Stammtisch Der Xbox Stammtisch

Was ein Käse. Wenn die Milliarden bei Microsoft nur so rumlägen, müsste man ja keine tausende Mitarbeiter entlassen und zig Studios schließen. :uglygw:

Das eine hat doch gar nichts mit dem anderen zu tun, ein bisschen mehr Weitsicht würde dir manchmal gut tun.

Als die ganzen Studios übernommen wurden und es den Kaufrausch /Einstellungsboom diverser Publisher gab, hatten wir es mit einer ganz anderen Marktlage zu tun. Während der Hochzeit von Covid haben natürlich weitaus mehr Leute gezockt als heute, irgendwelche Analysten waren der Meinung, dieses Wachstum würde ewig so weitergehen. Da wurde halt extrem viel Geld in den Markt gepumpt, dementsprechend gab es auch die hohen Erwartungen. Kam aber alles nicht so wie erwartet.

So, und im Falle von MS geht es nicht darum, dass die jetzt am Hungertuch nagen und morgen pleite gehen würden, wenn man jetzt nicht schnell mehrere Studios schließt und Mitarbeiter entlässt.

Die Marktlage ist aber eine ganz andere als vor 4-6 Jahren, dementsprechend wird der Kurs auch wieder angepasst.

Da geht es eher um laufende Kosten, MS und auch alle anderen Tech Riesen stecken das Geld lieber in alles, was irgendwie mit AI zu tun hat.
 
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Sagt auch niemand, dass Microsoft morgen pleitegehen würde, wenn sie bei der Xbox Sparte nicht konsolidieren, dafür hat Microsoft genügend Einnahmequellen, aber offensichtlich sind für Nadella die Zahlen so verheerend, dass er er nicht umher kommt, Studios im großen Stil zu schließen bzw. deren Schließung zu vernalassen und vielleicht sogar die Sparte ganz oder zumindest teilweise abzustoßen. Microsoft ist nicht die Wohlfahrt oder wie hier jahrelang von gewissen Bots behauptet wurde "Samaritersoft".
 
Das Schließen und Verkleinern oder auch Veräußern von nicht profitablen Studios ist ja endlich mal konsequent, wenn es denn nun auch durchgezogen wird. Mir sind die Studios dabei auch egal, mich nervt eher diese Romantisierung irgendwelcher Gaming-Studios. Dabei ist es wie überall in der freien Wirtschaft: wer nicht performt, der bleibt mittel- bis langfristig auf der Strecke. Da spielt es auch keine Rolle was ein Tim Schäfer vor 30 Jahren für geile Spiele gamacht hat oder dass id die Erfinder von Doom sind, die Aufgabe ist nunmal, finanziell erfolgreich zu sein. Was dabei bremst, muss weg. Die meisten Studios hatten doch ihre Chancen, wirklich überragend war aber die letzen Jahre nicht wirklich viel. Und ganz ehrlich, mir sind die Namen der Studios egal, auch da kommen und gehen Leute permanent, das ist doch oft nur Nostalgie: ich will gute Games, egal von wem. Ist wie beim Autokauf oder beim Kauf eines neuen Fernsehers: Ich will ein gutes Produkt. Dabei ist für mich völlig zweitrangig, ob Lieferant A oder B den Hersteller meiner letztendlich getroffenen Wahl beliefert hat.

Außerdem ist ja immer noch nichts wirklich offiziell, aber wenn es zum populistisch ausgerufenem „Blutbad“ oder „Kahlschlag“ kommt, dann erhoffe ich mir da echt auch eine reinigende Wirkung und deutlich mehr Zug in den nächsten Jahren also in dem planlosen Chaos der letzten Jahre im Ruderverein XBOX. Und sollten alle Stricke reißen, dann sinds halt perspektivisch „nur“ noch Sony und Nintendo, davon geht die Welt auch nicht unter. Das sind alles nur Konzerne, nicht meine persönlichen Freunde oder Buddies. Die sind mir alle im Endeffekt so egal, wie ich ihnen, sobald mal meinerseits kein Geld mehr in ihre Produkte fließt.
 
