Ist die Wii eine Casualgamer-Konsole?

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Ist die Wii eine Casualgamer-Konsole?


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Die Frage ist falsch...

Die Frage sollte lauten: Ist die Wii eine Nongamer-Konsole??

Und die Antwort darauf lautet definitiv: ja!!

Denn die Wii ist die einzige Konsole, die es Nichtspielern ermöglicht, zu spielen, von ein par Peripheriegeräten bei anderen Konsolen abgesehen.

Bitte zu beachten, dass ich nicht sage, dass das etwas schlechtes ist, es ist sogar eine Notwendigkeit, und es wird viel größere Auswirkungen haben, als es sich selbst die größten Elitegamer im Moment ausmahlen...
 
es wird viel größere Auswirkungen haben, als es sich selbst die größten Elitegamer im Moment ausmahlen...

Die sind zwar am lautesten wenn es darum geht etwas zu verkünden, auf der anderen Seite haben sie aber mit Abstand am wenigsten Kontakt zur Realität von uns allen. Nicht ernst zu nehmen.
 
Die sind zwar am lautesten wenn es darum geht etwas zu verkünden, auf der anderen Seite haben sie aber mit Abstand am wenigsten Kontakt zur Realität von uns allen. Nicht ernst zu nehmen.

Weil sie über etwas sprechen, dass sie nicht verstehen. Als Nintendo in den letzten Jahren von Kunden gesprochen hat, also bei den Statements bei denen sie ausgelacht wurden, weil sie die Kundschaft so falsch einschätzen, haben sie in den seltensten Fällen von uns gesprochen. Sie haben von allen anderen gesprochen, und von dem Standpunkt aus haben ihre damaligen Aussagen nichts lächerliches mehr. Nintendos Ziel ist es nicht, Hardcoregaming zu zerstören, wie manch einer es vermutet, ihr Ziel ist es Gaming weit über das Hardcore hinaus zu erweitern. Hardcoregames werden weiterhin existieren, sie werden immer existieren, aber sie werden nicht mehr der Kern des Videospielens sein, sondern ein Teil davon. Sie werden nicht mehr die einzigen Spiele sein, die AAA-Budgets bekommen bzw. Top-Teams zu deren Entwicklung. Ubisoft rafft die neue Zielgruppe nicht, sie denken wie die Analysten denken, und wie die Hardcoregamer denken. Die neuen Spieler sind "schlechte" Spieler, die möglichst einfache Spiele wollen, die nur darauf aus sind, schnellen Erfolg ohne Herausforderung zu haben. Dafür reichen auch Praktikantenteams und Shovelware.

Dem ist allerdings nicht so. EA fängt an, das zu sehen, Boom Blox ist ein erster Ansatz. Sim City Creator könnte was werden, und das Spore für die Wii zu kommen scheint, zeigt, dass sie verstehen, dass auch die neue Zielgruppe sowas wie Anspruch hat. Sie stehen halt nur auf eine andere Art von Spielen, als es unsere Elitegamer tun.

Die Wii ist eine Nongamerkonsole. Die Wii ist eine Casualkonsole. Die Wii ist eine Corekonsole. Die Wii ist eine Hardcorekonsole.

Ich musste letzte Nacht erkennen, dass es stimmt, was Darji immer palavert. Nintendo steht nicht in Konkurrenz zu Sony und MS. Und dennoch hat Darji Unrecht, denn Nintendo schadet den beiden, weil sie den Begriff Videospielen umdefinieren und zu etwas machen, in dem Sony und MS keine relevante Rolle mehr spielen. Diese Redefinition wird gerne als Zerstörung des Marktes verteufelt, aber dem ist nicht so. Der Markt, der sich jetzt Hardcore nennt, wird weder zerstört, noch verschwinden, vermutlich nicht mal kleiner werden. Aber alles andere was im Videospielmarkt möglich ist, wird größer werden, und irgendwann vielleicht gleichwertig neben dem stehen, was sich heute Hardcoregaming nennt.

