Das ganze hier ist lächerlich. Es ist leicht jedes Spiel auf seine Grundideen zu reduzieren und dann zu behaupten das Spiel biete kaum Abwechslung (zum Vorgänger). Man kann jedes Spiel auf 4-5 Sätze reduzieren, teilweise weniger!
Gran Turismo:
- Kauf dirn Auto
- Fahr bei ein paar Strecken im Kreis
- Mach viel Geld
- Kauf dir noch bessere Autos
- Fahr bei dem Rest der Strecken ein paar mal im Kreis
Mario:
- Wähl ein Level aus
- Lauf/Spring herum bis zum Ende des Levels
- Löse ein paar leichte Aufgaben
- Besiege ein paar Endbosse
- Befreie die Prinzessin
Zelda:
- Erforsche die Gegend
- Finde besseres Equipment
- Schaff dir damit den Weg frei (Wände, Rätsel, Büche, Abgründe)
- Besiege viele Endbosse
- Löse ein paar mittelmässige Rätsel
- Befreie die Prinzessin
Halo:
- Nehm die dickste Wumme
- Baller alles zu Grunde
- Besieg ein paar dicke Brocken
- hol dir noch dickerere Wummen
- Besieg alle bis auf den letzten Endboss
Final Fantasy:
- Finde deine Teammitglieder
- Rüste deine Leute aus
- Level ein wenig
- besiege Monster und Bosse
- Rette die Welt
Huhuhu, hört sich aufeinmal keines der Spiele sehr abwechslungsreich an, oder? Jedes Spiel basiert auf gewissen Grundideen die auch eingehalten werden. Z.B. "Schiesse aufs Auge" wird kombiniert mit einem Fahrstuhl und mehreren Gegnern und schon steigt der schwierigkeitsgrad, oder erstmal zum Schalter gelangen um durch Tür X zu kommen. Selbst Jak und Daxter hat seine Grundideen die sich auf die ein oder andere Art immer wieder wiederholen. Das ist normal! Der Spieler soll ja auch nicht alle 5 Minuten dazu aufgefordert sein das Spiel wieder komplett neu zu lernen, vielmehr soll er bisher gelerntes verarbeiten und in komplexeren Situationen wieder nutzen. Das heisst man bekommt relativ früh beigebracht wie es funktioniert (Das Spiel) und dann steigt nurnoch der Schwierigkeitsgrad.
Ein Spiel welches 30 Stunden geht und alle 10 Minuten was neues vom Spieler fordert, also eine komplett neue Mechanik im Spiel die es neu zu erlernen gilt, würde viele Anfänger und teilweise auch Fortgeschrittene überfordern, mit der Zeit zumindestens... Und für Entwickler wäre es ebenfalls schwieriger ein Spiel herzustellen wenn man sich immer was neues ausdenken und programmieren müsste. Das wird es nur bei den wenigsten Spielen geben!
Bei vielen Spielen ändert sich auch kaum nochwas am Gameplay, sondern vielmehr an der Präsentation (Grafik/Sound). Für den ein oder anderen ist dies dann schon eine Revolution. Ein Schadensmodell zum Beispiel ist nur dann wirklich sinnvoll, wenn der Schaden auch realistisch das Fahrverhalten beeinflusst. Eine zersplitternde Scheibe oder eine Delle im Polygonmodell sind rein optische Dinge und zählen zur Präsentation und beeinflusse ja nicht ohne die richtige Programmierung das Fahrverhalten, oder?
Die Spiele sind gut so wie sie sind, jedes hat seine Fans und diese wissen das Spiel auch so zu schätzen. Wenn einem die Spiele vom Geschmack her nicht gefallen, ist das kein Grund sie deshalb (sinnlos) schlecht zu reden, der Umfang ist auf alle Fälle bei allen Spielen ausreichend, solange einem beim spielen nicht langweilig wird, ist dies wohl Beweis genug!
