Sportgeschichte über einen der Größten.
Bobby Jones 1902-1971 gilt als einer, wenn nicht der größte Golf-Sportler aller Zeiten. Trotz seiner herausragenden Erfolgsbilanz blieb er zeitlebens Amateur und ist nicht ins Profilager übergewechselt.
Seine größten Siege erreichte er in den Jahren 1923 - 1930. In dieser Zeit gewann er 62 % aller nationalen Meisterschaften, zu denen er antrat. In fünf von acht US Amateur Championships war er Erster, in den übrigen wurde er Zweiter. Er gewann dreimal die Open Championship, viermal die US Open und einmal die British Amateur Championship.
Im Jahr 1930 holte sich Bobby Jones alle vier Major-Titel und ging mit diesem sogenannten „Grand Slam“ in die Geschichtsbücher des Sportes ein. Danach, im Alter von 28 Jahren, zog er sich vom aktiven Wettkampfgeschehen zurück und entschied sich für seine Familie.
Mit 28 Jahren !! gab es für ihn in seinem Sport nichts mehr zu gewinnen, was er noch nicht gewonnen hatte. So beendent man eine erfolgreiche Laufbahn, nicht dieses heutige Rücktritt vom Rücktritt und dann versagen.
Nach seiner Golflaufbahn betätigte er sich neben seinem Beruf als Rechtsanwalt auch als Autor von Golfbüchern und als Golflehrer. 1933 entwarf Jones zusammen mit Alister MacKenzie den Augusta National Course und rief wenige Jahre später das Masters ins Leben.