Setzer
L20: Enlightened
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- 13 Aug 2005
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Vorgestern die finalen Enden erlebt und wow, wow, wow. Was für ein unfassbar schönes, berührendes, packendes Abenteuer Sandfall hier abgeliefert hat. Kann das gar nicht genug hochpreisen. Dass mich ein Game emotional so beschäftigt kommt selten vor.
Anfänglich musste ich mich bei all den Waffen, Skills und perks erstmal reinfuchsen, zumal jeder neue Charakter auch wieder neue individuelle Kampfmuster mitbrachte, aber dann hatte ich den Dreh bald raus und im Grunde auch keinerlei Probleme mit den Kämpfen.
hab versucht in jedem Gebiet möglichst zu vermeiden, mich per Gegner Respawning hochzuleveln und jeden Encounter nur einmal gemacht (lediglich auf der worldmap die gleichen Nevronen öfters mal) , was auch gar nicht notwendig ist, weil man gerade das Ausweichen mit ein bisschen Übung schnell intus hat und bei konsequentem Abgrasen der Bereiche zudem ständig mit neuen Pictos, Waffen, Chroma und weiteren Heilfarben belohnt wird.
Auch Bosse wiehatte ich beim zweiten Versuch down.den Lampenmeister, der glaub ich der erste mit zwei Phasen ist
Und wenn man sich ein bisschen mit den Pictos/Luminas auseinandersetzt, kann man soviel Benefit rausholen.
Und das ist das Famos daran: Du musst nicht minutiös austüfteln, welche Lumina untereinander oder in Kombination mit bestimmten Fertigkeiten den optimalsten Effekt erzielen. Jedenfalls nicht auf dem normalen Schwierigkeitsgrad in der Hauptkampagne.
Aber ich hab maelle zb. mit der Fertigkeit „Erhöhter Schutz“ equipped, was allen Gepanzert gibt und gleichzeitig mit dem „Kraftvoll Gepanzert“ Picto, dass auf alle gleichzeitig „kraftvoll“ wirkt. Und zusammen mit dem weiteren Picto „Belebendes Kraftvoll“ erhält Maelle auch noch 2 Aktionspunkte. Macht einfach Fun, sich gelungene Kombis zu überlegen.
Beim letzten Endkampf gegenRenoir war ich bissel am struggeln, weil der Build nicht optimal war. Nachdem ich ihn gelegt hatte und der Epilog vorüber, probierte ich ihn mit einem früheren Save nochmal mit „automatisch regenerierend“ Picto bei Lune, Monoko auch mit einer Regenerierenden Fertigkeit, dazu jeder mit „gemalte Kraft“ für über 9.999 Schaden sowie die Flink Ability von Sciel und hatte ihn mühelos in der Hälfte der Zeit geschafft.
das Leveldesign wurde hier teils ja angeprangert, was ich als kompletten Topfen seh. So riesig sind die Gebiete nicht, dass man sich groß verlaufen kann. Und auch die Menüführung geht vollkommen klar.
Paar Kritikpunkte kann man finden wie die öden Gestralstrandminispiele und dass die Gebiete zwar allesamt schön designt sind, aber sich in ihrer Struktur durchaus ähneln - Ausnahmen wie die Fliegenden Wässer außen vor. Dafür ist der Soundtrack umso facettenreicher und individuellerAbwechslung pur.mit fetzigen jazzigen Beats beim Kampf gegen Monoko, sphärischen Klängen beim Lampenmeister oder einem epischen Chanson bei Renoir.
Bin jetzt nur am Schwanken, ob ich den restlichen offenen Content angehe oder einen neuen Durchgang starten soll, um die Storyfeinheiten für mich noch besser in Kontext setzen zu können.![]()
Ersteres gibt nochmal schöne Einblicke, tolle Areale, Bosskämpfe und Pictos!

bin generell nie ein großer Fan von Blockmechaniken in Spielen gewesen und war immer der Ausweichtyp... aber in diesem Spiel nimmt sich ja beides kaum etwas, da alles auf QTE basiert. Mir wurde zwar versichert, man fuchst sich da rein, aber ich bin skeptisch 


