Stammtisch Zelda Stammtisch

War Miles nicht derjenige, der mit dem Flugtutorial schon völlig überfordert war? xD

Nah. Ich habe die aufgezwungenen Minigames so sehr gehasst. Das Schwimmen und das Fliegen. Dazu ist die Steuerung, für mich gesehen, nicht genau genug gewesen. Ich muss wirklich mich sehr wenig bewegen, damit ich ja nicht zu weit schwimm oder flieg.
 
Die Steuerung ein Gimmick!?
Ich hätte eher gesagt, dass das die Revolution der Bewegungssteuerung war.
Das war MIT GEWALTIGEN ABSTAND die allerbeste Bewegungssteuerung, die es bis jetzt in einem Spiel gab. Mit Abstand.

Jede andere Steuerung war ein Gimmick, aber die von SS sicher nicht.

Alle anderen die sich über die SS-Steuerung beschweren, haben sowieso immer bei Kerzenlich gespielt, was dazu führte, dass sich die WiiMote falsch kalibrierte :v:
 
Die Steuerung ein Gimmick!?
Ich hätte eher gesagt, dass das die Revolution der Bewegungssteuerung war.
Das war MIT GEWALTIGEN ABSTAND die allerbeste Bewegungssteuerung, die es bis jetzt in einem Spiel gab. Mit Abstand.

Jede andere Steuerung war ein Gimmick, aber die von SS sicher nicht.

Alle anderen die sich über die SS-Steuerung beschweren, haben sowieso immer bei Kerzenlich gespielt, was dazu führte, dass sich die WiiMote falsch kalibrierte :v:

Revolutionär war sie indeed, aber das hätte man alles über eine L-Taste + Knöpfe festlegen können. Zumindest bei nem 360-Controller. Und wo ich mich daran erinnere, man musste sie nach einer Zeit auch ständig neu ausrichten. Naja, Kinderschuhkrankheit und so.

Aber zurückblickend gesehen fand ich sie nicht wirklich so sehr das Feature, obwohl das ganze Spiel darauf ausgelegt ist. Viel mehr war das Dungeondesign man wieder Erstklasse.
 
@miles
du magst es intensiv,gönne dir dark souls oder hast du es eh vor,wenns auf steam 5€ kostet :kruemel:
 
Die Steuerung ist ganz sicher kein Gimmick. Bzw doch, aber das ist sie auch bei Other M weil eine Videospielkonsole von seinen Gimmicks lebt - eben weil sie ein einziges großes Gimmick ist! Das ist höchstens ein Verzweiflungsargument, sry.

@rickee: Da wunderts auch nicht dass er mehr Spaß mit Other D-Pad penetration M hatte :lol:
 
@miles
du magst es intensiv,gönne dir dark souls oder hast du es eh vor,wenns auf steam 5€ kostet :kruemel:

Vielleicht, aber ich hab allein im Summersale über 30 Spiele gekauft, die jetzt über den Winter durchgezockt werden :v:

Die Steuerung ist ganz sicher kein Gimmick. Bzw doch, aber das ist sie auch bei Other M weil eine Videospielkonsole von seinen Gimmicks lebt - eben weil sie ein einziges großes Gimmick ist! Das ist höchstens ein Verzweiflungsargument, sry.

@rickee: Da wunderts auch nicht dass er mehr Spaß mit Other D-Pad penetration M hatte :lol:

Doch, aber ein Verzweiflungsargument? :ugly: Entscheide dich einmal.
Wie gesagt, die Steuerung ist jetzt nicht das, was für mich SS ausgemacht hat. Es ist ein cooles Feature/Gimmick/youcallit, aber es verändert die Spielerfahrung nun nicht so dermaßen, wie wir alles es uns erwartet haben. Wenn die Engine dazu weitaus mehr ausgearbeitet wird, können wir dann wirklich von einem geilen Gameplay-Feature sprechen, aber dazu ist die Zeit noch nicht reif.
 
Nah. Ich habe die aufgezwungenen Minigames so sehr gehasst. Das Schwimmen und das Fliegen. Dazu ist die Steuerung, für mich gesehen, nicht genau genug gewesen. Ich muss wirklich mich sehr wenig bewegen, damit ich ja nicht zu weit schwimm oder flieg.

Beim Schwimmen stimme ich dir zu. Das war wirklich grauenhaft, wobei das vermutlich eher an der Kamera lag. Aber Fliegen war kein Ding :nix:
 
MIr fehlt die Zeit um auf so ein langes Posting zu antworten, aber ja, ich bin seit Steam nun eher PC'ler und kann die schlechte Qualität eines Zeldas nun wahrlich spüren. Ich habe nichts von Dungeon zu Dungeon Gehobe, aber beim gleichen Zeit- und Geldaufwand bekommen Westentwickler inzwischen bessere Spiele hin, als die Japaner.

