Europawahl?

und weiter ? ;-)

is doch schön, dass es so viele ansätze gibt, ich find die reden von broder selber trotzdem treffender als die von wilders, und wenn broder wilders 1000 mal lobt.

ich glaube allerdings auch nicht das es TEH WAHRHEIT gibt....
und ich bin sicher keine propaganda aufgesessen ich werte dingen nur anders als du, termi :-)

für mich is der halt n rechtspopulist und ich hab oben ja sehr differenziert erklärt was ich als populisten definiere.....is ja gut für dich wenn du politischen cw-slang bevorzugst, soll jeder halten wie er mag, ich sagte ja selber, das populisten durchaus gute ansätze aufgreifen können...nur seriöse lösungen kann man von ihnen meistens nicht erwarten ...aber schauen wir mal :-)

ps: broder sieht sich selber als links an....der begriff is wohl weiter gefasst als mir manche hier weis machen wollen ;-)
 
darkganon:

Red' Dich bitte nicht raus! Das mit "Rechtspopulist" geht ja noch, aber Du hast gesagt, daß Du ihn (Geeert Wilders) verachten würdest - und das erscheint mir angesichts des über ihn vorliegenden Materials doch arg platt und aus Vorurteilen gespeist zu sein, die "Linken" oft sehr gemein sind. ;)
 
okay dann nehm ich das eben zurück und sage, dass ICH weder mit seiner ideologie noch seinem Stil etwas anfangen kann ;-)

Problem gelöst :-)
 
okay dann nehm ich das eben zurück und sage, dass ICH weder mit seiner ideologie noch seinem Stil etwas anfangen kann ;-)

Problem gelöst :-)

Eigentlich nicht! Was für eine "Ideologie" hat er denn mit der Du nichts anfangen kannst? Gleichberechtigung für Frauen, Toleranz für Homosexuelle, Erhaltung der Grundwerte der Aufklärung?

Mit was kommst Du da als "Linker" nicht zurecht? Erzähl, das wird sicher spannend... ;)

Wie konntest Du Dich überhaupt zu der Aussage versteigen, daß Du ihn verachten würdest - es sei denn durch dumpfe Vorurteile?
 
Landen wir eigentlich immer bei dem Links-Rechts-Thema? :neutral:

Die Begriffe sind so wage und irreführend, dass es mich überrascht, dass sie immernoch verwendet werden.
 
Landen wir eigentlich immer bei dem Links-Rechts-Thema? :neutral:

Die Begriffe sind so wage und irreführend, dass es mich überrascht, dass sie immernoch verwendet werden.

Meine Rede. Rechts ist zu nem Totschläger verkommen und linke so austauschbar wie ein Liter Milch zu nem anderen. Wirkliche Inhalte wären toll. Oder gleich Bekenntnisse zum libertären und humanistischen Gedankengut. ^^

So genug Ganon gereizt für heut ;)
 
Meine Rede. Rechts ist zu nem Totschläger verkommen und linke so austauschbar wie ein Liter Milch zu nem anderen. Wirkliche Inhalte wären toll. Oder gleich Bekenntnisse zum libertären und humanistischen Gedankengut. ^^

So genug Ganon gereizt für heut ;)
Und die "Linken" sind neuerdings keine "Totschläger", siehe linksradikale Italiener:scan:
 
Eigentlich nicht! Was für eine "Ideologie" hat er denn mit der Du nichts anfangen kannst? Gleichberechtigung für Frauen, Toleranz für Homosexuelle, Erhaltung der Grundwerte der Aufklärung?

Mit was kommst Du da als "Linker" nicht zurecht? Erzähl, das wird sicher spannend... ;)

Wie konntest Du Dich überhaupt zu der Aussage versteigen, daß Du ihn verachten würdest - es sei denn durch dumpfe Vorurteile?

Das is nun wieder Populismus (:uglylol: ich sagte ja---cw-sprech :P ) von deiner Seite....wenn man das hochschraubt, könnte man auch sagen, jeder xbeliebige Diktator ist n guter Mensch, wenn er für Umweltschutz,Tierschutz und Achtung der Familie eintritt...weil das sind ja gute werte....Umkehrschlüsse sind halt nur begrenzt sinnvoll ;) abgesehen davon, hält er eben nichts von der Aufklärung...die sieht nämlich sehr wohl religiöse Toleranz vor.Ich habe kein Problem damit totalitäre Gedankenwelten und Religionen an sich abzulehnen, aber man muss eben zwischen extremen Formen und Religionen an sich differenzieren und wer sich bewusst so gibt und ausdrückt hält nichts von Toleranz...die wird ja auch dauernd gegeisselt von den üblichen "Korrektheitshassern", ist für mich aber elementarer Bestandteil der Aufklärung...;-)

Langsam wirds aber btw langweilig...soll ich dich nun als "Rechter" titulieren....das is mir zu billig und zu verallgemeinernd ....wenn dann seh ich dich als Teil eines rechtsliberal aufgeklärten Bürgertums und das klingt ja wohl schon sehr viel treffender....aber dann gesteh mir bitte auch zu, mein Wissen und meine Meinung nicht nur aus Kommentaren Drtitter zu speisen, sonst muss ich halt bald das Gleiche annehmen :-)

Das ich ihn "verachte" hat nichts mit Vorurteilen zu tun, sondern mit einer Grundablehnung der Rechtspopulisten. Ich hab die Aussafe ja zurückgenommen. da ich all die kleinen Details auf die ich persönliche Urteile normalerweise aufbaue, hier nicht kenne. Daher stelle ich ihn mal neben einen Möllemann, der halt statt Juden eben Moslems als Wurzel allen Übel sieht. Ich sehe wofür er steht, ich sehe welche Aussagen er macht, ich weiss was für Filme er dreht...das berechtigt mich denke ich schon zu der Aussage, dass ich weiss wofür er politisch steht.

Lafontaine greift auch Dinge auf, die ich durchaus schätze, ändert nichts daran, dass ich ihn für unseriös und lächerlich halte und durchaus verstehe, dass man den Kerl als Konservativer verachtet.... bei persönlichen Urteilen gibt es wie gesagt nicht TEH wahrheit, aber seine Art Politik zu machen mag ich einfach nicht.

