Medien-Thread

Öffentlich Rechtliche machen Privaten also Konkurrenz. Ganz neue Erkenntnis.

Du bist nicht drauf gekommen, was kann ich für.

Und da wo es sie nicht gibt genau andersrum. Die Zeitungsverleger haben schon nen Problem wenn man zu viel Text als ÖR ins Internet postet.
 
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Du brauchst dazu nicht mal nen TV-Anschluss. Du finanzierst die Privaten mit, wenn du einkaufen gehst*. :nix:

*Außer du gehst zu kleinen Fachhändlern o.ä. was aber in unserer franchisierten Welt leider komplett unmöglich ist.
 
und das alles verdanken wir der damals noch so konservativen cdu, um die "meinungsfreiheit zu erhöhen". :ugly:
 
Es muss auch Unterhaltung fürs Prekariat geben. Wenn die dadurch abgelenkt sind, kommen die nicht auf die Idee etwas ändern zu wollen. Also gut, dass es die Privatsender gibt.
 
Hey, das war mein Spruch :P

Aber hast recht, wir befinden uns schon in spätrömischer Dekadenz und mit den russischen Superwaffen direkt nebenan, werden wir wohl auch bald untergehen...:(
 
Die ÖRs sind ein Anachronismus, der vor Jahrzehnten geschaffen wurde, damit die Leute überhaupt etwas hören und sehen konnten, wenn sie das Radio und den Fernseher eingeschaltet haben, jetzt sind die nur noch zum Selbstzweck da. Bildungsfeigenblatt my ass. :ugly:

Seit Kurt Krömer keine Show mehr hat sind die Öffentlichen völlig wertlos.
 
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die ÖRs sind der hauptgrund, wieso wir heute eine so relativ hohe durchschnittsbildung haben und springer und bertelsmann uns nicht völlig kontrollieren.

der herr döpfner meint ja auch, wer nichts zahlt, sollte nichts erfahren....und ich bin sicher, viele würden auch nichts erfahren wollen, wenn es net quasi gratis wäre.

der mensch ist leider viel zu oft bildungsfeindlich und daher sind meritorische güter notwendig. wenn die gebildeten das anders sehen ok aber die gesellschaftliche bedeutung wird dadurch keinen millimeter geringer.
 
Man sieht ja an den USA, was passiert, wenn es nur noch Privatsender gibt. :ugly:

Wobei ich Perplex schon recht gebe, verglichen mit anderen Ländern sind unsere ÖRs eher Mittelfeld (ich denke da speziell an die nordischen Länder oder die BBC), aber noch lang nicht auf dem Ultragurkenniveau von Rai oder den spanischen Öffis.
 
Wenn man für eine Informationssendung/-Beitrag schlecht recherchiert oder Interviews fälscht oder sogar lügt -all das kommt bei den ÖR-Polititikmagazinen vor- woher soll ich wissen, ob es bei anderen ÖR-Sendungen nicht der Fall ist, wo es mir bspw. wegen der Themenlage nicht sofort auffallen kann?

Wie groß ist denn der Anteil an Information und Bildung in den Programmen und wie qualitativ? Steht das in Relation zu den Mittel, die den ÖRs zur Verfügung stehen?

Wie weit geht denn die Selbstkritik? Zapp macht sich über GEZ-Werbung lustig, aber begleitet man Undercover auch Gebühreneintreibern oder recherchiert, welche Weisungen diese so von der GEZ bekommen? Wird die Praxis in Frage gestellt, auf was diese Gebühren alles erhoben werden (Stichwort PC, Handy...?)

Wird die Diskussion überhaupt geführt, wie viel Öffentlich-Rechtlichen Rundfunk wir brauchen, ob wir tatsächlich ständig neue Spartenkanäle hinzufügen müssen?

Wieso wird hier davon gesprochen, man dürfe den Privaten das Feld nicht überlassen, wenn es die ÖR-Intendanten und Programmplaner doch selber schon tun, indem man sich deren Programmen immer weiter annähert?
 
Wenn man für eine Informationssendung/-Beitrag schlecht recherchiert oder Interviews fälscht oder sogar lügt -all das kommt bei den ÖR-Polititikmagazinen vor- woher soll ich wissen, ob es bei anderen ÖR-Sendungen nicht der Fall ist, wo es mir bspw. wegen der Themenlage nicht sofort auffallen kann?

Woher willst du wissen, dass dies beim Fersehkritiker nicht der Fall ist ?
Am Ende wird man nach dieser Spirale so wie Pitti der "Medien" blind vertraut die eigentliche Medien kritisieren.
 
das prob der öffis ist in erster linie, dass sie im prog-auftrag stehen haben, sie müssten programm für alle bieten, die jungen aber immer weniger tv schauen oder aber private deppenprogs. da zieht die betreffende abteilung eben den schluß, man brauchte zusätzlich ähnliches.

ich wäre dafür, den programmauftrag zu ändern ...dann gäbs diese dümmlichen probleme nicht mehr.
 
