"Tag des Zorns" ????

Status
Nicht offen für weitere Antworten.
Leon schrieb:
Islamisten sind keine Moslems!

Und es war doch klar, dass der Papst mit seinem Zitat den Islamisten Nahrung für weiter Hasspredigen gibt. Ich frage mich wirklich, wie ein Papst solch einen Satz zitieren könnte, wobei er auch wissen muss, dass bei den Moslems Mohammed sehr sehr heilig ist. Mohammed zu beleidigen ist eine Beleidigung jedes einzelnen Moslem, da sich die Moslems ihr Leben nach Mohammeds richten und seine Lehren versuchen anzuwenden.

Papst Benedikt müsste es von vorneherein klar gewesen sein, dass dieser Zitat falsch verstanden werden muss, ich habe seine Rede gelesen uns selbst aus dem Kontext erkenne ich keinen Sinn dafür.

Naja Jesus ist auch allen Christen heilig und sie richten ihr Leben nach ihm, deswegen flippen die auch nicht gleich aus wenn irgendein Islamist was gegen Jesus sagt.

P.S. Wer etwas falsch verstehen WILL, versteht es falsch!
 
Hier ist der Beitrag von Yahoo:

"Ein türkischer Anwaltsverband will Papst Benedikt XVI. wegen dessen umstrittener Äußerungen zum Propheten Mohammed und zum Islam vor Gericht bringen. Mitglieder des Verbandes Hukuk-Der hätten am Montag eine entsprechende Eingabe beim Justizministerium eingereicht, meldete die online-Ausgabe der Zeitung "Hürriyet" unter Berufung auf die türkische Nachrichtenagentur Anadolu. Der Verbandsvorsitzende Fikret Karabekmez, ein ehemaliger islamistischer Parlamentsabgeordneter, beantragte demnach unter anderem die Verhaftung des Papstes bei dessen Türkei-Besuch im November."

:lol: ich kann nicht mehr! ich stell mir gerade vor wie sie den Papst in Handschellen in der Türkei verhaften :) Dann kann die Türkei ihren EU Beitritt knicken :)
 
Phoenix schrieb:
:lol:

Jetzt wird's langsam lächerlich...
Türkische Anwälte wollen den Papst vor Gericht bringen.... haha!!!

Diese und sämtliche anderen Meldungen hier:

http://de.news.yahoo.com/panorama/papst.html


Die spinnen doch alle...... :wallbash:

PS: "Zensur" - lieber nicht ;)

Die "warten" auf so etwas, organisieren sich und verbrennen dann alles.
Man hat es ja bereits bei den Karikaturen gesehen. Die wurden 2-3 Monate vor den "Protesten" veröffentlicht.

Ich selber bin Agnostiker, sehe aber jede Religion als Pest unserer Gesellschaft an....
 
Ich bin Protestant, brauche keinen Papst und bin wirklich ein Freund der Muslime, ihre Kultur finde ich hochinteressant.


Aber was manche Islamisten abziehen, nur um ihre Interessen ("Gottesstaaten" (absichtlich in Anführungszeichen), Zerstörung der westlichen Welt) durchzusetzen oder eben nur Schrecken zu verbreiten, finde ich einfach nurnoch zum K****. Sie fühlen sich zutiefst beleidigt, wenn der Papst ein Zitat rezitiert, in dem es im negativen Sinne um Mohammed geht. Mit absolut keinem Hintergedanken. Sie brennen Kirchen und Fahnen an, zerstören Puppen des Papstes.


Nun, aber was geschieht in vielen Gottesdiensten in diesen Ländern? Hassprediger, die man wohl als Islamisten bezeichnen sollte, predigen über die Ungläubigen, dass Jesu nicht der Sohn Gottes gewesen sei und dass das alle Ungläubigen im heiligen Krieg gewaltsam bekehrt werden müssten.


Was für Reaktionen haben diese fast schon alltäglichen Beleidigungen in der christlichen Welt hervorgerufen? Fühlt sich der Papst persönlich beleidigt? Rennen Christen zur nächsten Moschee und zünden sie an? Entführen sie muslimische Journalisten?

