Formel 1 Saison 2013

Ich sehe lieber einen dominanten 4ten Titel von Vettel, als dieses Rumgegurke.

Interessant finde ich an der ganzen Sache eigentlich nur, dass Raikkoenen als einer der wenigen Fahrer die Aufregung nicht versteht, was wohl im direkten Zusammenhang damit steht, dass er momentan am besten die Reifen schonen kann.

In der GP2 feierte Frijns übrigens in seinem zweiten Wochenende seinen ersten Sieg. Wohlgemerkt ist er erst letztes WE zum Feld gestoßen und hatte wesentlich weniger Erfahrung mit den Pirelli Reifen und dem Setup.
Selbst im Sprintrennen fuhr er nochmal von 8 fast auf die 1. Nur 0,7s trennten ihn vom Doppelsieg.
Sehr beeindruckend.
Für mich sicherlich das größte Talent, das rumfährt.
 
Na, super... :fp:

Pirelli: Reifen-Änderungen schon ab Kanada

Eigentlich hatte Pirelli angekündigt, die stark in der Kritik stehenden Reifen bis zum Rennen in Silverstone überarbeiten zu wollen, doch wie Motorsportdirektor Paul Hembery nun erklärte, wird es bereits ab dem Rennen in Kanada Veränderungen geben. "Wir werden etwas vom Design der Reifen von 2013 nehmen, aber auch Elemente von 2011 und 2012 einfließen lassen", betonte Hembery.

http://www.motorsport-magazin.com/f...anada-keine-bevorzugung-bestimmter-teams.html
 
Damit erlicht meine dann durch den Hamilton wechsel zu Mercedes (und die Tatsache das kein neuer in meine Augen Cooler Fahrer wie früher Mika und Kimi bei ihnen fährt) doch leider eh schon stark erkaltete liebe zu dem Team dann wohl leider ganz. Ist wirklich sehr Schade aber ich kann es leider nicht ändern, Fan sein ist manchmal nicht so einfach :shakehead:

Was die Reifen angeht bin ich obwohl ich als Hamilton und damit ja auch Mercedes Fan wohl eher für Nachbesserung sein sollte und überzeugt bin das sie damit viel eher um Siege fahren würden, den schnell ist der Wagen wohl auf alle Fälle, eher dafür alles so zu belassen da es nichts anderes ist als eine Bestrafung von Ferrari und Lotus die ihre Arbeit einfach besser gemacht bzw. bestimmt auch ein wenig mehr Glück gehabt haben.

Ich muss Vader allerdings in dem Punkt zustimmen das man auf alle Fälle und zumindest schauen sollte warum es diese extrem Merkwürdigen Reifen Schäden gab und in dem Fall auch so weit Verbesserungen bzw. Veränderungen vornehmen sollte damit so etwas in Zukunft nicht mehr geschieht.

Da ich die Reifen Situation allgemein und die Entwicklung der letzten Jahre nach wie vor total bescheuert und einfach nur frustrierend finde und der Meinung bin das man das ganz Konzept noch mal Gründlich überdenken sollte hat mit meiner Meinung das man während der Saison nichts groß ändern sollte nichts zu tun liegt mir aber natürlich weiterhin auf dem Herzen!

Ich hätte das vor ein paar Jahren niemals gedacht, aber ich wünsche mir wirklich wieder eine zweiten oder sogar dritten Reifen Hersteller in die Formel1 zurück. eine andere Lösung für das Problem sehe ich momentan leider kaum bis gar nicht.
 
Damit erlicht meine dann durch den Hamilton wechsel zu Mercedes (und die Tatsache das kein neuer in meine Augen Cooler Fahrer wie früher Mika und Kimi bei ihnen fährt) doch leider eh schon stark erkaltete liebe zu dem Team dann wohl leider ganz. Ist wirklich sehr Schade aber ich kann es leider nicht ändern, Fan sein ist manchmal nicht so einfach :shakehead:

Was die Reifen angeht bin ich obwohl ich als Hamilton und damit ja auch Mercedes Fan wohl eher für Nachbesserung sein sollte und überzeugt bin das sie damit viel eher um Siege fahren würden, den schnell ist der Wagen wohl auf alle Fälle, eher dafür alles so zu belassen da es nichts anderes ist als eine Bestrafung von Ferrari und Lotus die ihre Arbeit einfach besser gemacht bzw. bestimmt auch ein wenig mehr Glück gehabt haben.