Das Schließen und Verkleinern oder auch Veräußern von nicht profitablen Studios ist ja endlich mal konsequent, wenn es denn nun auch durchgezogen wird. Mir sind die Studios dabei auch egal, mich nervt eher diese Romantisierung irgendwelcher Gaming-Studios. Dabei ist es wie überall in der freien Wirtschaft: wer nicht performt, der bleibt mittel- bis langfristig auf der Strecke. Da spielt es auch keine Rolle was ein Tim Schäfer vor 30 Jahren für geile Spiele gamacht hat oder dass id die Erfinder von Doom sind, die Aufgabe ist nunmal, finanziell erfolgreich zu sein. Was dabei bremst, muss weg. Die meisten Studios hatten doch ihre Chancen, wirklich überragend war aber die letzen Jahre nicht wirklich viel. Und ganz ehrlich, mir sind die Namen der Studios egal, auch da kommen und gehen Leute permanent, das ist doch oft nur Nostalgie: ich will gute Games, egal von wem. Ist wie beim Autokauf oder beim Kauf eines neuen Fernsehers: Ich will ein gutes Produkt. Dabei ist für mich völlig zweitrangig, ob Lieferant A oder B den Hersteller meiner letztendlich getroffenen Wahl beliefert hat.

Außerdem ist ja immer noch nichts wirklich offiziell, aber wenn es zum populistisch ausgerufenem „Blutbad“ oder „Kahlschlag“ kommt, dann erhoffe ich mir da echt auch eine reinigende Wirkung und deutlich mehr Zug in den nächsten Jahren also in dem planlosen Chaos der letzten Jahre im Ruderverein XBOX. Und sollten alle Stricke reißen, dann sinds halt perspektivisch „nur“ noch Sony und Nintendo, davon geht die Welt auch nicht unter. Das sind alles nur Konzerne, nicht meine persönlichen Freunde oder Buddies. Die sind mir alle im Endeffekt so egal, wie ich ihnen, sobald mal meinerseits kein Geld mehr in ihre Produkte fließt.
Ziemlich ignorante Sicht auf die Dinge und zeugt von wenig Ahnung im Bereich des kreativen Schaffens.
 
Was ein Käse. Wenn die Milliarden bei Microsoft nur so rumlägen, müsste man ja keine tausende Mitarbeiter entlassen und zig Studios schließen. :uglygw:
Wer in einem Fiskaljahr mehr als 100 mrd $ Nettogewinn macht wird einiges rumliegen haben .
Finanziell ist Microsoft bestens aufgestellt .
 
Wer in einem Fiskaljahr mehr als 100 mrd $ Nettogewinn macht wird einiges rumliegen haben .
Finanziell ist Microsoft bestens aufgestellt .
Microsoft hätte mal mit einer riesigen Marketing Kampagne zeigen sollen das sie die Wende wollen und machen :coolface:
Geld ist mehr als genug da, und nicht nur das Logo ändern und 2 Spiele exclusiv machen, soll das laut Microsoft back to base sein ?
 
ich hab jetzt mal geschaut wieviel Umsatz MS mit Gaming macht und wunder mich grade weil Weltuntergangsstimmung herrscht.

Im abgelaufenen Geschäftsjahr 2025 erzielte die Gaming-Sparte von Microsoft einen Rekordumsatz von $23,45 Milliarden (umgerechnet rund $23,5 Milliarden).
Die Einnahmen setzen sich hauptsächlich aus den Bereichen Xbox Content and Services (inklusive Xbox Game Pass und Activision Blizzard) sowie Xbox-Hardware zusammen.





Die Gaming Sparte schwimmt im Geld und dann diese Negativen Nachrichten ??? :verwirrt:
Die 23.5 Mrd. Dollar waren letztes Jahr.

Dieses Jahr (die ersten drei von vier Quartalen sind durch) fallen sie auf irgendwas mit 22 Mrd. Dollar zurück.
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Das mit dem Umsatzrückgang ist jetzt auf den ersten Blick noch nicht mal das Dramatischste, sondern das die Profitmarge ordentlich gelitten hat. Black Ops 7 und die heftige Game Pass Preiserhöhung letzten September(?) haben da ein richtiges Loch gerissen.
 