Nein und genau da liegt der Hund begraben: Islamisten fühlen sich zutiefst getroffen wenn auch nur eine kleine Kleinigkeit gegen ihre Religion gesagt wird. Sie verlangen Entschuldigungen, Wiedergutmachungen. Aber wieso dann reden sie in solchen Tönen von anderen Religionen? Merken sie nicht, dass sie eigentlich genau das, was sie einfordern, selbst zunichte machen? Eine Studie ergab, dass nur 3% aller islamistischen Terroristen psychisch gestört sein könnten. Warum verüben dann diese, doch eigentlich bei Sinnen lebende, Menschen solche Taten? Merken sie nicht, dass der Islam im Grunde eine friedliche Religion ist, die Liebe zum nächsten fordert? Können sie die Köpfe der Menschen so verdrehen, dass sie sich sogar selbst in die Luft sprengen, andere Leute dabei tötend, nur um sich einen Platz unter Allah's Kriegern zu verschaffen?


Ich kann leider auch keine Antworten auf diese Fragen geben, aber je länger man darüber nachdenkt, desto beklemmender wird einem.


PS: Ich habe absichtlich nie das Wort "Muslime" verwendet, da ich weiss, dass sich normale Muslime bei weitem nicht so verhalten. Mein gesamter Post bezieht sich allein auf radikale Fundamentalisten.
 
dajshin schrieb:
Wieder typisch Medien. Alles aud dem Kontext reißen und schon geht das große Geschreie los. Eigentlich sollte man die Medien dafür steinigen.

Da drängt sich mir nur eins auf: "Die Medien schlachten alles für eine Story aus". Das ist heutzutage leider so und geht mir auch gegen den Strich.

Da sieht man auch was Pressefreiheit und Freie Meinungsäußerung alles an Schäden verursachen kann.

Aber das die Leute denen aus der Hand fressen kommt ja noch dazu.
Es wird immer schlimmer. Viele Menschen haben keine eigene Meinung mehr und vertreten sehr häufig die Stimme der Medien. Das ist falsch.

So, dass musste mal gesagt werden.


Großes Dito.

Imo wird die Sache sowas von lächerlich.

Anstatt das ganze wieder ruhen zu lassen, benehmen sich die Leute wie Kleinkinder.
Vielleicht sollte man ihnen einen Dauerlutscher schenken, damit sie mit was anderem beschäftigt sind.
 
JinBo schrieb:
Ich bin Protestant, brauche keinen Papst und bin wirklich ein Freund der Muslime, ihre Kultur finde ich hochinteressant.


Aber was manche Islamisten abziehen, nur um ihre Interessen ("Gottesstaaten" (absichtlich in Anführungszeichen), Zerstörung der westlichen Welt) durchzusetzen oder eben nur Schrecken zu verbreiten, finde ich einfach nurnoch zum K****. Sie fühlen sich zutiefst beleidigt, wenn der Papst ein Zitat rezitiert, in dem es im negativen Sinne um Mohammed geht. Mit absolut keinem Hintergedanken. Sie brennen Kirchen und Fahnen an, zerstören Puppen des Papstes.


Nun, aber was geschieht in vielen Gottesdiensten in diesen Ländern? Hassprediger, die man wohl als Islamisten bezeichnen sollte, predigen über die Ungläubigen, dass Jesu nicht der Sohn Gottes gewesen sei und dass das alle Ungläubigen im heiligen Krieg gewaltsam bekehrt werden müssten.


Was für Reaktionen haben diese fast schon alltäglichen Beleidigungen in der christlichen Welt hervorgerufen? Fühlt sich der Papst persönlich beleidigt? Rennen Christen zur nächsten Moschee und zünden sie an? Entführen sie muslimische Journalisten?

