Ich komme zurück in den Thread und es wird immer noch über das Ki Thema diskutiert. Versaut doch jetzt bitte nicht den Thread des GOTYS 2025.
Für mich ist das auch unverständlich. Ich habe das Spiel im Frühling gekauft, weil ich das Projekt direkt unterstützen wollte, als es mit Topwertungen überschüttet worden ist. Schließlich wurde das Spiel für "nur" 40 € angeboten.
Nun konnte ich endlich damit beginnen & es hat mich direkt mit seiner Welt verzaubert, obwohl ich ein Beginn wie bei "The Last of Us" erwartet habe.
Das Spiel ist mit der Unreal Engine grafisch nicht top notch, aber sieht sehr schön aus. Das Setting & die Story wirken frisch & ziehen mich direkt in den Bann. Das Kampfsystem ist an Persona orientiert, aber bietet schon zu Beginn genügend eigene Punkte, um sich etwas abzuheben.
Ich dachte nach ein paar Stunden endlich den Dreh für das Ausweichen & Parieren raus zu haben, aber dann betritt man ein neuen Ort & neue Gegner bringen einen total aus dem Takt. Gerade die (scheinbar) optionalen Bosse können frustieren. Was war dieses Trompöten-Monster in den "Fliegenden Gewässern" für ein Huso?
Von einem anderen Gegner wird man auf einmal
aufgesaugt & anscheinend konnte man nichts dagegen machen. Evtl. gab es solche Elemente schon mal in anderen (J)RPGs, aber mir sind die neu.
Zu Beginn können die Möglichkeiten mit Pictos, Luminas, vielen Waffen & Fertigkeiten leicht überfordern, aber es ist auch nicht so, als müsste man aus allem das Optimum herausholen. Gerade bei den Pictos & Fertigkeiten ggf. öfter zu wechseln, könnte sich für mich nervig anfühlen. Anstatt viel auszuprobieren, nehme ich immer eher das passende bzw. stärkere Element.
Beim Soundtrack hatte ich befürchtet, dass zu viel auf Opern-Gesang gesetzt wird, aber bisher ist der Soundtrack wirklich sehr stark. Wenn nicht sogar phänomenal, aber dafür muss ich noch warten, wie sich das Ganze entwickelt.
Ich bin nun bei der 3. Location mit den Pinselwesen & freue mich sehr darauf, weiterzuspielen. Es ist sehr lange her, dass mich eine neue Spielewelt so hineingezogen hat. Das letzte Mal war "The Last of Us". Mit Abstrichen der 1. Horizon Teil.
Leicht enttäuscht haben mich nur die Expeditions-Tagebücher, die man findet. Die sind viel zu kurz & verraten kaum was. Das hatte Horizon besser gemacht, wobei das Team auch wesentlich größer war. Es ist schon sehr beachtlich, was das Team mit ca. 30 - 50 Leuten auf die Beine gestellt hat.
Es ist kein Kritikpunkt. Nur stelle ich mir die Story(sequenzen) mit der Motion-Capture-Technik von NaughtyDog vor, was die Immersion nochmal steigern würde.