Wie kaputt ist der Spielemarkt?

Mal ganz ehrlich [sorry für Doppelpost], aber ich verstehe einfach nicht warum 70% der weltweiten Gamingcommunity so wenig Plan von der Industrie hat und dann trotzdem versucht belangloserweise Tag für Tag irgendeinen Untergang der Industrie vorbeizusehen.

Ich mein, 2007 war ein wirklich ungaubliches Rekordjahr, was da an Umsatz gemacht wurde ist echt grandios, ich habe bis Heute [und 2004 mit dem DS begann das Rumgesülze] noch kein Franchise oder Spiel gesehen, das eingestampft wurde weil Games wie Brain Training erfolgreich sind.


Das lustige ist ja, das eigentlich nur Nintendo bis jetzt wirklich große Erfolge feiern konnte mit ihren Puzzlern und mit Nintendogs, der ganze 3rd Party - Kram kam nicht mal annähernd an die Zahlen ran, der Großteil ist einfach gefloppt [von den reinen VKZ her gesehen].



Und jetzt frage ich mich wirklich, wie man in Anbetracht dieser Tatsachen immer noch, tagtäglich so einen Schwachsinn verzapfen kann...


das erzähl ich hier schon seit monaten aber wer nicht hören will, wird auch nicht hören. trainer etc sind auch nur von nintendo gut. die ganzen kopien kommen da nie ran, war z.b. auch schon damals bei SF II so.
 
FAKT IST : Spiele werden zu teuer in der Entwicklung was kein Problem wäre wenn die User Base genauso schnell wachsen würde!

FAKT IST AUCH: Das tut sie leider nicht!


WEITERS: Wollen wir natürlich das Spiele mehr tiefe erreichen was man durch mehr Rechenpower erreichen kann!

FAZIT: Wir müssen mehr Leute zum zocken bewegen oder die Branche entwickelt sich nicht mehr weiter.



Alles andere ist Wunschdenken und Fanboyismus_ PUNKT
 
FAKT IST : Spiele werden zu teuer in der Entwicklung was kein Problem wäre wenn die User Base genauso schnell wachsen würde!

FAKT IST AUCH: Das tut sie leider nicht!


WEITERS: Wollen wir natürlich das Spiele mehr tiefe erreichen was man durch mehr Rechenpower erreichen kann!

FAZIT: Wir müssen mehr Leute zum zocken bewegen oder die Branche entwickelt sich nicht mehr weiter.



Alles andere ist Wunschdenken und Fanboyismus_ PUNKT

objection....tiefe alleine braucht keine rechenpowert...andere faktoren schon :)
 
@daspferd:

Dito, um die eigentlichen Probleme scheint sich ja keiner zu scheren, aber bei Scheinprobleme wie "Non-Games zerstören den Markt" schreit dann die halbe Community auf, ohne mal einen Blick auf die aktuelle, tatsächliche Lage geworfen zu haben.

Da kann auch überall berichtet werden, dass in jedem Markt Rekordumsätze gemacht werden, aber hey, hauptssache was zum Meckern, wäre ja langweilig ohne, wa?
 
Wie kaputt ist der Spielemarkt?

Also dazu kann ich nur soviel sagen dass der Spielemarkt keine Konstante ist und immer in Bewegung ist auch wenn die 2 Playstationkonsolen mit ihrer Marktführerschaft eine kleine Ruhepause eingelegt haben. Insofern.... die Playstation 1 hat damals den bisdahin bestehenden Konsolenmarkt auch "zerstört" und nachhaltig geprägt so wie es nun die Wii geschafft hat etwas ähnliches zu fabrizieren nur eben mit einer anderen Strategie.
 
Wie kaputt ist der Spielemarkt?