Nein und genau da liegt der Hund begraben: Islamisten fühlen sich zutiefst getroffen wenn auch nur eine kleine Kleinigkeit gegen ihre Religion gesagt wird. Sie verlangen Entschuldigungen, Wiedergutmachungen. Aber wieso dann reden sie in solchen Tönen von anderen Religionen? Merken sie nicht, dass sie eigentlich genau das, was sie einfordern, selbst zunichte machen? Eine Studie ergab, dass nur 3% aller islamistischen Terroristen psychisch gestört sein könnten. Warum verüben dann diese, doch eigentlich bei Sinnen lebende, Menschen solche Taten? Merken sie nicht, dass der Islam im Grunde eine friedliche Religion ist, die Liebe zum nächsten fordert? Können sie die Köpfe der Menschen so verdrehen, dass sie sich sogar selbst in die Luft sprengen, andere Leute dabei tötend, nur um sich einen Platz unter Allah's Kriegern zu verschaffen?


Ich kann leider auch keine Antworten auf diese Fragen geben, aber je länger man darüber nachdenkt, desto beklemmender wird einem.


PS: Ich habe absichtlich nie das Wort "Muslime" verwendet, da ich weiss, dass sich normale Muslime bei weitem nicht so verhalten. Mein gesamter Post bezieht sich allein auf radikale Fundamentalisten.
Ich fürchte die Antwort auf deine Frage lautet in etwa so:
Weil Islamisten(Wie alle radikalen) glauben, dass die die Wahrheit kennen.
Stell dir vor dein Glaube geht über alles, jeden Tag denkst du nur über deinen Glauben nach, weil er auch so ziemlich das einzige ist was du hast, nun stell dir vor dein Glaube gibt dir vor wie du dich richtig zu verhalten hast, und nun überleg was passiert wenn du von jemanden hörst der anders lebt, besser mit mehr Spass und mehr Gütern und das obwohl er die Gebote deines Gottes bricht und an einen anderen Gott glaubt. Nun hast du das Gesichtslose Böse was du hassen kannst. Und dein Hass verbindet dich mit Hunderten anderer erbärmlicher Wesen die auch ihren Selbsthass projezieren müssen. Eine Art Gemeinschaft kommt auf für die du dein Wertloses Leben opfern würdest.
Traurig aber wahr.

PS: Das historische Problem des Islams ist, dass es nie eine Zeit der Hinterfragung gab. Nach den schrecklichsten Glaubenskriegen in Europa und der anschliessenden Zeit der Aufklärung, wo einige Philosophen sogar die Existenz Gottes leugneten kam in Europa endlich die Zeit der Religiösen Toleranz und zum Teil auch der völligen Gleichgültigkeit. Deshalb haben Christen zumindest in Europa einen viel lockereren Umgang mit Religion. Stellt euch vor wir Europäer oder Amerikaner würden wie Menschen im Nahen Osten denken. Dann hätte der 11.9. auch noch schrecklichere Folgen haben können.
 
dajshin schrieb:
Wieder typisch Medien. Alles aud dem Kontext reißen und schon geht das große Geschreie los. Eigentlich sollte man die Medien dafür steinigen.

Da drängt sich mir nur eins auf: "Die Medien schlachten alles für eine Story aus". Das ist heutzutage leider so und geht mir auch gegen den Strich.

Da sieht man auch was Pressefreiheit und Freie Meinungsäußerung alles an Schäden verursachen kann.

Aber das die Leute denen aus der Hand fressen kommt ja noch dazu.
Es wird immer schlimmer. Viele Menschen haben keine eigene Meinung mehr und vertreten sehr häufig die Stimme der Medien. Das ist falsch.

So, dass musste mal gesagt werden.

Dem ist eigentlich nichts mehr hinzuzufügen, sprichst bestimmt nicht nur mir aus der Seele.
Medien verkommen nach und nach zu einer Propagandamaschinerie, meiner Meinung nach. Leider sind Menschen von natur aus so naiv, besser gesagt träge, und glauben jeden Scheiß der ihnen erzählt wird ohne selbst kritisch nachzufragen und sich eine eigene Meinung zu bilden.

Leider können wir diesen Missstand alleine nicht ändern. :-? :shakehead:
 
Das historische Problem des Islams ist, dass es nie eine Zeit der Hinterfragung gab.

Absolutes dito!