Imo hat Zelda mit TP geendet für mich, SS war zurückblickend einfach nur ein Recycle-Fest der gleichen Orte. Die Story war gut, kam aber viel zu spät in Fahrt und es fehlte die Tiefe, die ich für ein gutes Spiel brauche. Von Zelda erwarte ich mir kein PoP Celshadding Flachwichsgerede, sondern ein Deus Ex HR mit tiefsinnigen Charakteren. SS bot mir gar nichts davon, außer das übliche Gameplay anno Wind Waker, coole Dungeons und eine gute Orchestra-CD. Aber das war's auch wieder. Aber das ist für den heutigen Standard zu wenig, um ein gutes Spiel sein zu können.

Xenoblade/Icarus sind die deutlich qualitativ höheren Spiele seitens Nintendo in dieser Gen gewesen. Selbst MOM bot mehr Spaß und Abwechslung, als ein Zelda. Ich glaube, dass der Fanboyismus bei Zelda einfach zu hoch ist inzwischen, damit die Leute endlich einsehen, dass die fetten Zeldajahre vorbei sind.

Da hat sich wohl dein Geschmack geändert, ich stimme absolut nicht zu. ;)
Liegt vllt auch daran, dass ich schon immer eine Mischung aus West- und Ost-Spielen gezockt habe und nicht plötzlich überrascht davon bin, dass auch im Westen gute Spiele entwickelt werden, aber nur weil man plötzlich auf Steam herrausfindet, dass auch Andere gute Spiele entwickeln, ändert das imo ja nichts an der Qualität der vorher bekannten Entwickler.

Kann aber auch gut und gerne an einfach unterschiedlichen Erwartungen an Videospiele liegen, ich finde Human Revolution z.B. nicht sehr gut (was schade ist, weil ich SciFi liebe und gerne mehr Spiele mit SciFi Setting spielen würde).
Ich finde aber, dass du mit falschen Erwartungen an Zelda heran gehst, wenn du Deus Ex Charaktere erwartest. Das war nie das Ziel von Zelda und wird es nie sein. Nintendo ist gut in Sachen Weltenbildung, aber philosophische Fragen über das Wesen der Menschheit zu stellen war nie Teil der Zeldareihe. Es gibt interessante Charaktere (ich mag Ganondorf aus TWW sehr), aber letztendlich spielt Zelda bewusst mit Archetypen statt lebensnahen Menschen. (wobei ich grade die Charaktere in Deus Ex Human Revolution auch alles andere als tiefgründig fand)

Ich stimme auch nicht zu, dass das für den heutigen Standard zu wenig ist. Die meisten modernen Spiele bieten kaum mehr an Charaktertiefe und das ist auch nicht schlimm. Es gibt Spiele, bei denen die Tiefe der Charaktere wichtig ist (Catherine, einige RPGs, Red Dead Redemption usw.), aber bei mehr als genug Spielen reicht ein sympathischer aber flacher Charakter nicht nur aus - er passt sogar besser zum Spiel.
Zelda ist keine Abhandlung über die Menschheit und es versucht auch nicht, eine halbrealistische Fantasywelt aufzubauen. Stattdessen haben wir es mit einer klassischen Heldengeschichte zu tun, die sich teils selbst nicht 100% ernst nimmt und mit den typischen Archetypen spielt.

Würde Xenoblade und Icarus auch nicht als besser bezeichnen. Sie sind anders und haben andere Ziele, wer von Zelda erwartet, Xenoblade zu sein, hat imo einfach vollkommen falsche Erwartungen an die Serie. Nur weil Xenoblade gut ist, heißt das nicht, dass Zelda nicht auf andere Weise gut sein kann bzw. ist. Kid Icarus ist auch wiederum eine vollkommen andere Art von Spiel, natürlich helfen einem reinen Actionspiel auflockernde Dialoge mit Witz. Genauso wie einem Actionfilm eben ein Hauptcharakter hilft, der immer einen gewitzten Spruch auf Lager hat. Aber Zelda ist weder ein RPG noch ein Actionspiel, die Erwartungen also darauf zu projezieren führt unweigerlich zu Enttäuschungen.