Also dazu kann ich nur soviel sagen dass der Spielemarkt keine Konstante ist und immer in Bewegung ist auch wenn die 2 Playstationkonsolen mit ihrer Marktführerschaft eine kleine Ruhepause eingelegt haben. Insofern.... die Playstation 1 hat damals den bisdahin bestehenden Konsolenmarkt auch "zerstört" und nachhaltig geprägt so wie es nun die Wii geschafft hat etwas ähnliches zu fabrizieren nur eben mit einer anderen Strategie.
Was soll an Kundenhinzugewinnung schlecht sein? o_O

Vor wirklichen Problemen stand die Industrie nur in den beiden Crashes der Industrie 1977 und 1983, Heute gibt es ebenfalls große Probleme mit den Produktionskosten, eine Ursache die problematisch genug ist haben wir, fehlt nur noch der Auslöser, dieses Kindergeheule zum Thema "Non-Games" ist ein Witz in Anbetracht dieser Sache.

http://www.igda.org/biz/GDC05_NextGenEconomics.ppt

Ein Bericht von der GDC 2005 zum Thema Kosten/Umsatz usw. und die Produktionskosten sind seitdem sicherlich nicht gesunken.
 
Ich schätze mal, dass sehr viele Cores auch ein Problem haben, dass die breite Masse der Casuals Videospiele mit Nongames identifizieren und nicht mit "freakigen" Science-Fiction RTS, WW2 FPS, Asien-RPGs,...
 
Ich schätze mal, dass sehr viele Cores auch ein Problem haben, dass die breite Masse der Casuals Videospiele mit Nongames identifizieren und nicht mit "freakigen" Science-Fiction RTS, WW2 FPS, Asien-RPGs,...

Naja dabei vergisst Du das auch Nongamer in den Laden gehen und Spiele kaufen, die sehen ja was es an breiter Auswahl gibt.

Geiler Ava (Memnarch ftw :) )
 
Ich schätze mal, dass sehr viele Cores auch ein Problem haben, dass die breite Masse der Casuals Videospiele mit Nongames identifizieren und nicht mit "freakigen" Science-Fiction RTS, WW2 FPS, Asien-RPGs,...

ich behaupte fps shooter sind casualtauglich bzw nongamer-infizierend...beim rest geb ich dir recht ;)
 
Solange EA keine eigene Konsole baut, ist alles noch im grünen Bereich. Allerdings werden die Akquisitionen deutlich zunehmen. Kleine Developer Teams werden Finanzspritzen von großen Unternehmen brauchen, wenn ein Killzone 2 angeblich schon die 50 Mio $ Marke streift. Ja unsere Hobby ist mittlerweile echt ein Erlebnis, größer als der Film. Und genau wie Filmen gibt es Sachen wie 300 (Gears of War), Indiana Jones (Uncharted) und Dörtes Dancing (Wii). Damit müssen wir klar kommen.
 
Und jetzt frage ich mich wirklich, wie man in Anbetracht dieser Tatsachen immer noch, tagtäglich so einen Schwachsinn verzapfen kann...

Du weisst doch, wenn man inner Höhle lebt, dann hat man Angst vor dem was da draussen Geräusche macht. Und wie gesagt, ich halte mein Punkte für stichhaltig, die Typen die sich als 'echte' Gamer bezeichnen sehe ich als grösste Gefahr fürmein Hobby, denn die die kaufen mehr und mehr verstumpfte Software die angeblich "Hardcore" sein soll.

FAZIT: Wir müssen mehr Leute zum zocken bewegen oder die Branche entwickelt sich nicht mehr weiter.

Ich weiss halt nicht wie sich 'echte gamer' das so vorstellenß also sie zocken den ganzen Tag Totel die kein Nongamer auch nur mit der Kneifzange anfassen will und glauben der Spielemarkt wäsch dadurch?

Halten wir mal fest. Wie kann denn ein Markt wachsen? Indem man neue Kunden dazu gewinnt. Wie schafft man das? Indem man ihnen den Zugang erleichtert. Denn wenn ein frischs blut nachrückt, dann sterben die Hadcoregamer irgendwann aus und dann is der Laden dicht.

Sonst läuft das halt wie bein Modelleisenbahnen und Briefmarkensammlern. Die Leute die den Markt am Laufen halten steigen aus (irendwann sind einem Spiele zu kiddy oder man hat Kinder und eh keine Zeit) oder sterben schlicht und einfach (wir werden halt alle älter). Wenn es da nicht genügend Nachwuchs gibt war's das dann gewesen bzw. wird der Markt auf einige Enthusiasten zusammenschrumpfen. Nongames gehen in die Breite und sorgen für Nachwuchs und das hält den Markt gesund.