Ziemlich ignorante Sicht auf die Dinge und zeugt von wenig Ahnung im Bereich des kreativen Schaffens.
Kannst Du gerne so sehen, jedem seine Meinung. Von was das zeugt ist Deine Interpretation, kannst Du gerne haben. Ich hab eine andere. Aber das Überhöhen des Konsums rein kommerzieller Produkte auf irgendwelchen Plastikboxen hat ja die ach so intellektuelle und elitäre Gamingcommunity so in sich, man kennt es ja.
 
Zune und Windows Phone/Nokia ist trotzdem gescheitert.

Wo ist da jetzt zu der Zusammenhang bezüglich seiner Aussage :uglygw:
Ziemlich ignorante Sicht auf die Dinge und zeugt von wenig Ahnung im Bereich des kreativen Schaffens.

Er hat aber Recht, die Romantisierung, dieses emotionale aufgeladene Drumherum ist einfach albern bis zum geht nicht mehr, nur weil irgendein Publisher am anderen See Welt mal wieder ein paar hundert Leute entlässt.

Das kann einem nüchtern betrachtet total egal sein oder man findet es halt nicht gut, das ist natürlich alles legitim, aber wenn ich mir manche Diskussionen so anschaue, das driftet doch sehr ins Lächerliche ab, weil es da selten sachlich zugeht.

Wie gesagt, diese Studios hatten Freiheiten wie nie zuvor, wer das ernsthaft bestreitet, hat sich nicht mit der Materie auseinandergesetzt. Quasi all das was alle immer verlangt haben und für gut befinden, hat Xbox diesen Studios gegeben,nämlich kreativen Freiraum gepaart mit sehr viel Geld. Und das war nachweislich in mancherlei Hinsicht nun mal falsch. Nicht bei allen Studios aber bei einigen.

Jetzt kann man natürlich wie immer allein Xbox und seinen bösen CEOs die Schuld geben oder man beschäftigt sich mal ernsthaft mit dem Thema.

Die Gründe für das Scheitern mancher Studios sind vielschichtig und die Antwort ist sicher nicht „Scheiß Xbox, Microslop, Ramschpass ist schuld. “
 
@becko2011: MS hat einen großen Anteil am Scheitern....gierig auf Einkaustour gehen, Entwickler mit Geld zuscheißen aber sonst wenig Expertise in der Führung dieser Studios. Keine ausgewogene Strategie. Und natürlich gibt es Studios, die schwieriger zu handhaben sind. Der Abgang vieler Köpfe nach den Übernahmen bzw. einige Zeit danach spricht auch Bände. Dieses Vorgehen zeigt MS auch in anderen Bereichen...
 
Aber es ist eigentlich der typische Werdegang bei Übernahmen. Siehe EA oder sogar jetzt Sony.
 
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@becko2011: MS hat einen großen Anteil am Scheitern....gierig auf Einkaustour gehen, Entwickler mit Geld zuscheißen aber sonst wenig Expertise in der Führung dieser Studios. Keine ausgewogene Strategie. Und natürlich gibt es Studios, die schwieriger zu handhaben sind. Der Abgang vieler Köpfe nach den Übernahmen bzw. einige Zeit danach spricht auch Bände. Dieses Vorgehen zeigt MS auch in anderen Bereichen...

Schuldlos ist MS natürlich nicht. Sagt niemand.

Aber wer waren denn die ach so vielen, zahlreichen Abgänge führender Köpfe direkt nach den letzten Übernahmen? Wenn jetzt gleich wieder lediglich Mikami als Beispiel kommt, lache ich mich schlapp, der hatte davor schon keinen Lauf und mit dem „besten“ Spiel seines Studios hatte er selbst wohl nicht so viel zu tun.

Ein Kommen und Gehen ist in der Branche zudem eher üblich als die Ausnahme.
 
