Und ich mein ihn ja nur exemplarisch, Diese Meinung ist ja weit verbreitet unter Menschen, die finanziell breite Schultern haben. Es ist natürlich immer easy aus der Position der Stärke auf Unabhängigkeit und Selbstbestimmung zu pochen.
Da liegt ein fundamentales Missverständnis vor. Von einer Kapitalgedeckten Rente würde jeder profitieren. Sie ist langfristig besser als das Umlageverfahren völlig unabhängig davon ob man den Mindestlohn verdient oder sechstellig. Natürlich verstehst du das wieder nicht da du von der Thematik an sich nichts verstehst (siehe deine Posts im Aktienthread, wo du sogar gelogen hattest ETFs besessen zu haben). Genauso wenig verstehst du nichts von Ausgestaltungsmöglichkeiten (eigenständig, Staatsfonds, pflicht, freiwillig). Es gibt übrigens keinen einzigen Arbeitnehmer für den sich ein Ausstieg aus der Rentenversicherung und ein Umschichten zu einer langfristigen Ø-Kapitalmarktrendite nicht lohnen würde.
Bezahlt man seine Arzt Rechnungen und Altersvorsorge halt selbst. Frage istg, wie die Situation bei denen aussieht die das nicht können ... oder man selbst ungeplant in diese Lage "abstürzt".
Unsere Geschellschaft fusst und funktioniert ebben NICHT auf ultimative Freiheit sondern Solidarität.
Ultimative individuelle Freiheit ist am Ende nur eins. Anarchie.
Wenn Extreme hinhalten müssen um dein Argument zu untermauen, dann ist dies in der Regel ein schwaches Argument (was auch immer du unter "ultimativer Freiheit" verstehst). Genauso verstehe ich nicht warum man eine für die breite Masse armutsfördernde Politik vertreten sollte mit der Begründung, dass einige wenige davon nicht direkt profitieren würden.
Wäre es nicht intelligenter eine für die breite Masse wohlstandsfördernde Politik zu fahren? Wäre es nicht intelligenter in Summe mehr Wohlstand und weniger Abhängige Menschen zu haben? Für letztere hätte man sogar mehr Ressourcen übrig.
Und ich hab großes Verständnis für jegliche Kritik am Renten und Sozialsystem und kann auch sehr gut die Frustration nachvollziehen. Den ich bezahle ebenfalls den Spitzensteuersatz.
Tut langsam fast jeder in Großstädten lebende Mensch. Ist absolut nichts Besonderes.
Und wir müßen atm jeden Euro umdrehen. Allerdings begreif ich unsere Gesellschaft trotz aller Probleme weiter als Interessen und Solidargemeinschaft.
Vielleicht solltest du deinen Begriff von Solidarität überdenken. Für die breite Masse armutsfördernde Politik hat nichts mit Solidarität zu tun.
Diejenigen, die aus dieser aussteigen wollen unterstelle ich das es nicht aufgrund der schwierigen und komplexen Situation der Gesellschaft ist.ö
Ich unterstelle hier ganz klar den Egoismus das der einzige Grund die Frustration die ist, das der eigene Wohlstand beschnitten wird den man diesen auf keinen Fall teilen will.
Diejenigen die aus diesem System aussteigen bzw. teilweisen aussteigen wollen, sind in der Regel diejenigen die die ohnehin bereits am meisten leisten. Sie tragen einen überproportionalen Beitrag zur Gesellschaft bei. Von dem Mehrwert ihrer Arbeit profitieren sie jedoch unterproportional. Sie sind es, deren Vorschläge (von denen die gesamte Gesellschaft profitieren würde) von ahnungslosen hochgradig ideologisierten Menschen blockiert mit Buzzwords wie "Solidarität" werden.
Ich unterstelle an dieser Stelle ganz klar, fehlende Fachkompetenz in Finanzen und Wirtschaft, Neid auf Leistungsträger und eine ideologische Haltung gekoppelt mit einem Ego dass der Realität nicht gerecht wird. Ich kann mir anders nicht erklären, wie man den Begriff "Solidarität" auf eine derart bösartige Weise pervertieren kann... Solidarität bedeutet vor allem, dass man selbst bereit ist auf etwas zu verzichten um anderen zu helfen. Dir geht es im Grunde aber wieder mal darum, dass Leute die mehr verdienen als du, noch mehr von ihrem ohnehin stark beschnittenen Einkommen in ein dysfunktionales System reinschütten sollen, anstatt das System zu reformieren.
Vielleicht täusche ich mich aber auch in dir. Ich habe dir daher noch etwas mitgebracht: Anbei findest du die IBAN vom Schuldentilgunskonto der Bundesrepublik Deutschland. Du kannst auf dieses Konto freiwillig Geld spenden und dem (Sozial)-Staat helfen seine Finanzen zu stabilisieren (kein Witz!). Du brauchst nicht darauf warten, dass jemand höhere Abgaben/Steuern verordnet. Du kannst deine Solidarität bereits jetzt so intensiv ausleben wie es dir beliebt.
Bist du solidarisch?
IBAN: DE17 8600 0000 0086 0010 30