Savethestyle
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Hier scheinen ja überwiegend Mittelständler oder Großverdiener im Eigenheim zu posten. 
In einer typischen Großstadtstraße mit etwa 150 Wohnungen leben schnell 200–300 Menschen, von denen vielleicht 60–90 Haushalte ein Auto besitzen, was schon heute ein Parkproblem mit dicht belegten Straßenrändern mit sich bringt. Ich habe mir zudem mal die Straße in Hessen genommen, in der ich aufgewachsen bin, die hat insgesamt ca. 500 Wohnungen - nur um mal eine Zahl in den Raum zu werfen, die 150 von weiter oben ist nur ein Beispiel.
Wenn nun ein Großteil der in dieser Straße vorhandenen Fahrzeuge elektrisch wäre, könnten diese Anwohner nicht einfach zu Hause laden, da es weder private Stellplätze noch Wallboxen gibt. Klassisches Großstadtproblem. Selbst wenn man entlang der Straße öffentliche Ladepunkte installiert, würde das bedeuten, dass ein erheblicher Teil der Parkplätze mit Ladeinfrastruktur ausgestattet sein müsste (was technisch, räumlich und finanziell kaum vollständig umsetzbar ist), gleichzeitig lädt ein Elektroauto aber nicht in wenigen Minuten wie beim Tanken, sondern blockiert den Platz eine längere Zeit.
Also müssten die Menschen mit ihren Fahrzeugen zu Ladehubs fahren (die es kaum gibt), am Arbeitsplatz laden (Handwerker, Pflegekräfte, Friseure lachen sich tot) oder nach der Arbeit zu einem Baumarkt oder eine Tankstelle fahren und dort auf einen freien Schnelladeplatz hoffen. Oder man verzichtet eben gänzlich auf Fahrzeuge.
Genau an solchen dicht bebauten Straßen zeigt sich, dass der Umstieg auf Elektromobilität weniger eine reine Technikfrage ist, sondern eine grundlegende Veränderung der städtischen Mobilitätsstruktur erfordert. Und hiervon sind wie meilenweit entfernt.

In einer typischen Großstadtstraße mit etwa 150 Wohnungen leben schnell 200–300 Menschen, von denen vielleicht 60–90 Haushalte ein Auto besitzen, was schon heute ein Parkproblem mit dicht belegten Straßenrändern mit sich bringt. Ich habe mir zudem mal die Straße in Hessen genommen, in der ich aufgewachsen bin, die hat insgesamt ca. 500 Wohnungen - nur um mal eine Zahl in den Raum zu werfen, die 150 von weiter oben ist nur ein Beispiel.
Wenn nun ein Großteil der in dieser Straße vorhandenen Fahrzeuge elektrisch wäre, könnten diese Anwohner nicht einfach zu Hause laden, da es weder private Stellplätze noch Wallboxen gibt. Klassisches Großstadtproblem. Selbst wenn man entlang der Straße öffentliche Ladepunkte installiert, würde das bedeuten, dass ein erheblicher Teil der Parkplätze mit Ladeinfrastruktur ausgestattet sein müsste (was technisch, räumlich und finanziell kaum vollständig umsetzbar ist), gleichzeitig lädt ein Elektroauto aber nicht in wenigen Minuten wie beim Tanken, sondern blockiert den Platz eine längere Zeit.
Also müssten die Menschen mit ihren Fahrzeugen zu Ladehubs fahren (die es kaum gibt), am Arbeitsplatz laden (Handwerker, Pflegekräfte, Friseure lachen sich tot) oder nach der Arbeit zu einem Baumarkt oder eine Tankstelle fahren und dort auf einen freien Schnelladeplatz hoffen. Oder man verzichtet eben gänzlich auf Fahrzeuge.
Genau an solchen dicht bebauten Straßen zeigt sich, dass der Umstieg auf Elektromobilität weniger eine reine Technikfrage ist, sondern eine grundlegende Veränderung der städtischen Mobilitätsstruktur erfordert. Und hiervon sind wie meilenweit entfernt.