Das geht natürlich gar nicht. Wie einige Seiten zuvor bereits gesagt. Die guten Aspekte der heiligen Schriften so gut es geht in den eigenen Lebensstil integrieren und einfach ein besserer Mensch werden. Dann braucht man andere nicht schlecht machen oder unterdrücken. Frauen zu unterdrücken zeugt nur von eigener Schwäche und Angst.
Diese Länder representieren nicht den Lehrbuchislam.
@Avi
Warum hasst du deine eigene Kultur so sehr? Den KI Gott überlese ich mal, das das eine ganz krude und weltfremde Ideologie ist. Was zählt ist das was real ist. Ziehe ich den Stecker dann bleibt aus deinem digitalen Gott nichts übrig. Und wahrscheinlich würde dein digitaler Gott die religiösen Werte adaptieren, weil diese universell und humanistisch sind.
Den KI Gott überlese ich mal, das das eine ganz krude und weltfremde Ideologie ist. Was zählt ist das was real ist. Ziehe ich den Stecker dann bleibt aus deinem digitalen Gott nichts übrig. Und wahrscheinlich würde dein digitaler Gott die religiösen Werte adaptieren, weil diese universell und humanistisch sind.
Oder der digitale Gott wird ähnlich wie bei 'Ai No Kusabi', und er unterdrückt die Menschen, hält sie als Haustiere und herrscht über den Planeten.
Das mit dem digitalen Gott ist nur meine Prophezeiung, die ich jedoch durchaus als eine mögliche Zukunft in Betracht ziehe. Ebenso wie das baldige Sterben der abrahamitischen Religionen.
Der Glaube und Gott ist nur ein Konstrukt von Leuten die einen versuchen zu manipulieren. Gibt es was Gott ähnliches. Da bin ich dafür. Ansonsten lebe ich wie ich es will. Anstatt so zu Leben wie es " Gott" es möchte
IMO war in der Tat Religion schon immer ein reines Machtinstrument ohne jeden echten übernatürlichen Kern. z.B. um mal die ganzen modernen Strömungen außen vor zu lassen, nutzten die ersten Schamanen/Kleriker/selbsternannten Diener einer imaginären höheren Macht, seien es mehrere oder auch nur ein Gott, schlicht ihr Wissen über die Zusammenhänge in der Natur, welche anderen noch fremd waren, um sich selbst zu überhöhen und Macht/Einfluss/Ansehen anzuhäufen. Man studierte den Lauf der Sterne, wusste wann z.B. eine Sonnenfinsternis wieder ansteht und verwendete dieses Wissen um das Volk mittels Angst dazu zu bringen irgendwelchen Götzen Opfer zu bringen. Dass müssen noch nicht einmal Menschenopfer sein, sondern einfach nur irgendwelche Werte, die sich natürlich jene unter den Nagel rissen, die sich als Vermittler zwischen den übernatürlichen Wesen und dem gemeinen Volk darstellten. Und IMO ist dies der Kern aus dem sich die Entwicklung der unzähligen vielen Mythologien speiste. Man verwendet dem gemeinen Volk unzugängliches Wissen, um dieses zu manipulieren und sich selbst besserzustellen und Regeln für andere aufzustellen, diesen Wohlstand auch dauerhaft zu behalten und zu mehren.
Der Satanismus ist aber keine Religion. Vor allem nicht die Ausrichtung nach La Vey. Es ist eher eine Philosophie, die die Menschen zu mehr Individualismus aufruft und sie zu mehr Hedonismus, Materialismus und anderen Eigenschaften animiert, mit denen sie ihr Leben laut La Vey "in vollen Zügen auskosten sollen".
Was du meinst, ist eher der Luziferianismus, der theistisch ausgerichtet ist und der Verehrung von Luzifer als "realem Wesen" dient. Satan ist im Satanismus eher ein Archetyp, der die Wesenszüge verkörpern soll, zu denen La Vey oder die Church of Satan aufrufen.
Das Nutzen der mythologischen Figur des Luzifer bedeutet nicht per se, dass man diese als real betrachtet. Ich persönlich sehe Luzifer eher als eine Abwandlung ähnlich z.B. Prometheus. Ein Figur, die symbolisch den Menschen das Wissen bringt und sie vom Aberglauben an höhere Mächte befreit. Quasi eben wortwörtlich das Licht, dass das Dunkel abergläubischer Mythen (und deren selbsternannten, sich bereichernde Diener) vertreibt.
Now cast aside thy shepherd's gentle crook,
For thou art more than sheep within his book,
"Thou shalt have no other gods before thyself,"
Ich persönlich sehe aber z.B. gerade Anton LaVey und die Church of Satan eher kritisch. Rein oberflächlich betrachtet klingt das meiste z.B. in seiner Satanischen Bibel durchaus sehr sinnvoll und und auf blasphemische Art sogar recht humorvoll, aber im Kern ist der LaVey'sche Satanismus eher so etwas wie Anarcho-Kapitalismus und extrem stark von den kruden (und aktuell wieder populären) Theorien von Ayn Rand geprägt. Was aber in gewisser Weise wieder fast ironisch ist, denn zumindest in diesem Sinne ist die ideologische Ausrichtung der USA fast deckungsgleich mit dem LaVey'schen Satanismus, allerdings rein fokussiert nur auf das Zusammenleben/Sozialsystem (bzw. die Abwesenheit dessen). Gemeinhin gibt man sich ja als christliches Land "God's own country", nur was die sozialen Belange anbelangt, ist man so weit entfernt vom klassischen Bild des Jesus-Mythos als Vertreter der Schwachen, Armen und Ausgegrenzten, wie kaum ein anderes Land. Überdeutlich wird dies ja bei den evangelikalen Strömungen bzw. noch extremer dem "Prosperity Gospel" und den Mega-Churches mit ihren TV-Predigern, die ihre Schäfchen dazu überreden, IHNEN ihr ganzes Geld zu geben (z.B. um sich einen neuen Jet zu kaufen), weil sie es ja vom lieben Jesulein vielfach zurückbekommen werden. Eben plumper Aberglaube, um sich selbst zu bereichern.
Aber um zu LaVey zurückzukommen - solche Bewegungen wie z.B. der eher humanistische Satanic Temple, der eher atheistischen und meist satirischen Aktivismus betreibt, ist mir da viel sympathischer.
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