem ein wenig, soweit ich mich erinnere bin ich aber nur in den Klausuren eines bestimmten Profs nicht fertig geworden. Da ich sehr langsam schreibe hatte ich bei diesen Klausuren (Steuern: 30 Fragen in 90 min) keine Chance.
Da kann man sich nur auf das wichtigeste konzentrieren - eine 2 sollte dann in den meisten Fällen immernoch drin sein.
Ich halte es aber auch für eine Frechheit wenn Noten nach Schreibgeschwindigkeit und nicht nach Wissen verteilt werden.
 
Ich geb GSoda in den meisten Dingen recht.
Ich bin mit meinem BWL-Studium jetzt fertig und war erstaunt wie anspruchslos es eigentlich ist (im Vergleich zu meinen Schulfreunden die u.a. Maschinenbau oder Chemie studieren).
4 Jahre Studium sind für BWL imo zuviel. Ein BA-Studium halte ich mittlerweile fast für sinnvoller wenn man in diese Richtung gehen will.
Da jedes Unternehmen anders ist muss man sich sowieso wieder neu einarbeiten und die praktische Erfahrung die man während eines BA-Studium sammelt ist sicher Gold wert.

Zu den Job-Aussichten: Da sehr viele BWL studieren ist es sicherlich kein Freifahrtschein. Man braucht gute Noten, ansprechende Praktikas und auch die "trockenen" Schwerpunktfächer helfen.
Mit Bilanzen/Controlling/Steuern ist es wahrscheinlich leichter etwas zu finden als mit Marketing/Personal/Organisation.

Ich interessiere mich zwar für Wirtschaft und hab deswegen auch BWL studiert, viel lieber würde ich aber z.B. als Fotograph arbeiten.
Aber da muss man realistisch bleiben. Es gibt sehr wenige die als Landschaftsfotograph gut leben können. Von daher muss man schon schauen wie die Arbeitsmarktsituation ist und nicht NUR nach den eigenen Interessen entscheiden.

Naja oder man macht so ein Mittelding. Ich war vorher auf einem Wirtschaftsgymnasium und habe da im Sommer 2003 mein Abitur gemacht. Schwerpunktfächer waren bei den LK's Mathe und BWL/REWE, dann hatte ich noch VWL (4. Abifach), Wirtschaftsrecht, Englisch bzw. Wirtschaftsenglisch (3. Abifach) und Wirtschaftsinformatik sowie noch Differenzierungsfächer wie Programmierung.

Hätte also locker ne Ausbildung zum Industriekaufmann machen können, da der theoretische Schwerpunkt sich in BWL/REWE und Wirtschaftsrecht bzw. VWL komplett an den Ausbildungsberufen orientiert hatte. Und vor allem war das eine perfekte Grundlage für den kaufmännischen Bereich. Kann es eigentlich nur jedem empfehlen sich ein Vorwissen in diesem Bereich anzueignen das man jederzeit braucht. Außer man will Jura studieren. Dann bleibt man auf einem normalen Gymnasium.

Allerdings habe ich nach meinem Abi aber doch eine Ausbildung zum Fachinformatiker - Anwendungsentwicklung absolviert und bin mittlerweile Angestellter in diesem Bereich. Ich hätte soviele Möglichkeiten (kaufmännisches Vorwissen und breit gefächerter IT-Bereich) das ich schon fast wieder nicht weiß was man am besten noch in Erwägung ziehen sollte. Man hat einfach die Qual der Wahl. ;)
 
So bei mir gehts ab Oktober auch endlich los, aber ich weiß nicht was ich studieren soll :cry:
hab hier zwei Zusagen liegen. Eine für Maschinenbau und eine für Fahrzeugtechnik (beides noch Dipl-Ing an der FH München). Aber ich kann mich einfach nicht entscheiden, wobei ich zurzeit eher zu Maschbau tendiere :-?
 
Ich habe jetzt noch genau sechs Tage, um mich für einen von zwei Studiengängen zu entscheiden, für die ich an der Universität Duisburg-Essen angenommen wurde:

Angewandte Kognitions- und Medienwissenschaften (Campus Duisburg)

Volkswirtschaftslehre (Campus Essen)

Interesse ist für beide vorhanden, aber das sehr schwammige Betätigungsfeld für die erste Option schreckt mich doch schon ziemlich ab...

Im direkten Anschluss an das Abi habe ich meinen Zivildienst geleistet.
Ich bin als geringfügig Beschäftigter übernommen worden, wodurch mein Studium finanziell abgesichert sein dürfte, wo mein Studium doch aufgrund des Gehalts meiner Eltern nicht förderungswürdig ist...
 
Ich habe jetzt noch genau sechs Tage, um mich für einen von zwei Studiengängen zu entscheiden, für die ich an der Universität Duisburg-Essen angenommen wurde:

Angewandte Kognitions- und Medienwissenschaften (Campus Duisburg)

Volkswirtschaftslehre (Campus Essen)

Interesse ist für beide vorhanden, aber das sehr schwammige Betätigungsfeld für die erste Option schreckt mich doch schon ziemlich ab...

Im direkten Anschluss an das Abi habe ich meinen Zivildienst geleistet.
Ich bin als geringfügig Beschäftigter übernommen worden, wodurch mein Studium finanziell abgesichert sein dürfte, wo mein Studium doch aufgrund des Gehalts meiner Eltern nicht förderungswürdig ist...
Zweites als Hauptfach und ersteres als Nebenfach? Geht das? Oder kannst du das wirklich nur an den verschiedenen Unis machen?
 
Am Duisburger Campus gibts seit langem kein VWL mehr.
Wusste nichmal, dass wir noch so nen Exoten bei uns am Campus haben, hieß mal, dass man die alle einstampfen wolle.

Ich weiß nich wozu ich dir raten würde, den ersteren kenne ich nicht und wenns nach reinen Berufsaussichten geht, dann is VWL auch nicht so der Burner.
 
Am Duisburger Campus gibts seit langem kein VWL mehr.
Wusste nichmal, dass wir noch so nen Exoten bei uns am Campus haben, hieß mal, dass man die alle einstampfen wolle.

Ich weiß nich wozu ich dir raten würde, den ersteren kenne ich nicht und wenns nach reinen Berufsaussichten geht, dann is VWL auch nicht so der Burner.

Ist ja auch nicht am Duisburger, sondern am Essener Campus ;-)

Und die Berufsaussichten dürften doch garnicht so schlecht sein, die Betätigungsfelder sind breit gestreut:
Unternehmen, Interessenvertretungen, Institute, Politik...
Der Stern titelte vor kurzem sogar "VWL: Vom Massen- zum Mangelfach".
Und wenn ich mir anschaue, wie überrannt viele BWL-Studiengänge sind, dann ergibt diese Aussage für mich auch Sinn.

Ich merke einfach, dass in Deutschland irgendwas gewaltig schief läuft und will dahintersteigen was.
Ob ich das nach einem VWL-Studium kann, weiß ich nicht, aber ich hoffe es.

@Ultrix: Das ist leider nicht möglich, auch wenn die Campi (richtige Mehrzahl von Campus?) eng kooperieren.
 
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