Ein rießiges Problem des Islam ist weiterhin, dass sich die "normalen" Moslems sich so gut wie nie von solchen gewalttätigen Aktion distanzieren.
Mir ist bis jetzt nichts zu Ohren gekommen, dass Vereine und Glaubensgemeinschaften diese Aktionen verurteilt hätten (Ich lasse mir gern Gegenbeispiele zeigen, falls es welche gibt - auf jeden Fall hört man in der Öffentlichkeit kaum was davon...)

Und wenn was kommt, dann sind das meistens auch nur Worte des "Bedauerns" - mehr nicht.

Aber eine scharfe(!) Verurteilung solcher Taten von Seiten großer Islam-Institutionen fehlt...und das ist eigentlich ein Skandal!!!
 
Phoenix schrieb:
Das historische Problem des Islams ist, dass es nie eine Zeit der Hinterfragung gab.

Absolutes dito!

Ein rießiges Problem des Islam ist weiterhin, dass sich die "normalen" Moslems sich so gut wie nie von solchen gewalttätigen Aktion distanzieren.
Mir ist bis jetzt nichts zu Ohren gekommen, dass Vereine und Glaubensgemeinschaften diese Aktionen verurteilt hätten (Ich lasse mir gern Gegenbeispiele zeigen, falls es welche gibt - auf jeden Fall hört man in der Öffentlichkeit kaum was davon...)

Und wenn was kommt, dann sind das meistens auch nur Worte des "Bedauerns" - mehr nicht.

Aber eine scharfe(!) Verurteilung solcher Taten von Seiten großer Islam-Institutionen fehlt...und das ist eigentlich ein Skandal!!!


Und die Politik entschuldigt sich weiter und weiter...
 
Phoenix schrieb:
Das historische Problem des Islams ist, dass es nie eine Zeit der Hinterfragung gab.

Absolutes dito!

Ein rießiges Problem des Islam ist weiterhin, dass sich die "normalen" Moslems sich so gut wie nie von solchen gewalttätigen Aktion distanzieren.
Mir ist bis jetzt nichts zu Ohren gekommen, dass irgendein Verein diese Aktionen verurteilt hätte.

Und wenn was kommt, dann sind das meistens auch nur Worte des "Bedauerns" - mehr nicht.

Aber eine scharfe(!) Verurteilung solcher Taten von Seiten großer Islam-Institutionen fehlt...und das ist eigentlich ein Skandal!!!
Es gibt sie aber leider nur in Eurpa oder der USA.
Zum 9.11. hat ein Prediger in New York gesagt, dass Extremisten Schande über sich und alle Moslems bringen würden. Sie handeln gegen alle Gesetze Gottes. So in etwa hat er es gesagt und viele Papst Kritiker haben eingeräumt die Rede nie gelesen zu haben. Trotzdem ein Tropfen auf dem heissen Stein.
 
Ach nicht drüber aufregen. Auch wenn das Zitat wirklich unglücklich gewählt war, sind die Reaktionen zwar mal wieder mehr als unangemessen, aber langsam kennt man es ja. Da wird dem unwissenden Mob einfach ein paar Strohpuppen, Fähnchen und schlecht kopierte Osamaflyer in die Hände gedrückt...

Mittlerweile ist es eher belustigend. Da tönt es von den Minaretten dieser Welt, wie verweichlicht und schwach doch der Westen sei, selber fühlt man sich aber gleich bei jeder Kleinigkeit auf den Schlips der religiösen Gefühle getreten. Das zeugt nicht gerade vom Selbstvertrauen der muslimischen Welt.

Die, die jetzt mal wieder "Entschuldigung" und "Wiedergutmachung" schreien benehmen sich wie Quängelkinder im Supermarkt, die ihr teures Spielzeug im Regal nicht bekommen. Wie bei quängelnden Kindern sollte auch Europa hier einfach die kalte Schulter zeigen und gar nicht erst dfrauf eingehen.

Lasst sie doch toben, Entschuldigungen bringen gar nichts und vielleicht sind manche ohne Appeasement sogar einsichtiger.
 