Wer sich gegen religiösen Extremismus wenden will, muss gegen Extremisten vorgehen....ganze Religionen in Geiselhaft zu nehmen, schafft nur n noch schlimmeres Klima und führt zu Radikalisierungen....was wiederum dem Populisten hilft, weil er ja von Feindbildern lebt...wie will er denn, abgesehen von markigen Sprüchen, wie Koran und Moscheeverboten, vorgehen....seinen Sprüchen nach, müsste man denken, er glaube alle Moslems einfach abschieben zu können...mit Aufklärung hat das für mich nichts zu tun....erinnert mich an Peter Westenthaler der 2006 als Wahlversprechen hatte, pro Jahr 300.000 Ausländer abzuschieben, sollte er gewählt werden....auf die Frage, wie er das machen wollte, antwortete er "mit Bus,Bahn und Flugzeug",....ich vermute hier einfach eine ähnliche programmatische Abdeckung ;-)


werd mich nun aber von persönlichen Urteilen hüten, ich habs ja korrigiert, weil ich die ganzen Details über Wilders nicht kenne und daher nur seine Politik bewerte. :-)
 
darkganon:

Du gehst von falschen Grundannahmen aus, um Dein (Vor)Urteil zu stützten.

Natürlich hält es Geert Wilders mit der Aufklärung, deswegen ist er ja auch gegen diese intolerante Ideologie. Unsere Werte der Aufklärung müssen gegen die Intoleranz verteidigt werden.

Und daß man das eine ganze Religion in "Geiselhaft" nehmen würde und das ja nur Extremisten seien, ist das übliche Gequatsche der westlichen Politiker, die nur sich selbst und das Volk beruhigen wollen.

Laß mich Dir dazu - ohne jetzt die Forenregel zu sehr überdehnen zu wollen - nur zwei Zitate von Leuten bringen, die sich in der Thematik sicher gut auskennen dürften:

In letzter Zeit wird auch die Bezeichnung „gemäßigter Islam“ verwendet. Dies ist genauso falsch, denn Islam ist Islam.“

Recep Tayyip Erdoğan

http://www.igmg.de/nachrichten/artikel/erdo-an-bei-uns-gibt-es-nur-muslime-keine-islamisten.html


Einen guten Menschen zu treffen bedeutet, einen schlechten Moslem vor sich zu haben.

Professor Mark Gabriel, Aussteiger aus dem Islam. Der Ägypter lehrte Islamische Wissenschaften an der Al-Azhar-Universität in Kairo.

http://www.pi-news.net/2009/05/gabriel-in-muenchen-europa-muss-aufwachen/


Vielleicht solltest Du mal eher über Deine Position zu dem Thema nachdenken. ;)
 
darkganon:

Du gehst von falschen Grundannahmen aus, um Dein (Vor)Urteil zu stützten.

Natürlich hält es Geert Wilders mit der Aufklärung, deswegen ist er ja auch gegen diese intolerante Ideologie. Unsere Werte der Aufklärung müssen gegen die Intoleranz verteidigt werden.

Und daß man das eine ganze Religion in "Geiselhaft" nehmen würde und das ja nur Extremisten seien, ist das übliche Gequatsche der westlichen Politiker, die nur sich selbst und das Volk beruhigen wollen.

Laß mich Dir dazu - ohne jetzt die Forenregel zu sehr überdehnen zu wollen - nur zwei Zitate von Leuten bringen, die sich in der Thematik sicher gut auskennen dürften:



Recep Tayyip Erdoğan

http://www.igmg.de/nachrichten/artikel/erdo-an-bei-uns-gibt-es-nur-muslime-keine-islamisten.html




Professor Mark Gabriel, Aussteiger aus dem Islam. Der Ägypter lehrte Islamische Wissenschaften an der Al-Azhar-Universität in Kairo.

http://www.pi-news.net/2009/05/gabriel-in-muenchen-europa-muss-aufwachen/


Vielleicht solltest Du mal eher über Deine Position zu dem Thema nachdenken. ;)

Zitat Erdogan:

Er erklärte, dass Musliminnen beschuldigt würden, das Kopftuch als politisches Symbol zu tragen und sagte:

"Nehmen wir an, es würde als politisches Symbol getragen werden. Ist es ein Verbrechen ein politisches Symbol zu tragen? Kann man Symbole verbieten? Wo auf der Welt gibt es solch ein Verbot?“

Der satz ist auch geil, entweder er ist einfach nur dumm oder Weltfremd.
 
Zuletzt bearbeitet:
Zitat Erdogan:

Er erklärte, dass Musliminnen beschuldigt würden, das Kopftuch als politisches Symbol zu tragen und sagte:

"Nehmen wir an, es würde als politisches Symbol getragen werden. Ist es ein Verbrechen ein politisches Symbol zu tragen? Kann man Symbole verbieten? Wo auf der Welt gibt es solch ein Verbot?“

Der satz ist auch geil, entweder er ist einfach nur dumm oder Weltfremd.
Das gleiche gibt es in ähnlicher Form auch in Frankreich.

Man hat die Kreuze aus den Klassenzimmern entfernt, weil es die Gefühle der "islamischen" Bürger verletzt, aber trotzdem dürfen sie Kopftücher tragen, das auch als rel. Symbol gilt - Scheinheilig?

wenn das aktuelle problem in italien der "linksradikalismus" is, bin ich der weihnachtsmann ;-)
Als rechtsradikal würde ich Italien nicht einordnen, vllt. als Rechts-konservativ, bzw. Rechts-Mitte.
erinnert mich an Peter Westenthaler der 2006 als Wahlversprechen hatte, pro Jahr 300.000 Ausländer abzuschieben, sollte er gewählt werden....auf die Frage, wie er das machen wollte, antwortete er "mit Bus,Bahn und Flugzeug",....ich vermute hier einfach eine ähnliche programmatische Abdeckung ;-)
Stichwort: "italienische Abschiebung";-)
 
So ich hab mir jetzt den Artikel von Gabriel durchgelesen und musste schlucken. Klar weiss man was hier bestimmt Personen vorhaben aber das jetzt so öffentlich von einem ehemaligen Moslem zu lesen macht mir doch angst. Hoffentlich wachen unsere Politiker mal auf sonst gibt es hier wieder eine Reichskristallnacht.
 
darkganon:


Noch von Geert Wilders zu seiner Partei:

