PeterGerri
L17: Mentor
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Woah, langsam. Jetzt reden wir also auf einmal über Casual- und Nongames, obwohl das vorher gar nicht zur Sprache kam? Na gut, meinetwegen. Reden wir halt darüber.Ich kann nur nicht verstehen, daß die Hardcore-Gamer, die wir ja hier in einem Forum irgendwo alle sind, die Spiele für diesen neuen Markt auf einmal gut finden.
Was ist schlecht an Spielen für den neuen Markt? Oder warum sollten die einen Hardcore-Spieler per se nicht ansprechen? Hardcorezocken schließt doch nicht automatisch aus, dass man auch an etwas seichterer Unterhaltung Gefallen findet. Ich bin auch ein Fan von tiefgründigen und epischen Filmen, und kann trotzdem über Al Bundy und andere seichte Fernsehunterhaltung ebenfalls lachen.
Bevor du meine Aussage jetzt missinterpretierst: das heißt nicht, dass ich Nongame-Crapmüll wie Bratz und Reiterhof gut finde. Es heißt nur, dass ich nicht glaube, dass ein Spiel wie etwa Wii Fit, das vorrangig andere Käuferschichten anspricht, nicht auch einen Hardcoregamer ansprechen kann.
Zugegeben, den Hardcoregamer in dir wird Wii Fit nicht interessieren. Aber vielleicht den Yoga-Fan in dir. Oder kann ein Hardcoregamer auch automatisch kein Yoga-Fan sein... ?
Naja, lassen wir's. Ich glaube nicht, dass wir hier viel weiterkommen. Zum Abschluss möchte ich dir nur sagen: ein Game, das nicht den Hardcoregamer in dir anspricht, muss nicht zwangsläufig uninteressant sein. Es kann dich auf andere, nicht-hardcore Weise ansprechen. Und ich glaube, dass dein Unwille, solchen Games eine Chance zu geben, auf der Angst davor beruht, am Ende den Casualgamer in sich selbst zu entdecken (denn Core- und Casualplayer zu sein, ist nicht ausgeschlossen, beide können in einer Person koexistieren).