Kurz aus der Sicht als Schweizer:
Das Gegenteil würde ich nicht sagen, nur sind die Ausbildungen durchaus ebenbürtig und es besteht keine wirkliche Sprachbarriere. Zusätzlich ist es Lohntechnisch derart attraktiv für Deutsche in der Schweiz zu arbeiten, dass es je nach Branche auch zu Lohndumping kommt. Genauso hat Deutschland 10 mal so viele Einwohner wie die Schweiz, was da schnell mal zu viel zusätzlicher Konkurrenz führen kann... Die Aversionen sind grundsätzlich die gleichen die immer entstehen wenn der Anteil einer bestimmten Ausländergruppierung in einem Land besonders schnell und approportional wächst.
Des weiteren ist es teilweise schon fast ein bisschen die Definition welche die Schweiz zusammenhält. Jeder der 3 grossen Sprachteile ist kulturell enorm von den jeweilgen Anreinerstaaten geprägt. Aber jeder der Landesteile ist ganz klar vereint darin, dass sie eben nicht Deutschland, Frankreich oder Italien sind.
Das ist eine Volksinitiative der SVP (AFD light), die sind spezialisiert auf rechtspopulistische Initiativen... Meist mehr auf Stimmenfang (sie ist vor allem Aufgrund dieser stärkste Partei im Parlament) ausgelegt als klar definierte und umsetzbare Vorschläge zu machen. Trotzdem wird immer mal wieder eine angenommen und bringt die Landesregierung dann teilweise international in Verlegenheit und schwierige bis unmöglich zu lösende Probleme... Tja, Swiss Things halt

Nunja, ich hoffe auf den Trump macht Rechtspopulismus unatraktiv Effekt...
Ich kenne praktisch keinen Deutschen in der Schweiz der das auch nach vielen Jahrzehnten geschafft hat

Aufgrund von mangelnder Not, als Deutscher wird man überall in der Deutschschweiz problemlos verstanden und durchaus auch aus mangel wirklich qualitativ Hochständiger Ausbildungsmöglichkeiten, es gibt keine wirkliche Gramatik für Schweizerdeutsch. Schweizerdeutsch (zumindest den jeweiligen Dialekt vor Ort) verstehen ist aber nach relativ kurzer Zeit für eigentlich alle möglich.