Die Bezeichnung „rechtsextrem“ für seine Partei seitens der deutschen Medien nannte Wilders „völlig lächerlich“ und „eine Beleidigung der Niederländer“, weil seine Freiheitspartei laut Umfragen inzwischen die „grösste Partei in Holland“ sei. Die Freiheitspartei stehe in der liberalen Tradition Hollands, „wir wollen die soziale Untertützung nicht beschneiden und sind für Ausbau der Gesundheitsdienste. Wegen unserer Freundschaft zu Israel demonstriert die extreme Rechte gegen uns.“

http://willanders.wordpress.com/2009/06/15/wilders-fordert-unterstutzung-israels/
 
@Termi..und wo hab ich ihn rechtsextrem genannt ? ;-)

nirgendwo...hab bei meiner liste, der fraktionen die ich rechsextrem nenne, doch erst n vor paar Seiten aufgezeigt, wen ich damit meine.
Rechtspopulisten sind keine Rechtsextremisten......bei uns im Westen habens Rechtsextreme meistens viel schwer als Rechtspopulisten ( der Kurzzeiterfolg von Le Pen war ja eher ne Ausnahme), und klar protestiert rechts-aussen gegen ihn...er klaut ihnen ja quasi die Wähler, die nicht ideologisch rechts-aussen sind und nur vorher Protest gewähöt haben, abgesehen davon, ist die Judenfeindlichkeit bei denen noch viel zu sehr verankert....allerdings hab ich Wilders keine Sekunde n Antisemiten genannt ;-)

abgesehen davon...noch 1 Faktor...welcher Rechtspopulist, würde sich denn bitte rechtsextrem nennen....da können wir auch Chavez fragen ob er sich für n Linksextremisten nennt oder n Autokraten...kommt aus selbe ;-) ( ich bezweifle es beim wilders gar nicht, aber Eigenbekenntnisse sind meistens nicht soviel wert)

@Uchi....Kreuze werden in vielen Ländern auch abgehängt, weil diese Staaten sich einfach als säkularisiert ansehen. Frankreich bietet regulär überhaupt keinen Religionsunterricht in der Pflichtschule an, da kann man erst Nachmittags freiwillig hingehen ;-)
Abgsehen davon, sollte zwar kein Lehrpersonal aus religiösen Dingen Zeichen tragen, die Frage wäre ob man dann jedes Goldkettchen verbieten müsste :-?
Bei Schülern sollte das aber lockerer sein....gibt doch keine dress codes...sowas empfinde ich als Einmischung ins Private :-)


@Darksling...ich sagte nicht wie das Land ist, sondern was die Probleme des Landes sind. :-)



@Und zum Abschluss nochmal an das ganze Thema....mich interessiert nicht unbedingt, ob Herr Erdogan wieder seine Wahlkamparolen vom Stapel lässt, dass der Kerl n Populist ist, sollte jedem klar sein. Religiöser Fundi und Provokateur eben, gibt aber mit Sicherheit genug Bischöfe die das ähnlich sehen. Aber ich komm mal zum Klartext......es gibt kein Massneinwanderungsproblem, die Einwanderung ist seit über 10 Jahren konstant und wer in Deutschland ist,kriegt auch immer weniger Kinder.
Es ist andererseits vollkommen irrelevant welche Religion hier jemals die Mehrheit haben sollte, auch wenn das die nächsten Jahrhunderte ( wenn man von den Zahlen oben ausgeht) wohl immer noch nicht der Islam sein wird, egal wie viele es hier beschreien.

Es gibt Probleme, ich sage es zum 100 Mal, es gibt religiöse Fundamentalisten und (noch viel schlimmer) es gibt übertriebenen türkischen Nationalismus. Armenien-Massaker und Kurden-Frage sind wichtige Themen. Zypern ebenso....aber Türkei in die EU ist keine Drohung...das ist eine Möglichkeit. Ich bin momentan nicht dafür....aber ich verschliesse mich gegen den ewigen Imperativ...wenn Wilders Dinge sagt wie "auch nicht in 100.000 Jahren", polarisiert er natürlich, aber keiner weiss was sein wird. Dinge ändern sich und die Unterschiede in Amerika waren vor kaum 150 Jahren so gross, dass die sogar zwischen Nord und Süd Krieg geführt haben. Niemand kann sagen was in mehreren Jahrzehnten sein wird und nur Hetzer rufen jetzt schon auf, Dinge zu verhindern die in Situationen sein werden, die momentan niemand abschätzen kann. Es gibt Länder die haben sogar einen von Polen und anderen Ost-Staaten geschützten Arbeitsmarkt in der EU....heute noch...wovor fürchtet ihr euch ? Wenn nach Lissabon Staaten das Recht haben auszutreten, gibt es sicher auch Möglichkeiten die Staaten wieder rauszuwerfen.

Nächster Punkt Rechtssystem....die meisten Probleme mit den Gesetzen haben meistens Menschen aus der sozialen Unterschicht...aus einem ganzen Mix an Gründen, von Armut,Aggression, übertriebenen Nationalismus und mangelnder Erziehung gibt es Dutzende weitere Gründe. Einwandererfamilien aus den 60ern die immer noch abgeschottet leben, werden auch immer noch kein ausreichendes Deutsch können und somit regulär nie am Arbeitsmarkt ne Chance haben. Wer keine Chance hat, kriegt noch ganz andere Charakterseiten Führt auch zu Hass und Gewalt...Menschen sind schwache Wesen. Natürlich Kriminelle gibts noch zusätzlich...

Aber das ist an sich kein Problem für das Rechtssystem....das kennt klare Regeln....und die werden auch durchgesetzt...nur bringt das nicht wenn nicht eine der Hauptwurzeln mal beseitigt wird...Sprache,Sprache,Sprache...jeder der einwandern will muss quasi dazu verpflichtet werden in angebotene Deutschkurse zu gehen und zu lernen...das is Regel Numer Uno und unendlich wichtig...wie viel Leid auf der Welt verhindert hätte werden können, wenn es nur 1 Sprache geben würde ?
Da gibt es kein Wenn und Aber Sprache ist der Knackpunkt von allen Dingen und der grösste Fehler der Regierenden bei der Einwanderung in den 60ern.
In Bezug auf die Kriminalität sollte es auch im religiösen Kontext kein Problem geben....wer gegen ein Gesetz verstösst word bestraft, wer nicht nicht und da ist es egal ob das Verbrechen im interkulturellen Kontext begangen wird oder nicht. Interessiert nicht...wird auch niemand ernsthaft bezweifeln oder ? Mord ist Mord...Punkt. Persönliche Religiösität ist und bleibt aber Privatsache, egal wie viele das scheinbar gerne gedanklich verbinden.....
Denke nicht das es hier offene Fragen gibt.