Cooking Mama hilft uns also langfristig mehr als jeder Killzoneteil. Bildlicher gesagt: Ohne Cooking Mama, gibt es irgendwann kein Killzone mehr. Ein Markt funktioniert dann bestens, wenn er mehrschichtig ist. Am Ende brauchen wir alle Spiele, Nongames, die Casualgames und die Coregames, dann kann gar nix passieren. Die Kostenfalle wird sich auf härteste Weise auch selbst regulieren (Konsolidierung, Pleite oder eben überraschender Erfolg - auch das wird den Spielemarkt verändern und für uns vieleicht sogar einschneidender werden als jeder erfolgreiche Braintrainer)

3..2..1...let the hate begin
 
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Meine Meinung:

MS, Sony haben es mit den Preisen für ihre Konsolen (400-600Euro!!!) einfach übertrieben. Der typische nicht soo reiche Konsolero ist es nicht gewohnt so viel für die Hardware zu investieren. Natürlich schlägt sich das auch in nicht soo überragenden Softwareverkäufen nieder für die Publisher, da Konsole zu teuer um sie kaufen zu können.

Da hat Nintendo mit Wii, NDS bessere Arbeit geleistet. Nongames aber sind keine Rettung für den Spielemarkt, eher eine Ergänzung.
 
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Nun Wettbewerb führt zu riskanten Innovationen, um gegenüber seinem Konkurrenten einen Vorsprung, möglichst eine Monopolstellung zu erreichen. Aus marktwirtschaftlicher Sicht, war Nintendos Entscheidung mit dem Wii extrem riskant (notwendig), hat sich aber ausgezahlt. Tendenziell hätte ich auch so entschieden, aber nicht weil ich den Wii Mote mag, sondern wegen Money.

Um es mal profan auszudrücken, der Gaming Markt macht so eine Art "Globalisierung" durch, ergo er wird Massenmarkt tauglich und verbreitet sich auf der ganzen Welt. So erging es jeder Güter Sparte einmal. Autos, Handys, Ökokost usw. Das heißt aber nicht das Mercedese, Nokias und Co verschwinden. Es kaufen halt mehr Leute Smarts (Wii).
 
Nun Wettbewerb führt zu riskanten Innovationen, um gegenüber seinem Konkurrenten einen Vorsprung, möglichst eine Monopolstellung zu erreichen. Aus marktwirtschaftlicher Sicht, war Nintendos Entscheidung mit dem Wii extrem riskant (notwendig), hat sich aber ausgezahlt. Tendenziell hätte ich auch so entschieden, aber nicht weil ich den Wii Mote mag, sondern wegen Money.

Um es mal profan auszudrücken, der Gaming Markt macht so eine Art "Globalisierung" durch, ergo er wird Massenmarkt tauglich und verbreitet sich auf der ganzen Welt. So erging es jeder Güter Sparte einmal. Autos, Handys, Ökokost usw. Das heißt aber nicht das Mercedese, Nokias und Co verschwinden. Es kaufen halt mehr Leute Smarts (Wii).

wow....der intelligenteste beitrag von nem n-gegner in dem thread seit langem O.o

aber hier wird ja immer verklärt casual games ruinieren die anderen spiele -.-

ps: ausgezeichneter vergleich.....gesund, am beliebtesten und vital *g*
 
Solange EA keine eigene Konsole baut, ist alles noch im grünen Bereich. Allerdings werden die Akquisitionen deutlich zunehmen. Kleine Developer Teams werden Finanzspritzen von großen Unternehmen brauchen, wenn ein Killzone 2 angeblich schon die 50 Mio $ Marke streift. Ja unsere Hobby ist mittlerweile echt ein Erlebnis, größer als der Film. Und genau wie Filmen gibt es Sachen wie 300 (Gears of War), Indiana Jones (Uncharted) und Dörtes Dancing (Wii). Damit müssen wir klar kommen.

Haha. Sehr lustig.

Es gab schon immer diese Tendenz zur Cineastik.
Am Anfang waren es nur recht wenige Entwickler, die mehr und mehr und mehr in Spiele investiert haben, damit diese Spiele "mehr" hermachen.

Und seit Jahren ist es die selbe Tendenz.

