Academy Awards 2024

Bester Film

  • American Fiction

    Stimmen: 0 0,0%
  • Anatomy of a Fall

    Stimmen: 1 4,3%
  • Barbie

    Stimmen: 0 0,0%
  • The Holdovers

    Stimmen: 0 0,0%
  • Killers of the Flower Moon

    Stimmen: 3 13,0%
  • Maestro

    Stimmen: 0 0,0%
  • Oppenheimer

    Stimmen: 15 65,2%
  • Past Lives

    Stimmen: 0 0,0%
  • Poor Things

    Stimmen: 4 17,4%
  • The Zone Of Interest

    Stimmen: 0 0,0%

  • Stimmen insgesamt
    23
Oh, eine Wokeness-Diskussion. Damit hätte nun wirklich niemand gerechnet. Wie spannend. :tired:

Also ich hab gestern nach eine recht diverse, und teilweise auch sehr politische Show gesehen.
Würde deshalb nun keine Symbolik in Greta Gerwigs oder Margo Robbies fehlender Nominierung sehen.

War ja bereits bei der Nominierung klar, dass es da gewisse Leute geben wird, die irgendeine sexistische Agenda erfinden. Dass es schlicht 10 Best Picture Nominees, aber nur 5 Best Director Nominees gibt, wird da gerne mal ausgeblendet. Letztlich war Barbie auch bei den Buchmachern eher in der unteren Hälfte in Bezug auf die Siegeschancen bei Best Picture - weshalb wohl auch Gerwig irgendwo zwischen 6 und 10 der Best Directors gelandet sein dürfte.
 
Oppenheimer ist ein qualitativ hervorragender Film. Auch Murphy, sowie Stone haben ihre Oscars verdient. Weiß echt nicht, warum hier wieder einige ein Problem damit haben :ugly:
Manchen kann man es nie recht machen, scheint aber eine deutsche Tugend zu sein.

filmtechnisch toll, aber furztrocken, ja beinahe seelenlos. mich hat der film gelangweilt, obwohl ich auf historisch verankerte filme stehe und mit der thematik vertraut bin.

ich fand nolan lange zeit toll, inzwischen geht er mir aber fast schon auf den sack. oppenheimer, tenet, dunkirk... ging mir alles am allerwertesten vorbei.

ich finde, bis auf ein paar wenige ausnahmen, leben wir aktuell in der langweiligsten kinoära.
 
Unser Highlight gestern:

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Obwohl es so unsagbar viele bewegende, emotionale und tiefgreifende Momente gestern gab. Beim Gedenken der Verstorbenen, vor allem untermalt von "Time to say Goodbye" von Andrea Bocelli und seinem Sohn Matteo, musste ich sogar weinen. Es war auch viel politisch, aber das war ok.

Die Oscars dieses Jahr waren die besten seit gefühlt Jahrzehnten. Mir hat alles gefallen, auch der nackte John Cena! xD

Nur am Ende sah es so aus als hätte der "Godfather" verkackt, und sofort den Gewinner vorgelesen. Ich dachte sie zeigen da nochmal alle nominierten Filme. Dadurch wirkte der letzte und wichtigste Preis so wahnsinnig schnell abgefrüchstückt. :ugly: War schon weird.

Ansonsten streamen wir uns bald Oppenheimer, und noch ein paar andere. Nur Barbie weigern wir uns zu schauen, denn auf aufgesetzten Feminismus haben wir zwei alte Tanten absolut keinen Bock. Aber Ryan Gosling war cool.

Wir sind mit allen Gewinnern zufrieden und es war ein toller Abend... aber ich muss irgendwann nun dringend Schlaf nachholen. :enton:
 
filmtechnisch toll, aber furztrocken, ja beinahe seelenlos. mich hat der film gelangweilt, obwohl ich auf historisch verankerte filme stehe und mit der thematik vertraut bin.

ich fand nolan lange zeit toll, inzwischen geht er mir aber fast schon auf den sack. oppenheimer, tenet, dunkirk... ging mir alles am allerwertesten vorbei.

ich finde, bis auf ein paar wenige ausnahmen, leben wir aktuell in der langweiligsten kinoära.

