10/10 Blizzard lässt alte Qualitäten aufblitzen
Allen voran die Kampagne: Für mich ist Lord of Hatred erzählerisch das stärkste Diablo seit Reaper of Souls.
Mephisto wird als herrlich bösartige und gerissene Figur inszeniert – genau so, will ich den Herrn des Hasses sehen.
Storytelling, Pacing und Inszenierung sind herausragend. Die WTF Momente haben mich teilweise voll umgehauen, setzte auch nichts in den Spoiler, muss man auf sich wirken lassen.
Bekannte wie auch neue Charaktere greifen gelungen ineinander und verleihen der Geschichte spürbar Tiefe. Dadurch wirken die Konflikte greifbar, treiben mich an, wollte zu jeder Zeit unbedingt wissen wie es weitergeht.
Es geht nicht bloß um den nächsten Dungeon oder das Schicksal einzelner Figuren, einfach großartig.
Überhaupt Skovos finde ich mega gelungen, die neue Region und Gegner steht im starken Kontrast zu den anderen Gebieten. Besonders beindruckt hat mich aber hier der Soundtrack, hatte für mich ständig Herr der Ringe Vibes.
Die Hauptstadt Temis hat auch was von Minas Tirith
Die beiden neuen Klassen gefallen mir aber der Paladin ist mein neuer Liebling.
Dass sie dann auch noch alle anderen Klassen einem kompletten redesign unterzogen haben, rechne ich Blizz hoch an. Ich werde save noch andere Klassen ausprobieren, weil sich alles so frisch anfühlt.
Endgame
Richtig geil, jede Aktivität, also die Nightmare Dungeons, Grube, Helltide und weitere haben eigene Skillbäume WTF, die kann man leveln und wirklich spürbar anpassen.
Dann noch die Kriegspläne, wo man sich quasi eine Kriegskampagne erstellen kann, feiere ich total ab.
Set Gegenstände / Talismane und der geniale Horadrim Würfel machen diese Erweiterung zum besten was es im Genre gibt.
Danke Blizzard 