Ich muss Vader allerdings in dem Punkt zustimmen das man auf alle Fälle und zumindest schauen sollte warum es diese extrem Merkwürdigen Reifen Schäden gab und in dem Fall auch so weit Verbesserungen bzw. Veränderungen vornehmen sollte damit so etwas in Zukunft nicht mehr geschieht.

Da ich die Reifen Situation allgemein und die Entwicklung der letzten Jahre nach wie vor total bescheuert und einfach nur frustrierend finde und der Meinung bin das man das ganz Konzept noch mal Gründlich überdenken sollte hat mit meiner Meinung das man während der Saison nichts groß ändern sollte nichts zu tun liegt mir aber natürlich weiterhin auf dem Herzen!

Ich hätte das vor ein paar Jahren niemals gedacht, aber ich wünsche mir wirklich wieder eine zweiten oder sogar dritten Reifen Hersteller in die Formel1 zurück. eine andere Lösung für das Problem sehe ich momentan leider kaum bis gar nicht.

Ein Reifen mit dem man im Rennen nur 80 % fahren kann weil er sich sonst in Sekunden in seine Einzelteile zerlegt hat in der F1 nichts zu suchen. Ich weiß das es doof ist mitten in der Saison so tiefgreifende Änderungen vor zu nehmen! Und es wäre auch nicht fair! Aber als Motorsportfan kann man sich diesen Pirelli Reifen eigentlich nur weg wünschen! Schumacher hatte schon Recht, wir brauchen einen Wettbewerb bei den Reiferherstellern in der F1!

Und ob es nicht auch ein bisschen an Alonso und Kimi liegt, die mit den Reifen einfach ein bisschen besser klar kommen?
 
Na es hat schon seinen Grund warum die Formel E auf Michelin setzt kommendes Jahr. 20x Reifenwechsel pro Rennen und unglaublich viel verschlissenes Gummi lässt sich halt schwer mit dem Umweltbewusstsein dieser Serie in Einklang bringen. :v:
 
Na es hat schon seinen Grund warum die Formel E auf Michelin setzt kommendes Jahr. 20x Reifenwechsel pro Rennen und unglaublich viel verschlissenes Gummi lässt sich halt schwer mit dem Umweltbewusstsein dieser Serie in Einklang bringen. :v:

Reifen für die Formel E zu entwickeln ist nicht schwer. In der F1 ist das, vor allem für einen Neueinsteiger ein harter Job und dabei mal ganz weggelassen, dass man diese Wechsel in der F1 durchaus wünscht, weil keiner will die 2010er Reifen zurück haben, außer ein paar Fans, die sich zu sehr an gute Rennen erinnern.

Man möge bitte auch nicht übersehen, dass Pirelli erst in die 3. Formel1-Saison geht und ganz anders als Bridgestone davor (vom Reifenkrieg mit lächerlichem Budget der Reifenhersteller sowieso ganz abgesehen) alles andere als optimale Voraussetzungen hat. Pirelli hat nicht nur bei 0 angefangen, sondern darf mit einem alten Renault, den man selbst sicher nicht auf dem Niveau eines Rennteams betreiben kann, eingeschränkt testen und selbst das missfällt den Teams, was lächerlicher gar nicht sein kann. Ansonsten hat man 12 Testtage im Winter um sich ordentlich auf eine Saison vorzubereiten.
Selbst Michelin hat nach dem Wiedereinstieg in die F1 erst einmal bis ins Jahr 2005 gebraucht (also 4 volle F1-Jahre) um einen Reifen zu bauen, der unter allen Verhältnissen mit dem Bridgestone mithalten konnte (davor war es ein Hitzereifen, wer sich noch erinnert). Und der Aufwand den Michelin schon vor dem Einstieg 2001 zusammen mit Williams und BMW betrieben hat, war beispiellos. Nicht annähernd mit dem Vergleichbar was Pirelli heute machen kann.
Wenn Pirelli langsam genug hat und jetzt überraschend aussteigen täte, wäre es schön zu sehen was passiert. Noch ist nicht abzusehen, wie viel langsamer die F1 eventuell mit der nächsten Saison wird und wenn da jetzt kurzfristig ein neuer Hersteller kommen müsste, dann wird der wahrscheinlich einen konservativen Reifen bauen und man kann gleich nochmal (nur eine beliebige Zahl) 3 Sekunden pro Runde draufrechnen - wenns nicht Bridgestone ist.
 