Vieles lässt sich letztendlich auf unterschiedliche Geschmäcker zurückführen und da ist keine Meinung besser als die andere, aber wenn man von Zelda Dinge erwartet, die nie Teil der Serie waren und nicht zur Vision Nintendos gehören, dann ist es imo kein Wunder, dass man die Spiele nicht mehr mag.
Wenn dir also Zelda nicht mehr gefällt, weil du gerne Dinge wie Deus Ex spielen willst, ist das dein gutes Recht, das heißt aber nicht gleich, dass die Serie selbst sich auf dem absteigenden Ast befindet. ;)
 
Zuletzt bearbeitet:
Entscheiden für was? Das Gimmick-Argument ist eben immer das Argument das kommt wenn man nix mehr sagen kann denn das Argument mit der klassischen Pad-Steuerung ist Käse - und das wüsstest du wenn du es wirklich gespielt hättest. Ein Analogstick könnte niemals das machen was M+ kann geschweige denn dieses Spielgefühl vermitteln.

Schwimmen war in der Tat etwas tricky aber nix an dem man verzweifeln würde.
 
Da hat sich wohl dein Geschmack geändert, ich stimme absolut nicht zu. ;)
Liegt vllt auch daran, dass ich schon immer eine Mischung aus West- und Ost-Spielen gezockt habe und nicht plötzlich überrascht davon bin, dass auch im Westen gute Spiele entwickelt werden, aber nur weil man plötzlich auf Steam herrausfindet, dass auch andere gute Spiele entwickeln, ändert das imo ja nichts an der Qualität der vorher bekannten Entwickler.
QFT.

Miles, seit du dich so in Steam eingräbst, nimmst du den Schmäh mit der Glorious PC Masterrace extrem wörtlich. Dich aufgrund dessen aber für was Besseres zu halten, ist ein gefährlicher Fehler - du bist damit nämlich höchstens ein Nachzügler. Die meisten von uns haben schon lange mit schöner Regelmäßigkeit am PC gezockt und Bescheid gewusst, was es da so gibt. Du bist kein Besserer oder Anspruchsvollerer geworden - du bist nur late to the party. :P
 
Ich denke wie gut die Steuerung in SS funktioniert hängt stark von den Raumverhältnissen ab.
Das einzige mal wo die Steuerung unpräzise war und manchmal nicht reagierte war wenn die Sonne auf die Sensorbar schien oder etwas stark spiegelte!

Darum spiele ich die Wii Spiele meistens in einem abgedunkeltem Raum ohne Wireless Geräte und dergleichen :-)
 
Da hat sich wohl dein Geschmack geändert, ich stimme absolut nicht zu. ;)
Liegt vllt auch daran, dass ich schon immer eine Mischung aus West- und Ost-Spielen gezockt habe und nicht plötzlich überrascht davon bin, dass auch im Westen gute Spiele entwickelt werden, aber nur weil man plötzlich auf Steam herrausfindet, dass auch Andere gute Spiele entwickeln, ändert das imo ja nichts an der Qualität der vorher bekannten Entwickler.

Wahrscheinlich. Aber ich muss auch dazu sagen, dass ich erst seit dem neuem Lapi mich mit Gaming außerhalb Sony und Nintendo beschäftige, weswegen das für mich auch eine neue Erfahrungswelt ist. Trotzdem erlaube ich mir aber Vergleiche zu ziehen, wo man Zelda verbessern könnte.

Kann aber auch gut und gerne an einfach unterschiedlichen Erwartungen an Videospiele liegen, ich finde Human Revolution z.B. nicht sehr gut (was schade ist, weil ich SciFi liebe und gerne mehr Spiele mit SciFi Setting spielen würde).

Stimm dir auch dabei zu. Ich würde auch nicht sagen, dass HR der Kracher ist, aber es hat vieles getan, was ich zB in Zelda vermisst habe. Die Freiheit alles mögliche zu tun. SS war da eher meh unterwegs und die Oberwelt war dermaßen shitty bis zum geht nicht mehr. Man sagt ja auch, dass man ein Midgard nicht in einem FFVII-Remake umsetzen kann - aber wieso schaut dann die Shanghai-Location quasi ähnlich aus? Imo läuft da etwas falsch mit den Prioritäten der Japaner, selbst bei Nintendo. So viele "Überlegungen" sehe ich da auch nicht mehr, wie sie einst früher waren. Und ich denke mir, dass Miyamoto die treibende Kraft des Stillstands ist bei Zelda, wenn wir vom Gameplay absehen. Da muss einfach mehr getan werden, damit ich mich inzwischen begeistern kann. Komischerweise bleiben die 2D-Zeldas auf einem ähnlich hohem Niveau.

