107 Stunden später ... ich bin durch mit Kindgdom Come Deliverance. Wie befürchtet: der Einstieg war seeehr anstregend, aber am Ende haben wir ein Happy End. In den ersten Stunden habe ich ernsthaft darüber nachgedacht das Ganze vielleicht doch abzubrechen. Nichts gelang: beim Kampf verliert man, beim Schlösserknacken wird man erwischt, Progress geht verloren – ja selbst, wenn man dumm in der Gegend rumsteht hat man irgendwas falsch gemacht und wird in den Kerker geworfen.
Aber irgendwann gibt es den Punkt, an dem das Ganze schlagartig kippt. Ist man in den Fähigkeiten bis zu einem gewissen Grad vorrangekomen, spielt sich alles ganz anders. Da greifen dann die Mechaniken eines guten Rollenspiels. Anfangs sammelt man noch Pflanzen, um damit Geld zu machen und nach und nach steigert man damit seine Stats und den Inhalt seines Geldbeutels. Das ist regelrecht ein Schneeballeffekt. Die Welt, die Stimmung und die (meiner Meinung nach) gute deutsche Synchro haben mich komplett in das Spiel reingezogen. Die ganzen Nebenmissionen und DLCs, die in der Royal Version enthalten sind, habe ich so vollständig es ging, gemacht. Wahrscheinlich bin ich vielen Unannehmlichkeiten entgangen, da ich das Spiel in diesem Zustand und nicht in der PS4-Vanilla Version gespielt habe.
Den zweiten Teil werde ich ganz sicher (und mit der Erfahrung vom ersten Teil) mit weniger Skepis in Angriff nehmen können. Aber erst einmal brauche ich eine Pause davon.