Was mich bei der Reifensache am meisten stört ist nicht die generelle Ablehnung solcher Reifen (die F1 hatte schon immer Dinge, die manchen mehr gefallen hat und anderen weniger...sie verändert sich eben ständig), sondern den Schwachsinn der Teams, vor allem von Merc und noch mehr Red Bull.
Was mich wirklich schon ärgert ist dieses "unser Auto ist schneller als der Reifen" - Gerede, das man uns versucht zu verkaufen. Wann gab es das in der F1 schon einmal?
Über den Abbau der Reifen hat man 2011 gejammert und man hat 2012 gejammert, aber dabei ging es immer nur um den Abbau. Selten kam man auf die Idee die Performanceunterschiede den Pirellis und nicht den Teams in die Schuhe zu schieben. Hat jemand einen guten Job gemacht, dann war das eben so. 2011 war mein Urteil zum Ferrari z.B. dass man es übertrieben habe und man sich zu stark auf ein reifenschonendes Auto (ja sowas gabs unter Pirelli) konzentriert hat. Das wussten wir nämlich alle auch 2011 schon: Der Pirelli wird kein Bridgestone und selbst der hat 2010 gezeigt, dass man mit einem Amboss am Gaspedal kein Rennen gewinnt. Das wusste man als F1-Fan, als Fahrer, als Ingenieur und selbst als Firmenboss von Mercedes, Red Bull und Ferrari. Das Schlagwort bei den Testfahrten 2011 war "Longruns".
Als Ferrarifan baute man auch vor dem Saisonstart 2011 genau darauf, denn man wusste ganz genau, dass auf eine Runde eine halbe Welt fehlen wird. Am Ende kam dann auch noch ein Problem mit der härtesten Reifenmischung hinzu mit der man komplett chancenlos war. Wo suchten Fans aber dabei die Fehler? Bei Pirelli? Der FIA? Nein, auf die Idee kam man gar nicht. Als Alonsofan hoffte man auf Updates und lauschte gespannt den Durchhalteparolen von Domenicali zu dem Thema. Das Problem war man selbst und man wollte es lösen. Genau deswegen wurde mit Hamashima vor einiger Zeit dann ja auch der für viele noch immer bekannteste Reifenguru der letzten Dekade von Bridgestone geholt um Stärken zu behalten und Schwächen loszuwerden.
Sein Posten im Team nennt sich wie? Head of the Scuderia Ferrari F1 Team Tyre Development. Selbsterklärend denke ich.
Und heute soll doch alles anders sein als früher. Ferrari hat das umgesetzt was man seit Mitte 2011 predigt, nämlich die Vorteile beim Umgang mit den Reifen und im Rennen behalten und einen Schritt in der Qualiperformance und Geschwindigkeit nach vorne gemacht. Von den 2013er Reifen begünstigt? Vielleicht. Dennoch gilt für das rote Beispiel: Problem erkannt. Problem gelöst. Und es war aus Ferrarisicht ein hausgemachtes Problem. Man sah sich selbst in der Verantwortung und nicht Pirelli. Aber wie gesagt ist heute scheinbar alles anders, denn dieser Weg soll plötzlich falsch sein.

Es möge plötzlich nicht mehr das Ziel sein das beste Auto für die gegebenen Umstände zu konstruieren. Es möge auch nicht mehr das Ziel sein vom Fahrer Anpassung zu verlangen. Nicht mehr in den eigenen Reihen soll Performance gesucht werden, sondern bei externen Faktoren. Dort wo 2011 noch der Ferrari der Schuldige war, ist es jetzt der Pirelli-Reifen. Das schnellste Auto ist angeblich nicht mehr das welches ein Rennen gewinnt. Man will vom Reifen ausgebremst werden, ja so als gehöre er eigentlich gar nicht mehr zur F1. Die Wahrheit ist, dass Mercedes für die bekannten Umstände wieder kein großartiges Auto gebaut hat und Red Bull selbst die Reifen nicht versteht und die Hausaufgaben schon einmal besser machte. Die Realität ist aber, dass man gehört wird. Von der Presse, von den Fans, von Ecclestone und jetzt vielleicht auch etwas von Pirelli.
Nun Frage ich mich als Fan des Sports wieso? Wer hat 2011 verlangt dass die Reifen verändert werden, als Ferrari Probleme hatte?
Kaum jemand, weil es war deren Problem. Wer hat 2007 von Bridgestone verlangt die Reifen zu ändern, weil Raikkonen, Kubica, Ralf Schumacher und Alonso absolut nicht so fahren konnten, wie sie es wollten? Niemand, weil wer seinen Fahrstil nicht anpassen kann, ist ein schlechter Fahrer. Button und Heidfeld hat man in manch Jahr maximal ausgelacht, ja manchmal gar deren Teams verschmäht, wenn sie den Problemen zu viel Aufmerksamkeit schenkten, anstatt den Fahrer in die Pflicht zu nehmen. Wer sich nicht anpasst, der verliert. Das war die F1 vor 60 Jahren. Das war die F1 vor 20 Jahren. Das ist die F1 für einige heute anscheinend nicht mehr. Wenn heute im Rennen nämlich Mercedes und Red Bull zurückfallen, dann ist das scheinbar kein Reifenproblem der Teams mehr, sondern ein Teamproblem für Pirelli. Absurd finde ich das. Schwachsinnig. Wenn ein Reifenhersteller für die Performance der Teams mehr arbeiten soll, als das Team selbst, dann ist es wahrscheinlich wirklich kein Rennsport mehr.
 
