ja die eltern sind auch dafür verantwortlich das kind auf eine schule mit ordentlichem fraß zu schicken oder den kindern stattdessen was gesundes einzupacken?

wer denn sonst? der staat? der kriegt es ja immer so toll hin sehen wir ja auch bei unserer geliebten deutschen bahn
Viele Eltern heutzutage können mit der Verantwortung nicht umgehen. Ständig sollen sich andere um die Probleme der Kinder kümmern. DIe Lebensmittelindustrie benutzt Zucker als billige Zutat und Zucker macht abhängig. Mit einer Besteuerung von Zucker werden Unternehmen versuchen entweder weniger davon zu verwenden oder alternativen zu nutzen. Viele Eltern wissen ja nicht mal wie viel Zucker wirklich in manchen Lebensmitteln drin sind obwohl sie bei vielen einfach mal die Angaben auf der Packung sich lesen könnten!
Die Eltern, die das überschauen haben ja kein Problem mit der Verwantwortung. Die wird eine Besteuerung von Zucker eh nicht stören, da sie selbst drauf achten. Betrifft halt gewisse Bevölkerungsschichten das Problem. Das sind auch die, die gleich aufschreien wenn ein gesundes Kantinen / Kita Essen plötzlich 50 Cent mehr kosten soll pro Tag und glaub mir ne Freundin die in einer Kita arbeitet muss sich da dann Sachen anhören von gewissen Eltern. Dann aber pochen "mein Kind! Der Staat hat für X, Y und Z Problem Sorge zu tragen".
weil ich nicht dafür bin den staat komplett abzuschaffen sondern dafür ihn nicht überbordern zu lassen so dass er sich in alle möglichen bereiche des privatlebens einmischt? verrücke idee ich weiß.
Ganz ehrlich: Das hat nix mit "der Staat mischt sich überall ein" zu tun. Wenn dein Zuckerkonsum am Ende Kosten fürs Gesundheitssystem verursacht, zahlen halt alle mit, nicht nur du. Dann ist es auch fair, dass der Staat versucht, da ein bisschen gegenzusteuern. Der Staat übernimmt die Verantwortung für das Gesundheitssystem und hat hier in seiner Rolle das Recht Mechanismen einzubauen.
Dir wird ja nichts verboten. Du kannst weiterhin Zucker essen, so viel du willst. Es wird halt nur etwas unattraktiver gemacht. Das ist eher ein kleiner Anstoß als Bevormundung. Wie manche hier gleich "ah Staat will verbieten" Schiene kommen.
Immer gleich "übergriffiger Staat" zu rufen

Es geht nicht um dein Privatleben an sich, sondern um die Folgen, die eben nicht mehr nur privat sind, denn wir alle (zumindest die, die arbeiten gehen) zahlen in ein Gesundheitssystem und können nicht ständig weg schauen, wenn Leute wegen Zucker dieses Sytem von Jahr zu Jahr mehr belasten weil sie es NICHT in den Griff bekommen damit umzugehen (Ernährung). Würden Sie es in den Griff bekommen wäre das hier nicht der Fall:
Ohne umfassende Präventionsmaßnahmen könnte die Zahl der Menschen mit Typ2-Diabetes drastisch steigen, warnt das Robert-Koch-Institut.
www.aok.de
"Ungesunde Ernährung, insbesondere ein zu hoher Zuckerkonsum, verursacht in Deutschland jährlich Folgekosten von über 16,8 Milliarden Euro im Gesundheitssystem. Diabetes, Adipositas und Zahnerkrankungen führen zu hohen Ausgaben.
Tatenlos zusehen geht nicht. Und warum sollen die, die sich bewusst Gesund ernähren das mitfinanzieren? Ich bin absolut dafür, dass es eine Zuckersteuer gibt und Produzenten dann sich nicht freiwillig, sondern bewusst eher dafür entscheiden weniger Zucker in die Produkte zu packen um die Kosten nicht unnötig zu erhöhen.