@becko2011: MS hat einen großen Anteil am Scheitern....gierig auf Einkaustour gehen, Entwickler mit Geld zuscheißen aber sonst wenig Expertise in der Führung dieser Studios. Keine ausgewogene Strategie. Und natürlich gibt es Studios, die schwieriger zu handhaben sind. Der Abgang vieler Köpfe nach den Übernahmen bzw. einige Zeit danach spricht auch Bände. Dieses Vorgehen zeigt MS auch in anderen Bereichen...
Was sind denn diese vielen Köpfe, die von Ninja Theory, Double Fine oder Compulsion nach 2018 weg sind? Bei NT fällt mir spontan nur Antoniades ein.
Bedenke dabei auch bitte die überdurchschnittlich hohe Fluktuation in der Spieleindustrie, wo jährlich in Spitzenjahren 15-20% der Mitarbeiter den Job wechseln ohne das es dabei um Entlassungen ging. Keine Ahnung wieso du da erwartest, die gleichen Mitarbeiter seit 2018 vorzufinden :nix:
 
Wird spannend, was in Zukunft mit der Box passiert. Was in jedem Fall nötig sein wird, um sie erstarken zu lassen, sind leider genau die Komponenten, die Aktionäre nur sehr ungern sehen. Zeit, Geduld und Investitionen ohne kurzfristige Erträge.
 
Ziemlich ignorante Sicht auf die Dinge und zeugt von wenig Ahnung im Bereich des kreativen Schaffens.
Nix ignorant, sondern sehr realistisch und sachlich.
Die Jungs und Mädels von Compulsion, Ninja Theory und Double Fine sind jetzt sei 8 Jahren part der Xbox Studios.
Sie hatten künstlerische Freiheit und full-Support und liefern dann so ein Ergebnis ab?
Stell dir vor du würdest all diese Leute 8 Jahre lang selbst finanzieren und das Ergebnis sind Vollflops wie:

Hellblade 2 - Als AAA Game angekündigt und in der vanilla nicht mal 60fps :uglygw:
Im Vergleich zum ersten Teil, sehr simpel, kaum Gameplay, flache Rätsel und schwaches Kampfsystem.
Eine Farce namens Bleeding Edge :bang:

South of Midnight, bestenfalls Mittelmaß mit einem misslungenem Kampfsystem, von dem selbst die Entwickler offensichtlich so wenig überzeugt waren, dass man es in den Optionen skippen kann LOL (gab es so was schonmal?)

Keeper, kreativ aber auch sperrig, praktisch ohne jede Story, ich mein OK...Indie Game aber dafür 8 Jahre Entwicklung?
WTF, sowas wirkt vom Aufwand her, als würde man das innerhalb einem bis maximal zwei Jahren entwickeln können.
Dann noch Kiln xD die Meta von 66 sagt alles, das ist als würde man dem Arbeitgeber den Mittelfinger zeigen.

Wenn das, wie du sagst, Teil des kreatives Schaffens ist, dann können sie es behalten.
Dafür wär ich nicht bereit zu zahlen.
Grenzt schon etwas an Verarsche.
 
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Zune und Windows Phone/Nokia ist trotzdem gescheitert. Viel Geld ist keine Garantie für Erfolg
Ist Teil des Unternehmertums, zu probieren und zu scheitern, daraus lernen und besser machen.
Und dass sie offensichtlich ne Menge mehr richtig als falsch machen zeigen die brachialen Quartalsergebnisse.
Weil du aber haten willst zeigts du zwei Bespiele, wo sie gescheitert sind - als wären das alles Dilettanten, statt fairerweise auch die zahlreichen Erfolgsstorys wo sie es gut gemacht haben.
Nur mal so als Denkanstoß
 
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@muri23:
Dann ist es die Aufgabe von MS zu schauen was sie machen und sowas wie Marktforschung und Controlling zu betreiben. Wozu kaufen sie die Studios dann? Wer weiß schon inwieweit MS nicht doch die Finger im Spiel hat bei so mancher kruder Idee?
Eine Erfolgsstory ist der Gaming Bereich jedenfalls nicht und ob er es irgendwann mal wieder wird....stark zu bezweifeln bei der kopflose Hühner Taktik gerade. Teilexklusivität und wenn das Geld nicht reinkommt rudern wir wieder....
 
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