Zuletzt bearbeitet:
Pirelli macht seine Sache doch gut. Die Formel 1 wurde als zu langweilig beschrieben. Erst kam DRS und dann die Reifen die schwer einzuschätzen sind wodurch es dann noch mehr Überholmanöver gibt. War das nicht das Ziel wo die Veranstalter die Formel 1 haben wollten?
 
Die Reifen werden nicht geändert, weil es Red Bull sagt, sondern weil wir in Barcelona 4 Stopps gesehen habe.
Läge es an Red Bull, hätten wir den Reifenwechseln schon bei bzw vor der Teamabstimmung vor einigen Wochen bekommen.
 
Paddy Lowe joins Mercedes on June 3rd as 'Executive Director (Technical)'

Who's who at Mercedes
Ross Brawn: Team Principal.
Niki Lauda: Non-executive chairman.
Toto Wolff: Executive Director (Business).
Paddy Lowe: Executive Director (Technical)

Quelle: http://www1.skysports.com/formula-1...-on-June-3rd-as-Executive-Director-Technical-

Sehr gut, Mercedes. Das macht mir Hoffnung für die kommende Saison. :)

Wenn man sich nun das Personal bei Mercedes ansieht + die Fahrer die sie haben, dann müssen sie spätestens ab 2014 wirklich vorne mitmischen. Brawn und Lowe sind zwei starke Männer. Rosberg und Hamilton zwei sehr starke Fahrer. Lauda und Wolff werden das Team auch gut führen. Da ist Potential vorhanden, auch wenn wir dieses Jahr wohl nur wenig davon sehen werden.
 
Ich traue Mercedes eigentlich sehr wenig zu. Man setzt nun mal wieder eine Saison in den Sand weil man ein Auto entwickelt hat welches Reifen frisst. Dabei wollte man genau das zu dieser Saison verbessern und hat es eigentlich nur noch schlimmer gemacht.

Miserable Leistung in den letzten Jahren.
 
Genau im technischen Bereich verstärkt sich Mercedes doch jetzt mit einem großen Talent. Hier hatte Mercedes bis dato auch nie einen großen Techniker, denn Brawn hat bisher immer eher beim Team Management gepunktet. Er war nie der ganz große Ingenieur. Diese Lücke füllt nun Lowe und er hat schon mehrmals bewiesen, dass er nicht ohne ist. Zumindest kann er Mercedes nun neue Impuls geben. Ich bin für 2014 zuversichtlich.
 
Als Einstimmung fürs Wochenende:


[video=youtube;nMc8qy6U1o0]http://www.youtube.com/watch?v=nMc8qy6U1o0[/video]
 
das war SO geil. kimi hat da echt gezaubert.

da fällt einem auch wieder ein wie schön die boliden damals waren. die farbkombi des renaults fand ich besonders schnieke.
 
Rosberg bügelt mal wieder konstant Hamilton. Ich bleibe dabei, Rosberg wirkt bisher auf mich schneller als Hamilton. Hätte er am Anfang der Saison nicht das Pech mit den Autoschäden gehabt, dann würde er wohl auch in der WM vor Hamilton stehen. Etwas überrascht bin ich schon, dass Rosberg Hamilton bisher so gut im Griff hat und Hamilton aus dem Mercedes noch nicht mehr rausholt.
 
Interessante Qualifikation.
Respekt an Rosberg. Hamilton hier zu schlagen ist schon wirklich stark.
Vettel auch mit einer starken Qualifikation. Webber zählt für mich hier zu den schnellsten Fahrern. Da muss man erstmal schneller fahren.

Hamilton und Rosberg haben morgen auch tatsächlich Chancen auf den Sieg, wobei ich eher auf Vettel tippen würde.
 
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