Die Buchanalogie, die ich bereits im anderen Thread gepostet habe, triffts am besten. Der Hardcoregamer sieht ein Kochbuch, und betitelt es als Non-Buch, weil es keine epische fiktionale Geschichte ist. Ironischerweise ist es im Videospielbuisness scheinbar ein Verbrechen, "Sachbücher" und "Sci-Fi-Bücher" gleichwertig nebeneinander zu stellen, während das im Buchhandel ohne Probleme möglich ist

Man möge mir verzeihen, wenn ich wie ein Missionar klinge, aber ich hab etwas lesen dürfen, was mir gezeigt hat, dass wir (Core/Hardcoregamer) auf einen Abgrund zugesteuert sind, ohne es auch nur im Ansatz zu merken (für nähere Details kann man sich auch gerne meinen Blog ansehen)
 
Es ist mir im Grunde egal was mit dem Markt passiert.
Solange ich meine Spiele bekomme mit noch etwas besserer Graifk und Rest, und ich nicht blöd herumwackeln muss (hab feststellen müssen das mir das doch keinen Spaß macht), ist alles in Butter!
Am liebsten gleich noch die Charts so aufteilen damit ich sehe wie sich meine Spiele so untereinander verkaufen.
Es interessiert mich nämlich einen scheissdreck das sich Cooking Mama und zehn Braintrainer besser verkauft als ein Ninja Gaiden.
Mich interessiert lediglich ob sich Ninja Gaiden besser oder schlechter als Devil May Cry und den Rest verkauft.
 
Die Buchanalogie, die ich bereits im anderen Thread gepostet habe, triffts am besten. Der Hardcoregamer sieht ein Kochbuch, und betitelt es als Non-Buch, weil es keine epische fiktionale Geschichte ist. Ironischerweise ist es im Videospielbuisness scheinbar ein Verbrechen, "Sachbücher" und "Sci-Fi-Bücher" gleichwertig nebeneinander zu stellen, während das im Buchhandel ohne Probleme möglich ist

Ich finde Deine Ausführungen interessant, aber die Kritik, die geäußert wird, hast Du noch nicht ganz durchdrungen. Es ist kein Verbrechen, "Sachbücher" und "Sci-Fi-Bücher" gleichwertig nebeneinander zu stellen, ein "Verbrechen" ist es eher, wenn Science Fiction Fans zu Kochbuchfans werden - und dann wieder zu Sachbuch-Fans - und das jeweils immer nur, weil ihr Verlag einen entsprechenden Schwenk in der Unternehmenspolitik vollzogen hat.

DAS ist das "Verdächtige" daran, was auch - zurecht - kritisiert wird.

Es ist einfach Fakt, daß bestimmte starke Entwicklungen den Spielemarkt beeinflussen und nachhaltig vrändern können. Es gibt heute kaum noch Point & Click Adventures und wenn ich heute lesen muß, daß erste Firmen annehmen, daß es bald nur noch Online-Multi- und keine Single-Player Spiele mehr geben wird, dannwird mir übel.

Warum sollte dann ausgerechnet die jetzt so starke Bewegung der Non- und Casualgames spur- und schadlos am Spielemarkt so wie wir ihn kennen, vorübergehen - und nicht doch womöglich zum Absterben anderer Spielegenres führen?
 
Es ist mir im Grunde egal was mit dem Markt passiert.
Solange ich meine Spiele bekomme mit noch etwas besserer Graifk und Rest, und ich nicht blöd herumwackeln muss (hab feststellen müssen das mir das doch keinen Spaß macht), ist alles in Butter!

Du wirst blöde herumwackeln müssen, wenn Nintendos Plan aufgeht, aber du wirst nicht auf deine Spiele verzichten müssen ;)


@Jedy: Du weißt schon, dass ich in dem Post genau das Gegenteil von dem geschrieben habe, was du immer sagst :-?
 