Perplex schrieb:
Ach nicht drüber aufregen. Auch wenn das Zitat wirklich unglücklich gewählt war, sind die Reaktionen zwar mal wieder mehr als unangemessen, aber langsam kennt man es ja. Da wird dem unwissenden Mob einfach ein paar Strohpuppen, Fähnchen und schlecht kopierte Osamaflyer in die Hände gedrückt...

Mittlerweile ist es eher belustigend. Da tönt es von den Minaretten dieser Welt, wie verweichlicht und schwach doch der Westen sei, selber fühlt man sich aber gleich bei jeder Kleinigkeit auf den Schlips der religiösen Gefühle getreten. Das zeugt nicht gerade vom Selbstvertrauen der muslimischen Welt.

Die, die jetzt mal wieder "Entschuldigung" und "Wiedergutmachung" schreien benehmen sich wie Quängelkinder im Supermarkt, die ihr teures Spielzeug im Regal nicht bekommen. Wie bei quängelnden Kindern sollte auch Europa hier einfach die kalte Schulter zeigen und gar nicht erst dfrauf eingehen.

Lasst sie doch toben, Entschuldigungen bringen gar nichts und vielleicht sind manche ohne Appeasement sogar einsichtiger.
Die Leute die von diesen lächerlichen Typen umgebracht werden findens glaube ich nicht belustigend.
Stell dir mal vor Europäer würden Moscheen anzünden und Imane erschiessen. Wie würden die Trottel im Nahen Osten dann reagieren?
Ein Glück ist der Westen nicht so hohl in der Birne wie diese Versager.
 
Perplex schrieb:
Mittlerweile ist es eher belustigend. Da tönt es von den Minaretten dieser Welt, wie verweichlicht und schwach doch der Westen sei, selber fühlt man sich aber gleich bei jeder Kleinigkeit auf den Schlips der religiösen Gefühle getreten. Das zeugt nicht gerade vom Selbstvertrauen der muslimischen Welt.

Lustig finde ich das ganz und garnicht. Die Situation ist in den arabischen Ländern generell sehr gespannt und in den muslimischen Gottestaaten ist die Gefahr für Andersgläubige, Ausländer oder generell "Andere" teils extrem gefährlich. Ich würde zu dieser Zeit keine Reise in diese Regionen wagen. Dass selbst in der eher gemähsigten Türkei der Ministerpräsident und sein Vize den Papst und die westliche Welt verurteilt haben ohne auch nur die Rede gelesen zu haben (Quelle: Spiegel) zeigt, dass nur allzu gerne die Resentiments der Westen-Kritiker und Gottesgläubigen genutzt werden. Das Problem ist das auch, dass die Situation für liberale Moslems und liberale Regierungen zur Zeit sehr gefährlich ist. In Saudi Arabien gibt es große Sympatien für jegliche Anti-Westliche Hetze, dies müssen die Politiker beachten. Da in vielen der orientalischen Kulturen Gewalt ein akzeptables Mittel ist und eine "Aufklärung" wie es sie in Europa gab nie wirklich flächendeckend statt fand, werden sich anders denkende Minderheiten/Personen hüten allzu laut ihre Meinung kund zu tun.

Nein lustig ist die Situation ganz und garnicht. Uns betrifft es im moment vielleicht nicht besonders, es scheint alles so weit weg und teils surreal, trotzdem wird es sich in nicht allzu ferner Zukunft zu großen Problemen führen. Die westlichen Nationen sind aufgrund guter Beziehungen, welche gute Handelsbeziehungen einschliessen, sehr darauf bedacht die arabische Welt nicht zu erzürnen. Eine offene Konfrontation würde zu noch mehr Terror und großen Problemen mit den einheimischen Muslimen führen. Nicht umsonst haben Fälle wie der Karikaturenstreit gezeigt wie ein vom Anlass recht harmloses Ereigniss durch Aufstachelung und Propaganda dazu geeignet sind einen Flächenbrand auszulösen.

