Zero Tolerance Rassismus, Sexismus und die Gamingindustrie

  • Thread-Ersteller Thread-Ersteller Palgan
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Die reine Existenz von homosexuellen Beziehungen, Tendenzen oder Andeutungen als Indoktrinierung zu betrachten ist halt hart lächerlich.
Ist ein Strohmannargument, welches niemand gemacht hat. Ditto für dein restliches Posting. Kein weiterer Erklärungsbedarf notwendig, meinerseits.
 
Wenn man die Vorgeschichte von beiden bzw die ganzen Comics kennt, dann kommt das einfach wieder wie ein riesen Mittelfinger rüber. Kein normaler Mensch würde da auf die Idee kommen " Raum für liebe " bei denen zu finden. Das man mit nem Kommentar so auf die legacy scheist ist eigentlich schon ein Skandal .
 
Dann erkläre doch besser. So kommst du nur homophob rüber.
"Jeder, der nicht meiner Meinung ist, ist homophob"

Ist jetzt nicht gerade eine gute Diskussionskultur, wieso ist das in einem ZT thread erlaubt?

Zum Thema: mich langweilt es auch langsam dass es zwangsweise in jedem Spiel was geben muss das Queer ist. Das ist auch keine Homophobie aber ich denke dass es auch übertrieben werden kann. Das hat dann den genau gegenteiligen Effekt den man eigentlich bewirken wollte.

Die Dosis macht das Gift.
 
Wieso kommt ihr darauf, dass es sich um eine romantische Beziehung handelt.

Ausgehend von den Comics und Filmen würde ich das eher als familiäre Liebe deuten, da Wolverine und Sabretooth dort als Vater & Sohn bzw. als Brüder dargestellt werden.
Ist auch so, dem Spiel kann man viel vorwerfen aber diese “Homo-Erotische” Beziehung ist nicht existent im Spiel und wird einfach mal für die eigene Agenda aus dem Kontext genommen.

Wie man hier sieht mit Erfolg
 
Wieso kommt ihr darauf, dass es sich um eine romantische Beziehung handelt.

Ausgehend von den Comics und Filmen würde ich das eher als familiäre Liebe deuten, da Wolverine und Sabretooth dort als Vater & Sohn bzw. als Brüder dargestellt werden.

So ist es sehr wahrscheinlich auch gemeint.

Es schert hier auch niemanden, dass die "Room for Love" Aussage vom Autor des Interviewartikel der Washington Post stammt und nicht vom interviewten Writer, oder wo die Aussagen überhaupt herkommen, in welchem Kontext die Aussage steht etc. Ich wette die Kritiker lesen von mir gerade zum ersten mal "Washington Post". Man kann problemlos über "Love and Hate go hand in hand" sprechen, oder von "yearning", was der Writer tatsächlich macht, und dabei Freundschaften oder Brüderlichkeit meinen. Gerade im amerikanischen Raum wird love inflationärer für jede Beziehungsart genutzt als bei uns.

Und dann wird hier ernsthaft gefragt, wo denn die Beziehung zu Jean Grey sei? Die Beziehung der beiden ist der zentrale emotionale Kern der Story des Spiels laut vielen Reviews. Das hat man aber auch schon aus Trailern und Previews sehen können. Aber dazu müsste man sich für das Spiel interessieren und nicht für Random Tweets die Kulturkampf machen.

Nein, man ignoriert die Liebesgeschichte in dem Spiel zwischen Logan und Jean und tut lieber so als würde das Spiel eine Gay Romance mit Sabretooth thematisieren. Sonst machts ja keinen Spaß sich aufzuregen.
 
Scheint also ein gutes Beispiel für Indoktrination zu sein, wenn ein Newsautor einen so harmlosen Kommentar nimmt und dort mehr rein interpretiert, als er eigentlich aussagt. Nur um eine romantische Beziehung anzudeuten, damit man eine bestimmte Zielgruppe agitieren kann. Hier bedarf es schon ein gewisses Maß an Indoktrination, damit der Gedanke wie gewünscht verstanden wird.
 
Geeks and Gamers ist halt eine typische righwing Clickbait Seite. Ich hab mich daher nicht weiter mit der "Info" beschäftigt, mir ging es eher um die Sache an sich.

Hier erwähntes Zack Synder Zitat von vor ein paar Jahren.

Der PlayWolverine Subreddit ist übrigens gefühlt unmoderiert und macht da munter mit, aber in jede Richtung. Es wird halt die nächste Sau durchs Dorf getrieben, nachdem man erfolglos es bei GTA VI versucht hat.

 
Zuletzt bearbeitet:
Dann erkläre doch besser. So kommst du nur homophob rüber.
Ich habe nicht geschrieben, dass allein die Existenz homosexueller Beziehungen automatisch Indoktrinierung sei. Ich habe von Vermittlung, Normalisierung, Einflussnahme und aufgezwungenen Botschaften gesprochen. Du interpretierst meine Aussage weiter, als sie tatsächlich formuliert war. Eine Kritik an ideologischer Vermittlung ist nicht automatisch eine Ablehnung homosexueller Darstellungen. Warum auch? Ich habe niemals LGBTQ-Darstellung abgelehnt, das ist ein "You"-Problem, wo du falsch gelesen hast.

Generell weiter:
Meine Kritik richtet sich gegen die mögliche ideologische Vermittlung von Inhalten - insbesondere dann, wenn ein bestehendes Werk primär für eine politische Botschaft umgedeutet wird. Medien können gesellschaftliche Vorstellungen vermitteln, was sie immer tun. Problematisch werde es, wenn etablierte Werke primär für eine politische Botschaft umgedeutet würden. Bei der konkreten Wolverine-Aussage sollte man allerdings sauber bleiben: „Love“ muss hier nicht romantisch oder sexuell gemeint sein, gemessen aber am Zeitgeist, ist dies stark anzunehmen und würde per Default in die Woke-Blase passen, wo privilegierte Darstellungen eines Weltbildes und Sanktionierung von Abweichungen in ideologische Reinheitstest gemessen werden, wenn man Kritik äußert.

Sprich: Es ist ein Vornahmeproblem, weil dies schon öfters in der Vergangenheit passiert ist bei Videospielen, wo es berechtigt Widerstand gibt. Niemand möchte sich von einem Hobby indoktrinieren lassen. Wolverine und Sabretooth haben eine """ambivalente Rivalität""" und ich werde mir keine Videos zu Spielen anschauen, die mich nicht interessieren. Demnach wäre mein Interesse an dem Produkt zu verzeihen, das öffentliche Feedback habe ich aber als sehr schlecht wahrgenommen: Spiel, Story, Gameplay.
 
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