Tenet fand ich besser als er allgemein gemacht wird, Dunkirk unfassbar zäh, Oppenheimer beeindruckend aber doch sehr langatmig. Und ich bin trotz allem immer noch großer Nolan Fan, weil seine Filme bis heute einzigartig sind.
 
Tenet fand ich besser als er allgemein gemacht wird, Dunkirk unfassbar zäh, Oppenheimer beeindruckend aber doch sehr langatmig. Und ich bin trotz allem immer noch großer Nolan Fan, weil seine Filme bis heute einzigartig sind.

tenet war einfach ein film der um ein gimmick herum konstruiert wurde. die eigentliche story des films war deshalb sehr platt.

dunkirk ist in meinen augen völlig überflüssig. viel kawumm, inhaltlich und von der dramatik her nicht besser als eine beliebige ww2 doku.

oppenheimer, wie gesagt, filmtechnisch 1a und teilweise beeindruckend, ja. aber das einzige was mich bei dem film wach hielt war die frage: "wie cool kann cillian murphy eigentlich noch sein?" finde den typen einfach grossartig.

mich hat nolan fast schon verloren. aber wer weiss... vielleicht hat sein nächster film wieder saft.

der einzige regisseur der für mich die hollywood fahne noch hochhält ist villeneuve.
 
Ich mag Nolan auch immer noch, aber erste Abnutzungserscheinungen gab es mMn schon mit The Dark Knight Rises.

Schade, dass Martin Scorsese (mal wieder) übergangen wurde mit Killers Of The Flower Moon, denn auch wenn Oppi unter Garantie kein schlechter Film ist, die Nolan-typische verschachtelte und unterkühlte Erzählweise ist nicht unbedingt dafür förderlich, dass der Film eine emotionale Wucht entwickelt.
 
Keine Ahnung wo dieser Nolan Hype her kam. Die 3 Batman Filme waren gut (obwohl Teil 3 schon etwas abfiel), Inception und Interstellar waren auch noch ordentlich, allerdings maßlos überbewertet. Und danach? Dunkirk war ein übler Schnarcher, Tenet hab ich gesehen, erinnere mich allerdings an keine einzige Szene. Oppenheimer werde ich gar nicht erst gucken.
 
Keine Ahnung wo dieser Nolan Hype her kam. Die 3 Batman Filme waren gut (obwohl Teil 3 schon etwas abfiel), Inception und Interstellar waren auch noch ordentlich, allerdings maßlos überbewertet. Und danach? Dunkirk war ein übler Schnarcher, Tenet hab ich gesehen, erinnere mich allerdings an keine einzige Szene. Oppenheimer werde ich gar nicht erst gucken.
Also bitte, Inception als auch Interstellar waren großartige Filme. Dunkirk gebe ich dir recht, der war echt langweilig. Tenet fand ich dafür aber wieder ziemlich gut.
 
tenet war einfach ein film der um ein gimmick herum konstruiert wurde. die eigentliche story des films war deshalb sehr platt.

Das stimmt schon, aber Tenet war für mich nach Dunkirk wieder das, was ich von einem Nolan Film erwarte. Unterhaltsam, interessante Gimmicks. Das reicht mir bei Nolan, damit der Film immerhin sehenswert ist.

dunkirk ist in meinen augen völlig überflüssig. viel kawumm, inhaltlich und von der dramatik her nicht besser als eine beliebige ww2 doku.

Dito. Fand den furchtbar.

Keine Ahnung wo dieser Nolan Hype her kam. Die 3 Batman Filme waren gut (obwohl Teil 3 schon etwas abfiel), Inception und Interstellar waren auch noch ordentlich, allerdings maßlos überbewertet. Und danach? Dunkirk war ein übler Schnarcher, Tenet hab ich gesehen, erinnere mich allerdings an keine einzige Szene. Oppenheimer werde ich gar nicht erst gucken.

