Consolero schrieb:
Der deutsche Fussball ist allemal konkurrenzfähig! Das Problem größtenteils ist doch die Prämienvergabe. Wenn ich sehe, daß Barcelona 1 Milliarden Euro für die nächsten vier Jahre bekommt, dann ist das doch klar, daß Manschaften wie Bayern oder Bremen längerfristig nicht unter die Top5 kommen kann.
Komisch, warum dann ausgerechnet diese deutschen Spieler sich gegen die internationalen Weltklassespieler durchzusetzen vermögen, obwohl man ihnen doch all die Jahre zuvor jedes fußballerische Vermögen abgesprochen hat.
In der Bundesliga wird sicher nicht zur Genüge das vorhandene Potential genutzt, da hat der Bundestrainer schon recht mit seiner Kritik an der Liga und der Nachwuchsarbeit des DFB. Hier liegt wohl wirklich viel im Argen.
Geld ist keine Garantie für Erfolg, im Gegenteil: viele Nationen wären dankbar, wenn sie nur zwei solche Weltklassespieler aus Brasilien in ihre Mannschaft einfügen könnten, aber großartige und teure Spieler sind - wie wir jetzt gesehen haben - keine Garantie für guten und erfolgreichen Fußball - die Brasilianer haben schlechten Fußball gespielt.
Wenn Uli Hoeneß beklagt, daß man zu wenig Geld habe um international erfolgreich sein zu können, dann ist das schlicht nicht die Wahrheit, sondern allein aus der Berechnung heraus gesagt, daß dem FC Bayern einfach höhere Gelder zufließen (bes. was die TV-Gelder angeht). Aber das ist schlicht nicht wahr, daß der FC Bayern mehr Geld bräuchte, um besseren Fußball zu spielen. Das ist einfach Quatsch. Jürgen Klinsmann hat hier aus Spielern eine Weltklassemannschaft geformt, die zum Teil nicht mal in ihren Clubs in der Bundesliga gespielt haben, geschweige denn international (siehe Metzelder).
Das sollte doch einfach zu denken geben, Mensch! Geht dir da nicht auch langsam ein Lichtlein auf?
Es geht hier vielmehr darum, WIE trainiert wird, wie man den deutschen Fußball in seinem System ausrichtet etc. Es ist eine Frage der Methodik, keine Frage des Geldes.