Ich sehe Probleme, ich erkenne die Probleme an und ich würde jeden ernsthaften Politiker dazu aufrufen diese Probleme den Populisten aus der Hand zu nehmen...dafür sind sie zu wichtig und Thema zu essentiell. Gewalt von Ausländern hat einen höheren Nachrichtenwert als die von Inländern, jedes Boulevardblatt druckt lieber irgendetwas über Ostbanden ab, als irgendwelche Kneipenschlägereien zu zeigen....das bringt mehr Umsatz und das polarisiert mehr. Gerade in nem so aufgeheizten Klima muss die Politik n kühlen Kopf bewahren, den Menschen zeigen, dass sie ihre Ängste Ernst nimmt, gleichzeitig die Parolen der Paranoiker durch Fakten zerstreuen und auf eine konsequente Verbesserung, in besten Fall, wie beschrieben durch den Hebel "Sprache" hinarbeiten.

Populisten sagen nie was sie eigentlich machen wollen. Populisten haben keine Programme, die irgendwie umsetzbar sind. Hetzer sehen nur Probleme, aber keine wirklichen Lösungen...differenzieren würde nicht zu ihrer Linie passen und daher scheitern sie meistens an der Macht, weil sie gewisse Hoffnungen wecken und dann diese nicht umsetzen können, da die Realität widerspricht. Es braucht keine härteren Gesetze, es braucht nur Umsetzung der Aktuellen, Pläne für eine allgemeine Verbesserung in Zukunft und eine passende Kommunikation, dass wirklich etwas getan wird.

Die Demokratie ist zu verteidigen und zu beschützen, genauso wie unser Rechtssystem und unsere Pressefreiheit...aber nicht "unsere" Religion...Religion ist wie am freien Markt...jeder Sprituelle sucht sich selber aus, was am ehesten zu ihm passt. Die Religion eines Landes entsteht durch "Kundenüberzeugung" nicht durch staatliche Intervention.
Und sogar wenn die Zahlen oben sich plötzlich alle ändern würden ( was sie nicht tun werden), ist die Katholische Kirche der einzige Spieler der sich wappnen muss. Sie ist aber auch ziemlich schlecht aufgestellt und ist der Zukunft der Europäer nicht entgegengekommen...sie wird sich so oder so ändern müssen, ob sie Konkurrenz hat oder nicht.

Ich persönlich betrachte mich, wie schon gelegentlich erwähnt, als spirituellen Menschen und aus dieser Quelle herraus, sehe ich Toleranz gegenüber anderen Religionen als Pflicht und Mitglieder anderer Religionen genauso als Schutzbefohlene des Landes, wie sie auch schon das Kalifat im 8ten Jahrhundert nach Christus gesehen hat. Das Mittelalter hat auf beiden Seiten in dieser Hinsicht viel Schaden angerichtet und es gibt momentan auf der Welt ungeheure religiöse Probleme und viele Länder in denen Christen verfolgt werden...ich kenne alle Zustände, ich kenne diese Geschichte, ich sehe die Probleme und ich verschliesse meine Augen nicht.

Aber die Lösung kann es nicht sein zu hetzen und undifferenziert Milliarden zu diskriminieren. Die Antwort auf Hass, kann nicht noch mehr Hass sein. Und egal wie viele Wilders,Straches, und sonstige "Kritiker" hetzen....das wird nicht die Lösung sein. Hart gegenüber Gesetzesbrechern, tolerant gegenüber anderen Kulturen an sich...der Clash of Civilizations ist kein MUSS....das ist eine Theorie, die sich in etwas hineinsteigert....wir sind genauso wenig Teufel wie die Anderen, wir sind alles Menschen....gerade wir als uns moralisch hochstehend betrachtende, westliche Gesellschaft sollten doch gelernt haben, dass negativ und negativ nur in der Mathematik positiv wird...alle Menschen haben gemeinsame Bedürfnisse, Ziele und Träume....Broder warnt davor , dass wir mit Freude "kapitulieren" würden....im alten Osmanenreich, gab es Handels- und Freundschaftsverträge zwischen Ost und West, die sich "Kapitulationen" nannten...vielleicht sollten wir da Broders Ansatz folgen und wieder öfter "kapitulieren". Speziell in der globalisieren Welt sind wir alle dauernd verbunden....wir können nicht nur die Produkte aus Billiglohnländern akzeptieren, wir müssen auch die Menschen respektieren....

Toleranz heisst sehr wohl auch Digne zu tolerieren, die einem fremd sind oder die man nicht kennt. Das erfordert innere Grösse und ein Überwinden der eigenen Ängste...aber das ist es wert. Intoleranz gegenüber Intoleranz und Gesetzesbruch, Toleranz gegenüber allen anderen Weltanschuungen und Konfessionen....der Humanismus ist die einzige Antwort auf die moderne Welt, die einzige Konstante unserer Zeit...lassen wir ihn nicht von selbsternannten Kreuzrittern und falschen Propheten vereinnahmen...da sind wir unserer Geschichte schuldig :-)

PS: Sonst noch jemand hier, der vielleicht sein Weltbild überdenken will ?*g
 
Zuletzt bearbeitet:
darkganon:

Du mußt dich jetzt nicht in den Feinheiten der Unterscheidung zwischen "rechtspopulistisch" oder "rechtsextrem" zu schützen suchen - Fakt ist, daß Du erstmal einfach so rausgehauen hast, daß Du den Typ verachten würdest.

Ich empfinde dieses Urteil gelinde gesagt als grotesk, weil Herr Wilders einer der ganz Wenigen ist, die die existierenden Probleme klar ansprechen und nicht wie die degenerierte europäische Politiker-Kaste den Kopf einfach immer bis zur nächsten Wahl in den Sand steckt.

Ich werde jetzt Deine Ausführungen "auseinandernehmen", kann Dir aber einleitend nicht die Mitteilung ersparen, daß diese eine Ansammlungen von Halbwahrheiten, Faktennegierungen und Träumereien sind, die einfach nur so typische für "Linke" sind - selbst wenn sie es nicht böse meinen, was ich in Deinem Fall annehme. ;)

Demographie:

Aber ich komm mal zum Klartext......es gibt kein Massneinwanderungsproblem, die Einwanderung ist seit über 10 Jahren konstant und wer in Deutschland ist,kriegt auch immer weniger Kinder.
Es ist andererseits vollkommen irrelevant welche Religion hier jemals die Mehrheit haben sollte, auch wenn das die nächsten Jahrhunderte ( wenn man von den Zahlen oben ausgeht) wohl immer noch nicht der Islam sein wird, egal wie viele es hier beschreien.