Ich finde aber, dass du mit falschen Erwartungen an Zelda heran gehst, wenn du Deus Ex Charaktere erwartest. Das war nie das Ziel von Zelda und wird es nie sein. Nintendo ist gut in Sachen Weltenbildung, aber philosophische Fragen über das Wesen der Menschheit zu stellen war nie Teil der Zeldareihe. Es gibt interessante Charaktere (ich mag Ganondorf aus TWW sehr), aber letztendlich spielt Zelda bewusst mit Archetypen statt lebensnahen Menschen. (wobei ich grade die Charaktere in Deus Ex Human Revolution auch alles andere als tiefgründig fand)

Eben. Charaktere, wie TWW-Ganondorf waren eben das, was die Serie gebrauchen könnte. Und Klischées kann man nicht umgehen, man kann nur daraus etwas formen. Und bei DE:HR hattest du nette Ansichten, je nachdem, wie du das Spiel zockst. Bei Zelda gab's auch auch öfters diese Mini Choice-Verfahren, die meist immer in "hast du es verstanden?" geendet haben. Vielleicht sollte sich das Team bissel mehr auf die Story und die Charaktere fokussieren.

Ich stimme auch nicht zu, dass das für den heutigen Standard zu wenig ist. Die meisten modernen Spiele bieten kaum mehr an Charaktertiefe und das ist auch nicht schlimm. Es gibt Spiele, bei denen die Tiefe der Charaktere wichtig ist (Catherine, einige RPGs, Red Dead Redemption usw.), aber bei mehr als genug Spielen reicht ein sympathischer aber flacher Charakter nicht nur aus - er passt sogar besser zum Spiel.

Kommt auf's Spiel an, aber wie gesagt: Zelda würde davon profitieren!

Zelda ist keine Abhandlung über die Menschheit und es versucht auch nicht, eine halbrealistische Fantasywelt aufzubauen. Stattdessen haben wir es mit einer klassischen Heldengeschichte zu tun, die sich teils selbst nicht 100% ernst nimmt und mit den typischen Archetypen spielt.

True. Aber mir geht's auch weniger um das Konzept, sondern mehr um die Möglichkeiten. Und da versagt Zelda bei mir.

Würde Xenoblade und Icarus auch nicht als besser bezeichnen. Sie sind anders und haben andere Ziele, wer von Zelda erwartet, Xenoblade zu sein, hat imo einfach vollkommen falsche Erwartungen an die Serie. Nur weil Xenoblade gut ist, heißt das nicht, dass Zelda nicht auf andere Weise gut sein kann bzw. ist. Kid Icarus ist auch wiederum eine vollkommen andere Art von Spiel, natürlich helfen einem reinen Actionspiel auflockernde Dialoge mit Witz. Genauso wie einem Actionfilm eben ein Hauptcharakter hilft, der immer einen gewitzten Spruch auf Lager hat. Aber Zelda ist weder ein RPG noch ein Actionspiel, die Erwartungen also darauf zu projezieren führt unweigerlich zu Enttäuschungen.

Ich würde schon sagen, dass die Spiele besser sind. Sie besitzen mehr Herz in allem, was sie tun. Ob Gameplay, Spaß, Atmosphäre, etc. Für eine ähnliche Entwicklungszeit bekommt man einfach mehr geboten, als bei Zelda. Bei SS haben sie ja schon eine Ewigkeit nur für die neue Steuerung gebraucht, was an sich lächerlich ist, so etwas entwickelt man in maximal einem Jahr, aber nicht in drei Jahren. Und soweit ich mich im Interview erinnere, haben sie für das Spiel zwei Jahre gebraucht.

Vieles lässt sich letztendlich auf unterschiedliche Geschmäcker zurückführen und da ist keine Meinung besser als die andere, aber wenn man von Zelda Dinge erwartet, die nie Teil der Serie waren und nicht zur Vision Nintendos gehören, dann ist es imo kein Wunder, dass man die Spiele nicht mehr mag.
Wenn dir also Zelda nicht mehr gefällt, weil du gerne Dinge wie Deus Ex spielen willst, ist das dein gutes Recht, das heißt aber nicht gleich, dass die Serie selbst sich auf dem absteigenden Ast befindet. ;)

Ich sag auch nicht, das eine Meinung besser ist, als eine Andere. Nur ich seh einfach den gewaltigen Unterschied zwischen den Entwickerln inzwischen.

Entscheiden für was? Das Gimmick-Argument ist eben immer das Argument das kommt wenn man nix mehr sagen kann denn das Argument mit der klassischen Pad-Steuerung ist Käse - und das wüsstest du wenn du es wirklich gespielt hättest. Ein Analogstick könnte niemals das machen was M+ kann geschweige denn dieses Spielgefühl vermitteln.