Na, nicht einmal das glaube ich.
Gibt sehr viele die das Gamepad genausoviel lieben wie ich. :)
 
Ich finde Deine Ausführungen interessant, aber die Kritik, die geäußert wird, hast Du noch nicht ganz durchdrungen. Es ist kein Verbrechen, "Sachbücher" und "Sci-Fi-Bücher" gleichwertig nebeneinander zu stellen, ein "Verbrechen" ist es eher, wenn Science Fiction Fans zu Kochbuchfans werden - und dann wieder zu Sachbuch-Fans - und das jeweils immer nur, weil ihr Verlag einen entsprechenden Schwenk in der Unternehmenspolitik vollzogen hat.

DAS ist das "Verdächtige" daran, was auch - zurecht - kritisiert wird.

Es ist einfach Fakt, daß bestimmte starke Entwicklungen den Spielemarkt beeinflussen und nachhaltig vrändern können. Es gibt heute kaum noch Point & Click Adventures und wenn ich heute lesen muß, daß erste Firmen annehmen, daß es bald nur noch Online-Multi- und keine Single-Player Spiele mehr geben wird, dannwird mir übel.

Warum sollte dann ausgerechnet die jetzt so starke Bewegung der Non- und Casualgames spur- und schadlos am Spielemarkt so wie wir ihn kennen, vorübergehen - und nicht doch womöglich zum Absterben anderer Spielegenres führen?

Kauf' dir eine Wii, dort kommen genug Point&Click-Adventures für dich raus :)
Schade, dass PS360 nicht hardcore genug hierfür ist.

Dann lass' es eben den Untergang von den Firmen sein, die den Markt falsch verstehen.
Die richtigen Firmen werden überleben und alles wird wie gewohnt weitergehen.
 
Ich finde Deine Ausführungen interessant, aber die Kritik, die geäußert wird, hast Du noch nicht ganz durchdrungen. Es ist kein Verbrechen, "Sachbücher" und "Sci-Fi-Bücher" gleichwertig nebeneinander zu stellen, ein "Verbrechen" ist es eher, wenn Science Fiction Fans zu Kochbuchfans werden - und dann wieder zu Sachbuch-Fans - und das jeweils immer nur, weil ihr Verlag einen entsprechenden Schwenk in der Unternehmenspolitik vollzogen hat.

DAS ist das "Verdächtige" daran, was auch - zurecht - kritisiert wird.

Was Fanboys sagen, registriere ich in der Regel nicht. Wer seine Meinung nach einer Unternehmensphilosophie richtet, und keine eigene hat, ist ein Fanboy. Insofern geht die Kritik an mir vorbei, ich habe meine eigene Meinung. Ich möchte nur sagen, was ich bereits zuvor gesagt habe. Ich bin Spieler, und ich werde immer Spieler sein. Aber meine Priorität war immer: Wenns mir Spaß macht, dann ist es gut. Wie und auf welche Weise dieser Spaß erreicht wird, ist mir schnuppe. Obs jetzt ne epische Story und tolle Präsentation ist, wie in Final Fantasy, oder obs eine neue Steuerung ist, die mir einfach Spaß macht, wie bei WiiSports oder MP3 oder RE4Wii. Solange es mir Spaß macht, ist es gut.

Es ist einfach Fakt, daß bestimmte starke Entwicklungen den Spielemarkt beeinflussen und nachhaltig vrändern können. Es gibt heute kaum noch Point & Click Adventures und wenn ich heute lesen muß, daß erste Firmen annehmen, daß es bald nur noch Online-Multi- und keine Single-Player Spiele mehr geben wird, dannwird mir übel.

Warum sollte dann ausgerechnet die jetzt so starke Bewegung der Non- und Casualgames spur- und schadlos am Spielemarkt so wie wir ihn kennen, vorübergehen - und nicht doch womöglich zum Absterben anderer Spielegenres führen?