Du verkürzt das Problem (absichtlich?) auf die reine Zuwanderung. Selbst mit sofortiger Null-Zuwanderung wird sich das Problem nun aber verschärfen:

Islam im demographischen Aufwind

Der Islam wird in Deutschland deutlich an Gewicht gewinnen. Schon jedes zehnte hier geborene Kind stammt von einer muslimischen Mutter.

http://www.focus.de/politik/deutschland/deutschland_aid_52269.html

Und hier mal eine ganz finstere Prognose:

In Deutschland (3,7 Prozent Muslime im Jahr 2005) hingegen könnte gegen 2050 / 2060 eine muslimische Mehrheit erreicht sein.

http://www.zeit.de/feuilleton/kursbuch_162/1_heinsohn?page=4


UND NEIN!!!! Es ist NICHT irrelevant, welche Religion hier das Sagen hat - zumindest wenn man nur einen Funken wert legt auf Menschenrechte und Aufklärung. Daß Du mit Deiner Aussage völlig daneben liegst, kannst Du Dir in den islamischen Staaten ansehen und an den Zuständen, die in den Zuwanderghettos, die diesen einen Kulturkreis beherbergen, so langsam einreißen ...


Türkei:

Es geht nicht darum, ob die Türkei mal in 200 Jahren so weit sein könnte. Es geht darum, daß sie JETZT schon Verhandlungen mit der Türkei aufgenommen haben und "unsere" Politiker so gem. der normativen Kraft des Faktischen vorgehen und die europäische Bevölkerung zu überrumpeln trachten.


Religiöser Fundamentalismus:

Sieh Dir bitte das Zitat und den kompletten Artikel von Prof. Gabriel richtig an.


Chancen der Zuwanderer:


Einwandererfamilien aus den 60ern die immer noch abgeschottet leben, werden auch immer noch kein ausreichendes Deutsch können und somit regulär nie am Arbeitsmarkt ne Chance haben. Wer keine Chance hat, kriegt noch ganz andere Charakterseiten Führt auch zu Hass und Gewalt..

Mir mißfällt schon mal das Wort "Chance". Das impliziert nämlich, daß sie keine gehabt hätten und die Mehrheitsgesellschaft diese irgendwie verweigert hätte. Weiterhin beinhaltet Deine Darstellung den typischen Rassismus der Linken, indem sie alle Einwanderer über einen Kamm scheren!

Fakt ist aber, daß Vietnamnesen z. B., die sowohl vom Aussehen als auch von der Kultur so ziemlich das weit Entfernteste sind, was man sich zu Deutschland oder Österreich vorstellen kann, innerhalb einer Generation selbstverständlich Deutsch als Muttersprache sprechen und ihre Kinder die Leistungsträger! in den Schulen stellen! In der Kriminalität liegen sie hingegen unter! der der einheimischen Bevölkerung.

Umgekehrt bei den Vertretern dieses einen, anderen Kulturkreises: Sprache nicht lernen, Schule ist uncool - dann sich ungerecht behandelt fühlen, jammern, kriminell werden. Sauber! Und linke Weltverbesserer und Spinner unterstützen sie noch dabei!

Dabei sind sie selber ganz alleine schuld an ihrer Situation!

Da gibt es kein Wenn und Aber Sprache ist der Knackpunkt von allen Dingen und der grösste Fehler der Regierenden bei der Einwanderung in den 60ern.

Lol, das ist kein "Fehler der Regierenden". Niemand ahnte damals, daß diese neue Art Zuwanderer sich einfach weigern würde, die Sprache zu lernen. Auf diese neue Qualität der intellektuellen Nichtleistung - oder anders ausgedrückt: auf so viel Blödheit sich ins eigene Fleisch zu schneiden, war man einfach nicht vorbereitet gewesen.


Kriminalität im Verhältnis zum religiösen Kontext:

Da sind wir wohl einer Meinung, aber viele Deiner "Freunde" von der Linksfront, von denen leider auch viele in die Jurisdiktion gegangen sind, nicht. Da wird dann schon mal gerne ein "Migrantenbonus" gewährt oder einer Frau sollte ausgeredet werden, sich von ihrem prügelnden Mann scheiden zu lassen, weil ja das Schlagen der Ehefrau lt. dem Koran ausdrücklich erlaubt sei - das war vor einem deutschen Gericht!


Kriminalität in der Presse

Gewalt von Ausländern hat einen höheren Nachrichtenwert als die von Inländern, jedes Boulevardblatt druckt lieber irgendetwas über Ostbanden ab, als irgendwelche Kneipenschlägereien zu zeigen....das bringt mehr Umsatz und das polarisiert mehr.

Sorry, aber das ist absoluter Unsinn! Nach wie vor vertuscht die deutsche Presse gem. der Bestimmungen des Presserats das Ausmaß der Gewalt durch Kriminelle aus "dem einen Kulturkreis". Da wird von "Südländern" fabuliert, da verschwinden Mordanschläge auf "Vermischtes" auf der 5. Seite, da werden Ausländer zu Hamburgern, Berlinern usw. gemacht - oder auch Namen mal so verfälscht, daß falsche Rückschlüsse gezogen werden. Aber wenn es einer der Täter deutsch war und womöglich aus welchen Gründen auch immer obendrein noch eine Glatze hatte, DANN geht die Post ab.

Deine Darstellung hat mit der Wirklichkeit in Deutschland und Österreich nichts zu tun. Nur wo es sich absolut nicht vermeiden läßt durch z. B. (von den Linken und Grünen daher gehassten) Videoaufnahmen, dann findet man das auch auf Seite 1.


"Populisten"

Deine Kritik über Populisten mag zwar in Teilen richtig sein, trifft aber auf Geert Wilders nicht zu! Weiterhin trifft diese Kritik eh auf so ziemlich jeden Politiker in Europa in der Zwischenzeit zu. Oder glaubst Du ernsthaft, daß z. B. die SPD oder SPÖ auch nur EIN Problem wirklich lösen könnte?