Srsly, reiß dich bissel zusammen. :v: Die Steuerung steckt in den Kinderschuhen, wie es die klassische Wii-Remote zu dem Motion Plus ist. Das nächste Zelda wird bestimmt wieder um ein Eck besser, aber das reicht noch immer nicht aus, um mir einen geilen realistischen Schwertkampf zu liefern zB.

Schwimmen war in der Tat etwas tricky aber nix an dem man verzweifeln würde.

Siehste. Und für mich war die Steuerung halt crappig in dem Segment, bedingt durch irgendwelche häuslichen oder spielerischen Faktoren, kA mehr.

Miles, seit du dich so in Steam eingräbst, nimmst du den Schmäh mit der Glorious PC Masterrace extrem wörtlich. Dich aufgrund dessen aber für was Besseres zu halten, ist ein gefährlicher Fehler - du bist damit nämlich höchstens ein Nachzügler. Die meisten von uns haben schon lange mit schöner Regelmäßigkeit am PC gezockt und Bescheid gewusst, was es da so gibt. Du bist kein Besserer oder Anspruchsvollerer geworden - du bist nur late to the party. :P

Habs dir schon im Steam geschrieben, bissel zu rabulistisch von der Aussage her, was ich damit ausdrücken wollte.
 
Also für mich gehört das erste Deus Ex ja auch mit zu den besten Spielen aller Zeiten, bin aber nie auf die Idee gekommen da Vergleiche mit Zelda zu ziehen oder Abfärbungen darauf zu wünschen :ugly:
Ich brauche keine großen RP-Elemente oder Entscheidungsfreiheit in Zelda. Ich fand SS zwar auch nicht so toll, was aber hauptsächlich an den, meiner Meinung nach, unkreativen Gebietsausschlachtungen (Prüfungen, Schleichminigame, Wassertopf"minigame" usw.) und extrem oft wiederholende unabbrechbare Dialoge, sowie der nervigen Phai lag. Die Dungeons waren in Ordnung, aber bisschen mehr hatte ich schon erwartet.
Höhepunkt von Zelda war TP und WW (bei 2D war es LA) und ich hoffe, dass das nächste Zelda dort ansetzt.

AA sind immernoch mein Lieblingsgenre. Simple Action + Adventure-Elemente -> bessere Mischung gibt's nicht :ol:
 
Ist es bedenklich das ich Miles fast zu 100% zustimme? :ugly:
Zelda SS hatte für mich keine Magie mehr, es war nur noch ein gutes aber recht, naja, bedeutungsloses Spiel in einer Flut von gleichwertigen oder besseren. Twilight Princess hab ich geliebt, ist für mich wohl nach der Prime Trilogie immernoch das beste Spiel auf der Wii aber SS hab ich nicht beendet (weil meine Wii kaputt gegangen ist) und habs irgendwie nie bereut. Es hat mir einfach keinen wirklichen Spaß gemacht, es gab keine Welt die ich retten wollte weil es nur eine einzige mickrige Insel gab, es gab keine Überraschungen, das Fliegen fand ich einfach nur laaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaangweilig nach 10 Sekunden, die steuerung fand ich "nett" aber hätte sie oft genug lieber gegen ne traditionelle getauscht, es hat mich einfach nichts dran gepackt. Und die Schuld schieb ich da eindeutig dem Spiel (bzw. meinem Geschmack selbstverständlich zu) weil ich TP geliebt habe und auch OoT 3DS verschlungen habe.

Ich bin zwar eigentlich normalerweise einer der "wenn sie so viel verändern sollten sie gleich ne neue IP machen" Schreier aber wenn Zelda U wieder "nur" ein traditionelles Zelda ohne größere Änderungen wird....werd ichs trotzdem kaufen und spielen aber nicht mehr mit dem gleichen Enthusiasmus wie früher.

Ich sag auch nicht das Zelda bestimmte Elemente von westlichen Spielen bräuchte, aber das Zelda Gameplay in ner kompakteren Skyrim Welt? Was daran falsch sein sollte müsste man mir erklären. Vielleicht würde Zelda wirklich mal sein Final Fantasy VII benötigen, dass die Welt einfach umkramt
 