Ich weiß nicht, ob du den Artikel gelesen hast, den ich gepostet habe, aber: Casualgames sind keine Neuigkeit, die sind schon seit 8 Jahren immer wieder Thema. Es hat sich nur keiner dieser Spieler angenommen. Sogar MS, die jetzt sagen, sie wären von den Casuals überrascht gewesen, hat 2004 eigene Konferenzen zu dem Thema organisiert und gesponsort.

Versteh mich nicht falsch, ich weiß nicht, wohin Nintendos Weg letztendlich führen wird, nicht alles lässt sich planen. Und ich sehe auch, dass Nintendos Weg aktuell vom Hardcoregamer wegführt. Ich bin jedoch zuversichtlich, dass am Ende des Weges Wachstum entstehen wird, und keine Umschichtung. Und nichts für ungut, aber Wachstum ist etwas, dass der Markt nicht unwesentlich nötig hat imo...
 
Kauf' dir eine Wii, dort kommen genug Point&Click-Adventures für dich raus :)
Schade, dass PS360 nicht hardcore genug hierfür ist.

Das war nur ein Beispiel, persönlich mag ich die Dinger nicht.

Dann lass' es eben den Untergang von den Firmen sein, die den Markt falsch verstehen.
Die richtigen Firmen werden überleben und alles wird wie gewohnt weitergehen.

Wenn Firmen sterben, dann ist mir das auch völlig egal. Wenn hingegen Genres sterben - und dann womöglich noch meine bervorzugten - dann aber keineswegs. Und daß eben nicht immer alles wie gewohnt weitergeht habe ich in meinem vorigen Posting beschrieben und zeigt außerdem auch der große Videospiel-Crash.


coke501(tm)

Es ging hier nicht um Dich und auch nicht darum, ob Casual-Games nun schon vorher da waren. Noch nie waren sie so stark wie heute - und daraus könnte eine Gefahr für andere Genres erwachsen.

Gegen ein allgemeines Wachstum hätte natürlich niemand etwas.
 
coke501(tm)

Es ging hier nicht um Dich und auch nicht darum, ob Casual-Games nun schon vorher da waren. Noch nie waren sie so stark wie heute - und daraus könnte eine Gefahr für andere Genres erwachsen.

Gegen ein allgemeines Wachstum hätte natürlich niemand etwas.

Damit magst du im Prinzip recht haben. Das liegt aber weniger daran, dass die Casualgames zu schnell wachsen, sondern daran, dass der "klassische" Markt extrem langsam wächst. Wenn man da Bevölkerungswachstum und die Verfügbarkeit von Konsumgütern weltweit miteinbezieht, ist der klassische Markt nicht wirklich in guter Verfassung, ganz im Gegensatz zu den Casual-Games. Wobei ich dabei darauf bestehen möchte, die Shovelware und Crapgames, die Ubisoft und Midway produzieren nicht als Casualgames einzustufen. Was auch recht eindrucksvoll durch deren Verkaufszahlen belegt wird (die im Prinzip nicht vorhanden sind)
 
Wenns mir Spaß macht, dann ist es gut. Wie und auf welche Weise dieser Spaß erreicht wird, ist mir schnuppe. Obs jetzt ne epische Story und tolle Präsentation ist, wie in Final Fantasy, oder obs eine neue Steuerung ist, die mir einfach Spaß macht, wie bei WiiSports oder MP3 oder RE4Wii. Solange es mir Spaß macht, ist es gut.

das ist immer der knackpunkt der diskussion. manche wollen eben nur spaß wie du ihn beschrieben hast egal auch welche weise. ich ziehe eine tiefgründige und gute story dem spaß immer vor, denn wenn ich mich an ein spiel erinnere dann erinnere ich mich nicht an den spaß primär sondern an die story und den damit erzeugten gefühlen, im endeffekt spaß.(z.b. ich erinnere mich an die ersten tony hawk spiel die haben wir mit meinen cousins bis zu erbrechen gespielt. das hat enorm spaß gemacht aber die erinnerung daran ist nicht so intensiv und befridigend wie die an final fantasy 7,8 oder 9(die anderen sind zu nah an jetzt)) und diese ist bei diesen "nongames" oder casualgames" eben nicht gegeben.
ein verruchtes beispiel: es ist wie der besuch bei einer nutte und zum vergleich die liebe zu seiner freundin oder frau. die nutte wird man vergessen und diese sind im prenzip alle gleich. da fehlt einfach was. bei der freundin oder frau ist es anders. es ist besser, vorrausgesetzt man liebt sich, udn man wird es nie vergessen. du erinnerst dich nicht an die einzelnen male aber an die person/spiel bei einer nutte ist das nicht der fall.