Woher willst du wissen, dass dies beim Fersehkritiker nicht der Fall ist ?
Am Ende wird man nach dieser Spirale so wie Pitti der "Medien" blind vertraut die eigentliche Medien kritisieren.
Wieso kommst du jetzt mit dem Fernsehkritiker?

Das habe ich auch erleben dürfen bei Themen, in denen ich mich offensichtlich besser auskannte, als die Redaktion. Das gängisgte Bsp. und für diese Seite am eingängigsten wären die Frontalberichte zum Thema Videospiele gewesen, bei denen man manipuliert hat, bis sich die Balken bogen. Das dürfte doch allen noch bekannt sein.

das prob der öffis ist in erster linie, dass sie im prog-auftrag stehen haben, sie müssten programm für alle bieten. ich wäre dafür, den programmauftrag zu ändern
Eben, es ist völlig indiskutabel, dass der Staat über die ÖRs die Leute mit Gebührengelder bespaßen muss.
 
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das thema videospiele ist wirklich seltsam ja.

ich weiß ja, aus anderen themen, in denen ich auch expertise habe, dass die selben redaktionen bei anderen bereichen oftmals wirllich neutraler/kritischer berichten. aber iwie drehen im fall von videospielen alle medien, egal ob print, rundfunk oder online, durch, die nicht selbst von nerds gemacht werden.

versteh ich auch nicht aber sind wohl die normalen anfänge jeglicher form von informationsdarstellung. glücklicherweise killt sich das prob in 10 jahren von selbst.
 
Wieso kommst du jetzt mit dem Fernsehkritiker?

Das Einzige was mir einfällt, kannst auch z.B. einen x beliebigen anderen Sender nehmen die Medien kritisiert. Kann sogar extreme Beispiele nehmen und Verschwörungssites verwenden die auch die Medien kritisieren, da sie uns kontrollieren wollen.

Das habe ich auch erleben dürfen bei Themen, in denen ich mich offensichtlich besser auskannte, als die Redaktion. Das gängisgte Bsp. und für diese Seite am eingängigsten wären die Frontalberichte zum Thema Videospiele gewesen, bei der man manipuliert hat, bis sich die Balken bogen. Das dürfte doch allen noch bekannt sein.

Kritisches Denken sollte Voraussetzung sein, meinste nicht ? Wer nicht kritisch denkt ist selbstverschuldet und hat nichts mit den Öffis zu tun. Frontal steht als Sender selbst hart in Kritik der Anderen. Panorama wurde für den Beitrag auch stark kritisiert und hat sich entschuldigt.

Wieso müssen sie das? Weil's im Rundfunkstaatsvertrag steht? Völlig unkritisch wird hier akzeptiert, dass der Staat über die ÖRs die Leute mit Gebührengelder bespaßen muss.

Der Staat ? Es macht gerade NICHT der Staat, dass ist der Sinn der Sache. Hätte einen bitteren Beigeschmack wenn der Staat den freien Journalismus komplett finanziert.
 
Der Staat ? Es macht gerade NICHT der Staat, dass ist der Sinn der Sache. Hätte einen bitteren Beigeschmack wenn der Staat den freien Journalismus komplett finanziert.
Natürlich der Staat, lol.

Wenn zum Auftrag der ÖRs, denen vom Staat zugesichert wird, dass sie sich Gebühren vom Bürger nehmen dürfen, auch Unterhaltung gehört, dann zwangsbespaßt der Staat seine Bürger und lässt ihn dafür bezahlen.

Kritisches denken sollte Voraussetzung sein, meinste nicht ? Wer nicht kritisch denkt ist selbstverschuldet und hat nichts mit den Öffis zu tun. Frontal steht als Sender selbst hart in Kritik der anderen.
Sorry, bei Dingen, bei denen ich mich nicht auskenne muss ich auf die Aufrichtigkeit und die Fahigkeit der ÖR-Redakteure vertrauen, mir keine Scheiße zu erzählen. Das hat nichts mit kritisch oder unkritisch zu tun...
 
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Natürlich der Staat, lol.

Nein, sonst würde der Staat nicht solche Umwege machen und dies gleich von den Steuern abziehen.


Sorry, bei Dingen, bei denen ich mich nicht auskenne muss ich auf die Aufrichtigkeit und die Fahigkeit der ÖR-Redakteure vertrauen, mir keine Scheiße zu erzählen. Das hat nichts mit kritisch oder unkritisch zu tun...

Fehler machen ist Menschlich, sonst würden man ja solche Sender wie Zapp nicht brauchen. Leider gibt es nicht mehr von solchen Medienmagazine, dann könnte man endlich auch ein Medienmagazin eröffnen der Medienmagazine kritisiert
 
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