Zuletzt bearbeitet:
Ist es bedenklich das ich Miles fast zu 100% zustimme? :ugly:
Zelda SS hatte für mich keine Magie mehr, es war nur noch ein gutes aber recht, naja, bedeutungsloses Spiel in einer Flut von gleichwertigen oder besseren. Twilight Princess hab ich geliebt, ist für mich wohl nach der Prime Trilogie immernoch das beste Spiel auf der Wii aber SS hab ich nicht beendet (weil meine Wii kaputt gegangen ist) und habs irgendwie nie bereut. Es hat mir einfach keinen wirklichen Spaß gemacht, es gab keine Welt die ich retten wollte weil es nur eine einzige mickrige Insel gab, es gab keine Überraschungen, das Fliegen fand ich einfach nur laaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaangweilig nach 10 Sekunden, die steuerung fand ich "nett" aber hätte sie oft genug lieber gegen ne traditionelle getauscht, es hat mich einfach nichts dran gepackt. Und die Schuld schieb ich da eindeutig dem Spiel (bzw. meinem Geschmack selbstverständlich zu) weil ich TP geliebt habe und auch OoT 3DS verschlungen habe.

Ich bin zwar eigentlich normalerweise einer der "wenn sie so viel verändern sollten sie gleich ne neue IP machen" Schreier aber wenn Zelda U wieder "nur" ein traditionelles Zelda ohne größere Änderungen wird....werd ichs trotzdem kaufen und spielen aber nicht mehr mit dem gleichen Enthusiasmus wie früher.

Ich sag auch nicht das Zelda bestimmte Elemente von westlichen Spielen bräuchte, aber das Zelda Gameplay in ner kompakteren Skyrim Welt? Was daran falsch sein sollte müsste man mir erklären. Vielleicht würde Zelda wirklich mal sein Final Fantasy VII benötigen, dass die Welt einfach umkramt

Nein ist es nicht, ist ja jedem seine Meinung überlassen. ;)
Ich kann auch jeden verstehen, der mit SS nicht warm geworden ist. Imo sind solche Untergangsszenarien aber etwas zu früh, Zelda ist eine Serie mit unglaublich breiter Fanbase, Nintendo wird es niemals mehr jedem Fan gleichzeitig recht machen können. Wenn man persönlich nun schon mehrere Teile hintereinander enttäuscht war, wird es vllt Zeit, die Serie zumindest für einen persönlich abzuschreiben, aber nur weil einem ein einziger Teil nicht gefallen hat, würde ich zumindest Zelda noch nicht aufgeben.

Zu deinem letzten: weil das Zelda-Prinzip dann nicht mehr funktioniert ;) Alle Items wären außerhalb der Dungeons unnötig, weil man einfach um jedes Hindernis herumlaufen kann.
Ich weiß, das wurde auch oft genug als Kritik an der Serie verwendet, aber das Schlüssel-Schloss-Prinzip für Items ist nunmal eines der Hauptelemente der Serie, welches man mit einer Skyrim-ähnlichen Oberwelt ad-absurdum führen würde.

Würde sowas aber doch mal kommen, wäre das wohl der Zeitpunkt, bei dem es Zeit für mich ist, den Untergang der Zelda-Reihe herauf zu beschwören, ich hasse die Oberwelten von Elder Scrolls Titeln. :ugly: Wenn es um Open-World-RPGs geht, bevorzuge ich Gothics und Risens Ansatz - und lustigerweise ist der durch die festen Levels der Monster recht ähnlich zu dem von Zelda nur eben in einer RPG-Welt.

Wahrscheinlich. Aber ich muss auch dazu sagen, dass ich erst seit dem neuem Lapi mich mit Gaming außerhalb Sony und Nintendo beschäftige, weswegen das für mich auch eine neue Erfahrungswelt ist. Trotzdem erlaube ich mir aber Vergleiche zu ziehen, wo man Zelda verbessern könnte.

Kannst du gerne, aber dabei nicht vergessen, dass es da auch den Effekt vollkommen neuer Erfahrungen gibt, wenn du vorher so gut wie nie PC gezockt hast. Kein Wunder, dass dich also ein Spiel eher flasht, wenn du noch nie zuvor ein ähnliches gespielt hast.
Wenn ich jetzt mein erstes Call of Duty zocken würde, dann würde auf mich z.B. nicht die Kritik zutreffen, dass jedes Call of Duty sich wie CoD4 spielt und ich würde die Erfahrung, die andere damals bei CoD4 gemacht haben, jetzt mit Blops 2 haben. Das macht einen enormen Unterschied in der Wahrnehmung.
Letztendlich kann es natürlich genauso sein, dass dir die Designphilosophien der Spiele einfach besser gefallen unabhängig von der Neuheit der Erfahrung, wollte das aber mal angemerkt haben, weil man so leicht auf seine Erfahrungen "hereinfallen" kann und erst später mit mehr Erfahrung eindeutige Fehler bemerkt etc. :)

