Und jetzt verdrehst du den historischen Kontext.
In diesem muss man natürlich die heiligen Schriften sehen. Insbesonders wen es um die 3 großen, monotheistisch Abrahamischen Reliigionen geht. Gerade Homosexualität ist da ein gutes Beispiel dafür.
So hat sich die Toleranz gegenüber Homosexualität im Laufe der Zeit mehrfach total gewandelt. Von absoluter Akzeptanz bis hin zu totaler Ablehnung und Bestrafung.
So sind Passagen dazu in heiligen Schriften dazu NICHT von "Gott" gewollt, sondern lediglich Spiegel der jeweiligen Kultur ihrer Zeit.
Natürlich hört sich davon vieles für pseudo aufgeklärte Menschen von heute moralisch verwerflich an. Es ist ein leichtes wen man das Mindset hat, eine Religion zu kritisieren Passagen aus diesen Schriften zu pflücken die diese vorgefassten Meinungen bedienen. Wirklich kein Kunststück. Wird aber dem Kontext nie gerecht.
Religion, vor allem diese 3, sind spirituelle Projektionsflächen. Keine juristisch ausformulierte Gesetzestexte. Sie haben einen rein positiven Anspruch, lassen sich aber natürlich herrlich einfach missbräuchlich interpretieren und instrumentalisieren. Was auch leider oft genug geschehen ist.
Ich habe nicht die ganze DIskussion die du mit
@Shigiyamoto hattest verfolgt, gebe ihm aber in diesem Punkt absolut Recht.
Die Schriften an sich sind weder böse noch negativ sondern spirituell wertvoll mit positiven Messages.
Daran ändert auch nix wen man einzelne Passagen aus dem Kontext rupft und "Aba Aba Hölle und Fegefeuer, Aba Aba Sünde, Aba Aba Djihad, Aba Aba ..." ruft. Den nichts davon ist die eigentliche Botschaft dieser Schriften