Religion:

Die Demokratie ist zu verteidigen und zu beschützen, genauso wie unser Rechtssystem und unsere Pressefreiheit...aber nicht "unsere" Religion...Religion ist wie am freien Markt...jeder Sprituelle sucht sich selber aus, was am ehesten zu ihm passt. Die Religion eines Landes entsteht durch "Kundenüberzeugung" nicht durch staatliche Intervention.
Und sogar wenn die Zahlen oben sich plötzlich alle ändern würden ( was sie nicht tun werden), ist die Katholische Kirche der einzige Spieler der sich wappnen muss.

Einleitend dazu: Woher nehmen eigentlich "Linke" diese maßlose Arroganz, daß sie Recht haben werden? Sämtliche demographischen Erkenntnisse sprechen GEGEN Deine Darstellung, daß das nicht passieren würde, aber es wird trotzdem immer weiter behauptet. BtW. hatten "Linke" in der Historie noch nie recht. ;)

Wie schon gesagt: Das ist hier nicht nur eine Frage der Religion, das ist eine Frage der Menschenrechte und letztendlich des politischen Systems. Außerdem wird in der Präambel des Grundgesetzes der Bundesrepublik Deutschland als Land mit christlich-abendländischer Tradition manifestiert.

Im Bewusstsein seiner Verantwortung vor Gott und den Menschen...

Und jetzt komme bitte nicht wieder einer daher und will mir einreden, daß die Väter des GG damals etwas anderes als den christlichen Gott gemeint haben könnten ...


Schutzbefohlene:

...sehe ich Toleranz gegenüber anderen Religionen als Pflicht und Mitglieder anderer Religionen genauso als Schutzbefohlene des Landes, wie sie auch schon das Kalifat im 8ten Jahrhundert nach Christus gesehen hat.

Die Schutzbefohlenen, auch Dhimmis genannt, haben in einem Kalifat die Sondersteuer zu entrichten und werden rechtlos wie Sklaven gehalten.

Ich halte es daher eher mit Broder, der gegen diese Ideologie die Vernunft der Intoleranz (gegen Bestrebungen wider den Menschenrechten) predigt.


"Clash of cultures"

Nein, der ist nicht zwingend. Aber den Weg der Toleranz haben wir nun lange genug beschritten - und was hat er uns gebracht? Neue Forderungen, zunehmende Einschränkung der Rechte von (muslimischen) Frauen in Europa usw.

Es hat sich in der Geschichte schon mehrmals erwiesen, daß gegenüber einer autoritären, diktatorischen Gesinnung Appeasement nicht immer die erste Wahl ist.

Dem Islam gegenüber darf man nicht weich auftreten, das wird als Schwäche (fehl)interpretiert und führt uns direkt in den 3. Weltkrieg. Hier muß eine selbstbewußte Linie gefahren werden, die auch bestimmte Markierungen nicht überschreiten darf. Nur so wird man zu einem friedlichen Miteinander finden.

Andere sehen das noch viel negativer als ich:

http://de.danielpipes.org/4327/europas-spartanische-optionen


Toleranz:

Toleranz heisst sehr wohl auch Digne zu tolerieren, die einem fremd sind oder die man nicht kennt. Das erfordert innere Grösse und ein Überwinden der eigenen Ängste...aber das ist es wert.

Sei mir nicht sauer: Aber das ist euphemistisches Gequatsche ohne jegliche Substanz. Der Islam ist uns hier schon lange nicht mehr fremd, viele Zentraleuropäer dürften ihn in der Zwischenzeit gut kennen. Da gibt es auch "keine Ängste zu überwinden", da geht es knallhart darum, unsere Wertegemeinschaft so zu erhalten, wie wir sie haben wollen: Im Sinne der Aufklärung, die mit viel Blut in Europa erkämpft wurde. Es ist nicht zum Aushalten und beschämend, mit welcher Gleichgültigkeit, "Linke" diese Errungenschaften auf dem Altar der falsch verstandenen Toleranz und Beliebigkeit bereit sind zu opfern.

Kein Toleranz der Intoleranz!

der Humanismus ist die einzige Antwort auf die moderne Welt, die einzige Konstante unserer Zeit...lassen wir ihn nicht von selbsternannten Kreuzrittern und falschen Propheten vereinnahmen...da sind wir unserer Geschichte schuldig

Sorry, aber das ist Blödsinn! Wenn alle dieser Meinung wären, dann würden wir wohl alle noch in einem vereinten "Germania" dem Sohn von A. H. zujubeln.

Glücklicherweise gab es damals auf englischer und amerikanischer Seite Politiker mit Realitätssinn, die die notwendigen Schritte eingeleitet haben.


Sonst noch jemand hier, der vielleicht sein Weltbild überdenken will ?*g

Dann fang' mal so langsam an, denn Deines wird geprägt von Unkenntnis und jugendlicher Träumerei. ;) Deine Darstellungen beweisen mir nur wieder erneut, daß man mit "Linken", mögen sie noch so gutwillig sein, dieses Problem nicht lösen kann, da sie ein Teil des Problems darstellen.
 
Zuletzt bearbeitet:
darkganon:

Du mußt dich jetzt nicht in den Feinheiten der Unterscheidung zwischen "rechtspopulistisch" oder "rechtsextrem" zu schützen suchen - Fakt ist, daß Du erstmal einfach so rausgehauen hast, daß Du den Typ verachten würdest.

Ich empfinde dieses Urteil gelinde gesagt als grotesk, weil Herr Wilders einer der ganz Wenigen ist, die die existierenden Probleme klar ansprechen und nicht wie die degenerierte europäische Politiker-Kaste den Kopf einfach immer bis zur nächsten Wahl in den Sand steckt.

Ich werde jetzt Deine Ausführungen "auseinandernehmen", kann Dir aber einleitend nicht die Mitteilung ersparen, daß diese eine Ansammlungen von Halbwahrheiten, Faktennegierungen und Träumereien sind, die einfach nur so typische für "Linke" sind - selbst wenn sie es nicht böse meinen, was ich in Deinem Fall annehme. ;)

Demographie:



Du verkürzt das Problem (absichtlich?) auf die reine Zuwanderung. Selbst mit sofortiger Null-Zuwanderung wird sich das Problem nun aber verschärfen:



http://www.focus.de/politik/deutschland/deutschland_aid_52269.html

Und hier mal eine ganz finstere Prognose:



http://www.zeit.de/feuilleton/kursbuch_162/1_heinsohn?page=4


UND NEIN!!!! Es ist NICHT irrelevant, welche Religion hier das Sagen hat - zumindest wenn man nur einen Funken wert legt auf Menschenrechte und Aufklärung. Daß Du mit Deiner Aussage völlig daneben liegst, kannst Du Dir in den islamischen Staaten ansehen und an den Zuständen, die in den Zuwanderghettos, die diesen einen Kulturkreis beherbergen, so langsam einreißen ...