Stimm dir auch dabei zu. Ich würde auch nicht sagen, dass HR der Kracher ist, aber es hat vieles getan, was ich zB in Zelda vermisst habe. Die Freiheit alles mögliche zu tun. SS war da eher meh unterwegs und die Oberwelt war dermaßen shitty bis zum geht nicht mehr. Man sagt ja auch, dass man ein Midgard nicht in einem FFVII-Remake umsetzen kann - aber wieso schaut dann die Shanghai-Location quasi ähnlich aus? Imo läuft da etwas falsch mit den Prioritäten der Japaner, selbst bei Nintendo. So viele "Überlegungen" sehe ich da auch nicht mehr, wie sie einst früher waren. Und ich denke mir, dass Miyamoto die treibende Kraft des Stillstands ist bei Zelda, wenn wir vom Gameplay absehen. Da muss einfach mehr getan werden, damit ich mich inzwischen begeistern kann. Komischerweise bleiben die 2D-Zeldas auf einem ähnlich hohem Niveau.

Deus Ex Human Revolution ist aber auch eine vollkommen andere Art von Spiel. Es ist ein halbes RPG und grade bei WestRPGs sind nunmal Entscheidungsfreiheit und co. sehr wichtige Elemente.
Das kannst du dir gerne für Zelda wünschen, Fakt ist aber nunmal, dass Zelda ein Action Adventure ist mit maximal leichten RPG Elementen. Damit befindet sich Zelda eher in Bereichen wie Assassins Creed, Batman, Darksiders, Red Dead Redemption etc.pp. Entscheidungsmöglichkeiten sind einfach kaum teil dieses Genres, du kritisierst Zelda also im Prinzip dafür, dass es nicht in dem Genre zu Hause ist, dass es dir aktuell sehr angetan hat.
Man muss nunmal Designenprioritäten und -entscheidungen treffen, RPGs entscheiden sich hier oft für eine sehr wenig interaktive Welt und steife Animationen die dafür viele Hintergrundinfos, Entscheidungsmöglichkeiten und Charaktere bieten, Action Adventures wiederum bieten viel mehr direkte Interaktion mit der Welt bei flüssigeren Animationen und tieferen Steuerungssystemen und machen andererseits bei Hintergrundinfos, Entscheidungsbäumen, Dialogszenen etc. Abstriche.
Was man lieber mag, muss natürlich jeder selbst wissen und ich kann jeden verstehen, der hier RPGs nennt, aber dann ein Spiel dafür zu kritisieren, dass es nicht im eigenen Lieblingsgenre erscheint, ist imo keine fundierte Kritik.

Eben. Charaktere, wie TWW-Ganondorf waren eben das, was die Serie gebrauchen könnte. Und Klischées kann man nicht umgehen, man kann nur daraus etwas formen. Und bei DE:HR hattest du nette Ansichten, je nachdem, wie du das Spiel zockst. Bei Zelda gab's auch auch öfters diese Mini Choice-Verfahren, die meist immer in "hast du es verstanden?" geendet haben. Vielleicht sollte sich das Team bissel mehr auf die Story und die Charaktere fokussieren.

Ja, weil Deus Ex ein halbes RPG ist, wenn du mehr davon willst spiel Mass Effect oder Obsidians Spiele.
Zelda wird genau wie Assassins Creed oder Batman solche Entscheidungen nicht bieten, selbst wenn sich die Schreiber auf die Story konzentrieren.
Mal davon abgesehen, dass solche Entscheidungsbäume sowieso mehr zu westlichen Designphilosophien gehört, aber dann müssten wir hier einen kompletten West-vs-Ost Thread draus machen und das ist es ja nicht. ;)

Kommt auf's Spiel an, aber wie gesagt: Zelda würde davon profitieren!

Sehe ich anders, ist aber sicherlich Geschmackssache. :)

True. Aber mir geht's auch weniger um das Konzept, sondern mehr um die Möglichkeiten. Und da versagt Zelda bei mir.

Naja, muss ja jeder selbst entscheiden. Ich mag Zeldas einfache Handlung, die oft genug trotzdem mitreißen kann. Erwarte mir von einem Zelda aber eben auch solche Dinge nicht sondern will vor allem mit gutem Gameplay und spaßigen Charakteren in einer tollen Welt unterhalten werden. Und auch wenn Nintendo nicht unbedingt für ihre Stories bekannt sind, Welten bilden können sie imo so gut wie die besten der Branche. Fand bisher noch jede Zelda Welt enorm charmant und sogar glaubhaft obwohl sie so märchenhaft rüberkommen. Ist mir persönlich bei Abenteuerspielen weitaus wichtiger, als die eigentliche Story.

