Beste Charakter Einführung....immer noch Death. Feier die Szene jedes Mal
Nach deinem Beitrag hatte ich mir mehr erhofft. Ich hatte mir eine epischere Vorstellung vorgestellt. Die Präsenz des Charakters war aber sehr gut & unterhaltsam. Der beste Moment in diese Richtung war für mich Castiels erstmalige Erscheinung.
Supernatural leidet leider unter dem gleichen Syndrom, welches unweigerlich durch viele Staffeln kommt. Es wiederholt sich vieles.
Ich mag Sam und Dean aber trotzdem und es ist zumindest meistens ganz amüsant sie beim Monster jagen zu beobachten.
Stecke aktuell in Season 9x20 dank Netflix.
Es ist irgendwann sehr ermüdend. Diese ganzen Weltrettungsgeschichten sind inzwischen völlig ausgelutscht. Auch das einer der Brüder immer ein Problem hat wegen XY ist nicht mehr schön. Lichtblick sind inzwischen nur noch die Nebenfiguren. Castiel und Crowley retten regelmäßig die Folgen, ohne die beiden Figuren würde ich wahrscheinlich auch gar nicht mehr gucken. Besonders schön das Charlie hin und wieder noch auftaucht. Felicia Day ist einfach super niedlich.
Nur schade das Supernatrual in jeder regelmßigkeit gute Nebenfiguren einfach killt. Warum eigentlich?
Die Engel wirken auch nur wie Leviathane 2.0 vom Verhalten her. Da vermisst man doch ziemlich den Dämon mit den gelben Augen.
Gebe mir aber auch aktuell die total Überdosis Supernatrual. Damals noch Season 1-3 bei Pro7 geguckt als es erschied. Im Mai oder so kam ja dann Supernatural auf Amazon und ich habe in kürzester zeit Season 4-8 nachgeholt
Mittlerweile bin ich mit 9 Staffeln durch. Die Staffeln 4 - 6 empfand ich sehr unterhaltsan. Den Anfang der 7. Staffel hatte ich mir auch noch gegeben, aber dann war bei mir die Luft raus, sodass ich einige Wochen pausiert habe. Es ist schon erschreckend, wie viel man wieder vergisst, wenn man sich wochenlang mit etwas nicht mehr beschäftigt, weswegen ich leider keine Details zu Staffel 4 - 6 aufrufen kann. Es passiert dort sehr viel um die Engel & Luzifer.
Die Story ab Staffel 7 um die
Leviathane hatte mich nicht so gepackt. Zudem war es sehr nervig, wie sich Luzifer im Gedächtnis von Sam eingenistet hat. Fast genauso nervig wurde Bobby. Der hat für mich im Laufe der Zeit zu viel Screentime bekommen. Ich mag solche Dauernörgler einfach nicht. Er hat ohnehin viel länger überlebt als ich gedacht hätte. Ich hatte vermutet, dass er viel früher stirbt.
Die Staffeln 8 und 9 drehen sich um das Fegefeuer, die Steintafeln, Metatron & Abbadon. Nach wochenlanger Pause fand ich das schon unterhaltsamer & konnte mich wieder am Humor erfreuen. Staffel 10 beginnt damit, dass Dean anscheinend
mit dem "ersten Schwert" zum Dämon wird & sich immer weiter mit Crowley anfreundet. Supernatural hat schon sehr miese Cliffhanger zum Ende einer Season, sodass man sich noch die ersten 1-2 Folgel der darauffolgenden Staffel geben muss.
ich hab nun wohl einen Stand erreicht, wo man sich die Serie nicht mehr durchsuchten kann, weil sich zu vieles zu einfach wiederholt. More of the same. Ich hab das Gefühl, dass die Serie mittlerweile weniger brutal bzw weniger Horror geworden ist. Das empfind ich nicht als negativ. Was ich negativ empfinde, ist, dass keine Weiterentwicklung stattfindet.
Wieso gibt es nicht mal ein paar geilere Kämpfe? Die beiden sollten doch im Laufe der Zeit besser werden. Es sind angeblich mit die besten Jäger der Welt, aber eigentlich bekommen die ständig nur auf die Schnauze. Die werden quasi jede 2. Folge überrumpelt & Gefangen genommen. Die hätten schon so oft sterben müssen, das ist wirklich lächerlich. Ich mag mich total irren, aber die Serie Buffy ist noch älter & hat bessere Kampfchoreographien. Zumindest mal ein paar Kampfhighlighst pro Staffel mit mehr künstlerischen Anspruch.
Was aber am meisten stört, ist die Beziehung zwischen Dean & Sam. Dieses "Trust me" kann ich nicht mehr hören. Ständig zicken sie sich an, sagen, das sie miteinander ehrlich sein müssen & natürlich hält sich eine Folge später keiner mehr daran. Das ist so nervig. Wenn man die Serie schon total auslaugt, dann sollte zumindest die Brüderbindung Spaß machen wie in den ersten Staffeln. Mehr Positivität bzw. Bruderliebe.
Wobei es mich storymäßig schon getriggert hat, dass in Season 8 & 9
alles getan wird, um die Aufgaben zu erfüllen, damit das Höllentor für immer geschlossen wird, aber am Ende gibts ein "nee, doch nicht" daraus gemacht. Wobei das Fallen der Engel schon ein gelungene Storyhandlung war.
Viel schlimmer & unverzeihlich ist das Ende der 9. Season. Abbadon wird von Dean mit der "ersten Klinge" getötet & Crowley liegt verwundet daneben. Dean hätte ihn einfach töten können, was sie auch wollten, aber es wird nicht gemacht. Wtf? Weil Crowley geholfen hat? Das ist storymäßig einfach schlecht.
Ich denke nicht, dass ich die Serie irgendwann nochmal rewatchen werde. Dafür sind es zu viele Staffeln. Dann reicht es "Best ofs" bei Youtube anzuschauen. Davor "muss" ich ja erst mal die Serie überhaupt zu Ende schauen, aber erst mal gibt es wieder eine längere Pause. Mal schauen, wann die Lust wiederkommt, wieder die Gebrüder zu erleben.