Dieses "mehr" drückt sich aus in *weniger* Spielzeit, *weniger* Einfluss in den Handlungsverlauf und beides addiert ergibt dann *weniger* Gameplay.

Dafür sieht es ganz toll aus, hört sich super an und ist "ein Erlebnis".

Man kann große Budgets für großartige Sachen verwenden, die einfach Sinn machen und den Spieler wirklich in neue Welten entführen können.
Es geht, es ging auch früher, 100-Stunden-Epen waren damals zur Zeit von Baldurs Gate durchaus noch möglich.
Das hat Spaß gemacht, da hat man gemerkt, dass die Entwickler die ganze Zeit über Herzblut in die Sache einfließen haben lassen.

Und heute?
[Random Hero] schießt sich durch [Random Level] in [Random Scenario] während [Einstelliger Stundenzahl] beim [Random Game].
Ist es so eine große Erfolgsformel geworden?
Dass jeglicher Fokus auf Actionspiele gelegt wurde?

Dabei ist es egal, ob man einen Milchbubi durch einen Glanzlack-Dschungel hetzt oder ob man 2 Kumpels spielt, die an Krisenherden ordentlich aufräumen.

So eine Konsolenlandschaft will ich nicht mehr auf Dauer sehen, ehrlich.
Diese viel gefürchtete NonGame-Welle ist ein Witz dagegen.

Gute Spiele sind und waren immer selten.

Aber gut, CW denkt da anders.
Hier sind 90% aller PS360-Titel im Endeffekt auch tatsächlich GotY-Anwärter, komme was da wolle.
Im Umkehrschluss sind 90% aller Wii-Titel Müll.

Differenziert Denken ist schon eine schwere Sache, Canada, oder :-?

Kurzum:
Dieser Ver-Actionisierung (Mass Effect Kampfsystem / Bioshock =! Systemshock usw) ist weitaus schlimmer als die NonGame-Sache da.

Beides vereinfacht die Spiele und raubt ihnen ihre Komplexität, macht sie einfacher zugänglich.
Bei PS360-Titeln ist das dann jedoch super, bei Wii-Titeln Müll.

Meine Konklusion über CW:
Konsolenfreunde sind nicht im WAR-Bereich dieses Forums unterwegs.
Oder überhaupt angemeldet.
Konsolenfreunde spielen nicht nach Wertungen und halten sich nicht für etwas Besseres, wegen der einen oder anderen Sache.
Sie spielen einfach.

Ist dieses Ideal hier so verrückt?
Ist unser Handeln und Denken so kaputt?

Heilung bietet einzig Abstinenz.
Aber gut, für Unterhaltung auf RTL-Talkshowniveau ist man hier gerne unterwegs :-)

Jeder hasst Big Brother, aber im Endeffekt schaut es jeder am Ende auch an.
 
Boah Nerazar, eigentlich würde ich ja darauf antworten, aber da du dich nur auf meinem ersten Post auf dieser Seite beziehst, werde ich das sein lassen. Nur weil du dich daran aufhängst, dass ich miese Filmproduktionen mit dem Wii vergleiche.

Nur kurz will ich auf deine zentrale Aussage eingehen, die da lautet: PS360 durchgehend potenzielle GotY Anwärter und Wii 90% Crap. Nun wie soll ich sagen, bravo. Du hast ganz konkret Metacritics, Gamerankings und alle Journalisten Erzeugnisse (Game Reviews) zusammengefasst. Sehr löblich deine Objektivität. :-)
 
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Um es mal profan auszudrücken, der Gaming Markt macht so eine Art "Globalisierung" durch, ergo er wird Massenmarkt tauglich und verbreitet sich auf der ganzen Welt. So erging es jeder Güter Sparte einmal. Autos, Handys, Ökokost usw. Das heißt aber nicht das Mercedese, Nokias und Co verschwinden. Es kaufen halt mehr Leute Smarts (Wii).

Exakt.

Und trotzdem gibt's halt auch Sportwagen und spritschluckende SUVs. Is also alles in bester Ordnung.

Wenn die Wii ein Fortbewegungsmittel wäre, dann wohl eher ein Fahrrad.

Und jetzt? Willste uns was damit sagen?
 
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