Das grundlegende Problem ist, dass der Islam wie er heute in den islamischen Gottestaaten und den meisten anderen Ländern gelebt wird eigentlich wenig mit dem zu tun wie er eigentlich sein sollte. Der Islam in diesen Ländern ist stark mit der Kultur, dem täglichen Leben und der Staatsform verbunden. Ein gläubiger Moslem lebt dort den Islam jeden Tag, er hat die Weisungen des Korans zu befolgen. Da allerdings der Koran und seine Texte von den Imamen gerne so verbogen und mit der Kultur verbunden wird ist es in vielen Teilen so, dass etwa Dinge wie die Gewalt gegen Frauen und deren Unterdrückung, als auch der Glaube, dass alle anders gläubigen Menschen Heiden sind und entweder zum Islam bekehrt werden müssen, Notfalls mit Gewalt, und sonst als Feinde des Islams zu behandeln sind. Diese gewalttätige Komponente, die es nicht überall gibt, aber die in den islamischen Gottesstaaten existiert ist eines der Hauptprobleme. Den sie verhindern, ähnlich einer vom Volk durchgeführten Inquisition liberalen Minderheiten sich Gehör zu verschaffen. Der Westen kann die Islamisten nicht ändern, diese Änderungen müssen von innen kommen. Eine Friedensmission oder Kriege bringen da nichts sondern verschlimmern wie im Irak die Situation nur zusehens. Durch den gemeinsamen Hass der arabischen Welt auf die USA, Israel und generell vielles westliche fühlen sich die Menschen zusammengehörig und als Einheit welche sich nach außen hin wehren muss.

Ähnliches Verhalten sieht man ja selbst im Forum, in abgschwächter Form. Wenn das Lieblingsprodukt eines Users beleidigt und denunziert wird gibt es teilweise Reaktionen die man nicht mehr mit gesunden Menschenverstand beschreiben kann. Nun geht es hier nur um Konsolen, aber wie wäre es wenn es um wichtigere Dinge ginge, um Dinge die fundamental wichtig für einen Menschen wären. Er würde sie bis aufs Blut verteidigen egal ob seine Meinung richtig wäre oder nicht. Der User kann nicht überzeugt werden, er muss es selbst einsehen. Und dies bringt uns wieder zum Thema.

Die "Islamisten" müssen sich selbst bekehren. Bis dies geschafft ist wird noch einiges an Zeit vergehen und es wird noch schlimmer werden. Der Westen wird als schwach angesehen und seine Ideale verurteilt. Der verdrehte Islam welcher dort gelehrt und gelebt wird ist das Ideal und erstrebenswert. Und so wird es auch in Zukunft zu Auseinandersetzungen geben und sie werden heftiger werden. Ich möchte nicht in diesen Ländern leben wenn das passiert, ihr etwa?

Wie gesagt, lustig ist es nicht.
Freu mich aber mit euch darüber zu diskuttieren.




PS:Fehler gehören dem Finder^^
PPS: Freue mich, dass man auchmal etwas gesittetere Diskussionen führen kann ;)
 
Nun, mit "belustigend" will ich nichts beschönigen, war wohl auch die falsche Wortwahl (absurd trifft es eher).

Ich bezog mich da auch nur auf den Mob, der jetzt in der arabischen Welt alle paar Monate die abendländische Sau durchs Dorf treibt. Was ich sagen will, es wär das beste solche Sachen ruhig und gelassen zur Kenntnis zu nehmen.

Wozu übermäßige Panikmache führt sehe ich deutlich an den USA, dem Patriotakt, der Bush-Wiederwahl, dem Irakkrieg etc.

Wir sollten uns nicht provozieren lassen aber auch nicht, der Einfachheilt halber, dazu hinreißen lassen, Entschuldigungen zu heucheln. Jede Entschuldigung wird von solchen als Armutszeugnis und Demütigung des Westens eingestuft werden, was nur noch mehr sog. "Proteste" nachsichziehen dürfte.
 
Ach die spinnen doch, wegen so einer Äusserung gleich so auszuflippen..

Sind extrem kindische Reaktionen. Zeigt die Unreife dieser Menschen. Und die simplen Strukturen die dahinter stecken.. Das sind keine Gesprächspartner.. Ist nur Marketing.