Ich würde schon sagen, dass die Spiele besser sind. Sie besitzen mehr Herz in allem, was sie tun. Ob Gameplay, Spaß, Atmosphäre, etc. Für eine ähnliche Entwicklungszeit bekommt man einfach mehr geboten, als bei Zelda. Bei SS haben sie ja schon eine Ewigkeit nur für die neue Steuerung gebraucht, was an sich lächerlich ist, so etwas entwickelt man in maximal einem Jahr, aber nicht in drei Jahren. Und soweit ich mich im Interview erinnere, haben sie für das Spiel zwei Jahre gebraucht.

Musst du ja wissen, ich stimme nicht zu. Ich liebe Xenoblade, aber es ist einfach etwas vollkommen anderes. Die großen Gebiete waren wegen der tollen Architektur spaßig zu erkunden, sie sind letztendlich aber leere uninteraktive Bühnen. Ich habe bei den kleineren Zelda Welten viel mehr Spaß, einfach weil man diese aktive verändern kann. Hier ein Baumstamm weggerollt, da einen Stein zerbombt. Lianen hochklettern und dran schwingen um dann über eine Grube zu balancieren etc.
Natürlich braucht Xenoblade das nicht, weil es ein RPG ist, aber das zeigt eben auch, welche unterschiedlichen Ansprüche an RPG und AA Welten gestellt werden müssen.
Vor dem Hintergrund fällt es imo sowieso enorm schwer, die Spiele zu vergleichen, aber ich hatte letztendlich mit Zelda nochmal mit Abstand mehr Spaß (kein Wunder, Skyward Sword ist imo das bisher beste Spiel, das ich je gespielt habe :D ) und hatte auch nicht das Gefühl, dass dem Spiel Herz fehlen würde bei den ganzen Details mit denen SS mal wieder geschmückt ist.

Ich sag auch nicht, das eine Meinung besser ist, als eine Andere. Nur ich seh einfach den gewaltigen Unterschied zwischen den Entwickerln inzwischen.

Ich weiß, falls das bei dir wie ein Vorwurf meinerseits ankam, dann sry so war das nicht gemeint.
Ich stimme halt nur nicht zu, ist nur schwer, da zu argumentieren, weil beides letztendlich auf persönlichen Meinungen beruht. ;)
 
Zu deinem letzten: weil das Zelda-Prinzip dann nicht mehr funktioniert ;) Alle Items wären außerhalb der Dungeons unnötig, weil man einfach um jedes Hindernis herumlaufen kann.

Wenn man das Verfahren von TP oder OoT/MM etwas ausweiten würde, wäre das meiner Meinung nach kein Problem. Eine halbwegs offene und erkundbare Welt, in der an einigen Ecken einfach Hindernisse sind, die man mit den Dungeon-Tools überwinden kann/muss. Es sollten dann vielleicht nur ein paar mehr werden als in den o. g. Spielen :).

Mir persönlich hat in SS auch das Gebietsdesign weniger gefallen, weil für mich einfach die Abwechslung fehlte. Während man sich in OoT abseits der Dundgeons einfach auf das Erkunden einlassen konnte, spielten sich die Gebiete ähnlich wie die Dungeons. Da hat mir einfach dieser Kontrast gefehlt, den ich zuvor in TP noch so geliebt habe. Daher hoffe ich, dass der WiiU Teil sich wieder auf eine ähnliche Aufteilung konzentriert.
Denn entgegen des landläufigen Fandurchschnitts ist TP nach heutigen Standpunkten aus gesehen wahrscheinlich mein Lieblings-3D-Zelda.
 
Mir persönlich hat in SS auch das Gebietsdesign weniger gefallen, weil für mich einfach die Abwechslung fehlte. Während man sich in OoT abseits der Dundgeons einfach auf das Erkunden einlassen konnte, spielten sich die Gebiete ähnlich wie die Dungeons. Da hat mir einfach dieser Kontrast gefehlt, den ich zuvor in TP noch so geliebt habe. Daher hoffe ich, dass der WiiU Teil sich wieder auf eine ähnliche Aufteilung konzentriert.
Denn entgegen des landläufigen Fandurchschnitts ist TP nach heutigen Standpunkten aus gesehen wahrscheinlich mein Lieblings-3D-Zelda.

kann ich nicht ganz nach vollziehen:nix:.in TP gibts halt nen eisgebiet und die schattenwelt.in SS gibts dafür nen riesenwald+wasser,nen riesenberg+feuer und ne riesenwüste+ruinen.dazu kommt eine welt über den wolken ;) ist sicher geschmackssache,aber abwechslung gibts imo genug in SS ;-)
 
Zurück
Top Bottom