derhalb gefällt mir die entwicklung der spieleindustrie nicht. wie terminator das schon gesagt hat kann diese entwicklung nicht spurlos an der spieleindustrie vorbeigehen.

ps. wenn in der nächsten gen alle auf diesen casualzug aufspringen und die grafik und die story entwicklung auf dem derzeitigen nevaue stagniert werde ich mir zweimal überlegen eine konsole zu kaufen, zum pc zu wechseln(falls er dann noch zum spielen geeignet ist) oder gar ganz aufzuhören. Bücher sind eine tolle alternative
 
das ist immer der knackpunkt der diskussion. manche wollen eben nur spaß wie du ihn beschrieben hast egal auch welche weise. ich ziehe eine tiefgründige und gute story dem spaß immer vor, denn wenn ich mich an ein spiel erinnere dann erinnere ich mich nicht an den spaß primär sondern an die story und den damit erzeugten gefühlen, im endeffekt spaß.(z.b. ich erinnere mich an die ersten tony hawk spiel die haben wir mit meinen cousins bis zu erbrechen gespielt. das hat enorm spaß gemacht aber die erinnerung daran ist nicht so intensiv und befridigend wie die an final fantasy 7,8 oder 9(die anderen sind zu nah an jetzt)) und diese ist bei diesen "nongames" oder casualgames" eben nicht gegeben.
ein verruchtes beispiel: es ist wie der besuch bei einer nutte und zum vergleich die liebe zu seiner freundin oder frau. die nutte wird man vergessen und diese sind im prenzip alle gleich. da fehlt einfach was. bei der freundin oder frau ist es anders. es ist besser, vorrausgesetzt man liebt sich, udn man wird es nie vergessen. du erinnerst dich nicht an die einzelnen male aber an die person/spiel bei einer nutte ist das nicht der fall.

ich find den Vergleich nicht wirklich passend. WiiSports zu spielen und zu mögen ist doch nichts "falsches". Der Sinn von Spielen, ist es doch Spaß zu machen, oder seh ich das falsch?? Wie kann es sein, dass wenn zwei Spiele Spaß machen, das eine guten Spaß bedeutet, und das andere schlechten?? Naja, vielleicht bin ich dafür nicht hardcore genug

derhalb gefällt mir die entwicklung der spieleindustrie nicht. wie terminator das schon gesagt hat kann diese entwicklung nicht spurlos an der spieleindustrie vorbeigehen.

ps. wenn in der nächsten gen alle auf diesen casualzug aufspringen und die grafik und die story entwicklung auf dem derzeitigen nevaue stagniert werde ich mir zweimal überlegen eine konsole zu kaufen, zum pc zu wechseln(falls er dann noch zum spielen geeignet ist) oder gar ganz aufzuhören. Bücher sind eine tolle alternative

Wenn in der nächsten Gen alle auf den Casualzug aufspringen, dann gibts keine übernächste Gen. Zumindest gibts keine 3 Hersteller mehr in der übernächsten Gen. Das, was heutzutage als Casualgame produziert wird, sind keine Casualgames, sondern die komlpett verquere Vorstellung diverser Publisher von Casualgames. Es wird nicht versucht, Spiele für Casualgamer zu machen, es werden Spiele für unfähige Spieler gemacht, und es ist ein Irrglaube, dass Casualgamer unfähig wären, zu spielen, und Herausforderungen scheuen.