Türkei:

Es geht nicht darum, ob die Türkei mal in 200 Jahren so weit sein könnte. Es geht darum, daß sie JETZT schon Verhandlungen mit der Türkei aufgenommen haben und "unsere" Politiker so gem. der normativen Kraft des Faktischen vorgehen und die europäische Bevölkerung zu überrumpeln trachten.


Religiöser Fundamentalismus:

Sieh Dir bitte das Zitat und den kompletten Artikel von Prof. Gabriel richtig an.


Chancen der Zuwanderer:




Mir mißfällt schon mal das Wort "Chance". Das impliziert nämlich, daß sie keine gehabt hätten und die Mehrheitsgesellschaft diese irgendwie verweigert hätte. Weiterhin beinhaltet Deine Darstellung den typischen Rassismus der Linken, indem sie alle Einwanderer über einen Kamm scheren!

Fakt ist aber, daß Vietnamnesen z. B., die sowohl vom Aussehen als auch von der Kultur so ziemlich das weit Entfernteste sind, was man sich zu Deutschland oder Österreich vorstellen kann, innerhalb einer Generation selbstverständlich Deutsch als Muttersprache sprechen und ihre Kinder die Leistungsträger! in den Schulen stellen! In der Kriminalität liegen sie hingegen unter! der der einheimischen Bevölkerung.

Umgekehrt bei den Vertretern dieses einen, anderen Kulturkreises: Sprache nicht lernen, Schule ist uncool - dann sich ungerecht behandelt fühlen, jammern, kriminell werden. Sauber! Und linke Weltverbesserer und Spinner unterstützen sie noch dabei!

Dabei sind sie selber ganz alleine schuld an ihrer Situation!



Lol, das ist kein "Fehler der Regierenden". Niemand ahnte damals, daß diese neue Art Zuwanderer sich einfach weigern würde, die Sprache zu lernen. Auf diese neue Qualität der intellektuellen Nichtleistung - oder anders ausgedrückt: auf so viel Blödheit sich ins eigene Fleisch zu schneiden, war man einfach nicht vorbereitet gewesen.


Kriminalität im Verhältnis zum religiösen Kontext:

Da sind wir wohl einer Meinung, aber viele Deiner "Freunde" von der Linksfront, von denen leider auch viele in die Jurisdiktion gegangen sind, nicht. Da wird dann schon mal gerne ein "Migrantenbonus" gewährt oder einer Frau sollte ausgeredet werden, sich von ihrem prügelnden Mann scheiden zu lassen, weil ja das Schlagen der Ehefrau lt. dem Koran ausdrücklich erlaubt sei - das war vor einem deutschen Gericht!


Kriminalität in der Presse



Sorry, aber das ist absoluter Unsinn! Nach wie vor vertuscht die deutsche Presse gem. der Bestimmungen des Presserats das Ausmaß der Gewalt durch Kriminelle aus "dem einen Kulturkreis". Da wird von "Südländern" fabuliert, da verschwinden Mordanschläge auf "Vermischtes" auf der 5. Seite, da werden Ausländer zu Hamburgern, Berlinern usw. gemacht - oder auch Namen mal so verfälscht, daß falsche Rückschlüsse gezogen werden. Aber wenn es einer der Täter deutsch war und womöglich aus welchen Gründen auch immer obendrein noch eine Glatze hatte, DANN geht die Post ab.

Deine Darstellung hat mit der Wirklichkeit in Deutschland und Österreich nichts zu tun. Nur wo es sich absolut nicht vermeiden läßt durch z. B. (von den Linken und Grünen daher gehassten) Videoaufnahmen, dann findet man das auch auf Seite 1.


"Populisten"

Deine Kritik über Populisten mag zwar in Teilen richtig sein, trifft aber auf Geert Wilders nicht zu! Weiterhin trifft diese Kritik eh auf so ziemlich jeden Politiker in Europa in der Zwischenzeit zu. Oder glaubst Du ernsthaft, daß z. B. die SPD oder SPÖ auch nur EIN Problem wirklich lösen könnte?


Religion:



Einleitend dazu: Woher nehmen eigentlich "Linke" diese maßlose Arroganz, daß sie Recht haben werden? Sämtliche demographischen Erkenntnisse sprechen GEGEN Deine Darstellung, daß das nicht passieren würde, aber es wird trotzdem immer weiter behauptet. BtW. hatten "Linke" in der Historie noch nie recht. ;)

Wie schon gesagt: Das ist hier nicht nur eine Frage der Religion, das ist eine Frage der Menschenrechte und letztendlich des politischen Systems. Außerdem wird in der Präambel des Grundgesetzes der Bundesrepublik Deutschland als Land mit christlich-abendländischer Tradition manifestiert.



Und jetzt komme bitte nicht wieder einer daher und will mir einreden, daß die Väter des GG damals etwas anderes als den christlichen Gott gemeint haben könnten ...


Schutzbefohlene:



Die Schutzbefohlenen, auch Dhimmis genannt, haben in einem Kalifat die Sondersteuer zu entrichten und werden rechtlos wie Sklaven gehalten.

Ich halte es daher eher mit Broder, der gegen diese Ideologie die Vernunft der Intoleranz (gegen Bestrebungen wider den Menschenrechten) predigt.


"Clash of cultures"

Nein, der ist nicht zwingend. Aber den Weg der Toleranz haben wir nun lange genug beschritten - und was hat er uns gebracht? Neue Forderungen, zunehmende Einschränkung der Rechte von (muslimischen) Frauen in Europa usw.

Es hat sich in der Geschichte schon mehrmals erwiesen, daß gegenüber einer autoritären, diktatorischen Gesinnung Appeasement nicht immer die erste Wahl ist.

Dem Islam gegenüber darf man nicht weich auftreten, das wird als Schwäche (fehl)interpretiert und führt uns direkt in den 3. Weltkrieg. Hier muß eine selbstbewußte Linie gefahren werden, die auch bestimmte Markierungen nicht überschreiten darf. Nur so wird man zu einem friedlichen Miteinander finden.