Lustig ist das sie auf die Äusserung, das der Islam Gewalttätig ist, mit aufruf zur Gewalt und verbrennen von Flaggen reagieren.. IMHO eine Bestätigung des alten Zitates.

(Nicht das die Christen irgendwie besser wären..)

Zumal ich schon Dinge von Moslems über den Westen gehört habe.. Wenn so etwas Westliche Leute über Islamische Kulturen gesagt hätten, würden die wohl angreifen.. Für mich ist es einfach lächerlich und ich kann das nicht ernst nehmen. (Alle töten, Kirchen verbrennen, Heiden zwangsbekehren und so weiter und so fort..)

Interessant ist aber, (vor allem auch im Zusammenhang mit den Mohammed Karikaturen die ich überhaupt nicht schlimm fand) ist das KEINER dieser ach so Moslemischen überislamisten sich auch nur EIN MAL darüber aufregt das es die Selbstmordattentäter gibt die sich "für den Islam" in die Luft sprengen.. DAS zieht den Islam in den Dreck..

Und ach ja.. der Islam wurde tatsächlich mit Gewalt ausgebreitet, ebenso wie das Christentum. Ich bleib beim heidnischen Baumknuddeln. (@mog Dafür würd ich nicht in die Kirche gehen..)

/ajk
 
http://de.news.yahoo.com/19092006/2...nedschad-akzeptiert-klarstellung-papstes.html

Komisch das sowas hier garnicht erwähnt wird :rolleyes:

Leute, dass die Islamisten (keine Moslems, die würden nie Kreuze, Fahnen oder Papst Puppen in Brand stecken) sich so aufregen ist doch klar, daran hat der Papst auch seine Mitschuld. Er hat Mohammed mit dem Zitat übelst beleidigt (auch wenn ich weiß, dass es nicht seine Absicht war), ein Papst hat sowas einfach nicht zu sagen.
 
Na und? Ich beleidige Jesus jedes mal.. :P

Wer sich seines Glaubens sicher ist, flippt nicht so aus.

Es geht eher darum das der Islam mitten in der "Aufklärung" ist, oder kurz davor. Die Technik zeigt neue Bereiche im Leben, man sieht mehr, die Unsicherheit steigt und steigt. Der Islam MUSS sich verändern (Ein Symptom ist das mit den Frauen), er ist nicht modern genug. Dieses lächerliche "oh nein Du beleidigst meinen Glauben ich werd dich jetzt Töten" ist das niveau von 13 Jährigen denen man sagt das die Mutter blöd ist.

Fühlt euch einfach nicht beleidigt, ganz einfach! Wahre Gläubige haben es nicht nötig vom Rest der Welt bestätigt zu bekommen das sie das richtige Glauben. Sie tragen den Glauben im Herzen und der Glauben lächelt sie jeden Tag an.

/ajk
 
eigentlich wollte ich es ausführlicher machen, musste aber feststellen, dass das schnell ne doktorarbeit werden kann. daher nur drei stichpunkte:

1.: arabische welt sieht sich als verlierer der moderne-daraus entstand ein tiefgehendes minderwertigkeitsgefühl gegenüber dem westen, der durch eine übersteigertes glaubensgefühl kompensiert wird.

daher wird jeder angriff des westens auf eben dieses als sehr extrem befunden und dementsprechend beantwortet.

2.: die arabischen länder verfügen über einen, im vergleich zum westen, sehr hohen anteil an jungen menschen(unter 25 jahren glaub ich). es ist nachweislich so, dass wenn der anteil an jungen menschen über einem gewissen prozentpunkt liegt(die genaue zahl weiss ich nicht), sich diese gesellschaft destabilisiert und radikalisiert!

3.: es ist ebenso nachgewiesen, dass gesellschaften in denen die frau unterdrückt wird sich um einiges schlechter entwickeln als die, in denen die frau aktiv am gesellschaftlichen leben und an der arbeitswelt teil hat!
 
Status
Nicht offen für weitere Antworten.
Zurück
Top Bottom