Memento war großartig, Prestige war großartig, The Dark Knight war großartig, Inception und Insomnia waren super, Interstellar mochte ich auch. Seit Dunkirk wurde es imo etwas schwächer, auch wenn ich wie bereits erwähnt Tenet wieder mehr als ordentlich fand, auch wenn er nicht an die älteren Filme rankommt. Der Hype ist also sicher nicht ganz unbegründet.

Was Nolan imo immer besser gemacht hat ist, dass er eigentlich ziemliche 08/15 Popcorn Filme ziemlich kreativ verpackt hat, wodurch er sich von anderen Regisseuren abhebt. Die Filme wirken, völlig egal, ob sie es auch sind, immer künstlich tiefgründig. :coolface:
 
Keine Ahnung wo dieser Nolan Hype her kam. Die 3 Batman Filme waren gut (obwohl Teil 3 schon etwas abfiel), Inception und Interstellar waren auch noch ordentlich, allerdings maßlos überbewertet. Und danach? Dunkirk war ein übler Schnarcher, Tenet hab ich gesehen, erinnere mich allerdings an keine einzige Szene. Oppenheimer werde ich gar nicht erst gucken.

nolan vor 2010 :banderas:

nach 2010 :sleep:


oppenheimer noch nicht gesehen aber werd ich mir jetzt angucken.
 
Zuletzt bearbeitet:
oppenheimer hat mir besser als die letzten nolan filme gefallen aber als episches meisterwerk o.ä würd ich ihn nicht bezeichnen.

ka aber irgendwie kam es mir so vor das der film ein großes ziel hatte und das war möglichst viele oscars einzuheimsen xD
 
Das Godzilla Minus One seine Kategorie gewinnt ist ein herrlich erfrischender Mittelfinger Richtung Filmgeschäft, da ja gestern oftmals kritisiert wurde das man sich wieder zu kleineren Filmen besinnen soll (im übertragenen Sinne) ist dieser Sieg von Godzilla Minus One sinnbildlich dafür. Gefällt mir. Zeigt halt auch das du keine 300mio. ausgeben musst für toll animierte Effekte.
 
  • Lob
Reaktionen: Avi
Das Godzilla Minus One seine Kategorie gewinnt ist ein herrlich erfrischender Mittelfinger Richtung Filmgeschäft, da ja gestern oftmals kritisiert wurde das man sich wieder zu kleineren Filmen besinnen soll (im übertragenen Sinne) ist dieser Sieg von Godzilla Minus One sinnbildlich dafür. Gefällt mir. Zeigt halt auch das du keine 300mio. ausgeben musst für toll animierte Effekte.
Ich mag diese Vergleiche aus diversen Gründen nicht.

1. Die reine Screentime von Godzilla beträgt knapp unter 12 Minuten.

Der Film spielt sich halt hauptsächlich im Haus der Hauptfigur ab. Es gibt keine großartigen Location Wechsel etc. Auch Stunts sind nicht in dem Umfang vorhanden wie bei anderen Blockbustern.

Jetzt nimm dir mal nen 300 Millionen Dollar Film wie Aquaman und reduziere die VFX Szenen auf sagen wir 15-20 Minuten. Dazu begrenzte Drehorte und fast keine Stunts.

2. Die (VFX) Arbeitsbedingungen waren wohl noch schlechter als in den USA.

3. Die VFX waren bei G-1 nicht immer perfekt. Einige Effekte sahen schlichtweg unfertig aus. Hab ich bei Release aber auch schon kritisiert. Daher hätte ich mir The Creator als Sieger gewünscht in der VFX Kategorie.

4. Die Gagen der Darsteller haben dort ein ganz anderes Niveau.


Selbst Oppenheimer hat ein 100 Millionen Dollar Budget und ist nicht wirklich VFX heavy.
The Zone of Interest hat übrigens ein 15 Millionen Dollar Budget und kann wohl eher mit Godzilla Minus One verglichen werden.
 
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