Andere sehen das noch viel negativer als ich:

http://de.danielpipes.org/4327/europas-spartanische-optionen


Toleranz:



Sei mir nicht sauer: Aber das ist euphemistisches Gequatsche ohne jegliche Substanz. Der Islam ist uns hier schon lange nicht mehr fremd, viele Zentraleuropäer dürften ihn in der Zwischenzeit gut kennen. Da gibt es auch "keine Ängste zu überwinden", da geht es knallhart darum, unsere Wertegemeinschaft so zu erhalten, wie wir sie haben wollen: Im Sinne der Aufklärung, die mit viel Blut in Europa erkämpft wurde. Es ist nicht zum Aushalten und beschämend, mit welcher Gleichgültigkeit, "Linke" diese Errungenschaften auf dem Altar der falsch verstandenen Toleranz und Belliebigkeit bereit sind zu opfern.

Kein Toleranz der Intoleranz!



Sorry, aber das ist Blödsinn! Wenn alle dieser Meinung wären, dann würden wir wohl alle noch in einem vereinten "Germania" dem Sohn von A. H. zujubeln.

Glücklicherweise gab es damals auf englischer und amerikanischer Seite Politiker mit Realitätssinn, die die notwendigen Schritte eingeleitet haben.




Dann fang' mal so langsam an, denn Deines wird geprägt von Unkenntnis und jugendlicher Träumerei. ;) Deine Darstellungen beweisen mir nur wieder erneut, daß man mit "Linken", mögen sie noch so gutwillig sein, dieses Problem nicht lösen kann, da sie ein Teil des Problems darstellen.

Super geschrieben absolutes Dito :goodwork:

Einige sollten aus ihrer Traumblase rauskommen und nicht nur wie Darkganon es schön sagt, die Print Medien der Axel Springer Verlage lesen. Gerade in diesen Medien bis auf "Die Welt" wird vieles vertuscht oder garnicht erwähnt. In den Niederlanden gibt es mitlerweile ausgangssperren für junge Migranten weil sie Polizisten angreifen. In Griechenland gehen Moslems auf die Straße weil ein Polizist angeblich ein Koran mit den Füssen getretten hat und bei uns heißt es dann Linke Autonome gehen auf die Barikaden. Selbst in Norwegen und Dännemark gibt es Bürgerkriegsähnliche Zustände die bei uns nichtmal erwähnt werden. In Frankreich haben sie z.B. nie aufgehört. In England forden alle Muslime das das Britische Recht abgeschafft wird und das das Land nach der Sharia regiert werden soll. Es fehlt nicht mehr viel und wir erleben in Europa einen Kulturkrieg den es das letzte mal während der Kreuzzüge gab.

Übrigens hier noch ein kleiner Artikel:

Mejliss el kalam ist eines der großen französischsprachigen Internet-Foren für französische Muslime. Dort gibt es seit wenigen Wochen eine Diskussion darüber, wann Frankreich eigentlich mehrheitlich islamisch werde und was sich dann eigentlich im Leben verändern werde. Viele der Diskussionsteilnehmer erwarten freudig die Machtübergabe nach der Islamisierung Frankreichs innerhalb maximal der nächsten drei Jahrzehnte. Das Erschreckende: Sie bereiten sich und ihre Familien schon jetzt auf diese Zeit vor, tauschen Tipps aus, indem sie sich beispielsweise weigern, auf Listen zusammen mit den Namen von Christen oder Juden zu stehen. Diskussionsteilnehmer schreiben ganz offen, man solle schon jetzt seine Kinder nie auf Listen mit den Namen von Christen eintragen, weil es nach der Machtübernahme sicherlich erst einmal - "wie historisch üblich" - Massaker an Christen und Juden geben müsse. Wer das nicht glaubt, kann es gerne in dem umfangreichen Diskussionsforum der "moderaten" französischen Mohammedaner nachlesen... - etwa als Auffassung von "Prince Hakim". Es werde dann zunächst einmal ein "Blutbad" geben, heißt es dort freudig. Dabei würden dann Listen mit den Namen von Christen und Juden hilfreich sein.

Und dazu der Hinweis: "Wenn Sie zwischen diesen Zeilen lesen können, dann wissen Sie, was zu tun ist!". Das Forum gilt in Frankreich immerhin als "kulturelle Bereicherung". (Quelle: Mejliss el kalam ).
 
Zuletzt bearbeitet:
@Terminator:
ich schreib jetzt nur ganz kurz was dazu, hab keine Lust in eure ellenlange Diskussion einzusteigen, am Ende kommt eh nix bei raus, aber eine Sache:
In mancherlei Hinsicht hast du ja recht, aber mal ehrlich. Mit deiner allgemeinen Islamkritik kriminalisierst du 1 Milliarde Menschen auf einen Schlag. Das wird der ganzen Sache einfach nicht gerecht. Wenn man sich mal das südliche Afrika anschaut, dann gibt es dort ebenfalls viele Probleme, Vergewaltigungen, Unterdrückung von Frauen, Tribalismus usw. und dort leben vorherrschend (katholische) Christen. Fändest du es gut, wenn dadurch jetzt auf einmal alle Christen gleich als Kriminelle hingestellt würden?
Sicherlich hat der Islam ein Problem mit radikalen Muslimen, dennoch sollte man nicht so sehr verallgemeinern, es gibt genug Moslems die sich hierzulande anpassen, unsere Sprache lernen usw.
 
MagicMaster:

Da hast Du etwas falsch verstanden: Ich kriminalisiere nicht die Menschen, die Menschen sind auch Opfer. Ich lehne die Ideologie, die dahinter steht ab.

Und wie sich das mit den Menschen und der Ideologie verhält, das lies bitte in meinem Posting von gestern, 23:27 Uhr, nach in dem Link von Prof. Mark Gabriel.

Und: Es gibt sehr viele christliche Länder, in denen die Menschenrechte weitgehends beachtet werden, islamische Länder gibt es höchtens zwei (Türkei und Bosnien), in denen es aber auch nicht so recht klappt. Daher im Grunde genommen: Null! Und man sieht ja jetzt schon, mit welchen Begleiterscheinungen diese Ideologie der Intoleranz sich jetzt schon in Europa stark macht: Frauenfeindlichkeit, Homophobie, Antisemitismus, Rassismus usw.

Hatten wir alles schon mal ganz gut überwunden ...
 
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