Der Irrtum liegt imo darin, dass ihr glaubt, Nintendo würde nur noch auf Casuals setzen, und alle Publisher würden im verzweifelten Versuch, Nintendos Erfolg nachzumachen, nur noch Crap und versimplizierte Minispiele raushaun (obwohl das einige werden, und manch einer wird vielleicht auch daran zerbrechen). Ach wenn gerne gesagt wird, Handhelds und Konsolen liesen sich nicht vergleichen, zeigt doch der DS, dass diese Angst nicht wirklich begründet ist. Der Erfolg und die Strategie des DS sind im gleichen Plan begründet, wie bei der Wii, und kaum einer kann mir (vom technischen Aspekt abgesehen) erzählen, dass der DS nicht Hardcore wäre....

Der Erfolg, und der einzige Weg, den Markt weierzuhelfen liegt in der Ausgewogenheit und Wachstum (alleine schon der steigenden Entwicklungskosten wegen). Und zumindest bei Nintendo kann man davon ausgehen, dass sie den Markt am Leben erhalten wollen, denn im Gegensatz zu den anderen zwei haben sie keinen Plan B, wenn der Videospielmarkt einmal sterben sollte...
 
Ich finde Deine Ausführungen interessant, aber die Kritik, die geäußert wird, hast Du noch nicht ganz durchdrungen. Es ist kein Verbrechen, "Sachbücher" und "Sci-Fi-Bücher" gleichwertig nebeneinander zu stellen, ein "Verbrechen" ist es eher, wenn Science Fiction Fans zu Kochbuchfans werden - und dann wieder zu Sachbuch-Fans - und das jeweils immer nur, weil ihr Verlag einen entsprechenden Schwenk in der Unternehmenspolitik vollzogen hat.
Du übersiehst, dass der SciFi-Fan, der plötzlich Spaß am Kochen findet, in dem Moment auch Kochbücher interessant findet. Das bedeutet nicht, dass er kein Interesse mehr an Asimov, Dick oder Heinlein hat, sondern nur, dass er seine Interessen durch einen Anstoß verbreitert hat. Zudem fällt fast jedem SciFi-Fan irgendwann auf, dass es nicht viel bringt, alle Neuerscheinungen zu lesen, weil doch zu viel zu ähnlich und vieles eigentlich schlecht ist. Viele Romane sind gut geschrieben und bekommen gute Kritiken, aber die Geschichten sind für einen langjährigen Fan des Genres ein alter Hut, oder die Richtung, in die sich das Genre insgesamt bewegt, gefällt ihnen nicht. Also interessieren sie nur noch die wenigen SciFi-Romane, die genau ihren Geschmack treffen - und den Rest ihrer Zeit verbringen sie eben mit mit ihrem neuen Hobby, dem Kochen...
 
Du übersiehst, dass der SciFi-Fan, der plötzlich Spaß am Kochen findet, in dem Moment auch Kochbücher interessant findet. Das bedeutet nicht, dass er kein Interesse mehr an Asimov, Dick oder Heinlein hat, sondern nur, dass er seine Interessen durch einen Anstoß verbreitert hat. Zudem fällt fast jedem SciFi-Fan irgendwann auf, dass es nicht viel bringt, alle Neuerscheinungen zu lesen, weil doch zu viel zu ähnlich und vieles eigentlich schlecht ist. Viele Romane sind gut geschrieben und haben bekommen gute Kritiken, aber die Geschichten sind ein alter Hut, oder die Richtung, in die sich das Genre insgesamt bewegt, gefällt ihnen nicht. Also interessieren sie nur noch die wenigen SciFi-Romane, die genau ihren Geschmack treffen - und den Rest ihrer Zeit verbringen sie eben mit mit ihrem neuen Hobby, dem Kochen...

Und hier hinkt dann eben das Beispiel. Denn die Technik-Affinität eines Hardcore-Spielers kann man in dieser Generation mit NINTENDO nicht ausleben.

Und smoit keine Science Fiction Romane mehr genießen. ;)
 
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