Sony hat uns in unseren Redaktionsräumen besucht - und uns Heavenly Sword erstmals antesten lassen.
Sonys Heavenly Sword wird von vielen schon als God of War der nächsten Generation gefeiert. Wir haben jetzt für eine Weile die Kontrolle über den wilden Rotschopf Nariko übernommen und sind zu einem anderen Ergebnis gekommen.
Zu Beginn des kurzen Demo-Abschnitts staunen wir über die toll gestalteten Hintergründe und die feinen Details, mit denen Heavenly Sword aufwarten kann. Dann machen wir uns mit Nariko auf den Weg, sprinten über dicke Seile hinüber zu einem Felspfeiler. Doch bevor wir dort ankommen, kappen einige Schurken das Seil, auf dem wir uns bewegen. Was jetzt kommt, ist klar: Per Quicktime-Event springen wir hinüber auf ein anderes Tau und rennen weiter auf die Feinde zu. In einer spektakulären Aktion landet Nariko inmitten der Gegner und kickt einen der Unholde von der Plattform: Das Schnetzeln kann beginnen!
Das Schwert unserer wilden Schönheit lässt sich auf drei Arten einsetzen: Mit den Buttons führen wir normale Attacken aus; drücken wir gleichzeitig L1 oder R1, erfolgen andere Angriffs-Varianten. Eines dieser Move-Sets erinnert schon sehr an Kratos - dann nämlich teilt Nariko das Schwert in zwei Hälften und lässt die beiden Klingen an langen Ketten durch die Luft sirren.
Wer allerdings Heavenly Sword als Klon von God of War betrachtet, der irrt. Das Geschehen ist zwar blutig, wirkt aber lange nicht so martialisch wie das Griechenland-Epos. Und auch die atmosphärische Musik treibt den Spieler keineswegs in eine Art Blutrausch. Zudem ist das Kampfgeschehen taktischer: Die Feinde stellen sich auf die Attacken des Spielers ein und blocken ganz ordentlich. Regelmäßiges Wechseln des Kampfstils ist also angesagt.
Akustisch hat das Spiel schon eine ganze Menge zu bieten, auch optisch bleiben keine Wünsche offen. Die Umgebung ist teilweise zerstörbar, besonders Mobiliar lässt sich zu Hunderten von Kleinteilen verarbeiten - die Nariko dann auch nach Belieben greifen und auf Gegner schleudern kann. Unter dem Strich waren wir von Heavenly Sword durchaus beeindruckt. Wir warten gespannt auf eine Preview-Version.
Quelle